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Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Geringfügig entlohnte Beschäftigung bis zu einem Verdienst von 400,00 EUR in arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht

Titel: Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Hausarbeit , 2010 , 46 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: B.A. Andre Stenda (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit Jahren ist der deutsche Arbeitsmarkt mit seinen grundlegenden Problemen ein
Dauerthema in der öffentlichen Diskussion. Im Vergleich zu anderen Ländern erscheint
der deutsche Arbeitsmarkt durch seine starren Strukturen und die bürokratische Gesetzgebungen
unflexibel und nicht wettbewerbsfähig.
Die nachfolgende Arbeit behandelt ein Segment des Arbeitsmarktes, das in den letzten
Jahren durch zunehmende Beschäftigtenzahlen für Gesprächsstoff sorgte. Bei der geringfügigen
Beschäftigung handelt es sich um einen Beschäftigungszweig, der heute ein
unverzichtbares Instrument des deutschen Arbeitsmarktes ist. Noch im Juni 2003 befanden
sich gerade einmal ca. 5,8 Mio. Personen in einem geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnis1,
im Verlauf der folgenden sechs Jahre stieg die Zahl um eine knappe
Million auf fast 6,8 Mio. geringfügig entlohnte Arbeitnehmer (Stand Dezember 2009)2.
Nach einer Darstellung der entscheidenden Zeitabschnitte des geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses,
erhält der Leser im zweiten Kapitel der Arbeit einen Überblick
derartiger Umsetzungsmöglichkeiten. Insbesondere wird die geringfügig entlohnte Beschäftigung
(400-Euro-Job) von der kurzfristigen Beschäftigung abgegrenzt. Im dritten
Kapitel folgt eine sozialversicherungsrechtliche und im vierten Kapitel eine arbeitsrechtliche
Analyse der geringfügig entlohnten Beschäftigung. Bevor im letzten Kapitel
eine abschließende Beurteilung erfolgt, werden in Kapitel fünf die lohnsteuerlichen
Rahmenbedingungen näher erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte und Entwicklung

3. Überblick über geringfügige Beschäftigungen

4. Geringfügig entlohnte Beschäftigungen im Sozialversicherungsrecht

4.1. Versicherungsrecht

4.1.1. Ermittlung des Arbeitsentgelts

4.1.2. Zusammenrechnung mehrerer Beschäftigungen

4.1.3. Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit

4.2. Beitragsrecht

4.2.1. Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung

4.2.2. Berechnung und Abführung der Beiträge

4.3. Besonderheiten der geringfügigen Beschäftigung in Privathaushalten

5. Geringfügig entlohnte Beschäftigungen im Arbeitsrecht

5.1. Grundsatz der Gleichbehandlung

5.2. Arbeitsvertragliche Bestimmungen

6. Geringfügig entlohnte Beschäftigungen im Lohnsteuerrecht

6.1. Besteuerung nach Lohnsteuerkarte

6.2. Pauschalbesteuerung

7. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen der geringfügig entlohnten Beschäftigung in Deutschland, um aufzuzeigen, wie sich diese Beschäftigungsform im Spannungsfeld zwischen Arbeits-, Sozialversicherungs- und Lohnsteuerrecht gestaltet und welche Auswirkungen dies auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat.

  • Historische Entwicklung und gesetzliche Reformen der Geringfügigkeit
  • Sozialversicherungsrechtliche Beurteilung und Beitragsregelungen
  • Arbeitsrechtliche Gleichbehandlung und Vertragsbestandteile
  • Steuerliche Aspekte und pauschale Versteuerungsverfahren
  • Besonderheiten der Beschäftigung in Privathaushalten

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Ermittlung des Arbeitsentgelts

Unter das Arbeitsentgelt fallen alle laufenden oder einmaligen Einnahmen aus einer Beschäftigung, gleichgültig, ob ein Rechtsanspruch auf die Einnahmen besteht, unter welcher Bezeichnung oder in welcher Form sie geleistet werden und ob sie unmittelbar aus der Beschäftigung oder im Zusammenhang mit ihr erzielt werden (§ 14 Abs. 1 S. 1 SGB IV). Aus § 14 Abs. 2 SGB IV ergibt sich, dass das Bruttoarbeitsentgelt gemeint ist. Wird eine Nettolohnvereinbarung abgeschlossen, sind die vom Arbeitgeber zu zahlenden Lohn- und Kirchensteuern sowie Sozialversicherungsbeiträge dem gezahlten Arbeitsentgelt hinzuzurechnen.

Die monatliche Arbeitsentgeltgrenze für eine versicherungsfreie geringfügig entlohnte Beschäftigung beträgt, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich, bundeseinheitlich 400,00 EUR. Überschreitet das Arbeitsentgelt regelmäßig 400,00 EUR, tritt vom Tage des Überschreitens Versicherungspflicht ein. Rückwirkend verbleibt es jedoch bei der Versicherungsfreiheit. Die Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts ist vorausschauend bei Beginn der Beschäftigung bzw. bei jeder Änderung des Beschäftigungsverhältnisses durchzuführen.

Das regelmäßige Arbeitsentgelt ist abhängig von den Monaten (max. zwölf Monate), für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht. Im Durchschnitt einer Jahresberechnung darf das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt 400,00 EUR nicht überschreiten (max. 4.800,00 EUR pro Jahr bei zwölf monatiger Beschäftigung). Sofern die Beschäftigung im Laufe eines Kalendermonats beginnt oder endet, gilt für den Monat ebenfalls die Arbeitsentgeltgrenze von 400,00 EUR. Ist die Beschäftigung auf weniger als einen Zeitmonat befristet, ist der anteilige Monatswert maßgebend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz und Zunahme von geringfügig entlohnten Beschäftigungen am deutschen Arbeitsmarkt und umreißt den inhaltlichen Aufbau der Untersuchung.

2. Geschichte und Entwicklung: Das Kapitel zeichnet die rechtliche Historie der geringfügigen Beschäftigung seit 1977 nach und beleuchtet die maßgeblichen Reformschritte, insbesondere ab 1999 und 2003.

3. Überblick über geringfügige Beschäftigungen: Hier werden die Grundbegriffe der versicherungsfreien Beschäftigung definiert und die Abgrenzung zwischen dem 400-Euro-Job und der kurzfristigen Beschäftigung erläutert.

4. Geringfügig entlohnte Beschäftigungen im Sozialversicherungsrecht: Das Kapitel analysiert detailliert die versicherungsrechtlichen Anforderungen an das Entgelt, die Auswirkungen von Zusammenrechnungen sowie die Beitragsstrukturen und das Meldeverfahren.

5. Geringfügig entlohnte Beschäftigungen im Arbeitsrecht: Hier wird die Gleichstellung geringfügig Beschäftigter mit Vollzeitkräften, insbesondere bezüglich Urlaubsansprüchen und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, erörtert.

6. Geringfügig entlohnte Beschäftigungen im Lohnsteuerrecht: Dieses Kapitel erläutert die Verfahren zur Lohnversteuerung, einschließlich der Lohnsteuerkarte und der pauschalen Besteuerungsmöglichkeiten.

7. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der positiven Entwicklung der Beschäftigtenzahlen und der Bedeutung der geringfügigen Beschäftigung für alle Akteure ab.

Schlüsselwörter

Geringfügige Beschäftigung, Minijob, Sozialversicherung, Arbeitsentgelt, 400-Euro-Grenze, Rentenversicherungsfreiheit, Pauschalbeiträge, Arbeitgeber, Arbeitsrecht, Gleichbehandlung, Lohnsteuerpauschalierung, Minijob-Zentrale, Sozialgesetzbuch, Entgeltfortzahlung, Sonderzahlungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die rechtliche Ausgestaltung von geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnissen (sog. Minijobs) im Rahmen der deutschen Gesetzeslage.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Schwerpunkte sind das Sozialversicherungsrecht, die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die lohnsteuerlichen Pflichten des Arbeitgebers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die komplexen rechtlichen Anforderungen an Minijobs zu geben und die Handhabung für Arbeitgeber zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Untersuchung erfolgt auf Basis einer Literaturanalyse einschlägiger Gesetze, Kommentierungen und aktueller Rechtsprechung zum Arbeits- und Sozialversicherungsrecht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die versicherungsrechtliche Einstufung, die Beitragsberechnung, arbeitsvertragliche Bestimmungen sowie die Versteuerungsmöglichkeiten detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Geringfügige Beschäftigung, Sozialversicherung, Lohnsteuer, Arbeitsrecht und Minijob-Zentrale.

Was muss ein Arbeitgeber bei der Beschäftigung von Minijobbern in Privathaushalten besonders beachten?

Hier gelten vereinfachte Verfahren wie das Haushaltsscheckverfahren, zudem tragen Privathaushalte eine geringere Belastung bei den Pauschalbeiträgen zur Kranken- und Rentenversicherung.

Wie wirkt sich der Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit aus?

Der Arbeitnehmer erwirbt dadurch volle Leistungsansprüche in der Rentenversicherung, muss jedoch einen Eigenanteil zum Rentenversicherungsbeitrag leisten.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geringfügig entlohnte Beschäftigung
Untertitel
Geringfügig entlohnte Beschäftigung bis zu einem Verdienst von 400,00 EUR in arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Veranstaltung
Arbeitsrecht
Note
1,3
Autor
B.A. Andre Stenda (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
46
Katalognummer
V156592
ISBN (eBook)
9783640693344
ISBN (Buch)
9783640693450
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geringfügig Beschäftigung Geringfügig Beschäftigung Verdienst Hinsicht Minijob 400 € Job
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Andre Stenda (Autor:in), 2010, Geringfügig entlohnte Beschäftigung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/156592
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  46  Seiten
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