Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Medienpädagogik

Als BildungswissenschaftlerIn im Bereich der institutionalisierten Beratung arbeiten

Das 4C/ID Modell, Modul 2B

Titel: Als BildungswissenschaftlerIn im Bereich der institutionalisierten Beratung arbeiten

Hausarbeit , 2010 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sabine Frings (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


Inhaltlich wird sich die vorliegende Arbeit mit einem Lehrplanentwurf, im Folgenden Blueprint genannt, für BildungswissenschaftlerInnen¹ im Bereich der institutionalisierten Beratung unter Anwendung des 4C/ID (Four- Component Instructional Design) Modells von Jeroen van Merriënboer aus dem Jahr 1997 beschäftigen.
Zudem wird das 4C/ID Modell theoretisch eingebettet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das 4C/ID Modell und die praktische Anwendung

2.1 Die hierarchische Analyse der Kompetenzen

2.2 Das Sequenzprinzip der vereinfachenden Annahmen

2.3 Der Entwurf von Lernaufgaben

2.4 Die Unterstützung der Lernenden durch Informationen

2.4.1 Unterstützende Informationen; Beispiele

2.4.2 Just-in-time-Informationen; Beispiele

3. Das 4C/ID Modell; lerntheoretische Grundüberlegungen

3.1 Der Behaviorismus

3.2 Der Kognitivismus

3.3 Der Konstruktivismus

3.4 Das situierte Lernen

4. Das 4C/ID Modell; Mediendidaktische Überlegungen

4.1 Didaktische Szenarien

4.2 Medien zur Unterstützung des Blueprint

5. Zusammenfassung und eigenes Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit entwickelt einen Lehrplanentwurf (Blueprint) für BildungswissenschaftlerInnen im Bereich der institutionalisierten Beratung unter Anwendung des 4C/ID-Modells, um die praktische Ausbildung in komplexen Beratungssituationen systematisch zu strukturieren und lerntheoretisch zu fundieren.

  • Anwendung des 4C/ID-Modells (Four-Component Instructional Design)
  • Hierarchische Kompetenzanalyse und Gestaltung von Lernaufgaben
  • Integration lerntheoretischer Ansätze (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, situiertes Lernen)
  • Mediendidaktische Konzeption didaktischer Szenarien für E-Learning
  • Systematische Unterstützung durch unterstützende und Just-in-time-Informationen

Auszug aus dem Buch

2.3. Der Entwurf von Lernaufgaben

Der Entwurf von Lernaufgaben bildet a) die erste Komponente des 4C/ID Modells, stellt b) ein notwendiges Basisnetz für das „training blueprint“ bereit und sollte deshalb c) immer durchgeführt werden (van Merriënboer& Kirschner, 2007, S.41). Wichtig ist es, im Blueprint einen Komplex von konkreten, ganzheitlichen und sogenannten „real- life“ Problemen fest zu stellen, die zu den Aufgabenklassen passen. Die Problembeschreibung muss die drei folgenden Darstellungen aufweisen:

1. die des Ist- Zustandes,

2. wie eine effektive Lösung konkret beschrieben wird, damit der Lernende im Vorhinein weiß, welcher Endzustand gewünscht wird, demnach

3. die des Endzustandes, des Soll- Zustandes.

Um die Lernenden möglichst frühzeitig mit vielen Szenarien zu konfrontieren und um somit den Wissenstransfer zu fördern ist es wünschenswert, dass die Problembeschreibungen der Lernaufgaben eine hohe Variabilität aufweisen (Bastiaens et al., 2010, S.98f.). Innerhalb der ersten Lernaufgabe einer Aufgabenklasse gibt es für die Lernenden viel Hilfestellung und Unterstützung (engl: scaffolding), das heißt, die Lernenden erhalten mit jeder weiteren Lernaufgabe sukzessive weniger scaffolding, was wiederum bedeutet, dass sie sozusagen aktiver werden. Um dieser Variabilität im Blueprint entsprechen zu können, gibt es fünf Typen von Lernaufgaben mit einem unterschiedlichen Anteil von scaffolding (S.93). Diese sind folgende:

1. Lösungsbeispiel: größtmögliches scaffolding; die Lernenden erhalten die Beschreibung von Anfangs- und Endzustand, zudem die des Lösungsweges und bleiben somit passiv. Das Lösungsbeispiel dient vorrangig dazu, dass sich die Lernenden mit der Aufgabenstellung vertraut machen können.

2. Imitationsproblem: hier haben die Lernenden sowohl eine passive als auch eine aktive Rolle. Auch hier erhalten sie wie im Lösungsbeispiel die Beschreibung von Anfangs- und Endsituation inklusive des Lösungsweges, aber es kommt eine aktive Komponente hinzu: die Lernenden müssen nachdem sie die „Musterlösung“ gelesen haben, eine vergleichbare Problemstellung selbständig lösen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Aufgabenstellung ein, BildungswissenschaftlerInnen mithilfe des 4C/ID-Modells für die institutionalisierte Beratung zu qualifizieren.

2. Das 4C/ID Modell und die praktische Anwendung: Das Kapitel erläutert die Grundlagen des 4C/ID-Modells, insbesondere die Kompetenzanalyse, das Sequenzprinzip und die Gestaltung verschiedener Typen von Lernaufgaben sowie Informationsarten.

3. Das 4C/ID Modell; lerntheoretische Grundüberlegungen: Hier werden die relevanten Lerntheorien wie Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus und das situierte Lernen in Bezug auf ihre Relevanz für das Modell diskutiert.

4. Das 4C/ID Modell; Mediendidaktische Überlegungen: Dieses Kapitel verknüpft didaktische Szenarien mit E-Learning-Methoden und analysiert die Rolle von Medien zur Unterstützung des Lehrplanentwurfs.

5. Zusammenfassung und eigenes Fazit: Das Fazit reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet kritisch die Eignung des 4C/ID-Modells sowie die Möglichkeiten des E-Learnings in diesem Kontext.

Schlüsselwörter

4C/ID-Modell, Bildungswissenschaft, institutionalisierte Beratung, Blueprint, Kompetenzanalyse, Lernaufgaben, Scaffolding, E-Learning, didaktische Szenarien, lerntheoretische Grundlagen, situierte Lernumgebung, Beratungsgespräche, Mediendidaktik, Instruktionsdesign, Wissenserwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines Lehrplanentwurfs (Blueprint) für angehende BildungswissenschaftlerInnen, die im Bereich der institutionalisierten Beratung tätig werden sollen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das 4C/ID-Modell von van Merriënboer, Methoden der Kompetenzvermittlung, lerntheoretische Grundlagen sowie mediendidaktische Aspekte der Gestaltung von Beratungsszenarien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein systematisches Design für ein Lernszenario zu entwerfen, das es BildungswissenschaftlerInnen ohne praktische Erfahrung ermöglicht, komplexe Beratungsfertigkeiten zu erwerben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf der theoretischen Anwendung und Adaption des 4C/ID-Modells (Four-Component Instructional Design) sowie einer Literaturanalyse relevanter didaktischer und lerntheoretischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Anwendung des Modells (hierarchische Analyse, Lernaufgaben, Informationsarten), die Einbettung in Lerntheorien und die mediendidaktische Ausgestaltung der Lernszenarien mittels E-Learning.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind 4C/ID-Modell, Bildungswissenschaft, Blueprint, Kompetenzanalyse, Scaffolding, didaktische Szenarien und Beratungsdidaktik.

Inwiefern spielt das Konzept der "vereinfachenden Annahmen" eine Rolle für den Lehrplan?

Das Konzept dient dazu, komplexe Beratungsfertigkeiten in Aufgabenklassen unterschiedlicher Schwierigkeit zu gliedern, damit Lernende schrittweise von einfachen Fällen bis hin zu komplexen, realitätsnahen Beratungssituationen geführt werden.

Wie werden die Lernenden im Modell bei ihrer Entwicklung unterstützt?

Die Unterstützung erfolgt durch „Scaffolding“, also gezielte Hilfestellungen (unterstützende Informationen und Just-in-time-Informationen), die mit zunehmender Erfahrung der Lernenden schrittweise reduziert werden.

Warum wird im Modell zwischen primären und sekundären Medien unterschieden?

Primäre Medien sind jene, die das Gerüst der Ausbildung (Lernaufgaben) bilden, während sekundäre Medien zur Unterstützung der Wissensaufnahme (Informationen, E-Learning-Angebote) eingesetzt werden.

Wie lautet die kritische Schlussfolgerung der Autorin zum E-Learning?

Die Autorin betont, dass E-Learning zwar wertvoll ist, aber nicht als pauschaler Ersatz für Präsenzveranstaltungen gesehen werden darf und dass die Wahl des Modells immer kritisch an den didaktischen Anforderungen geprüft werden muss.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Als BildungswissenschaftlerIn im Bereich der institutionalisierten Beratung arbeiten
Untertitel
Das 4C/ID Modell, Modul 2B
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,7
Autor
Sabine Frings (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V156557
ISBN (eBook)
9783640687633
ISBN (Buch)
9783640687817
Sprache
Deutsch
Schlagworte
4C/ID Modell BildungswissenschaftlerInnen im Bereich institutionalisierter Beratung Modul 2B Blueprint
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabine Frings (Autor:in), 2010, Als BildungswissenschaftlerIn im Bereich der institutionalisierten Beratung arbeiten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/156557
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  22  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum