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Prostitution in der römischen Antike. Die Stellung der Dirne in Gesellschaft und Kunst

Titel: Prostitution in der römischen Antike. Die Stellung der Dirne in Gesellschaft und Kunst

Hausarbeit , 2024 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Hauptvogel (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Hic habitat felicitas.“„Hier wohnt das Glück." - Dass es Bordelle im antiken Rom gab, ist archäologisch nachgewiesen. Ein Freudenhaus, das in der Geschichtswissenschaft immer wieder heraussticht, ist das Bordell in Pompeji. Und dass Männer aller sozialen Stände sowohl weibliche als auch männliche Prostituierte aufsuchten, war eine Selbstverständlichkeit. Diese Liebesdiener waren meist Sklaven oder Freigelassene, die in Bordellen lupanaria oder in eigens dafür eingerichteten Hinterzimmern von Gaststätten für ihren Kuppler leno arbeiteten.
Diese Arbeit soll sich mit der römischen Frau beschäftigen, wobei ihre Wahrnehmung und Darstellung in ihrem sozialen Umfeld im Fokus stehen wird. Aber auch die Rahmenbedingungen unter denen sich eine römische Frau prostituierte interessieren. Im Fokus steht also die Frage: Welche Stellung hatte eine Prostituierte in der Gesellschaft? Und was unterscheidet eine Zwangsprostituierte von einer Freiwilligen? Und schlussendlich, wie werden ihre Lebenswelten in der Kunst dargestellt? Um diese Fragen beantworten zu können, werden unter anderem Bettina Stumpps „Prostitution in der römischen Antike“, sowie Karl Weebers „Nachtleben im alten Rom“ in Betracht genommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Prostitution in der Antike

II.I Zwangsprostitution

II.II Freiwillige Prostitution

II.III Das Hetärenwesen

III. Prostitution im römischen Gesetz

IV. Prostitution in der Kunst

IV.I „Decuis war hier“

IV.II Vergils „Copa“

V. Schlussbemerkung

VI. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesellschaftliche Stellung und Wahrnehmung von Prostituierten in der römischen Antike, wobei sie insbesondere die Diskrepanz zwischen der sozialen Realität und der Darstellung in der zeitgenössischen Dichtung und Kunst analysiert, um die Lebensbedingungen dieser Frauen im patriarchalen Kontext des Römischen Reiches zu durchleuchten.

  • Soziale Differenzierung von Prostituierten (freiwillig vs. Zwangsprostitution)
  • Rechtliche Reglementierung der Prostitution im römischen Recht
  • Künstlerische und literarische Rezeption (Wandmalerei, Graffitos, Dichtkunst)
  • Die Rolle der Sklaverei im Kontext der käuflichen Liebe
  • Einfluss gesellschaftlicher Normen und patriarchaler Moralvorstellungen

Auszug aus dem Buch

II.II Freiwillige Prostitution

Prostitution wurde im alten Rom nicht strafrechtlich verfolgt und war sogar Bestandteil des Alltags. Spätestens mit der Einführung der Steuer für Prostituierte durch Caligula galt die Prostitution als anerkanntes Gewerbe. Wollte sich eine freigeborene Römerin in die Prostitution eintreten, so musste sie sich offiziell registrieren lassen und ihr Gewerbe anmelden, um strafrechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Sklavinnen, die zur Sexarbeit gezwungen wurden, waren bereits polizeilich registriert.

Neben den Zwangsprostituierten sind auch die freiwilligen Prostituierten ambivalent zu betrachten. Frauen, die ihren Körper verkauften, taten dies nicht unbedingt wegen ihrer persönlichen sexuellen Bedürfnisse, sondern eher aus ökonomischen Beweggründen. Es ist anzunehmen, dass sie aufgrund unzureichender Bildung und oder Armut kaum eine Alternative sahen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Vermutlich wurde diese Dienstleistung höher entlohnt als andere.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der antiken Prostitution ein, beleuchtet die historiografische Quellenlage und formuliert die zentrale Fragestellung zur gesellschaftlichen Stellung der Dirne.

II. Prostitution in der Antike: Dieses Kapitel differenziert zwischen verschiedenen Formen der Prostitution, wie Zwangsprostitution, freiwilliger Prostitution und dem speziellen Status der Hetären.

II.I Zwangsprostitution: Hier wird die zentrale Rolle der Sklaverei und der sexuellen Ausbeutung durch männliche Oberschichten in den Fokus gerückt.

II.II Freiwillige Prostitution: Der Abschnitt behandelt Frauen, die aus ökonomischer Not in die Prostitution gingen, und diskutiert die schwierige Abgrenzung zwischen freier Entscheidung und den Zwängen der Lebensumstände.

II.III Das Hetärenwesen: Dieses Kapitel analysiert das Bild der Hetäre als „Edelprostituierte“ und deren exklusivere Stellung im Vergleich zur alltäglichen Straßenprostitution.

III. Prostitution im römischen Gesetz: Hier wird untersucht, wie das römische Recht, insbesondere unter Augustus, Prostitution regulierte und welche moralischen Konsequenzen dies für die betroffenen Frauen hatte.

IV. Prostitution in der Kunst: Dieses Kapitel untersucht die visuelle und literarische Darstellung antiker Prostitution, insbesondere in Bordell-Graffitos und in offiziellen Dichtungen.

IV.I „Decuis war hier“: Der Teil analysiert vulgäre Bordell-Graffitis als Ausdruck einer hedonistischen Alltagskultur.

IV.II Vergils „Copa“: Diese Analyse zeigt auf, wie in der antiken Dichtkunst eine idyllische, teils fiktive romantisierte Welt der Prostitution erschaffen wurde, um das verachtete Gewerbe literarisch zu verarbeiten.

V. Schlussbemerkung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass die Frau in der antiken Gesellschaft durch ihre Tätigkeit sozial und literarisch stark herabgewertet wurde.

VI. Anhang: Dieses Kapitel enthält das Quellen- und Literaturverzeichnis sowie ein Abbildungsverzeichnis für die verwendete Forschungsgrundlage.

Schlüsselwörter

Prostitution, Römische Antike, Sklaverei, Sozialgeschichte, Sklavinnen, Hetären, Römisches Recht, Augustus, Alltagskultur, Graffitos, Dichtkunst, Copa, Hedonismus, Patriarchat, Infamia

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle, dem rechtlichen Status und der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Prostituierten im antiken Rom.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung zwischen Zwangsprostitution und freiwilliger Tätigkeit, der rechtlichen Reglementierung unter den Kaisern sowie der künstlerischen und dichterischen Rezeption.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die Diskrepanz zwischen der harten Realität der Prostituierten und ihrer literarischen Stilisierung aufzudecken und ihre gesellschaftliche Marginalisierung zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geschichtswissenschaftliche Analyse, die vorhandene literarische Quellen, archäologische Zeugnisse (wie Wandmalereien und Graffitos) sowie moderne Forschungsliteratur kritisch auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die verschiedenen Beschäftigungsverhältnisse der Frauen (Sklavinnen vs. freie Frauen) und die rechtlichen Rahmenbedingungen analysiert, gefolgt von einer detaillierten Erörterung der Darstellung in der antiken Literatur und Kleinkunst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Prostitution, Römische Antike, Sklaverei, Sozialgeschichte, Recht, Hedonismus und patriarchale Gesellschaftsstrukturen.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Hetären und der gewöhnlichen Straßenprostituierten?

Die Arbeit betont, dass Hetären einen höheren gesellschaftlichen Status als privilegierte „Gefährtinnen“ genossen, während Straßenprostituierte oft als „Ware“ in den sozialen Untergrund gedrängt wurden.

Welche Rolle spielt die augusteische Ehegesetzgebung für die Untersuchung?

Die „lex Iulia et Papia“ dient als Beleg für die rechtliche Überwachung, da sie moralische Maßstäbe setzte, die Prostituierte von gesellschaftlichem Aufstieg und einer ehrenhaften Ehe ausschlossen.

Warum wird Messalina in der Arbeit genannt?

Messalina dient als prominentes historisches Beispiel, das exemplarisch zeigt, wie eine extreme, teils vermutlich fiktive Darstellung einer Frau als „kaiserliche Hure“ genutzt wurde, um deren Abweichung von gesellschaftlichen Konventionen zu skandalisieren.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prostitution in der römischen Antike. Die Stellung der Dirne in Gesellschaft und Kunst
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
Antike
Note
1,3
Autor
Katharina Hauptvogel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
18
Katalognummer
V1563399
ISBN (eBook)
9783389114049
ISBN (Buch)
9783389114056
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Antike Prostitution Rom Hetärenwesen Freigelassene römische Kaiserzeit Epochenmodul Decius war hier Vergil Pompeji
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Hauptvogel (Autor:in), 2024, Prostitution in der römischen Antike. Die Stellung der Dirne in Gesellschaft und Kunst, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1563399
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