Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts

Das "Mitternachtslied" in zeitgenössischer Rezeption

Zarathustras Übermensch und Nietzsches Philosophie in der vergleichenden (kulturellen) Rezeption in Nachtmahrs Song "Alle Lust will Ewigkeit"

Titel: Das "Mitternachtslied" in zeitgenössischer Rezeption

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 23 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Paul Parszyk (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

"Also Sprach Zarathustra" ist wohl nicht nur Nietzsches Hauptwerk, es ist auch ein viel rezitiertes Werk, welches die Philosophie bis heute beeinflusst und genau so faszinierend wie verwirrend, ja sogar in der Vergangenheit missbraucht und missinterpretiert worden ist.
Dabei steht der Mensch nicht mehr im Mittelpunkt der Welt und bahnt einer naturalistischen Auffassungen vom Menschen den Weg.
Exemplarisch am Mitternachtslied und vor allem am Begriff des Übermenschens, versucht diese Arbeit den Rahmen dieser Interpretation zu klären.
Weiterhin wird kultur- und literaturwissenschaftlich untersucht, wie es allgemeinen mit der Philosophie Nietzsches in Subkulturen, speziell der „schwarzen Szene“, ergeht. Warum soll es gerade dort Zusammenhänge geben?
So wird letztlich, am Titelsong „Alle Lust will Ewigkeit“, der deutschen Industrialband Nachtmahr, auch geklärt werden, wie es um Kulturtransfer, Kunst und die zeitgenössisch Rezeption Nietzsches steht. Denn schließlich scheint es ja so, als ob alle Lust Ewigkeit will!"

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1.1 Das Etwas Andere Vorwort

1.2 Einleitung

2 Hauptteil

2.1 Nietzsches Philosophie

2.2 Nietzsches Philosophie – aus „moderner“ Sicht – Rezeption

2.3 Nietzsches Philosophie – Also sprach Zarathustra

2.4 Nietzsches Philosophie - Der Übermensch - Vielfalt an Möglichkeit

2.5 Das „Mitternachtslied“ in Also sprach Zarathustra

3 Die Ewigkeit der Lust – Philosophie und Kulturtransfer

3.1 Die Nacht und eine Band namens Nachtmahr

3.2 Kultur, speziell die schwarze Szene und Philosophie

3.3 Nietzsche und „Nachtmahr“

3.4 Vergleich Nietzsche und „Nachtmahr“ – Text und Intertext?

3.5 Über „Übermensch(en)“ und über den „schwarzen“ Mensch(en)

4 4. Schlussteil / Fazit

4.1 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Rezeption von Friedrich Nietzsches Hauptwerk "Also sprach Zarathustra" in der zeitgenössischen Kultur, insbesondere durch die Industrial-Band "Nachtmahr" und deren Album "Alle Lust will Ewigkeit". Das primäre Ziel ist es, philosophische Konzepte wie den „Übermenschen“ und die „ewige Wiederkunft“ in den Kontext einer modernen (Sub-)Kultur zu setzen und zu prüfen, inwiefern hier parallele oder konträre Interpretationsansätze vorliegen.

  • Vergleichende Analyse der Nietzsch'schen Philosophie mit populärkulturellen Adaptionen
  • Untersuchung des "Übermenschen" als Motiv für radikalen Individualismus und Selbstschöpfung
  • Kulturkritische Auseinandersetzung mit der "schwarzen Szene" und deren Verhältnis zur Philosophie
  • Interpretation des "Mitternachtsliedes" als Kulminationspunkt für Gefühle von Lust und Weh
  • Intertextuelle Betrachtung von Nietzsches Texten und moderner Songlyrik

Auszug aus dem Buch

2.4 Nietzsches Philosophie - Der Übermensch - Vielfalt an Möglichkeit

Ausgehend von meiner Fragestellung erscheint mir eine nähere Auseinandersetzung mit dem „Übermenschen“ zwingend.

„Der Horizont der Sinngebung und der Wertsetzung steht dem Menschen offen. Der Mensch ist kein Wesen des geschlossenen Sinn-Horizontes, sondern ein Möglichkeitswesen zwischen Unvollkommenheit und Vollendung, Tier und Übermensch, Teil und Ganzheit.“25

Hier wird deutlich, dass der Mensch sein „eigener Gestalter“ bzw. „Designer“ - Gott - ist. Gott als individualistischer Selbstschöpfer in uns Allen, ist also alles andere als „tot“. Der „Übermensch“ kann als Ideal angesehen werden, an welchem sich das Individuum orientieren, selbstbehaupten und seinen selbst auferlegten „Willen zur Macht“ testen kann. Wobei das radikal individualistische Subjekt dabei nicht wie das „Schiffchen“ oder der sinnbildliche „tote Fisch“ mit dem Strom (der Masse) schwimmt; sondern er setzt sich seine eigenen Werte – unabhängig von anderen Individuen und Institutionen (Religionen). So lässt er sich als eine Arte „Motivator“ darstellen, der uns daran erinnert sich selber anzutreiben, treu zu bleiben und zu „über-steigen“. Dies geht mit der Vorstellung der Fähigkeit einher, etwas „Neues“ aus sich selbst heraus zu erschaffen (durch z.B. Kombination und Rekombination) – unabhängig von fremden Meinungen und veralteten Traditionen, die den Menschen heimlich und gesellschaftlich „züchten“, um z.B. Systeme in Ordnung halten, was grundlegendes Gedankengut von Freidenkern zu sein scheint: „Man muss das Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern zu gebären.“26

Zusammenfassung der Kapitel

1.1 Das Etwas Andere Vorwort: Einleitende Reflexion über die Verbindung von Clubkultur, Tanzmusik und philosophischen Fragestellungen im Alltag.

1.2 Einleitung: Darstellung der Fragestellung und des methodischen Vorgehens bezüglich der Rezeption von Nietzsches "Also sprach Zarathustra" in der heutigen Kultur.

2.1 Nietzsches Philosophie: Übersicht über zentrale Konzepte wie den "Übermenschen", den "Willen zur Macht" und die Bedeutung der Genealogie als Methode.

2.2 Nietzsches Philosophie – aus „moderner“ Sicht – Rezeption: Kritische Beleuchtung der Wirkungsgeschichte Nietzsches und der Fehlinterpretation seiner Werke in ideologischen Kontexten.

2.3 Nietzsches Philosophie – Also sprach Zarathustra: Analyse der Kernaussagen des Werkes und der Bedeutung der Metapher des Seils zwischen Tier und Übermensch.

2.4 Nietzsches Philosophie - Der Übermensch - Vielfalt an Möglichkeit: Vertiefende Interpretation des Übermenschen als individuelles Ideal der Selbstschöpfung und aktiven Wertsetzung.

2.5 Das „Mitternachtslied“ in Also sprach Zarathustra: Literarische und philosophische Untersuchung des Mitternachtsliedes als Ausdruck der Komplexität menschlicher Gefühle.

3.1 Die Nacht und eine Band namens Nachtmahr: Betrachtung der Symbolik der Nacht und der Verbindung zur Industrial-Band Nachtmahr.

3.2 Kultur, speziell die schwarze Szene und Philosophie: Einordnung der "schwarzen Szene" in das subkulturelle Gefüge und deren Hang zum philosophischen Diskurs.

3.3 Nietzsche und „Nachtmahr“: Vergleich der künstlerischen Aussagen von Thomas Rainer (Nachtmahr) mit den philosophischen Thesen Nietzsches.

3.4 Vergleich Nietzsche und „Nachtmahr“ – Text und Intertext?: Analyse der intertextuellen Bezüge in den Texten der Band zum Ausgangswerk von Nietzsche.

3.5 Über „Übermensch(en)“ und über den „schwarzen“ Mensch(en): Diskussion darüber, wie verschiedene Strömungen der Subkultur den Begriff des Übermenschen für sich adaptieren.

4.1 Zusammenfassung: Abschließende Reflexion über die Ergebnisse der Arbeit und die fortwährende Relevanz nietzscheanischer Gedanken.

Schlüsselwörter

Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, Übermensch, Nachtmahr, schwarze Szene, Industrial, Kulturtransfer, Wille zur Macht, ewige Wiederkunft, Mitternachtslied, Individualismus, Rezeption, Kulturkritik, Philosophie, Subkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Rezeption und kulturelle Adaption von Friedrich Nietzsches Philosophie, speziell seines Werkes „Also sprach Zarathustra“, im Kontext der modernen Industrial-Musik am Beispiel der Band Nachtmahr.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das nietzscheanische Ideal des „Übermenschen“, das Konzept der „ewigen Wiederkunft“, die Symbolik der Nacht sowie die philosophische Verankerung innerhalb der sogenannten „schwarzen Szene“.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie philosophische Konzepte des 19. Jahrhunderts in heutigen Subkulturen interpretiert werden und ob hierbei parallele oder konträre Positionen zu Nietzsches ursprünglichem Gedankengut bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird ein kulturwissenschaftlicher Ansatz gewählt, der Textanalyse, intertextuelle Vergleiche und die methodische „Genealogie“ nach Nietzsche kombiniert, ergänzt durch Aussagen aus einem Interview mit dem Künstler.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine philosophische Einführung in Nietzsches Konzepte, deren kritische Rezeptionsgeschichte und eine detaillierte vergleichende Analyse des Albumkonzepts von „Nachtmahr“ unter Einbezug von Textbelegen und philosophischer Interpretation.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Nietzsche, Übermensch, Industrial-Szene, schwarze Szene, Kulturtransfer, Individualismus, Intertextualität und „ewige Wiederkunft“.

Welche Rolle spielt das „Mitternachtslied“ in der Argumentation des Autors?

Das „Mitternachtslied“ dient als literarischer Kulminationspunkt. Der Autor nutzt es, um die dialektische Spannung zwischen Freude und Leid sowie die existenzielle Tiefe im „Hier und Jetzt“ zu illustrieren, die für das Verständnis des modernen Individualismus essenziell ist.

Wie bewertet der Autor die Verbindung zwischen Nietzsche und der „schwarzen Szene“?

Der Autor stellt fest, dass Angehörige der Szene den Übermenschen nicht als konkrete Person, sondern als Ideal für radikalen Individualismus und autonome Wertsetzung begreifen, was eine moderne, subkulturelle Lesart von Nietzsches Philosophie darstellt.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das "Mitternachtslied" in zeitgenössischer Rezeption
Untertitel
Zarathustras Übermensch und Nietzsches Philosophie in der vergleichenden (kulturellen) Rezeption in Nachtmahrs Song "Alle Lust will Ewigkeit"
Hochschule
Universität Erfurt
Note
2,0
Autor
Paul Parszyk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
23
Katalognummer
V157586
ISBN (eBook)
9783640707645
ISBN (Buch)
9783640707959
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nachtmahr Nietzsche Glück Individualismus Tanzen Freude Leid Philosophie Moment Evolution Menschenbild Übermensch Wille zur Macht Ewigkeit Mitternachtslied Alle Lust will Ewigkeit Weltbild
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Paul Parszyk (Autor:in), 2009, Das "Mitternachtslied" in zeitgenössischer Rezeption, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157586
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum