Ziel der Arbeit soll sein, die Begrifflichkeit Electronic Commerce zu analysieren und abzugrenzen sodann auf systematische Weise darzustellen, welche Anwendungsmöglichkeiten sich beim Electronic Commerce im Einzelnen bieten. Aufgrund der Vielzahl der Transaktionsmöglichkeiten wird bei dieser Arbeit eine Begrenzung auf ausgewählte Tranksaktionen sowie ausgewählte wettbewerbsstrategische Instrumente des Electronic Commerce gelegt.
Zu Beginn dieser Arbeit werden zunächst die notwendigen Grundlagen erarbeitet. Es wird der definitorische Hintergrund analysiert sowie eine Abgrenzung des Electronic Commerce zum Electronic Business vorgenommen. Ferner wird die Historie des Internets sowie des Electronic Commerce dargelegt. Im Anschluss daran werden die Akteure
im Bereich der Electronic Commerce charakterisiert und dabei dargestellt, wer in diesen Bereichen wie agiert. Unter Punkt 4 werden aus der strategischen Perspektive die Ziele des Electronic Commerce definiert. Abschließend knüpft sich die Systematisierung und
Darstellung des wettbewerbsstrategischen Instrumentarius des absatzseitigen Electronic Commerce an.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Vorgehensweise
2. Grundlagen
2.1. Definition und Abgrenzung des Electronic Commerce
2.2. Historie
3. Akteure im Bereich der Electronic Commerce-Anwendungen
3.1. Business-to-Consumer-Commerce (B2C)
3.2. Business-to-Business-Commerce (B2B)
3.3. Business-to-Government-Commerce (B2G)
4. Ziele
4.1. ökonomische Ziele
4.2. nicht ökonomische Ziele
5. Ausgewählte Instrumente des Electronic Commerce
5.1. Informationsanwendungen
5.2. Kommunikationsanwendungen
5.3. Transaktionsanwendungen
6. Ausblick
Zielsetzung und Themen
Diese Seminararbeit analysiert den Begriff Electronic Commerce, grenzt ihn systematisch ab und untersucht die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten sowie wettbewerbsstrategische Instrumente innerhalb dieses Bereichs.
- Begriffsdefinition und historische Entwicklung des E-Commerce
- Charakterisierung der Akteure (B2C, B2B, B2G)
- Analyse ökonomischer und nicht-ökonomischer Ziele
- Untersuchung von Informations-, Kommunikations- und Transaktionsanwendungen
Auszug aus dem Buch
2.1. Definition und Abgrenzung des Electronic Commerce
Der Begriff des Electronic Commerce ist nicht einheitlich definiert. Die Begriffsverständnisse gehen zum Teil deutlich auseinander und setzen unterschiedliche Schwerpunkte; eine allgemein akzeptierte Definition fehlt. Beispielhaft seien die folgenden Begriffsbestimmungen angeführt:
„Aus einer allgemeinen Perspektive versteht man unter Electronic Commerce alle Formen der elektronischen Geschäftsabwicklung über öffentliche oder private Computernetzwerke (z.B. Internet).“
„Electronic Commerce (EC) umfasst alle Formen der digitalen Abwicklung von Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen und zu deren Kunden über globale öffentliche und private Netze.“
Gablers Wirtschaftlexikon definiert Electronic Commerce folgender Maßen: „Jede Art von geschäftlichen Transaktionen sowie elektronisch abgewickelte Geschäftsprozesse, bei denen die Beteiligten auf elektronischem Wege miteinander verkehren und nicht durch physischen Austausch in indirektem physischen Kontakt stehen.“
„Electronic Commerce im engeren Sinne ist ein Markt und handelsbezogener Begriff und bezeichnet die elektronisch realisierte Anbahnung, Vereinbarung und Abwicklung von ökonomischen Transaktionen zwischen Wirtschaftssubjekten über Computernetzwerke.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung des elektronischen Handels für Unternehmen weltweit und definiert das Ziel, die Begrifflichkeiten und Instrumente des E-Commerce zu analysieren.
2. Grundlagen: Erläutert die theoretischen Definitionen des Electronic Commerce sowie die historische Entwicklung des Internets und die wachsende Bedeutung des Online-Handels.
3. Akteure im Bereich der Electronic Commerce-Anwendungen: Charakterisiert die verschiedenen Marktteilnehmer wie B2C, B2B und B2G und erläutert deren spezifische Interaktionsweisen.
4. Ziele: Unterscheidet zwischen ökonomischen Zielen wie Umsatzsteigerung und Kosteneinsparung sowie nicht-ökonomischen Zielen wie Imageaufbau und Kundenbindung.
5. Ausgewählte Instrumente des Electronic Commerce: Detailliert die praktischen Anwendungstypen des E-Commerce, unterteilt in Informations-, Kommunikations- und Transaktionsanwendungen.
6. Ausblick: Prognostiziert eine weiter wachsende Bedeutung der Internet-Ökonomie und unterstreicht, dass sich das E-Commerce trotz technologischen Fortschritts noch in einer frühen Phase befindet.
Schlüsselwörter
Electronic Commerce, E-Business, Internet, B2C, B2B, B2G, Online-Handel, Geschäftsprozesse, Internet-Ökonomie, Transaktionsanwendungen, Informationsanwendungen, Wettbewerbsvorteile, Digitalisierung, Kundenbindung, Marktpotentiale.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Grundlagen, Akteure und Instrumente des Electronic Commerce im Kontext moderner Unternehmensführung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen die begriffliche Abgrenzung, die historische Entwicklung des Internets, die Rollenverteilung der Marktakteure sowie die strategische Zielsetzung und praktische Instrumente des E-Commerce.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Begriff Electronic Commerce zu analysieren, abzugrenzen und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sowie wettbewerbsstrategische Instrumente systematisch darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse von Marktforschungsdaten sowie statistischen Erhebungen zur Entwicklung des E-Commerce.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Charakterisierung der Akteure (B2C, B2B, B2G), die Definition ökonomischer und nicht-ökonomischer Ziele sowie die detaillierte Vorstellung der Instrumente (Informations-, Kommunikations- und Transaktionsanwendungen).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Electronic Commerce, B2B, B2C, Online-Handel, Geschäftsprozesse und Internet-Ökonomie.
Wie unterscheidet sich Electronic Commerce von Electronic Business?
Electronic Business ist der Oberbegriff für alle elektronisch abgewickelten administrativen und betriebswirtschaftlichen Prozesse, während Electronic Commerce ein enger gefasster Ausschnitt ist, der sich auf kommerzielle Handelsaktivitäten konzentriert.
Warum spielt der B2B-Bereich eine besondere Rolle?
Der B2B-Markt hat in seiner Bedeutung den B2C-Markt überholt, da Unternehmen zunehmend ihre gesamte Beschaffung, den Vertrieb und die Lieferantenbeziehungen auf elektronische Plattformen verlagert haben.
Welche ökonomischen Ziele können durch E-Commerce erreicht werden?
Zu den ökonomischen Zielen zählen vor allem die Umsatzsteigerung durch neue Zielgruppen sowie Kosteneinsparungen in den Bereichen Einkauf, Distribution und Marketing.
Welche Rolle spielen Informationsanwendungen?
Sie dienen in der Anbahnungsphase dazu, Kunden und Geschäftspartner über das Unternehmen, Produkte und Konditionen zu informieren und somit die Grundlage für spätere Transaktionen zu schaffen.
- Arbeit zitieren
- Katrin Schmithüsen (Autor:in), 2010, Electronic Commerce, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157134