Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Sex und Gender - drei Sichtweisen und Gemeinsamkeiten

Titel: Sex und Gender - drei  Sichtweisen und Gemeinsamkeiten

Hausarbeit , 2006 , 19 Seiten , Note: bestanden

Autor:in: Annika Friese (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was ist Sozialisation? Wie werden Menschen? Und warum gibt es diesen Unterschied zwischen Menschen, genannt ,,Geschlecht"? Wir stellten uns zu Beginn der EVA 2 diese Fragen. Die Herausarbeitung von Sex und Gender anhand des Textes „Gender, Sex und Gender Studies“ von Mogge-Grotjahn beantwortete uns einige Fragen und warf neue auf wie z.B.: Was unterscheidet diese Einteilungen? Inwiefern kann man die Aussagen bestätigen? Laut Mogge-Grotjahns wird auf eine begriffliche Differenz zurückgegriffen, die im angloamerikanischen Sprachraum weit verbreitet ist. Geschlecht lässt sich dort sowohl mit Sex als auch mit Gender übersetzen. Sex als biologische Kategorie wird deutlich abgegrenzt von soziokulturellen Inhalten Gender, die mit der Geschlechtszugehörigkeit verbunden sind. Mogge-Grotjahn führt dafür Begriffe an wie Geschlechtsidentität oder Geschlechterrolle. Während Sex von Natur aus vorgegeben ist, wird Gender im Sozialisationsprozess individuell angeeignet und steht deshalb in Abhängigkeit mit der strukturierten Gesellschaft. Folglich sind Männer und Frauen das Ergebnis kultureller und zeitgebundener Konstruktionen der Gesellschaft, auch Konstruktionismus genannt. Dafür braucht es soziale Prozesse genannt Doing gender. Wir werden nun im weitern Verlauf die Theorien Mogge-Grotjahns überarbeiten Gemeinsamkeiten zu anderen Autoren Carol Hagemann-White und Regine Gildemeister, mit einbeziehen, um die Theorien von Mogge-Grotjahn zu bekräftigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Werdegang - Hildegard Mogge-Grotjahn

2.1 Hildegard Mogge-Grotjahn: Zusammenfassung

Gender, Sex und Gender Studies. Eine Einführung

2.2 Einführung in die Thematik

2.3 Soziale Arbeit und die Gender-Perspektive

3. Werdegang - Carol Hagemann-White

3.1 Carol Hagemann-White

Die biologische Position zur Geschlechterdifferenzierung

4. Gemeinsamkeiten

5. Fazit

6. Beruflicher Werdegang – Regine Gildemeister

6.1 Regine Gildemeister im Vergleich zu Mogge-Grotjahn

7. Gesamtfazit

8. Quellenangabe

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Perspektiven von Hildegard Mogge-Grotjahn, Carol Hagemann-White und Regine Gildemeister zur Konstruktion von Geschlecht. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten in der Ablehnung eines rein biologischen Verständnisses von Zweigeschlechtlichkeit zu identifizieren und die Bedeutung sozialer Prozesse (Doing Gender) für die Geschlechteridentität herauszuarbeiten.

  • Differenzierung zwischen biologischem Geschlecht (Sex) und sozialem Geschlecht (Gender)
  • Kritik am System der Zweigeschlechtigkeit und dessen gesellschaftliche Konstruktion
  • Die Rolle der Sozialisation bei der Herausbildung geschlechtstypischer Identitäten
  • Geschlechtergerechtigkeit in der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

Die biologische Position zur Geschlechterdifferenzierung

In einem Gutachten zum ,,6.Jugenbericht der Bundesregierung’’ erschien Carol Hagemann-Whites Studie ,,Sozialisation: Weiblich - männlich?“ (Hagemann-White, 1984). In dieser Expertise arbeitete sie die ,,biologischen Positionen zur Geschlechterdifferenz’’ auf (vgl. Hagemann-White, 1984, S.29.) und stellte fest, dass Merkmale wie zum Beispiel Größe und Gewicht nicht ausreichen, das Geschlecht von Frauen und Männer auseinander zuhalten. Sie fand heraus, dass ,, die Differenzen innerhalb der Geschlechter größer seien als die zwischen den Geschlechtern’’. Biologische Unterschiede sind für Carol Hagemann-White irrelevant. Für sie ist eher der ,,weibliche bzw. männliche Sozialcharakter’’ wichtig:

,,Dem Neuankömmling in unserer Kultur würde es wenig nutzen, zu lernen, dass Männer immer mutig und Frauen immer ängstlich sind, es würde vielmehr seine Orientierung eher verwirren. Um die geschlechtliche Sozialisation zu begreifen, müssen wir vielmehr wissen, wie Frauen und Männer in unserer Kultur identifiziert werden."

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Einleitung führt in die grundlegenden Fragen der Sozialisation und die Unterscheidung von Geschlecht ein, wobei der Fokus auf den theoretischen Ansätzen von Mogge-Grotjahn liegt.

2. Werdegang - Hildegard Mogge-Grotjahn: Dieses Kapitel skizziert den Lebenslauf der Soziologin Mogge-Grotjahn und erläutert ihr Verständnis von Doing Gender sowie die Relevanz der Gender-Perspektive in der Sozialen Arbeit.

3. Werdegang - Carol Hagemann-White: Hier wird der Werdegang von Hagemann-White dargestellt und ihre kritische Haltung gegenüber einer rein biologischen Bestimmung von Geschlecht in der Frauenforschung beleuchtet.

4. Gemeinsamkeiten: Dieses Kapitel stellt die Auffassungen von Mogge-Grotjahn und Hagemann-White gegenüber und zeigt auf, dass beide das Geschlecht als kulturelle und soziale Konstruktion verstehen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass beide Autorinnen das System der Zweigeschlechtigkeit als ein durch soziale Prozesse konstruiertes Gefüge ablehnen.

6. Beruflicher Werdegang – Regine Gildemeister: Dieses Kapitel bietet einen kurzen Überblick über den akademischen Werdegang von Regine Gildemeister.

6.1 Regine Gildemeister im Vergleich zu Mogge-Grotjahn: Gildemeister bekräftigt die Thesen zur sozialen Konstruktion von Geschlecht und ergänzt die Analyse um die theoretische Perspektive der Diskontinuität zwischen Körper und Identität.

7. Gesamtfazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass das System der Zweigeschlechtigkeit als überholt anzusehen ist und einer neuen Definition auf Basis sozialer Raster bedarf.

8. Quellenangabe: Auflistung der verwendeten Primärliteratur für die vorliegende Arbeit.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Geschlecht, Gender, Sex, Doing Gender, Zweigeschlechtigkeit, Soziale Konstruktion, Identität, Sozialcharakter, Frauenforschung, Geschlechterrolle, Sozialarbeit, Geschlechtergerechtigkeit, Kultur, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Auseinandersetzung darüber, wie Geschlechtlichkeit in unserer Gesellschaft verstanden und definiert wird, insbesondere im Kontrast zwischen biologischen Vorgaben und sozialen Konstruktionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Sex und Gender, das Konzept des Doing Gender, die Analyse der Zweigeschlechtigkeit als kulturelle Setzung und die Identitätsbildung im Sozialisationsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Vergleich der Auffassungen von Hildegard Mogge-Grotjahn, Carol Hagemann-White und Regine Gildemeister, um deren gemeinsame Ablehnung eines rein naturhaft begründeten Geschlechterverständnisses zu untermauern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse, in der die Thesen der genannten Autorinnen einander gegenübergestellt und auf Übereinstimmungen geprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Autorinnen und deren theoretische Ansätze, gefolgt von einer detaillierten Analyse ihrer Gemeinsamkeiten hinsichtlich der sozialen Konstruktion von Geschlecht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Doing Gender, Zweigeschlechtigkeit, soziale Konstruktion und Sozialisation charakterisiert.

Inwiefern beeinflusst das Konzept des „Doing Gender“ das Verständnis der Autoren?

Das Konzept verdeutlicht, dass Geschlecht keine statische Eigenschaft ist, sondern in alltäglichen Interaktionen permanent neu hergestellt und gesellschaftlich bestätigt wird.

Welche Rolle spielen biologische Merkmale nach Ansicht der untersuchten Autorinnen?

Obwohl biologische Merkmale existieren, sind sie nach Ansicht der Autorinnen nicht ausreichend, um die Geschlechtszugehörigkeit zu definieren; diese wird immer kulturell überformt und sozial gedeutet.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sex und Gender - drei Sichtweisen und Gemeinsamkeiten
Hochschule
Universität Bielefeld
Veranstaltung
EVA 2
Note
bestanden
Autor
Annika Friese (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
19
Katalognummer
V157472
ISBN (Buch)
9783640700851
ISBN (eBook)
9783640702084
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sex Gender
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annika Friese (Autor:in), 2006, Sex und Gender - drei Sichtweisen und Gemeinsamkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157472
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  19  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum