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Zur Shop-Startseite › Politik - Region: USA

Von Multi- zu Bipolarität

Amerikanische Außenpolitik von 1917-1945

Titel: Von Multi- zu Bipolarität

Projektarbeit , 2010 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dominik Esegovic (Autor:in)

Politik - Region: USA

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Drang zum Empirebuilding hat die Geschichte der amerikanischen Nation seit ihren Anfängen entscheidend mitbestimmt. Der Expansionismus war stets eine fundamentale Triebkraft all ihrer Auseinandersetzungen mit fremden Mächten gewesen. An der Schwelle des 20. Jahrhunderts waren die USA als Großmacht im Konzert der Mächte angekommen. Die Arbeit soll neben einer Darstellung der Entwicklung der amerikanischen Außenpolitik vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg auch die Frage beantworten, welche Faktoren die Entstehung einer bipolaren Aufteilung der Interessensphären nach dem Zweiten Weltkrieg begünstigten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 DIE USA VOR DEM ERSTEN WELTKRIEG

2. DIE ÄRA WILSON

2.1 DIE MANICHÄISCHE FALLE

2.2 DER WEG IN DEN ERSTEN WELTKRIEG

2.3 DIE USA IM ERSTEN WELTKRIEG

3. DER „WAFFENSTILLSTAND“ VON VERSAILLES

3.1 DIE USA IN DER NACHKRIEGSORDNUNG

4. DIE ÄRA ROOSEVELT

4.1 DER WEG IN DEN ZWEITEN WELTKRIEG

4.2 DIE USA IM ZWEITEN WELTKRIEG

5. DIE NACHKRIEGSORDNUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Entwicklung der amerikanischen Außenpolitik im Zeitraum von 1917 bis 1945. Dabei wird untersucht, wie die USA vom isolationistischen Selbstverständnis zu einer globalen Supermacht aufstiegen und welche geopolitischen sowie ideologischen Faktoren den Übergang von einer multipolaren Weltordnung hin zur bipolaren Struktur des Kalten Krieges begünstigten.

  • Der Einfluss des amerikanischen Sendungsbewusstseins auf die Außenpolitik unter Wilson und Roosevelt.
  • Die Rolle der wirtschaftlichen Interessen und des Strebens nach einem freien Weltmarkt.
  • Der Wandel in der Haltung zu internationalen Konflikten und dem Völkerbund.
  • Die Entstehung der bipolaren Interessensphären nach dem Sieg über die Achsenmächte.

Auszug aus dem Buch

2.1 Die manichäische Falle

„Jedes Sendungsbewusstsein braucht zu seiner Realisierung den Feind. Es braucht die konkrete Negation, das Antiprinzip, das Reich des Bösen, das notfalls im Krieg bekämpft werden muss, um Fortschritt zu ermöglichen“

Die Seiten die sich im Ersten Weltkrieg entwickelten schienen klar: Auf der einen Seite die Alliierten der Entente, allen voran England und Frankreich mit ihren demokratisch parlamentarischen Strukturen und auf der anderen Seite die Mittelmächte: Das Deutsche Reich, das Wilson seit jeher als „undemokratisch“ und für den Weltfrieden als gefährlich einschätzte, sowie die ebenso „undemokratische“ Vielvölkermonarchie Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich. Obwohl sich Wilson wenig für außenpolitische Sachverhalte stark machen wollte, reflektierte sich seine progressive Innenpolitik zwangsläufig in der Außen- und Verteidigungspolitik seines Landes während des Ersten Weltkriegs. So sehr der progressive Gedanke Wilsons von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit und einer „neuen Freiheit“ geprägt war, musste er sich ebenso im außenpolitischen Denken des Präsidenten wiederfinden. Durch Krieg der alten Mächte in Europa sah der Präsident diese Prinzipien von außen her in Frage gestellt. Wilson war von dem Gedanken beseelt, der Demokratie auch außerhalb der USA zu friedlicher Fortentwicklung zu verhelfen. Der Logik des amerikanischen Kampfes für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung, folgend, sahen viele Amerikaner, nach dem Muster des spätantiken Religionsstifters Mani, ihre Kriege als radikale Gegenüberstellung eines guten und eines bösen Weltprinzips. Das Deutsche Reich war bereits vor 1914 von allen europäischen Mächten die jenige, welche der größten Gefahr ausgesetzt war in die manichäische Falle des amerikanischen Sendungsbewusstseins zu geraten. Nicht zuletzt die wirtschaftliche Rivalität der beiden Staaten begünstigte die Favorisierung der Entente durch die USA.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Diese Einleitung skizziert den Aufstieg der USA zur Großmacht an der Wende zum 20. Jahrhundert und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Faktoren für die spätere bipolare Weltordnung.

1.1 DIE USA VOR DEM ERSTEN WELTKRIEG: Das Kapitel beschreibt die Etablierung der USA als aufstrebende Supermacht und die imperiale Expansion, die durch wirtschaftliche Interessen und den Ausbau der Seemacht geprägt war.

2. DIE ÄRA WILSON: Hier wird der Paradigmenwechsel unter Woodrow Wilson thematisiert, der geprägt war von einem progressiven Sendungsbewusstsein und der Herausforderung, die amerikanische Neutralität zu wahren.

2.1 DIE MANICHÄISCHE FALLE: Dieser Abschnitt analysiert das ideologische Muster Wilsons, Kriege als Kampf zwischen Gut und Böse zu interpretieren, was die diplomatische Haltung gegenüber Deutschland maßgeblich beeinflusste.

2.2 DER WEG IN DEN ERSTEN WELTKRIEG: Das Kapitel erläutert die Eskalation durch den uneingeschränkten U-Boot-Krieg und die diplomatischen Spannungen, die zum Eintritt der USA in den Krieg führten.

2.3 DIE USA IM ERSTEN WELTKRIEG: Hier steht der militärische Einsatz sowie die Formulierung der „14 Punkte“ durch Wilson im Mittelpunkt, welche eine neue globale Ordnung anstrebten.

3. DER „WAFFENSTILLSTAND“ VON VERSAILLES: Dieses Kapitel kritisiert die Friedensverhandlungen und den Völkerbund, da Wilsons Vision eines „Friedens ohne Sieg“ an den Realitäten der Siegermächte scheiterte.

3.1 DIE USA IN DER NACHKRIEGSORDNUNG: Es wird die Hinwendung zum Isolationismus in den 1920er Jahren beschrieben, bei der wirtschaftliche Prosperität wichtiger war als eine aktive globale Friedenspolitik.

4. DIE ÄRA ROOSEVELT: Das Kapitel behandelt den Antritt Roosevelts inmitten der Weltwirtschaftskrise und sein Streben, den Weltfrieden ohne die direkte Bindung an den Völkerbund zu sichern.

4.1 DER WEG IN DEN ZWEITEN WELTKRIEG: Hier wird der Übergang von einer strikt isolationistischen Haltung hin zur gezielten Unterstützung der Alliierten gegen die Achsenmächte dargelegt.

4.2 DIE USA IM ZWEITEN WELTKRIEG: Der Fokus liegt auf der „Germany first“-Strategie und der allmählichen, aber entschlossenen Vorbereitung auf die Nachkriegsordnung im Bündnis mit Großbritannien und der Sowjetunion.

5. DIE NACHKRIEGSORDNUNG: Das abschließende Kapitel analysiert den Zusammenbruch der Zusammenarbeit mit der Sowjetunion nach Kriegsende und die Entstehung des bipolaren Weltbildes.

Schlüsselwörter

Amerikanische Außenpolitik, Bipolarität, Wilsonianismus, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Völkerbund, Isolationismus, Imperium, Roosevelt, Interessenphären, Weltmacht, Progressivismus, Friedensordnung, Atlantik-Charta, Kalter Krieg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wandlungsprozesse der amerikanischen Außenpolitik zwischen 1917 und 1945 und deren Rolle bei der Entstehung der bipolaren Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Übergang vom Isolationismus zum globalen Engagement, der Einfluss des amerikanischen Sendungsbewusstseins sowie die wirtschaftlichen und strategischen Motive der US-Regierungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der amerikanischen Außenpolitik darzustellen und zu erklären, welche Faktoren die Entstehung der bipolaren Aufteilung der Welt in Interessensphären nach 1945 begünstigten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Der Autor führt eine historische Analyse durch, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur, zeitgenössischer Dokumente und diplomatischer Korrespondenz basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ären von Wilson und Roosevelt und analysiert deren jeweilige Reaktion auf die Weltkriege, die diplomatischen Strategien und die Versuche, eine neue Weltordnung zu gestalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bipolarität, Wilsonianismus, Isolationismus, imperiale Expansion und die Entwicklung von der Weltmacht zur Supermacht.

Wie interpretierte Präsident Wilson den Eintritt in den Ersten Weltkrieg?

Wilson interpretierte den Krieg ideologisch als Kampf zwischen Demokratie und Autokratie, was den Amerikanern half, den Kriegseintritt als „moralisch notwendig“ im Sinne eines guten Weltprinzips zu betrachten.

Warum lehnte der US-Senat den Versailler Vertrag ab?

Kritiker im Senat befürchteten, dass insbesondere der Artikel X der Völkerbundscharta die nationale Souveränität der USA einschränken und das Land in europäische Konflikte hineinziehen könnte.

Was veränderte sich mit der „Quarantäne-Rede“ von Roosevelt?

Mit dieser Rede forderte Roosevelt 1937 kollektive Maßnahmen gegen die „Seuche der Aggressivität“, was einen deutlichen, wenn auch zunächst zaghaften, Schritt weg vom strikten Isolationismus hin zu einer aktiveren internationalen Rolle darstellte.

Inwiefern beeinflusste das Leih- und Pachtgesetz den Kriegsverlauf?

Das Gesetz ermöglichte es den USA, die Alliierten materiell zu unterstützen, ohne direkt in den Krieg einzutreten, und löste gleichzeitig interalliierte Schuldenprobleme, was die USA faktisch zum „Arsenal der Demokratie“ machte.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Von Multi- zu Bipolarität
Untertitel
Amerikanische Außenpolitik von 1917-1945
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (GSI)
Note
1,0
Autor
Dominik Esegovic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
24
Katalognummer
V157879
ISBN (eBook)
9783640736652
ISBN (Buch)
9783640736775
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Multi- Bipolarität Amerikanische Außenpolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Esegovic (Autor:in), 2010, Von Multi- zu Bipolarität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157879
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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