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Lucifer on Screen

Die filmische Teufelsinszenierung als erzählerischer Standard

Titel: Lucifer on Screen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 46 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Johannes-Paul Lesinski (Autor:in)

Filmwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

I.) Einleitung

II.) Was ist der Teufel
1.Der Ursprung des Bösen und seine Entwicklung
2.Ist der Teufel ein Motiv?

III.) Der Teufel als Person
1.Christliche und volkstümliche Vorstellungen
2.Satan auf der Leinwand
2.1. Der Teufel als Wesen
2.2. Der Teufel als Mensch

IV.) Bildästhetik und Teufelsgebärden
1.Der Auftritt des Teufels und seine Manieren
2.Symbole und Teufelsmetaphern

V.) Der Kampf mit dem Bösen
1.Zwischen Seelenfänger und Weltzerstörer – Die Ziele des Teufels
2.Opfer und Helden
3.Bezwinger des Teufels

VI.) Der Teufel ist nicht bös´ genug

VII.) Motive des Teufels und Teufelsmotive - ein Fazit

VIII.) Literaturverzeichnis

IX.) Filmverzeichnis

I.) Einleitung

`Satans geschickter Plan in der Welt besteht darin, die Menschen zu veranlassen, seine Existenz zu leugnen im Namen der Rationalität oder auch jeden anderen Denksystems, das zu allen nur möglichen Ausflüchten greift, um nur sein Wirken nicht eingestehen zu müssen.´
Zwar ist diese These nicht neu, doch in dieser Form formulierte sie niemand an-deres als Papst Johannes-Paul II. am 13. August 1986, was uns zweierlei vermittelt. Zum einen, dass der Glaube an den Teufel keinesfalls ausgestorben ist und zum anderen wirft es die Frage auf, ob eben jene Nichtglaubenden sich irren und das Böse in Gestalt des Satans tatsächlich unter uns weilt. Auch die gegenwärtige Theologie ist sich nicht einig über seine Existenz, weshalb die Frage danach „innertheologisch weitgehend überhaupt keine Beachtung mehr findet.“
Doch gleich ob man an ihn glaubt oder nicht, begegnen tut er uns fast täglich in allerlei Formen. Es beginnt mit Sprichwörtern, bürgert sich in der Umgangssprache als Superlativ ein (z.b. teuflisch gut – was ein Paradoxon erster Klasse darstellt) oder er begegnet uns in vielerlei Formen in der Werbung, von Pizza diavoli bis Sportwagen Diabolo. Auch Werbespots spielen mit seinen Symbolen wie der Zahl 666 oder stecken die Darsteller in ein Teufelskostüm.
Doch natürlich begegnet uns Satan auch in der Kunst, der Malerei, der Bildhauerei, der Poesie, der Literatur und natürlich auch in dem neuen Medium Film. Interessant erscheint hierbei, dass wir ihn zumeist in B-Movies vorfinden, „denn Motive schleifen sich durch immer neue Benutzung ab“. Ist das der Grund? Kann mit dem Teufel nichts Innovatives mehr erzählt werden, bzw. muss jede Innovation scheitern, da sie von vertrauten Überlieferungen abweicht?
So genau lässt sich das nicht fassen, jedoch [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I.) Einleitung

II.) Was ist der Teufel

1. Der Ursprung des Bösen und seine Entwicklung

2. Ist der Teufel ein Motiv?

III.) Der Teufel als Person

1. Christliche und volkstümliche Vorstellungen

2. Satan auf der Leinwand

2.1. Der Teufel als Wesen

2.2. Der Teufel als Mensch

IV.) Bildästhetik und Teufelsgebärden

1. Der Auftritt des Teufels und seine Manieren

2. Symbole und Teufelsmetaphern

V.) Der Kampf mit dem Bösen

1. Zwischen Seelenfänger und Weltzerstörer – Die Ziele des Teufels

2. Opfer und Helden

3. Bezwinger des Teufels

VI.) Der Teufel ist nicht bös genug

VII.) Motive des Teufels und Teufelsmotive - ein Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht, inwiefern der Teufel im modernen Film als ein gebräuchliches, erzählerisches Motiv fungiert und ob seine Leinwandpräsenz in konsistenten Standards zusammengefasst werden kann. Dabei wird analysiert, wie das Böse visuell und narrativ inszeniert wird.

  • Historische Herleitung des Teufelsbildes und seine Bedeutung als Motiv
  • Filmische Repräsentationsformen des Teufels (als Wesen vs. als Mensch)
  • Die Funktion von Symbolik, Bildästhetik und spezifischen Teufelsgebärden
  • Narrative Muster wie der Teufelspakt und der Kampf zwischen Gut und Böse
  • Die Rolle der menschlichen Kontrahenten und die Möglichkeiten der Überwindung des Teufels

Auszug aus dem Buch

2. Ist der Teufel ein Motiv?

Luzifer ist also eine Metapher für das Böse und die Versuchung aber auch „das Symbol für die instinkthaften Lüste, die egoistische und libidinöse Triebhaftigkeit der Kreatur“. Kein Wunder also, dass der ursprünglich als „Rebellion gegen jedes traditionelle religiöse Establishment“ entstandene Satanismus bald zum Vorwand für sexuelle Gelüste, Orgien und „narzißtischen Egoismus des Genusses“ wurde.

Doch die Symbolik des Teufels und Assoziationen, die er in uns hervorruft sollen später betrachtet werden, jetzt stellt sich die Frage, ob der Teufel neben dem Stilmittel Metapher auch als eine narrative Form funktionieren kann, nämlich als Motiv, wobei „ein Motiv auch symbolische Bedeutung haben kann.“

Motive sind „Grundbausteine eines literarischen Werkes“ und somit auch eines Drehbuchs und letztlich Filmes. Somit sind sie „zwar nur Teil, aber ein Teil mit der Fähigkeit und Funktion, das Ganze des Stofflichen zu durchdringen und zu bestimmen. Motive sind die Kristallisationskerne des Inhalts.“ Es „kann gedanklich knapp formuliert werden [...] und vom Text abgelöst in der Überlieferung fortbestehen.“

Somit haben Motive eine lange Lebensdauer und waren gar „alle schon von Beginn der Dichtungsgeschichte an da.“ Gerade dieses Prinzip der Wiederholung ist ein Muss für ein Motiv: „Nur wenn es nachweisbar wiederkehrt, spricht man von Motiv“. Ein weiteres Merkmal ist, dass es „in sich einheitlich und abgeschlossen ist, aber die Fähigkeit hat, sich mit anderen, ähnlichen Elementen zu verbinden und mit ihnen zusammen schließlich einen Plot, einen ganzen Stoff, zu ergeben.“ Besteht ein Plot auch aus einer Vielzahl dieser kleinen narrativen Elemente, so ist es doch vorrangig das Thema, welches „zur Wahl bestimmter Motive anregt“ und diese erscheinen auch nötig um der übergeordneten Einheit des Themas mehr Struktur und Abwechslung zu verleihen. Außerdem treiben sie die Handlung voran, denn ein „echtes, dauerhaftes Motiv kennzeichnet eine Konfliktsituation, einen Widerspruch in sich, eine Gegensätzlichkeit.“ Ein solcher Konflikt beinhaltet eine Spannung, die nach einer Lösung strebt und somit erscheint ein Motiv immer auf ein Ziel gerichtet und besitzt im Bezug auf den Handlungsfortgang eine bewegende Kraft, was den Begriff als solchen rechtfertigt (vom lat. movere: bewegen).

Zusammenfassung der Kapitel

I.) Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die fortwährende Präsenz des Teufels in der Populärkultur und formuliert die Forschungsfrage, ob der Teufel als festes erzählerisches Motiv im Film klassifiziert werden kann.

II.) Was ist der Teufel: Dieses Kapitel erörtert den Ursprung des Bösen, die christliche Entwicklung der Teufelsvorstellung und diskutiert die literaturwissenschaftliche Definition des Teufels als Motiv.

III.) Der Teufel als Person: Hier wird analysiert, wie der Teufel sowohl in volkstümlichen Vorstellungen als auch in der filmischen Darstellung zwischen den Erscheinungsformen "Wesen" (Monster) und "Mensch" variiert.

IV.) Bildästhetik und Teufelsgebärden: Dieses Kapitel befasst sich mit der visuellen Inszenierung, den Manieren, Symbolen (wie Feuer oder Spiegel) und Metaphern, die den Auftritt des Teufels auf der Leinwand prägen.

V.) Der Kampf mit dem Bösen: Die Analyse konzentriert sich auf die Ziele Satans (Seelenfang, Weltbeherrschung), die Konfrontation mit menschlichen Helden und die Methoden der Teufelsbezwingung.

VI.) Der Teufel ist nicht bös genug: Ein Exkurs zu Filmen, in denen der Teufel eher vermenschlicht oder romantisiert wird, was den Prozess einer "Angleichung" des Bösen an menschliche Züge aufzeigt.

VII.) Motive des Teufels und Teufelsmotive - ein Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Teufel ein vielseitiges und wandelbares Motiv darstellt, das sich an filmischen Standards orientiert, dabei aber stets ein vertrautes Symbol bleibt.

Schlüsselwörter

Teufel, Satan, Motiv, Film, Kinematografie, Böses, Inszenierung, Teufelspakt, Symbolik, Religion, Erzählkunst, Dämonologie, Lichtträger, Antichrist, Filmanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Darstellung des Teufels im modernen Spielfilm und prüft, ob seine Präsenz als erzählerisches Motiv mit festen filmischen Standards identifiziert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die historische Herleitung des Teufelsbildes, die filmische Inszenierung von Identität und Erscheinungsbild, die Rolle der Symbolik sowie die narrative Struktur des Kampfes zwischen Gut und Böse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu klären, ob der Teufel im Film ein gebräuchliches Motiv darstellt und ob seine Leinwandpräsenz in erzählerischen und ästhetischen Standards zusammengefasst werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine filmwissenschaftliche und kulturhistorische Analyse, bei der ausgewählte Filme (hauptsächlich aus dem westlichen/amerikanischen Kino) im Kontext von Literatur- und Filmtheorie untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Genese des Teufels als Motiv, seine verschiedenen Gestaltwerdungen (Monster vs. Mensch), die filmische Bildästhetik und Symbole sowie die verschiedenen Ziele und Überwindungsmöglichkeiten des Teufels in den ausgewählten Beispielfilmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Teufel, Motiv, Inszenierung, Bildästhetik, Teufelspakt, Symbolik und die filmische Darstellung des Bösen.

Wie unterscheiden sich die Darstellungen des Teufels in den Filmen?

Die Filme zeigen eine Bandbreite von der dämonischen Kreatur mit Spezialeffekten (z.B. in "Spawn" oder "Legend") bis hin zum charismatischen, menschlichen Verführer (z.B. in "The Devil's Advocate" oder "The Witches of Eastwick").

Gibt es einen gemeinsamen Nenner bei der Überwindung des Teufels?

Ja, in den meisten Fällen spielt der freie Wille des Menschen, die Rückwendung zum Glauben oder eine selbstlose Tat eine entscheidende Rolle dabei, den Pakt mit dem Teufel zu brechen oder ihn in seiner Macht zu beschränken.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lucifer on Screen
Untertitel
Die filmische Teufelsinszenierung als erzählerischer Standard
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Filmwissenschaft/Mediendramaturgie)
Note
1,0
Autor
Johannes-Paul Lesinski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
46
Katalognummer
V156252
ISBN (eBook)
9783640696451
ISBN (Buch)
9783640696727
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lucifer Screen Teufelsinszenierung Standard
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes-Paul Lesinski (Autor:in), 2008, Lucifer on Screen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/156252
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  46  Seiten
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