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Russland: Das (Un)abhängige Massenmedium Fernsehen

Titel: Russland: Das (Un)abhängige Massenmedium Fernsehen

Seminararbeit , 2006 , 44 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Magistra Anastasia Castillo geb. Iliyuyshina (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Medien sind laut Kamps „Mittler“ und bieten einen öffentlichen Platz für die Politik, um sich zu präsentieren. Nur so kann eine Plattform für eine kommunikative Öffentlichkeit geschaffen werden, die nicht zuletzt demokratische Politik in Massengesellschaften ermöglicht. Hieraus ergibt sich, dass die Medien eine Informationsfunktion ausüben und somit an der öffentlichen Meinungsbildung mitwirken und diese auch manipulieren können. Das politische System muss dementsprechend Interesse daran haben, die Medien zu kontrollieren. Dies kann die Medienpolitik leisten. Sie baut nicht zuletzt auf der Kommunikationspolitik auf, die folgendermaßen definiert werden kann: „Kommunikationspolitik (Medienpolitik) ist ein eigenständiges Handlungssystem zur Hervorbringung von allgemein verbindlichen Regelungen zur Ausgestaltung der nationalen […] Kommunikationsordnung.“ Wie eine solche Kommunikationsordnung in Russland aussieht, soll in der vorliegenden Ausarbeitung an dem Beispiel des Fernsehens geschildert werden.
In den ersten Kapiteln der Ausarbeitung handelt es sich um die Bedingungen, unter deren die Medien, insbesondere das Fernsehen, in Russland agieren können. Besondere strukturelle Bedingungen können hierbei die geographische, politische sowie wirtschaftliche Lage, die Zusammensetzung und Lebensart der Bevölkerung sowie die technische Entwicklung sein.
Die gegenwärtige Lage kann vor dem Hintergrund der Geschichte erklärt werden. Es gilt also auch die geschichtliche Entwicklung nach dem Zerfall der Sowjetunion, beispielsweise die Zensurabschaffung, zu durchleuchten. Im Folgenden wird auf medienrechtliche Grundlagen und die Einflussgrößen eingegangen, um aufzuzeigen, wie durch externe Bedingungen das Fernsehen gestaltet und beeinflusst werden können.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion erlebte der Fernsehmarkt im Laufe der letzten 15 Jahren erhebliche Veränderungen. Neue Eigentumsstrukturen sind zahlreich entstanden. In dem nachfolgenden Kapitel werden die wichtigsten Medienakteure auf dem russischen Fernsehmarkt und die von denen verfolgte Medienpolitik vorgestellt. In diesem Zusammenhang werden einige Sender, die im Laufe der Arbeit erwähnt werden, aufgelistet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Strukturdaten Russlands

2. Politik, Wirtschaft und Soziales

3. Historischer Hintergrund: Abschaffung der Zensur und Entstehung freier Massenmedien

4. Medienrechtliche Grundlagen

4.1 Das Massenmediengesetz der Russischen Föderation

4.2 Die Verfassung der Russischen Föderation

4.3 Weitere gesetzliche Regelungen

5. Recht und Rechtswirklichkeit

6. Das russische Rundfunksystem unter den Präsidenten Jelzin und Putin

6.1 Die Ära Jelzin

6.2 Die Ära Putin

6.3 Fernsehen und Wahlen

7. Medienpolitik und ihre Akteure

7.1 Akteure auf den politischen und wirtschaftlichen Ebenen

7.1.1 Föderale Regierung

7.1.2 Moskauer Stadtregierung

7.1.3 Gasprom-Media

7.2 Sender als Akteure des Fernsehmarktes

7.2.1 Erster Kanal

7.2.2 RTR

7.2.3 NTV

7.2.4 TVZ

7.2.5 Kultura

7.2.6 Regionale Sender

8. Rundfunkfinanzierung

8.1 Finanzierungsquellen

8.1.1 Staatliche Unterstützung

8.1.2 Werbung in den Medien

8.1.3 Werbegesetz

9. Programmangebot

9.1 Rezipienten

9.2 Marktanteile

9.3 Unterschiede zwischen staatlichen und privaten Anbietern

9.4 Programmexport und –import

Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und aktuelle Situation des russischen Fernsehsystems unter besonderer Berücksichtigung der staatlichen Einflussnahme, der rechtlichen Rahmenbedingungen und der ökonomischen Strukturen seit dem Zerfall der Sowjetunion.

  • Analyse der medienrechtlichen Grundlagen und deren Anwendung in der Praxis
  • Untersuchung der politischen Einflussnahme und der Rolle der Medienakteure
  • Vergleich zwischen staatlichen und privaten Sendern hinsichtlich Programmgestaltung
  • Die Rolle der Werbebranche als ökonomischer Faktor im Fernsehen
  • Auswirkungen der Medienpolitik auf die Informationsfreiheit und Wahlen

Auszug aus dem Buch

6. Das russische Rundfunksystem unter den Präsidenten Jelzin und Putin

Aufgrund der starken Vormachtstellung des russischen Präsidenten im russischen politischen System, kann davon ausgegangen werden, dass der Präsident einen erheblichen Einfluss auf die Kommunikationsordnung hat.

Für Russland mit seiner postsowjetischen Ära sind es neben Gorbatschow, der schon zur Zeit der „Perestroika“ und „Glasnost“ Weichen stellte, vor allem die beiden Präsidenten Jelzin und Putin, die mit ihrer Politik die massenmediale Ausgangslage beeinflussten bzw. beeinflussen.

Grundsätzlich lässt sich aus westlicher Sicht eine Verschlechterung der Lage der Medien mit dem Antritt Putins erkennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Strukturdaten Russlands: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die Geografie, Demografie und wirtschaftliche Lage Russlands als Basis für das Verständnis der Medienlandschaft.

2. Politik, Wirtschaft und Soziales: Es wird die politische Transformation Russlands nach dem Zerfall der Sowjetunion und deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche und mediale Umfeld erörtert.

3. Historischer Hintergrund: Abschaffung der Zensur und Entstehung freier Massenmedien: Das Kapitel behandelt die Entwicklung von der Ära Gorbatschows bis hin zur Verabschiedung der ersten Mediengesetze in den 90er Jahren.

4. Medienrechtliche Grundlagen: Hier werden die zentralen Gesetze, wie das Massenmediengesetz und die Verfassung, hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Medienfreiheit vorgestellt.

5. Recht und Rechtswirklichkeit: Dieses Kapitel thematisiert die Diskrepanz zwischen den garantierten Rechten auf dem Papier und der tatsächlichen Rechtsanwendung durch die Justiz.

6. Das russische Rundfunksystem unter den Präsidenten Jelzin und Putin: Es erfolgt eine Analyse der staatlichen Einflussnahme auf das Fernsehen unter den jeweiligen Präsidenten sowie der Rolle des Fernsehens bei Wahlen.

7. Medienpolitik und ihre Akteure: Dieses Kapitel identifiziert die einflussreichen Akteure, darunter die Regierung, die Stadtregierung Moskau und Gasprom, sowie die großen Fernsehsender.

8. Rundfunkfinanzierung: Es werden die Finanzierungsquellen staatlicher und privater Sender, insbesondere der Werbemarkt und das entsprechende Werbegesetz, beleuchtet.

9. Programmangebot: Das abschließende Kapitel analysiert Rezipientenverhalten, Marktanteile sowie die Unterschiede zwischen staatlichen und privaten Programmen, inklusive des Einflusses ausländischer Formate.

Schlüsselwörter

Russland, Fernsehen, Medienpolitik, Rundfunksystem, Jelzin, Putin, Medienfreiheit, Staatliche Kontrolle, Werbemarkt, Gazprom, Medienakteure, Transformation, Zensur, Rundfunkfinanzierung, Programmangebot

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Struktur, die politische Abhängigkeit und die Entwicklung des russischen Fernsehmarktes seit dem Ende der Sowjetunion.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Rolle von Medienmogulen und staatlichen Akteuren sowie die ökonomischen Grundlagen durch Werbeeinnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, inwieweit das russische Fernsehen tatsächlich unabhängig ist oder ob es als Instrument staatlicher Politik fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine strukturanalytische Untersuchung, die auf der Auswertung von Fachliteratur, Gesetzestexten und Marktstatistiken (z.B. TNS Gallup Media) basiert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden die historischen Meilensteine, die Rolle der Akteure (Gasprom, Regierung) und der Vergleich der Programmangebote detailliert dargestellt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Medienpolitik, Staatsbesitz, Transformation und politische Instrumentalisierung beschreiben den Kerninhalt am besten.

Wie verändert sich die Medienfreiheit unter Wladimir Putin laut der Autorin?

Die Autorin stellt eine deutliche Verschlechterung und zunehmende staatliche Reglementierung der Medienfreiheit nach dem Amtsantritt Putins fest.

Welche Rolle spielt die Verfilmung klassischer Romane für die heutigen Fernsehsender?

Die Verfilmung klassischer Literatur durch die Sender dient als neues Genre zur Sicherung von Einschaltquoten und zur Stärkung der kulturellen Identität.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Russland: Das (Un)abhängige Massenmedium Fernsehen
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Einzelveranstaltung: Internationale Rundfunksysteme im Vergleich
Note
2,0
Autor
Magistra Anastasia Castillo geb. Iliyuyshina (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
44
Katalognummer
V157201
ISBN (eBook)
9783640705221
ISBN (Buch)
9783640705757
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Russland Massenmedium Fernsehen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magistra Anastasia Castillo geb. Iliyuyshina (Autor:in), 2006, Russland: Das (Un)abhängige Massenmedium Fernsehen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157201
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Leseprobe aus  44  Seiten
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