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Ekel - Betrachtung der Empfindung in Sartres "La Nausée" unter dem philosophischen Aspekt des Existentialismus

Title: Ekel - Betrachtung der Empfindung in Sartres "La Nausée" unter dem philosophischen Aspekt des Existentialismus

Seminar Paper , 2009 , 14 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Anna Vogel (Author)

French Studies - Literature

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Summary Excerpt Details

In Sartres Roman La Nausée verwendet der Protagonist des Öfteren sowohl den Begriff nausée als auch den Ausdruck dégoût. Im Deutschen jedoch ist lediglich der Universalterminus “Ekel“ als Äquivalent gebräuchlich, weshalb nicht exakt zwischen den beiden französischen Begriffen differenziert werden kann. Dennoch ist anhand der wörtlichen Übersetzung eine leichte Differenz feststellbar: während nämlich der Begriff nausée wörtlich mit “Übelkeit“ und “Brechgefühl“ übersetzt wird und lediglich im übertragenen Sinn “Ekel“ bedeutet, bezeichnet der Terminus dégoût buchstäblich “Ekel“ und “Abscheu“. Der Protagonist hält sich also regelmäßig innerhalb des Bereichs des dégoût auf, des Ekels im eigentlichen Sinn, wenn er im Roman von nausée, von einer ihn überkommenden Übelkeit, spricht.
Der Begriff nausée findet sich in der Existenzphilosophie Sartres wieder und erlangt somit eine philosophische Komponente, während hingegen den Ekel konkret hervorrufende organische Aggregatzustände in die Kategorie des dégoût, des Ekels im allgemeinen Sinn, fallen. Fraglich ist nun, was genau der Protagonist letzten Endes unter nausée versteht, dem Gefühl, das ihn so oft überfällt und in dessen Kontext nicht selten das Gefühl der Angst steht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Entwicklung des Ekels in Sartres La Nausée

III. Schlussbemerkung

IV. Résumé

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und philosophische Bedeutung des Gefühls des Ekels bei Antoine Roquentin, dem Protagonisten in Jean-Paul Sartres Roman "La Nausée", unter besonderer Berücksichtigung der existenzialistischen Philosophie.

  • Analyse des Begriffs "Ekel" in Sartres "La Nausée"
  • Existenzialistische Deutung der existentiellen Krise Roquentins
  • Zusammenhang zwischen Identitätssuche und Kontingenz
  • Die Rolle von Kunst als Versuch einer Sinnstiftung

Auszug aus dem Buch

II. Die Entwicklung des Ekels in Sartres La Nausée

Alles beginnt für den Protagonisten Antoine Roquentin mit einer in seinem Alltag wahrgenommenen Veränderung:

„Dans mes mains […], il y a quelque chose de neuf, une certaine façon de prendre ma pipe ou ma fourchette. Ou bien c´est la fourchette qui a […] une certaine façon de se faire prendre […]. […][Comme] j´allais entrer dans ma chambre, je me suis arrêté net, parce que je sentais dans ma main un objet froid qui retenait mon attention par une sorte de personnalité. J´ai ouvert la main, j´ai regardé: je tenais […] le loquet de la porte“.6

Der Hauptdarsteller fühlt sich unwohl und reagiert auf die neue Erscheinung der ihn umgebenden Gegenstände mit Angst, Angst vor allem Neuen und damit Ungewissen, Angst vor Veränderung, Angst vor der Zukunft.7 Das erste Mal kommt der Protagonist mit dem Gefühl des Ekels in Berührung, als er – wie die Jungen es machten – einen Kieselstein über das Meer springen lassen wollte:

„[…] [Je] me suis arrêté, j´ai laissé tomber le caillou et je suis parti. […] Il y avait quelque chose que j´ai vu et qui m´a dégoûté, mais je ne sais plus si je regardais la mer ou le galet. Le galet était plat, sec sur tout un côté, humide et boueux sur l´autre. Je le tenais par les bords, avec les doigts très écartés, pour éviter de me salir“. 8

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung definiert den Ekelbegriff unter theoretischen und psychologischen Aspekten und grenzt ihn von der alltäglichen Verwendung des Wortes "ekelhaft" ab.

II. Die Entwicklung des Ekels in Sartres La Nausée: Dieses Kapitel zeichnet den Prozess der Identitätskrise und der zunehmenden existentiellen Entfremdung Roquentins nach, die in der körperlichen Erfahrung des Ekels vor der Kontingenz der Welt gipfelt.

III. Schlussbemerkung: Der Schlussteil reflektiert Roquentins Erkenntnisgewinn über seine eigene Existenz und den Versuch, dieser durch die künstlerische Arbeit an einem Roman einen Sinn zu verleihen.

IV. Résumé: Diese französische Zusammenfassung rekapituliert die existenzialistische Perspektive auf die Entwicklung der "nausée" als Konsequenz der Absurdität der menschlichen Existenz.

Schlüsselwörter

Ekel, Nausée, Jean-Paul Sartre, Existenzialismus, Antoine Roquentin, Identitätssuche, Kontingenz, Absurdität, Essenz, Existenz, Sinnstiftung, La Nausée, Entwurf, Philosophie, Literaturanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die philosophische Dimension des Ekels als zentrales Motiv in Jean-Paul Sartres Roman "La Nausée".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die existenzialistische Philosophie, die Identitätsentwicklung des Protagonisten und die Auseinandersetzung mit der Absurdität und Kontingenz der Existenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Roquentins Ekelempfinden und seiner wachsenden Bewusstwerdung über seine eigene, grundlose Existenz aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse unter Einbeziehung philosophischer Texte Sartres und weiterführender existenzialistischer Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil detailliert die verschiedenen Stadien des Ekels, die Roquentin durchlebt, und zeigt auf, wie diese zur Erkenntnis der eigenen Überflüssigkeit und dem Wunsch nach einer künstlerischen Sinnstiftung führen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Ekel, Existenzialismus, Kontingenz, Absurdität und Sinnstiftung charakterisieren.

Welche Bedeutung hat das Lied im Kontext der Identitätssuche?

Das Lied dient als Strukturgeber und flüchtiger Ankerpunkt in einer Umwelt, in der Roquentin den Halt verloren hat, und inspiriert ihn dazu, selbst durch Kunst ein Werk zu schaffen.

Warum identifiziert sich der Protagonist schließlich mit dem Ekel?

Da er erkennt, dass seine Existenz kontingent ist und er sich selbst als "überflüssig" wahrnimmt, wird der Ekel zum Ausdruck seines bewussten Daseins als freies, aber grundloses Subjekt.

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Details

Title
Ekel - Betrachtung der Empfindung in Sartres "La Nausée" unter dem philosophischen Aspekt des Existentialismus
College
University of Heidelberg  (Romanisches Seminar)
Course
Proseminar: Melancholie und Depression. Französische Literatur und psychiatrischer
Grade
2,7
Author
Anna Vogel (Author)
Publication Year
2009
Pages
14
Catalog Number
V157923
ISBN (eBook)
9783640713608
ISBN (Book)
9783640713769
Language
German
Tags
Ekel Betrachtung Empfindung Jean-Paul Sartre La Nausée Philosophie Existentialismus Existenzphilosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Vogel (Author), 2009, Ekel - Betrachtung der Empfindung in Sartres "La Nausée" unter dem philosophischen Aspekt des Existentialismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157923
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