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Die Integration von Minderheiten in Estland

Die Chancen und Ergebnisse der Einflussnahme der OSZE und der Europäischen Union im Vergleich

Title: Die Integration von Minderheiten in Estland

Thesis (M.A.) , 2007 , 124 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anne Jürgens (Author)

Politics - Region: Russia

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Summary Excerpt Details

Der Autor untersucht, welchen Einfluss internationale Organisationen, konkret die OSZE und die
Europäische Union auf die Minderheitenpolitik in Estland genommen haben. Dabei werden die
Unterschiede bei den Instrumenten der Einflussnahme zwischen diesen zwei Organisationen
klar gemacht werden. Gleichzeitig macht der Autor die Unterschiede bei den Ergebnissen der
Einflussnahme klar. Wie haben sich die einzelnen Vorgaben auf die Innenpolitik ausgewirkt?
Im zweiten Teil der Arbeit werden die Ergebnisse präsentiert und Erklärungen geliefert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung – Demokratie und Ethnizität in Estland

1. Fragestellung und Hypothese

2. Theoretische Ansätze – Das Modell des Nutzens und der Kosten der EU-Mitgliedschaft für die Länder Osteuropas

2.1. „Passive Leverage” – Die Vorteilhaftigkeit der Mitgliedschaft

2.1.1. Die Europäische Union

2.1.2. Die OSZE

2.1.3. Fazit – „Passive Leverage”, Estlands Minderheitenpolitik und der Nutzen aus der Zusammenarbeit

2.2. „Active Leverage” – Auswirkungen der Mitgliedschaft auf die Politik

2.2.1. Die Europäische Union

2.2.2. Die OSZE

2.2.3. Fazit – „Active Leverage” und die Instrumente der Durchsetzung

3. Empirische Analyse - Einfluss der OSZE und der EU auf die Minderheitenpolitik in Estland

3.1. Mandat der OSZE in Estland – Grundlage der Einflussnahme

3.2. Mandat der EU – Hintergrund der Osterweiterung

4. Probleme und Lösungen – OSZE, EU und die Regierung Estlands

4.1. Die Informationspolitik für die Minderheiten

4.1.1. Vorschläge des Hohen Kommissars für Minderheitenfragen zur Informiertheit der Minderheiten

4.1.2. Die Informationspolitik der estnischen Regierung 1993-1997

4.1.3. Die Informationspolitik als Problembereich in den Kommissionsberichten

4.1.4. Reaktion der Regierung auf die Kommissionsberichte

4.2. Das Problem der Staatsbürgerschaft

4.2.1. Der Hohe Kommissar über die Staatsbürgerschaft

4.2.2. Die Maßnahmen der Regierung zur Staatsbürgerschaft

4.2.3. Die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Staatsbürgerschaft

4.2.4. Regierungstätigkeit im Bereich der Staatsbürgerschaft ab 1998

4.3. Die Problematik der Sprache in Estland

4.3.1. Die Sprachenproblematik in der Korrespondenz mit dem Hohen Kommissar

4.3.2. Die Maßnahmen der Regierung zur Problematik der Sprache

4.3.3. Die Meinung der Europäischen Kommission zur Sprachenproblematik

4.3.4. Maßnahmen der Regierung ab 1998 zur Sprachenproblematik

4.4. Die Ausländergesetzgebung und Maßnahmen für Staatenlose

4.4.1. Die Empfehlungen des Hohen Kommissars zur Ausländerfrage

4.4.2. Die Handlung der Regierung

4.4.3. Die Meinung der Europäischen Kommission zur Ausländer- und Staatenlosenfrage

4.4.4. Die Handlung der Regierung ab 1998

4.5. Zusammenfassung – Auswirkungen der Empfehlungen der OSZE und der EU

4.5.1. Die Informationspolitik

4.5.2. Die Staatsbürgerschaft

4.5.3. Die Sprachenproblematik

4.5.4. Die Gesetzgebung für Ausländer und Staatenlose

5. Schlussfolgerungen

Schlusswort und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht den Einfluss der OSZE und der Europäischen Union auf die Minderheitenpolitik in Estland. Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede in den Instrumenten und Ergebnissen der Einflussnahme dieser Organisationen auf die innerstaatliche estnische Politik zu analysieren und zu erklären, warum die EU einen größeren Einfluss als die OSZE ausübte.

  • Analyse des rationalistischen Kosten-Nutzen-Modells im Kontext der europäischen Integration.
  • Vergleich der Mandate und Einflussmöglichkeiten von OSZE und EU.
  • Empirische Untersuchung der Themenfelder Staatsbürgerschaft, Sprache, Informationspolitik und Ausländergesetzgebung.
  • Bewertung der Wirksamkeit internationaler Empfehlungen auf die estnische Gesetzgebung.
  • Untersuchung der Rolle der Konditionalität bei der EU-Osterweiterung.

Auszug aus dem Buch

Die Integration von Minderheiten in Estland – Die Chancen und Ergebnisse der Einflussnahme der OSZE und der Europäischen Union im Vergleich

Estland gehört zu der Ländergruppe der postsozialistischen Länder Mittel- und Osteuropas, die im Zeitraum zwischen 1989-1991 die Unabhängigkeit erlangt haben und somit mit dem Aufbau der Demokratie und der freien Marktwirtschaft angefangen haben. Diese Entwicklung hat die bereits genannte Ländergruppe, näher in das Interessenfeld internationaler Organisationen der europäischen Ebene gerückt. Eine wichtige Rolle kommt dabei der Europäischen Union zu, indem die mögliche Mitgliedschaft, zumindest einiger dieser Länder, in Erwägung gezogen wurde. In diesem Kapitel soll die Demokratisierung Estlands vorgestellt werden, dennoch nicht in voller Ausführlichkeit, sondern es sollen lediglich Faktoren dargestellt werden, die es erlaubt haben, das politische und ökonimische System in den frühen 90-er Jahren als demokratisch und liberal genug für die Kooperation mit internationalen Organisationen zu bezeichnen. Es soll näher auf die Minderheitenfrage eingegangen werden, da diese als der größte Schwachpunkt der estnischen Demokratie gilt. Daran anknüpfend wird die Problematik mit den Minderheiten vorgestellt und es wird ein kurzer Überblick über die Entstehung der Problematik der Staatsbürgerschaft gegeben.

In Estland war die wichtigste Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie der Zerfall der altkommunistischen Partei und die Herausbildung der neuen Regierung durch die ehemaligen Volksfrontorganisationen und den dadurch entstandenen Parteienpluralismus. Der Transformationsprozess wurde durch einen Pakt zwischen den Regime-Softlinern und der gemäßigten Opposition fortgeführt, gleichermaßen wurden den Mitgliedern der oppositionellen Bewegungen bestimmte politische Schlüsselpositionen zugesprochen. Die Übergangsphasen in Lettland und Estland waren dadurch charakterisiert, dass die neuen, unabhängigen Herrschaftsstrukturen parallel mit den alten sowjetischen existierten und agierten. So wurden die Länder von den im Februar 1990 gewählten Kongressen, die hauptsächlich aus den Mitgliedern der Volksfronten bestanden und große Unterstützung innerhalb der Bevölkerung genossen und dem damals offiziellen Parlament, dem Obersten Sowjet regiert. Die Machtkonstellation war günstig, so dass der allgemeine Kurs auf die Wiederherstellung der Unabhängigkeit genommen wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fragestellung und Hypothese: Einführung in die Forschungsfrage und die zentrale Hypothese, dass der Nutzen aus einer EU-Mitgliedschaft den Einfluss auf die Minderheitenpolitik maßgeblich bestimmt.

2. Theoretische Ansätze – Das Modell des Nutzens und der Kosten der EU-Mitgliedschaft für die Länder Osteuropas: Darstellung des rationalistischen Ansatzes von Milada Anna Vachudova und Anwendung auf die Rolle von OSZE und EU.

3. Empirische Analyse - Einfluss der OSZE und der EU auf die Minderheitenpolitik in Estland: Vorstellung der Mandate beider Organisationen als Grundlage für ihre Einflussnahme auf die estnische Politik.

4. Probleme und Lösungen – OSZE, EU und die Regierung Estlands: Ausführliche Analyse der Bereiche Informationspolitik, Staatsbürgerschaft, Sprache und Ausländergesetzgebung durch den Vergleich von Empfehlungen und realer Gesetzgebung.

5. Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse, wobei die höhere Effektivität des EU-Einflusses aufgrund der Konditionalität gegenüber der OSZE hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Estland, Minderheitenpolitik, OSZE, Europäische Union, EU-Osterweiterung, Staatsbürgerschaft, Staatenlosigkeit, Sprachpolitik, Integration, Transformation, Demokratisierung, Einflussnahme, Conditionality, Minderheitenschutz, Vachudova

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, welchen Einfluss internationale Organisationen wie die OSZE und die Europäische Union auf die Minderheitenpolitik in Estland während des Transformationsprozesses nach 1991 hatten.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Informiertheit der Bevölkerung (Informationspolitik), die Regelungen zur Staatsbürgerschaft, die Sprachenproblematik sowie die Ausländergesetzgebung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie sich der Einfluss der OSZE und der EU auf die estnische Minderheitenpolitik unterschied und warum der Einfluss der EU bei der Integration von Minderheiten letztlich größer war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Analyse durchgeführt, die theoretische Modelle, insbesondere den rationalistischen Ansatz von Milada Anna Vachudova, nutzt, um das Verhalten der estnischen Regierung gegenüber den Empfehlungen der Organisationen zu erklären.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Mandate der Organisationen vorgestellt und die spezifischen Empfehlungen zur Minderheitenpolitik in den vier genannten Problembereichen mit der tatsächlichen legislativen Umsetzung durch die estnische Regierung abgeglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Estland, Minderheitenpolitik, OSZE, Europäische Union, Staatsbürgerschaft, Sprachpolitik, Integration und Conditionality sind entscheidende Begriffe.

Welche Rolle spielt die Staatsbürgerschaft als Problemfeld?

Sie gilt als größte Hürde für die demokratische Konsolidierung in Estland, da ein Großteil der russischsprachigen Bevölkerung nach der Unabhängigkeit staatenlos wurde und der Zugang zur Staatsbürgerschaft durch sprachliche und verfassungsrechtliche Tests erschwert war.

Warum war der Einfluss der EU stärker als der der OSZE?

Der Einfluss der EU basierte auf einer starken Verhandlungsmacht durch die Aussicht auf Mitgliedschaft (Konditionalität), während die OSZE primär auf beratenden diplomatischen Mitteln ohne vergleichbare wirtschaftliche Anreize basierte.

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Details

Title
Die Integration von Minderheiten in Estland
Subtitle
Die Chancen und Ergebnisse der Einflussnahme der OSZE und der Europäischen Union im Vergleich
College
University of Heidelberg  (Institut für Politische Wissenschaft)
Grade
2,0
Author
Anne Jürgens (Author)
Publication Year
2007
Pages
124
Catalog Number
V158008
ISBN (eBook)
9783640711161
ISBN (Book)
9783640711482
Language
German
Tags
Estland Minderheiten Integration Politik OSZE Europäische Union Russische Minderheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Jürgens (Author), 2007, Die Integration von Minderheiten in Estland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158008
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