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Staatliche vs. private Personaldienstleistungen aus der Sicht von Arbeitnehmern

Title: Staatliche vs. private Personaldienstleistungen aus der Sicht von Arbeitnehmern

Seminar Paper , 2010 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Patrick Cichy (Author)

Business economics - Operations Research

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Summary Excerpt Details

In der nahen Vergangenheit wechselten pro Jahr knapp 6 Mio. Arbeitnehmer in der Bundesrepublik
Deutschland ihren Arbeitsplatz. Die Herausforderung der Suche nach einem passenden
Arbeitsplatz ist für Arbeitnehmer demnach ein relevantes Problem. Einer der vielen Wege einen
Arbeitsplatz zu suchen ist die Inanspruchnahme von Personaldienstleistungen. Vor diesem
Hintergrund setzt sich die vorliegende Arbeit mit dem Vergleich von staatlichen Personaldienstleistungen
mit privaten Personaldienstleistungen aus Sicht des Arbeitnehmers auseinander.
Dabei werden durch die Analyse der Unterschiede jener, die wichtigsten Vor- und Nachteile
erarbeitet, um dem Arbeitnehmer damit eine Handlungsempfehlung für seine Wahl zu geben.
Als Personaldienstleistung wird grundsätzlich die externe, marktliche Erbringung der Personalfunktionen
beschrieben. In dieser Arbeit werden Personaldienstleistungen allein als
Arbeitsvermittlung, also die Zusammenführung von Arbeitsangebot und Nachfrage definiert.
Dieses Dienstleistungsangebot umfasst neben der Vermittlung auch noch die Beratung der
beiden Marktseiten, der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer. Der Aspekt der Arbeitnehmerüberlassung
und weitere Personaldienstleistungen bleiben unberücksichtigt.
Bei Arbeitsuchenden handelt es sich nicht unbedingt um Arbeitslose, denn die meisten neu
geschaffenen Arbeitsverhältnisse entstehen durch einen Wechsel aus einem aktuellen Arbeitsverhältnis,
also ohne dazwischen geschaltete Arbeitslosigkeitsphase. Da allerdings allein die
Perspektive der Arbeitnehmer für die Fragestellung wichtig ist, wird in dieser Arbeit grundsätzlich
der Begriff der Arbeitssuchenden verwendet, ohne auf die Unterschiede der verschiedenen
Gruppen von Arbeitsuchenden einzugehen.
Nachdem in der Einleitung das für diese Seminararbeit relevante Problem formuliert und die
Zielsetzung festgelegt wurde, werden in Kapitel 2 die relevanten theoretischen Grundlagen kurz
vorgestellt und erläutert. Hier werden einige ökonomische Prozesse des Arbeitsmarktes und die
ökonomischen Auswirkungen von Personaldienstleitungen auf jene erläutert. Im Anschluss
daran werden in Kapitel 3 staatliche und private Personaldienstleistungen gegenübergestellt und
aus Arbeitnehmersicht analysiert. Dieser Vergleich bezieht sich dabei allein auf Deutschland, daz.B. länderspezifische gesetzliche Rahmenbedingungen deutlichen variieren. Zuletzt werden in
Kapitel 5 die Ergebnisse der Arbeit im Fazit zusammengefasst .

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Der Arbeitsmarkt

2.2. Personaldienstleistungen aus ökonomischer Sicht

3. Vergleich von staatlichen und privaten Personaldienstleistungen aus Sicht des Arbeitnehmers

3.1. Staatliche Personaldienstleistungen

3.2. Private Personaldienstleistungen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, staatliche und private Personaldienstleistungen ökonomisch zu vergleichen und aus der Perspektive des Arbeitnehmers zu bewerten, um eine Handlungsempfehlung für die Wahl des Vermittlungsweges zu erarbeiten.

  • Analyse der Arbeitsmarktmärkte als Suchmärkte
  • Rolle von Informationsasymmetrien und Prinzipal-Agenten-Beziehungen
  • Vergleich von staatlichen Arbeitsvermittlungsangeboten (Bundesagentur für Arbeit)
  • Untersuchung privater Personaldienstleister und deren Selektionseffekte
  • Bedeutung von Signaling-Effekten bei der Jobsuche

Auszug aus dem Buch

3.2. Private Personaldienstleistungen

Im Jahre 1994 ist das Vermittlungsmonopol der Bundesanstalt für Arbeit, welche in 2004 in die Bundesagentur für Arbeit umbenannt wurde, aufgehoben worden. Seitdem ist eine gewerbsmäßige Form der Arbeitsvermittlung von Arbeitnehmern durch private Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland zulässig. Der Gesetzgeber versprach sich mit der Abschaffung der Marktzutrittsbarrieren für Dienstleistungsanbieter die Beschleunigung von Ausgleichsvorgängen am Arbeitsmarkt. Die Zahl der vermittelten Personen durch private Personaldienstleister hat seitdem stetig zugenommen.

Während die öffentlichen Vermittlungsdienste der BA für Arbeitgeber und Arbeitnehmer kostenlos zur Verfügung stehen, verlangen die privaten Personaldienstleister i.d.R. Gebühren. Da es gesetzlich verboten ist, von Arbeitssuchenden Vermittlungsgebühren zu verlangen ist für sie die Anspruchnahme dieser Dienstleistung, genau wie auch die Vermittlungsdienste der BA, kostenlos im pekuniären Sinn.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Arbeitsplatzsuche ein und definiert den Vergleichsrahmen zwischen staatlichen und privaten Vermittlungsinstanzen aus Sicht der Arbeitnehmer.

2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert ökonomische Kernkonzepte wie Informationsasymmetrien, Prinzipal-Agenten-Beziehungen sowie Suchkosten und Signaling-Prozesse auf Arbeitsmärkten.

3. Vergleich von staatlichen und privaten Personaldienstleistungen aus Sicht des Arbeitnehmers: Dieser Abschnitt analysiert spezifisch die Vor- und Nachteile sowie die jeweiligen Matching-Mechanismen staatlicher Institutionen im Kontrast zu privaten Anbietern.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass beide Instanzen als Intermediäre Nutzen stiften und sich in einer Koexistenz sinnvoll ergänzen können.

Schlüsselwörter

Arbeitsmarkt, Personaldienstleistungen, Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsvermittlung, Informationsasymmetrie, Prinzipal-Agenten-Beziehung, Signaling, Suchkosten, Matching-Prozess, Selektionseffekt, Arbeitnehmersicht, Arbeitsuchende, Beschäftigungsverhältnis, Arbeitsplatzsuche, Matching-Effizienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den ökonomischen Vergleich zwischen staatlichen und privaten Personaldienstleistungen und fokussiert sich dabei explizit auf die Sichtweise der Arbeitnehmer.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen sind die Funktionsweise von Arbeitsmärkten, die Rolle von Intermediären, die Bedeutung von Vermittlungsgebühren sowie die Qualität der Stellenbesetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erarbeitung eines Entscheidungsrahmens, der Arbeitssuchenden helfen soll, den für sie optimalen Vermittlungsweg zu wählen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis personalökonomischer Theorien, insbesondere unter Einbeziehung von Prinzipal-Agenten-Modellen und Suchtheorie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Arbeitsmarkmechanismen sowie eine differenzierte Gegenüberstellung der Arbeitsweisen von staatlichen und privaten Vermittlungsanbietern.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Arbeitsvermittlung, Informationsasymmetrien, Matching-Prozess, Selektionseffekte und Signaling.

Warum spielt das Thema der "Hidden Characteristics" für Arbeitnehmer eine Rolle?

Arbeitnehmer müssen Signale senden, um ihre verborgenen Eigenschaften gegenüber Arbeitgebern transparent zu machen, was durch spezialisierte Vermittler unterstützt werden kann.

Welchen Einfluss hat die Koexistenz von BA und privaten Anbietern auf Arbeitssuchende?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die parallele Nutzung beider Suchkanäle den Nutzen für Arbeitssuchende durch eine breitere Marktpräsenz und unterschiedliche Beratungsansätze steigern kann.

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Details

Title
Staatliche vs. private Personaldienstleistungen aus der Sicht von Arbeitnehmern
College
Ruhr-University of Bochum  (Lehrstuhl für Human Resource Management)
Course
Personalökonomik
Grade
1,7
Author
Patrick Cichy (Author)
Publication Year
2010
Pages
21
Catalog Number
V157183
ISBN (Book)
9783640700820
ISBN (eBook)
9783640701865
Language
German
Tags
Arbeitsvermittlung Personalvermittlung Personalvermittler Private Personalvermittler Vermittlungsgutschein Bundesagentur für Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Cichy (Author), 2010, Staatliche vs. private Personaldienstleistungen aus der Sicht von Arbeitnehmern, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157183
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