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Ungleiche Kindheit - soziale Unterschiede im frühen Kindesalter

Titel: Ungleiche Kindheit - soziale Unterschiede im frühen Kindesalter

Hausarbeit , 2009 , 15 Seiten

Autor:in: Sascha Michels (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

III. EINLEITUNG

IV. HAUSARBEIT

1. World Vision Kinderstudie 2007

1.1. Einleitung

1.2. Die Familienverhältnisse

1.3. Die Schulbildung

1.4. Integration

1.5. Zusammenfassung der Studie

2. Bundeszentrale für politische Bildung: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 17/2009, 20.April 2009)

2.1. Einleitung

2.2. Ungleiche Kindheiten

2.3. Mit mehr kultureller Bildung zur Chancengleichheit

2.4. Mediensozialisation

V. SCHLUSSBEMERKUNG

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die strukturellen Ursachen für Bildungsbenachteiligung und soziale Ungleichheit im Kindesalter unter Berücksichtigung familiärer Hintergründe und sozioökonomischer Faktoren.

  • Analyse der World Vision Kinderstudie 2007 hinsichtlich Lebensumständen und Bildungschancen.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Schulerfolg.
  • Bedeutung von kulturellem Kapital und Mediensozialisation für die kindliche Entwicklung.
  • Kritische Bewertung der aktuellen bildungspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland.
  • Diskussion über Notwendigkeit und Chancen frühkindlicher Förderung und Ganztagsbetreuung.

Auszug aus dem Buch

1.7. Ungleiche Kindheiten

„Kindheit im Sinne einer Ausgestaltung dieser Lebensphase, die den (historisch variierenden) Normen entspricht - ist eine anspruchsvolle Konstruktion, die ganz grundsätzlich mit Ungleichheit verbunden ist. Seit die behütete, geförderte und lange Kindheit im 18./19. Jahrhundert Wirklichkeit geworden ist, wird von Seiten der Eltern bei ihrer sorgfältigen Ausgestaltung das Ziel mitbedacht, den eigenen Kindern einen Vorteil im späteren Leben zu verschaffen. Diesen Anforderungen kann jedoch nur ein Teil der Eltern gerecht werden. Sollten die real gelebten Kindheiten weniger ungleich sein, so muss an drei Punkten angesetzt werden:

Erstens: Es gilt, die Startbedingungen der Kinder der unteren Schichten zu verbessern: Die allerersten Lebensjahre werden in besonderem Maße durch ungleiche private Verhältnisse geprägt. Vom Ausbau der Früherziehung darf man sich hier nicht alles versprechen, nutzen doch gerade Eltern der unteren Schichten die Einrichtungen der Früherziehung seltener [2.1.: Vgl. Christian Alt/Karen Blanke/Magdalena Joos, Wege aus der Betreuungskrise? Institutionelle und familiale Betreuungsarrangements von 5- bis 6-jährigen Kindern, in: Christian Alt (Hrsg.), Kinderleben - Aufwachsen zwischen Familie, Freunden und Institutionen, Bd. 2, Aufwachsen zwischen Freunden und Institutionen, Wiesbaden 2005, S. 123 – 156].

Was in den privaten Räumen in den frühen Jahren angeboten wird, bedarf dringend der Erforschung; die Forschung interessiert sich bisher weit mehr für die Schüler oder findet hier leichteren Zugang.

Zweitens: Für die mittlere Kindheit gilt es, die Chancengerechtigkeit durch Abbau institutioneller Barrieren zu erhöhen; das aktuelle Ausmaß mangelnder Leistungsgerechtigkeit ist nicht hinzunehmen in einer Gesellschaft, in der Statuserwerb in erster Linie über Bildung und damit Leistung legitimiert wird.“

Zusammenfassung der Kapitel

III. EINLEITUNG: Die Einleitung thematisiert die Beobachtung, dass soziale Ungleichheit bereits im frühen Kindesalter beginnt und den weiteren Lebensweg maßgeblich prägt.

IV. HAUSARBEIT: Das Hauptkapitel wertet die World Vision Kinderstudie 2007 sowie Expertenbeiträge der Bundeszentrale für politische Bildung aus, um die Auswirkungen von Schichtzugehörigkeit und Milieu auf die kindliche Entwicklung darzustellen.

V. SCHLUSSBEMERKUNG: Die Schlussbemerkung resümiert die Notwendigkeit, Kinder aktiver in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse einzubeziehen und fordert staatliche Maßnahmen zur Förderung von Chancengerechtigkeit.

Schlüsselwörter

Ungleiche Kindheit, Bildungsbenachteiligung, World Vision Kinderstudie, Soziale Herkunft, Chancengerechtigkeit, Ganztagsschule, Mediensozialisation, Kulturelles Kapital, Bildungsreform, Kindheit, Armut, Bildungsbiografie, Sozialschicht, Früherziehung, Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialen Ungleichheit im Kindesalter und analysiert, warum die Herkunft die Bildungschancen und die Entwicklung eines Kindes in Deutschland so stark beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind familiäre Verhältnisse, der Zusammenhang zwischen sozialer Schicht und schulischem Erfolg, die Rolle der Ganztagsbetreuung sowie der Einfluss der Medien auf die Sozialisation von Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die bestehende Bildungsbenachteiligung aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass der aktuelle Status quo der Förderung nicht ausreicht, um Kindern aus sozial schwächeren Familien gleiche Startchancen zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, wobei primär Daten aus der World Vision Kinderstudie 2007 und fachwissenschaftliche Beiträge aus der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Betrachtung der Kinderstudie (Familie, Schule, Integration) und die theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der ungleichen Kindheit sowie der Bedeutung kultureller Bildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem soziale Herkunft, Chancengerechtigkeit, Bildungsblockade, kulturelles Kapital und Medienkompetenz.

Welche Rolle spielt die Familie laut der Analyse?

Die Familie wird als zentraler Rückhalt identifiziert, wobei jedoch festgestellt wird, dass finanzielle Belastung und materielle Überforderung der Eltern oft als Bildungsblockade für die Kinder wirken.

Warum wird die Ganztagsschule als kritisch betrachtet?

Die Autorin hebt hervor, dass die Kapazitäten für qualitativ gute Ganztagsbetreuung in Deutschland bei weitem nicht ausreichen und die Angebote oft nicht dem tatsächlichen Bedarf der Kinder entsprechen.

Welchen Einfluss haben Medien auf Kinder aus benachteiligten Familien?

Die Untersuchung zeigt, dass für Kinder in prekären Verhältnissen eine hohe Mediennutzung oft zur Kompensation von Mangel an anderen Freizeitangeboten führt, was eine besondere medienpädagogische Förderung notwendig macht.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ungleiche Kindheit - soziale Unterschiede im frühen Kindesalter
Hochschule
Evangelische Hochschule Ludwigsburg (ehem. Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg; Standort Ludwigsburg)
Autor
Sascha Michels (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
15
Katalognummer
V156195
ISBN (Buch)
9783640696161
ISBN (eBook)
9783640696437
Sprache
Deutsch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sascha Michels (Autor:in), 2009, Ungleiche Kindheit - soziale Unterschiede im frühen Kindesalter, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/156195
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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