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Korrigieren und Verbessern im Sportunterricht

Title: Korrigieren und Verbessern im Sportunterricht

Term Paper , 2009 , 8 Pages , Grade: 1.5

Autor:in: Isabelle Glauner (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Ausgehend von der Annahme, dass die Bewegung und die Bewegungserlernung die zentralen Inhalte des Sportunterrichts darstellen, muss man dem mit diesen Vorgängen verbundenem, zentralem Lehrerverhalten des Beobachtens, Korrigierens und Verbesserns besondere Aufmerksamkeit widmen.
Im Folgenden soll eingangs auf die einzelnen Begriffe und ihre Definitionen eingegangen werden. Anschließend stellt sich die Frage, was sich konkret hinter diesen Lehrtätigkeiten verbirgt und mit welchen Methoden man sie in der Schulpraxis umsetzen kann.
Weiterhin soll auf gängige und gehäuft auftretende Probleme des Korrigierens und Verbesserns eingegangen und abschließend ein Fazit gezogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Begriffserklärungen

1. Beobachten

2. Korrigieren

3. Verbessern

III. Thema: Beobachten

IV. Thema: Korrigieren und Verbessern

V. Korrekturprobleme im Schulalltag

VI. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogisch bedeutsamen Lehrerhandlungen des Beobachtens, Korrigierens und Verbesserns im Sportunterricht. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen dieser Tätigkeiten zu klären, effektive methodische Ansätze für die Schulpraxis aufzuzeigen und kritische Problemfelder im täglichen Sportunterricht zu analysieren.

  • Definition und Abgrenzung der Begriffe Beobachten, Korrigieren und Verbessern
  • Die Rolle der Beobachtungskompetenz für den Lernerfolg
  • Methodische Ansätze zur Bewegungsoptimierung im Unterricht
  • Umgang mit Fehlern im Lernprozess
  • Analyse typischer Korrekturprobleme und deren Auswirkungen auf Schüler

Auszug aus dem Buch

3. Verbessern

Aus oben genanntem Problem des Korrigierens hat man weiterhin den Begriff des Verbesserns eingeführt, bei welchem keine starre Einteilung in „richtig – falsch“ erfolgt. Statt Fehler zu beheben werden beim Verbessern bereits vorhandene Qualitäten der Schüler weiterentwickelt. Daher haben hier Lernprozesse keinen Endpunkt mehr, vielmehr hat jeder Entwicklungsschritt seinen eigenen äquivalenten Wert im Vergleich zum Endprodukt. Auch sollte man den Aspekt der Qualitätssteigerung im Vergleich zum Ausgangszustand der Schüler im Zusammenhang mit “sich verbessern“ erwähnen. Wichtig in Bezug auf die Begriffe des Korrigierens und Verbesserns ist die Tatsache, dass beiden ein Beobachten als grundlegende Voraussetzung vorangeht.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Lehrerverhaltens beim Beobachten, Korrigieren und Verbessern für den Bewegungserwerb im Sportunterricht und umreißt den inhaltlichen Aufbau der Ausarbeitung.

II. Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Fachbegriffe Beobachten, Korrigieren und Verbessern, wobei insbesondere die methodischen Unterschiede zwischen fehlerorientierten und entwicklungsorientierten Ansätzen hervorgehoben werden.

III. Thema: Beobachten: Es wird erörtert, dass Beobachten eine gezielte, interessengeleitete Wahrnehmung erfordert und die grundlegende Voraussetzung für eine gelingende pädagogische Intervention darstellt.

IV. Thema: Korrigieren und Verbessern: Der Abschnitt erläutert die hohen Anforderungen an den Sportlehrer, geeignete Methoden auszuwählen, Fehler konstruktiv in den Lernprozess zu integrieren und eine angemessene Korrektur dosiert einzusetzen.

V. Korrekturprobleme im Schulalltag: Dieses Kapitel kritisiert verbreitete Defizite in der Lehrpraxis, wie beispielsweise Korrekturflut, methodische Einfalt, inhaltlich sinnlose Korrekturrituale und einen unangemessenen Umgang mit Lehrerautorität.

VI. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Korrigieren und Verbessern hochsensible Lehrerhandlungen sind, die ein hohes Maß an Fachwissen und eine selbstkritische Reflexion des eigenen Handelns erfordern.

Schlüsselwörter

Sportunterricht, Beobachten, Korrigieren, Verbessern, Lehrerverhalten, Bewegungslernen, Fehleranalyse, Methodik, Lehrstrategie, Beobachtungskompetenz, Feedback, Unterrichtsqualität, Lernprozess, Bewegungsanalyse, Schulpraxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den zentralen pädagogischen Handlungsfeldern des Beobachtens, Korrigierens und Verbesserns im Sportunterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die theoretische Abgrenzung der Begriffe, die Bedeutung der Beobachtung für den Lehrer, methodische Ansätze zur Leistungssteigerung und die kritische Auseinandersetzung mit verbreiteten Korrekturfehlern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Lehrkräften ein besseres Verständnis für ihre Rolle bei der Korrektur von Schülerbewegungen zu vermitteln und Wege für einen effektiven, motivierenden Unterricht aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden genutzt?

Die Arbeit stützt sich auf sportpädagogische Grundfragen und bezieht sich dabei auf Fachautoren wie Kretzschmer, Scherler und Göhner.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Anwendung von Korrekturmethoden sowie der Analyse von Schwierigkeiten, die in der täglichen Schulpraxis beim Korrekturprozess auftreten können.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bewegungslehre, Korrekturmethodik, Beobachtungskompetenz, Lernprozessgestaltung und Fehlerkultur beschreiben.

Warum wird zwischen Korrigieren und Verbessern unterschieden?

Während Korrigieren auf die Beseitigung eines definierten Fehlers (Ist-Soll-Differenz) abzielt, fokussiert Verbessern auf die kontinuierliche Weiterentwicklung vorhandener Qualitäten ohne starre „richtig-falsch“-Kategorisierung.

Welche Gefahr birgt ein „Korrekturmonopol“ des Lehrers?

Ein Korrekturmonopol kann dazu führen, dass Schüler ihre eigene Bewegungsbeurteilung nicht entwickeln und die Korrektur als machtvolles Druckmittel statt als sinnvolles Feedback wahrgenommen wird.

Warum sollte man laut Autor nicht in jeder Phase der Bewegungserlernung korrigieren?

Zu frühes und zu häufiges Korrigieren kann zur Informationsüberflutung führen, den natürlichen Lernprozess behindern und die Lernmotivation der Schüler erheblich beeinträchtigen.

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Details

Title
Korrigieren und Verbessern im Sportunterricht
College
University of Heidelberg
Grade
1.5
Author
Isabelle Glauner (Author)
Publication Year
2009
Pages
8
Catalog Number
V157552
ISBN (eBook)
9783640762668
ISBN (Book)
9783656483083
Language
German
Tags
Korrigieren Verbessern Sportunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabelle Glauner (Author), 2009, Korrigieren und Verbessern im Sportunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157552
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