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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Geschichte des Kindergartens

Titel: Geschichte des Kindergartens

Ausarbeitung , 2020 , 4 Seiten

Autor:in: S. Fritschler (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Auffassung und Wahrnehmung des Alltags im Kindergarten haben sich im Laufe der Jahre verändert und sich unter anderem an politische und ökonomische Faktoren angepasst. Im Folgenden werden daher der Alltag sowie der Alltagsbegriff in den Jahren 1830 bis 1975 betrachtet und verglichen, um einen möglichst weitläufigen Überblick über die Thematik zu erhalten.

Ab 1830 werden zunächst Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren in sogenannten Kleinkinderschulen, Kinderpflegen und Kinderbewahranstalten aufgenommen. Der Alltag wurde überwiegend von Erziehungszielen und Tugenden bestimmt. Zu diesen Tugenden zählen Reinlichkeit, Ordnung und Gehorsam sowie Sittlichkeit, Höflichkeit usw.. Ein Kind sollte stets pünktlich und gewaschen sein. Darunter zählten das gekämmte Haar, saubere Kleidung und das obligatorische Taschentuch. Das Einüben der Tugenden soll dazu dienen, das Kind auf die Elementarschule und das zukünftige Leben vorzubereiten. Als leitendes Strukturprinzip des Tagesablaufs wird die Gewöhnung an Ordnung gesehen, was wiederum am Stundenplan ersichtlich ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Kindergartenalltag im Wandel der Zeit

1.1 Der Alltag zwischen 1830 und 1924

1.2 Pädagogische Ansätze zwischen 1924 und 1932

1.3 Der Kindergarten im Nationalsozialismus

1.4 Neuausrichtung nach 1945

1.5 Entwicklung von 1961 bis 1975 und der Bildungsauftrag

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Kindergartenalltags sowie das Begriffsverständnis von "Alltag" in den Jahren 1830 bis 1975, um gesellschaftliche und politische Einflüsse auf die frühkindliche Erziehung aufzuzeigen.

  • Analyse der Erziehungsziele und Tugenden im Wandel der Epochen
  • Einfluss politischer Ideologien auf die tägliche Kindergartenpraxis
  • Vergleich zwischen konventionellen Strukturen und Reformpädagogik
  • Die sich wandelnde Rolle von Spiel und pädagogischer Anleitung
  • Entwicklung des Bildungsauftrags und Anforderungen an die kindliche Entwicklung

Auszug aus dem Buch

Die ideologische Prägung des Kindergartenalltags

Ab 1933 orientierten sich die Gärtnerinnen in der Erziehung an einem nationalsozialistischen Persönlichkeitsideal. Bereits das Motto der Gärten beschreibt die Ausrichtung des Alltags an die politischen Geschehnisse: „Kinderstuben im großen Kreis der gleichaltrigen Kameraden und der Volksgemeinschaft“ (Höltershinken/ Kasüschke, 1996, S. 43). Die Kinder waren fortan Kameraden und die Sicherung und Aufrechterhaltung eines starken, gesunden Volks stand im Mittelpunkt. Freie Spiele wurden weiterhin in den Alltag eingebunden, diese waren jedoch stark an den Krieg und die Ausbildung zu Soldaten angelehnt. Dies zeigt sich literarisch in den Beschreibungen des Alltags indem die Kinder „marschierten“. Helme, Schwerter und Waffen in Form von Spielzeug sowie die körperliche Ertüchtigung wurden stark betont (vgl. ebd., S. 45).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Kindergartenalltag im Wandel der Zeit: Einleitende Betrachtung der historischen Entwicklung und der Zielsetzung der Analyse.

1.1 Der Alltag zwischen 1830 und 1924: Erläuterung der frühen Erziehungsziele, die durch Disziplin, Ordnung und religiös-sittliche Prägung bestimmt waren.

1.2 Pädagogische Ansätze zwischen 1924 und 1932: Beschreibung der Phase, in der die Förderung der Selbstständigkeit und das spielerische Lernen in den Mittelpunkt rückten.

1.3 Der Kindergarten im Nationalsozialismus: Analyse der politischen Instrumentalisierung, in der Kinder als Kameraden erzogen wurden und körperliche Ertüchtigung im Sinne kriegerischer Ausbildung erfolgte.

1.4 Neuausrichtung nach 1945: Darstellung der Abkehr von ideologischer Erziehung hin zur kindzentrierten, kreativen Förderung und Unterstützung der Familien.

1.5 Entwicklung von 1961 bis 1975 und der Bildungsauftrag: Aufarbeitung der Etablierung verbindlicher Bildungsaufträge und des Übergangs zu einem situationsorientierten Arbeiten.

Schlüsselwörter

Kindergartenalltag, Erziehungsgeschichte, Pädagogik, Nationalsozialismus, Bildungsauftrag, Kleinkinderschulen, historischer Wandel, Sozialisation, Gruppenerziehung, Kleinkindpädagogik, Disziplin, Spielpädagogik, Frühpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Untersuchung grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung des Kindergartenalltags und dessen Wandel unter politischen und gesellschaftlichen Einflüssen zwischen 1830 und 1975.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind der Wandel von Erziehungszielen, die Bedeutung von Spiel versus Disziplin, der Einfluss politischer Ideologien sowie die Entwicklung des Bildungsauftrags.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Veränderung von Alltagskonzepten in Kindergärten zu gewinnen und die Auswirkungen gesellschaftlicher Bedingungen auf das Kind zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Literaturanalyse und einem Vergleich pädagogischer Schriften und Konzepte dieser Epochen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte, die von den frühen Kleinkinderschulen im 19. Jahrhundert über die NS-Zeit bis hin zur Reformpädagogik und dem Bildungsauftrag der Nachkriegszeit reichen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Kindergartenalltag, Erziehungsgeschichte, Bildungsauftrag, Sozialisation und pädagogische Konzepte.

Warum betont die Autorin die Rolle des Spiels in verschiedenen Epochen unterschiedlich?

Das Spiel wurde je nach Zeitgeist entweder als reine Erholung, als pädagogisch angeleitetes Lerninstrument oder – wie im Nationalsozialismus – als Mittel zur militärischen Vorbereitung instrumentalisiert.

Wie vollzog sich die Abkehr von nationalsozialistischen Einflüssen nach 1945?

Nach 1945 wurden ideologische Einflüsse verbannt und der Kindergarten wieder als ein geschützter Ort der kindlichen Entwicklung begriffen, wobei das kreative Spiel und die individuelle ganzheitliche Förderung an Bedeutung gewannen.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschichte des Kindergartens
Autor
S. Fritschler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
4
Katalognummer
V1563149
ISBN (eBook)
9783389113950
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kindergarten Geschichte Aufbau Sozialpädagogik Grundlagentheorie Soziale Arbeit Alltag Alltagsbegriff pädagogische Begriffe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
S. Fritschler (Autor:in), 2020, Geschichte des Kindergartens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1563149
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Leseprobe aus  4  Seiten
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