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Preismodelle zur Bewertung von Terminkontrakten auf Öl

Title: Preismodelle zur Bewertung von Terminkontrakten auf Öl

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 24 Pages

Autor:in: Stefan Töns (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing

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Erdöl kann zweifelsohne als der herausragende Energieträger unserer Zeit angesehen werden. Der Anteil des Erdöls am weltweiten Primärenergieverbrauch betrug im Jahre 2009 ca. 35%.1 Der uns zuteil gewordene Wohlstand und die wirtschaftliche Entwicklung im 20. Jahrhundert wären ohne den Einsatz des Primärenergieträgers Erdöl und seine Umwandlung in Energie, als einer der essentiellen Produktionsfaktoren, nicht möglich gewesen. Im Rahmen dieser Arbeit sollen die zentralen Modelle zur Bewertung von Terminmarktkontrakten für endliche Energieträger am Beispiel des Erdöls vorgestellt und auf ihre Evidenz geprüft werden. Die Arbeit beginnt mit einer Charakterisierung des Energieträgers Erdöl und der Skizzierung seiner wesentlichen Eigenschaften. Im Anschluss daran werden die zentrale Einflussfaktoren auf die Preisbildung an den Erdöl Spot- und Terminmärkten skizziert, die sowohl auf begrenzten Transportkapazitäten, als auch auf die Angebots- und Nachfragesituation zurück zu führen sind. Der Hauptteil dieser Arbeit ist auf die Darstellung und Analyse der zentralen Bewer-tungsmodelle für Terminkontrakte auf Erdöl ausgerichtet. Hierfür ist jedoch zunächst ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise von Terminkontrakten auf den internationalen Kapitalmärkten notwendig. Aus diesem Grund befasst sich das dritte Kapitel dieser Arbeit ausschließlich mit der Charakterisierung der wesentlichen Eigenschaften von bedingten Termingeschäften am Beispiel von Optionen, sowie unbedingten Termingeschäften am Beispiel von Forwards und Futures-Kontrakten. Im Anschluss hieran werden in Kapitel vier mit der Theorie der Normal Backwardation, sowie dem Cost of Carry-Ansatz die beiden klassischen Bewertungsansätze für endliche Verbrauchsgüter dargestellt und kritisch betrachtet. Die Darstellung erfolgt jeweils auf Basis der Bewertung eines Forward-Kontraktes und stellt die unterschiedlichen Bewertungsansätze dar. Den Abschluss des vierten Kapitels bildet die Analyse der Anwendbarkeit des mathematisch geschlossenen Black Scholes Modells zur Bewertung von europäischen Optionen. Hierbei wird untersucht, ob der von Black Scholes entwickelte Ansatz auch auf den Basiswert Erdöl übertragbar ist. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und einer Einordnung der betrachteten Preismodelle hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Besonderheiten des Energieträgers Erdöl

2.1. Stilisierte Fakten

2.2. Transport und Lagerung Fakten

2.3. Determinanten der Nachfrage auf den Erdölpreis

3. Eigenschaften von Terminkontrakten

3.1. Optionen

3.2. Forwards

3.3. Futures

4. Preismodelle zur Bewertung von Terminkontrakten auf Erdöl

4.1. Normal Backwardation

4.2. Cost of Carry Ansatz

4.3. Optionspreisbewertung mit dem Black Scholes Modell

5. Schlussbetrachtung und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die theoretische Vorstellung und kritische Prüfung zentraler Bewertungsmodelle für Terminkontrakte auf endliche Energieträger, wobei die Arbeit insbesondere auf den Rohstoff Erdöl fokussiert und dabei sowohl klassische als auch finanzmathematische Ansätze untersucht.

  • Charakterisierung des Energieträgers Erdöl und dessen ökonomische Spezifika
  • Grundlagen und Funktionsweise von bedingten sowie unbedingten Termingeschäften
  • Analyse der Theorie der Normal Backwardation als klassisches Bewertungsmodell
  • Darstellung und kritische Betrachtung des Cost of Carry-Ansatzes
  • Übertragbarkeit des Black Scholes-Modells auf den Basiswert Erdöl

Auszug aus dem Buch

4.1. Normal Backwardation

Der Begründer der Theorie der Normal Backwardation ist John Maynard Keynes in seiner Arbeit „Treatise on Money“ aus dem Jahre 1930. In dieser Arbeit leitet Keynes einen funktionalen Zusammenhang zwischen Terminmarktpreisen auf Basis von Forwards- bzw. Futures-Kontrakten und erwarteten zukünftigen Spotpreisen her. Terminmarktpreise sind hiernach als nach unten verzerrte Prognose der erwarteten Spotpreise zu verstehen. Der Terminmarktpreis in Form des Forward-Preises ergibt sich als Summe des zum Fälligkeitszeitpunkt T erwarteten Spotpreises E0[S(T)] und einer marktabhängigen Risikoprämie RP. Die Risikoprämie ist hierbei als eine Art Versicherungsprämie zu verstehen, die die Unsicherheit des zukünftigen Spotpreises abbildet.

Der Forward-Preis liegt im Fall der Theorie der Normal Backwardation stets unterhalb des erwarteten zukünftigen Spotpreises E0[S(T)]. Daher muss die Risikoprämie RP im Fall der Normal Backwardation stets negativ sein. Die Ableitung einer negativen Risikoprämie setzt risikoaverse Spekulanten voraus, die bereit sind, das Preisrisiko des Basiswerts, hier des Erdöls, durch Eingehen einer Long Forward Position von den Erdölproduzenten, den Hedgern, die eine Short Position eingehen, gegen Zahlung einer Risikoprämie zu übernehmen. Aus der Erwartungsnutzentheorie ist bekannt, dass bei risikoaversen Marktteilnehmern mit einer konvexen Nutzenfunktion das Sicherheitsäquivalent SÄ(u), also der Nutzen bei dem die Marktteilnehmer gerade indifferent zwischen einer unsicheren Lotterie und einer sicheren Auszahlung sind, kleiner als der Erwartungswert des Nutzens E(u) ist. Die Risikoprämie RP entspricht daher genau der Differenz aus Erwartungswert und Sicherheitsäquivalent.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Erdöl als Energieträger und skizziert das Ziel der Arbeit, die Bewertungsmodelle für Terminkontrakte theoretisch zu analysieren.

2. Besonderheiten des Energieträgers Erdöl: Hier werden die chemischen und ökonomischen Eigenschaften von Erdöl sowie die Einflussfaktoren auf Angebot, Nachfrage, Transport und Lagerung dargestellt.

3. Eigenschaften von Terminkontrakten: Das Kapitel führt in die Systematik von Termingeschäften ein, unterscheidet zwischen Optionen, Forwards und Futures und erläutert die verschiedenen Akteure am Markt.

4. Preismodelle zur Bewertung von Terminkontrakten auf Erdöl: Dieser Hauptteil analysiert die Theorie der Normal Backwardation, den Cost of Carry-Ansatz und die Anwendung des Black-Scholes-Modells auf den Basiswert Erdöl.

5. Schlussbetrachtung und kritische Würdigung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, ressourcenökonomische Erkenntnisse mit finanzmathematischen Modellen bei der Preisbildung zu verknüpfen.

Schlüsselwörter

Erdöl, Terminkontrakte, Preismodelle, Normal Backwardation, Cost of Carry, Black-Scholes-Modell, Rohstoffmärkte, Hedging, Spekulation, Convenience Yield, Futures, Forwards, Risiko, Energiehandel, Marktliquidität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Bewertung von Terminkontrakten auf dem Rohölmarkt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Erdölmarktspezifika, der Funktionsweise von Termingeschäften und der mathematischen Modellierung von deren Preisen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die gängigen Preismodelle für Terminkontrakte am Beispiel von Erdöl vorzustellen und deren praktische Anwendbarkeit sowie Evidenz kritisch zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse bestehender finanzmathematischer Modelle, wie dem Black-Scholes-Ansatz und klassischen Theorien der Normal Backwardation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nach einer Einführung in die Terminmarktinstrumente die klassischen Bewertungsansätze (Backwardation, Cost of Carry) und mathematische Optionspreismodelle diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Erdöl, Terminkontrakte, Preismodelle, Convenience Yield und Risikoabsicherung.

Wie unterscheidet sich der Cost of Carry-Ansatz von der Normal Backwardation?

Die Normal Backwardation basiert auf einer Risikoprämie für Spekulanten, während der Cost of Carry-Ansatz die Lagerkosten und Halteerträge (Convenience Yield) des physischen Gutes in die Preisbildung einbezieht.

Welche Schwächen hat das Black-Scholes-Modell bei der Anwendung auf Erdöl?

Die Hauptkritikpunkte sind die unrealistische Annahme einer Lognormalverteilung statt einer Mean-Reversion-Verteilung der Preise sowie die Vernachlässigung von realen Transaktionskosten.

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Details

Title
Preismodelle zur Bewertung von Terminkontrakten auf Öl
College
University of Cologne
Author
Stefan Töns (Author)
Publication Year
2010
Pages
24
Catalog Number
V157456
ISBN (eBook)
9783640706730
ISBN (Book)
9783640707119
Language
German
Tags
Preismodelle Bewertung Terminkontrakten Öl Cost of Carry Ressourcenökonomie Risikoprämien Determinanten Erdölpreis Normal Backwardation Bewertung von Optionen auf Erdöl mittels Black Scholes Modell Transport und Lagerhaltung Erdöl
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Töns (Author), 2010, Preismodelle zur Bewertung von Terminkontrakten auf Öl, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157456
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