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Unfertige Leistungen. Bilanzierung und Ermittlung der Steuerwirkungen. Darstellung und Vergeich

Titel: Unfertige Leistungen. Bilanzierung und Ermittlung der Steuerwirkungen. Darstellung und Vergeich

Diplomarbeit , 2008 , 101 Seiten , Note: 2

Autor:in: Maria Rozinski (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die IFRS-Rechnungslegung gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Die EU-Verordnung verpflichtet kapitalmarktorientierte Unternehmen zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach internationalen Normen. Neben der verpflichtenden Anwendung von IFRS-Vorschriften für kapitalmarktorientierte Unternehmen dürfen informatorische Einzelabschlüsse sowie Konzernabschlüsse nicht kapitalmarktorientierter Unternehmen nach IFRS erstellt werden. Aus der Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IFRS können zahlreiche Änderungen im Ausweis und in der Bewertung einzelner Sachverhalte resultieren.
Insbesondere im Bereich der Teilgewinnrealisierung bei langfristigen Aufträgen zeigt sich die unterschiedliche Intention von HGB und IFRS. Der maßgebliche Zeitraum für die handelsrechtliche Bilanzierung bzw. Erstellung eines Jahresabschlusses beträgt regelmäßig zwölf Monate. Die Dauer der Auftragsdurchführung kann jedoch je nach Branche diesen festgelegten Rechenschaftszeitraum von zwölf Monaten überschreiten. So nimmt beispielsweise der Bau einer Wohnanlage oft mehrere Jahre in Anspruch. In solchen Fällen steht die Frage nach der periodengerechten Erfolgsermittlung im Vordergrund der Diskussion. Die Rechnungslegungssysteme des deutschen Handels- und Steuerrechts sowie IFRS basieren auf unterschiedlichen Grundprinzipien, deren Auswirkungen auf den Jahresabschluss eines Auftragnehmers im Rahmen der vorliegenden Arbeit am Beispiel der langfristigen Auftragsfertigung analysiert und kritisch hinterfragt werden sollen.
Die Zielsetzung dieser Arbeit ist eine vergleichende Darstellung der bilanziellen Behandlung von langfristigen Aufträgen nach HGB und im Steuerrecht sowie unter IFRS. Es soll analysiert werden, welches Rechnungslegungssystem im Falle der langfristigen Aufträge den jeweiligen Jahresabschlusszweck besser erfüllt. Die in dieser Arbeit vorzunehmende Untersuchung soll die Vor- und Nachteile der einzelnen Bilanzierungsalternativen im Hinblick auf langfristige Aufträge erörtern. Außerdem wird eine Analyse der steuerlichen Auswirkungen auf die Preiskalkulation bei langfristigen Aufträgen durchgeführt. Hierbei soll die Frage beantwortet werden, wie die Umstellung von HGB nach IFRS die Preiskalkulation eines Unternehmens, das langfristige Aufträge durchführt, beeinflussen könnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Begriff und Merkmale langfristiger Fertigungsaufträge

2.2 Begriff und Merkmale langfristiger Dienstleistungsaufträge

3 Grundsätzliche Problematiken der Bilanzierung von langfristigen Aufträgen und ihre Lösungsansätze

3.1 Die Completed-Contract-Methode

3.2 Die Percentage-of-Completion-Methode

3.3 Die Zero-Profit-Methode

3.4 Sonstige Methoden: Teilgewinnrealisierung durch Teilabnahme/ Teilabrechnungen/Selbstkostenansatz

4 Bilanzielle Behandlung langfristiger Aufträge nach HGB

4.1 Zulässigkeit der Methoden im deutschen Bilanzrecht

4.2 Bilanzierung von Leistungen vor Vertragsabschluss

4.3 Bilanzierung der Leistungserstellung (unfertige Erzeugnisse)

4.3.1 Umfang der Herstellungskosten

4.3.2 Ausweis

4.4 Bilanzierung verlustbringender Aufträge

4.5 Bilanzierung abgerechneter Aufträge

4.6 Kritische Würdigung der CC-Methode

5 Bilanzielle Behandlung langfristiger Aufträge nach IFRS

5.1 Zulässigkeit der Methoden

5.2 Vertragstypen

5.3 Verlässliche Schätzung des Auftragsergebnisses

5.4 Auftragserlöse und Auftragskosten

5.5 Ermittlung des Fertigstellungsgrades

5.6 Bilanzierung verlustbringender Fertigungsaufträge

5.7 Kritische Würdigung der PoC-Methode und Vergleich mit der CC-Methode

6 Bilanzielle Behandlung langfristiger Aufträge im deutschem Steuerrecht

6.1 Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz

6.2 Zulässigkeit der Methoden

6.3 Umfang der Herstellungskosten

6.4 Bilanzierung verlustbringender Aufträge

6.5 Latente Steuern

7 Ökonomische Analyse der Steuerwirkungen auf die Preiskalkulation bei langfristiger Fertigung

7.1 Wesentliche Modellannahmen

7.2 Beurteilung der Vorteilhaftigkeit von Bilanzierungsmethoden

7.3 Preiskalkulation

7.4 Beschreibung des Sachverhalts

7.4.1 Betrachtung ohne Steuern

7.4.2 Betrachtung mit Steuern

7.5 Analytische Herleitung

8 Zusammenfassung

9 Summary

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die bilanzielle Behandlung von langfristigen Aufträgen nach HGB, im Steuerrecht und unter IFRS vergleichend darzustellen und kritisch zu hinterfragen, um zu analysieren, welches Rechnungslegungssystem den jeweiligen Jahresabschlusszweck besser erfüllt, ergänzt durch eine Analyse der steuerlichen Auswirkungen auf die Preiskalkulation bei langfristigen Fertigungsaufträgen.

  • Vergleichende Analyse der Bilanzierungsmethoden (CC- vs. PoC-Methode)
  • Unterschiedliche Zielsetzungen von HGB (Gläubigerschutz) und IFRS (Anlegerschutz)
  • Steuerliche Auswirkungen auf die Preiskalkulation
  • Modellbasierte Untersuchung von Steuerstundungseffekten

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Completed-Contract-Methode

Als Erstes ist hier die Completed-Contract-Methode (CC-Methode) anzuführen, die sich durch eine strenge Beachtung des Realisationsprinzips auszeichnet.23 Unter Anwendung des Realisationsprinzips gilt der Gewinn erst zum Zeitpunkt der Abrechnung der erbrachten Leistung – wenn also Lieferungs- und Leistungsrisiken nicht mehr bestehen – als tatsächlich realisiert und wird erst dann erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung des Auftragnehmers erfasst.24 Bezogen auf die langfristige Fertigung ist der Vertrag aus der Sicht des Auftragnehmers dann erfüllt, wenn die vertragliche Leistung vollständig erbracht bzw. „completed contract“ vorliegt und ein Anspruch auf eine Gegenleistung entstanden ist.25 Bei dieser Art der Bilanzierung kommt es zu einer Totalgewinnrealisation am Ende des Projekts26, so dass ein kumulierter Gewinn in der letzten Periode vollständig ausgewiesen wird.27

Der Grundgedanke dieser Methode ist, dass der Gewinn sich als Residualgröße aus den gesamten Umsatzerlösen und den gesamten Kosten des Projekts ergibt.28 Da sich diese Residualgröße aber erst zum Zeitpunkt der Abnahme der Leistung durch den Auftraggeber sicher ermitteln lässt, gilt dieser Moment als Gewinnrealisationszeitpunkt.29 Bis zu diesem Zeitpunkt werden lediglich die zulässigen Herstellungskosten der zu erbringenden Leistung aktiviert und unter „unfertigen Erzeugnissen“ in der Bilanz ausgewiesen.30 Der Umfang der Herstellungskosten wird in Abhängigkeit von dem jeweiligen Rechnungslegungssystem ermittelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit beleuchtet die zunehmende Bedeutung der IFRS-Rechnungslegung und analysiert die unterschiedlichen Ansätze von HGB und IFRS zur Teilgewinnrealisierung bei langfristigen Aufträgen.

2 Begriffsdefinitionen: Es werden die grundlegenden Begriffe der Fertigungs- und Dienstleistungsaufträge im betriebswirtschaftlichen Kontext abgegrenzt.

3 Grundsätzliche Problematiken der Bilanzierung von langfristigen Aufträgen und ihre Lösungsansätze: Das Kapitel führt zentrale Bilanzierungsmethoden wie die Completed-Contract-Methode und die Percentage-of-Completion-Methode sowie deren Lösungsansätze für die Gewinnrealisierung ein.

4 Bilanzielle Behandlung langfristiger Aufträge nach HGB: Es wird die Anwendung der CC-Methode unter HGB unter Berücksichtigung von Gläubigerschutz und Realisationsprinzip detailliert analysiert.

5 Bilanzielle Behandlung langfristiger Aufträge nach IFRS: Dieses Kapitel erläutert die zwingende Anwendung der PoC-Methode nach IAS 11 zur periodengerechten Erfolgsermittlung.

6 Bilanzielle Behandlung langfristiger Aufträge im deutschem Steuerrecht: Die steuerliche Behandlung wird unter der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz sowie spezifischen steuerlichen Vorschriften untersucht.

7 Ökonomische Analyse der Steuerwirkungen auf die Preiskalkulation bei langfristiger Fertigung: Eine modellbasierte Untersuchung zeigt auf, wie unterschiedliche Bilanzierungsmethoden und Steuereffekte die Preiskalkulation von Unternehmen beeinflussen.

8 Zusammenfassung: Die Arbeit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Vorteilhaftigkeit der CC-Methode unter HGB im Vergleich zur PoC-Methode unter IFRS zusammen.

9 Summary: Englische Zusammenfassung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Langfristige Auftragsfertigung, Completed-Contract-Methode, Percentage-of-Completion-Methode, HGB, IFRS, Gewinnrealisierung, Realisationsprinzip, Herstellungskosten, Steuerwirkung, Preiskalkulation, Periodengerechte Erfolgsermittlung, Bilanzierung, Steuerbilanz, Latente Steuern, Kapitalwertmethode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die bilanzielle Behandlung von langfristigen Aufträgen unter den Rechnungslegungssystemen HGB, Steuerrecht und IFRS und analysiert deren Auswirkungen auf die Preiskalkulation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Bilanzierungsmethoden (insb. CC- und PoC-Methode), die steuerlichen Aspekte bei langfristigen Projekten sowie der Einfluss dieser Rechnungslegungsnormen auf die Unternehmenssteuerung und -kalkulation.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist ein systematischer Vergleich der verschiedenen Rechnungslegungsansätze, um zu erörtern, welches System den jeweiligen Jahresabschlusszweck besser erfüllt und wie sich eine Umstellung auf IFRS auf die Kalkulation auswirken kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt neben der Literaturanalyse eine modellbasierte, ökonomische Analyse (unter anderem mit der Kapitalwertmethode und mathematischer Herleitung), um die steuerlichen Auswirkungen auf die Preiskalkulation zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Bilanzierungsmethoden nach HGB und IFRS, die Untersuchung der steuerlichen Bilanzierung im deutschen Steuerrecht sowie eine ökonomische Analyse der Preiskalkulation anhand verschiedener Modellszenarien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie langfristige Fertigungsaufträge, Gewinnrealisierung, CC-Methode, PoC-Methode, HGB, IFRS und Steuerstundungseffekt charakterisiert.

Warum wird die CC-Methode im deutschen Handelsrecht bevorzugt?

Aufgrund des Gläubigerschutzes und des Kapitalerhaltungszwecks im deutschen Handelsrecht wird die CC-Methode bevorzugt, da sie erst bei Projektabschluss Gewinne realisiert und somit vorsichtiger bewertet als die PoC-Methode.

Wie beeinflusst die Wahl der Bilanzierungsmethode die Preiskalkulation bei Steuern?

Die Wahl der Methode beeinflusst den Zeitpunkt der Steuerzahlung: Ein IFRS-Bilanzierer realisiert Gewinne früher und zahlt daher früher Steuern, was durch einen Zinsnachteil gegenüber dem HGB-Bilanzierer zu höheren Preisforderungen in der Kalkulation führen kann.

Ende der Leseprobe aus 101 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unfertige Leistungen. Bilanzierung und Ermittlung der Steuerwirkungen. Darstellung und Vergeich
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
2
Autor
Maria Rozinski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
101
Katalognummer
V156640
ISBN (eBook)
9783640699155
ISBN (Buch)
9783640699292
Sprache
Deutsch
Schlagworte
HGB Steuerrecht Fertigungsaufträge Darstellung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Rozinski (Autor:in), 2008, Unfertige Leistungen. Bilanzierung und Ermittlung der Steuerwirkungen. Darstellung und Vergeich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/156640
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