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Das 4CID Modell am Beispiel der Tätigkeit eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der Drogenhilfe

Title: Das 4CID Modell am Beispiel der Tätigkeit eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der Drogenhilfe

Research Paper (undergraduate) , 2010 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Cornelia Desch (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem 4CID Modell nach van Merriënboer und dessen praktischer Anwendung für die Berufstätigkeit eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der Drogenhilfe und dort mit dem Teilbereich der Suchtprävention. Ziel der Arbeit ist es, das theoretische 4CID Modell in einem begrenzten Rahmen praxisbezogen anzuwenden und ein Blueprint zu erstellen. Diese Arbeit richtet sich an Leser mit Vorwissen über das 4CID Modell z.B. aus Bastiaens, Deimann, Schrader und Ort (2010) und van Merriënboer, Kirschner und Kester (2003). Ausführlichere Erklärungen finden sich daher gemäß der Aufgabenstellung nur dort, wo es um die Anwendung des Modells in der Praxis geht. Benötigte Informationen über die Arbeit in der Drogenhilfe und dort im Bereich der Sucht-prävention habe ich vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familie in Münster bezogen und vom Diakonischen SuchtHilfeZentrum Flensburg – siehe Literatur-verzeichnis. Die Hausarbeit besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Segment. Im Praxisteil finden sich eine Hierarchie zum Berufsbild des Bildungswissenschaftlers im Bereich der Drogenhilfe sowie eine Tabelle mit verein-fachenden Annahmen. Für die erste der drei Aufgabenklassen beschreibe ich drei Lernaufgaben. In der Folge gibt es themenbezogene Beispiele für unterstützende Informationen und Just-in-time Informationen. Im theoretischen Segment finden sich einige lerntheoretische Überlegungen zu den Aspekten des situierten Lernens bezüglich des 4CID Modells. Desweiteren führe ich didaktische Szenarien an, die sich zur Integration in das 4CID Modell eignen. Es werden geeignete Medien erläutert, die mein Blueprint unterstützen, gefolgt von Anwendungsbeispielen. Den Abschluss bilden eine Zusammenfassung und ein persönliches Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das 4CID Modell am praktischen Beispiel

2.1. Die Fertigkeitenhierarchie – Analyse der Kompetenzen

2.2. Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen

2.3. Lernaufgaben

2.4. Beispiele für unterstützende Informationen und für Just-in-time Informationen

3. Lerntheoretische Überlegungen

3.1. Überlegungen zum situierten Lernen

3.2. Didaktische Szenarien

3.3. Unterstützende Medien

4. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die praxisorientierte Anwendung des 4CID-Modells nach van Merriënboer, um ein Blueprint für die Ausbildung eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der Suchtprävention (Drogenhilfe) zu konzipieren. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie komplexe berufliche Fertigkeiten unter Berücksichtigung von Zeitdruck und Komplexität effizient vermittelt werden können.

  • Analyse von Kompetenzen mittels Fertigkeitenhierarchien
  • Strukturierung von Aufgabenklassen durch vereinfachende Annahmen
  • Gestaltung authentischer Lernaufgaben mit abnehmendem Scaffolding
  • Integration unterstützender Informationen und Just-in-time Informationen
  • Lerntheoretische Fundierung durch situiertes Lernen

Auszug aus dem Buch

2.4. Beispiele für unterstützende Informationen und für Just-in-time Informationen

Nachfolgend werden einige praktische Beispiele für unterstützende Informationen und für Just-in-time Informationen angeführt.

Die unterstützenden Informationen werden schon vor Beginn der ersten Aufgabe gewährt und folgend für die gesamte Dauer der Beschäftigung mit der Aufgabenklasse. Die unterstützenden Informationen sollen eine Brücke schlagen – vom Vorwissen des Lernenden hin zu dem, was der Lernende am Ende können muss, um die Lernaufgabe erfolgreich zu bewältigen, so van Merriënboer und Kirschner (2009, S. 99). Siehe hierzu auch meine Abbildung des 4CID Modells auf Seite 3 – der L-förmige Balken stellt die unterstützenden Informationen dar. Unterstützende Informationen geben im Lernenden Hinweise darüber, wie etwas aufgebaut ist, wie etwas funktioniert oder wie etwas organisiert ist. Diese Art von Informationen lassen sich vom Großen auf das Kleine (= die zu lösende Aufgabe) übertragen und stellen somit eine „Theorie“ dar, so van Merriënboer u.a. (2003, S. 13). Diese Art von Hilfe bezieht sich auf die nicht-wiederkehrenden Aufgaben. Standardisiert wird für die Unterbreitung der unterstützenden Informationen eine induktivdarlegende Methode gewählt, so Bastiaens u.a. (2010, S. 104).

Übertragen auf das Beispiel des lernenden Bildungswissenschaftlers und seiner Tätigkeit in der Suchtprävention wären folgende Hilfestellungen denkbar:

In der ersten Aufgabenklasse schaut sich der Bildungswissenschaftler mit dem Lehrenden schon vor Beginn der ersten Hospitation eine Videoaufzeichnung zum Thema an. In diesem Film wird in einem Fallbespiel die Kooperation mit einer Schule dargestellt, die theoretische Vorbereitung der Schulstunde skizziert, die abgehaltende Stunde ist ebenso aufgezeichnet. Zusammen mit dem Lehrenden werden die einzelnen Sequenzen besprochen, der Lernende kann Fragen stellen und bekommt ein Feedback über sein bereits vorhandenes Wissen und erhält einen ersten Eindruck von der auf ihn zukommenden Aufgabe (zu einem späteren Zeitpunkt diese Tätigkeiten selbst zu übernehmen). Diese Methode ist zeitaufwendig, bereitet den Lernenden jedoch sehr gründlich vor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Fokus der Hausarbeit auf das 4CID-Modell im Kontext der Suchtprävention und erläutert die methodische Vorgehensweise zur Erstellung eines Blueprints.

2. Das 4CID Modell am praktischen Beispiel: Dieses Kapitel liefert die konkrete Anwendung des Modells, unterteilt in die Analyse von Fertigkeiten, die Bildung von Aufgabenklassen und die Konzeption spezifischer Lernaufgaben.

3. Lerntheoretische Überlegungen: Es werden grundlegende lerntheoretische Ansätze wie Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus diskutiert und ihre Relevanz für das situierte Lernen innerhalb des 4CID-Modells beleuchtet.

4. Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel reflektiert den hohen Aufwand der Blueprint-Erstellung gegen den langfristigen Nutzen einer standardisierten Ausbildung für Fachkräfte in der Drogenhilfe.

Schlüsselwörter

4CID-Modell, Bildungswissenschaft, Suchtprävention, Blueprint, Fertigkeitenhierarchie, Aufgabenklassen, Lernaufgaben, Scaffolding, Just-in-time Information, situiertes Lernen, didaktisches Szenario, Kompetenzanalyse, Mediendidaktik, instructional design, berufliche Qualifizierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die praktische Anwendung des 4CID-Instructional-Design-Modells zur Optimierung der Ausbildung von Fachkräften in der Drogenhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Kompetenzanalyse, die Strukturierung von Lernaufgaben, die Auswahl didaktischer Szenarien und die mediale Unterstützung von Lernprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines Blueprints, das Bildungswissenschaftlern hilft, komplexe Fertigkeiten in der Suchtprävention effizient und praxisnah zu erlernen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt das 4CID-Modell (Four-Component Instructional Design) als methodischen Rahmen für die Konzeption der Lernumgebung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Fertigkeiten, die Einteilung in Aufgabenklassen, die konkrete Ausgestaltung von Lernaufgaben sowie die theoretische Fundierung durch verschiedene Lerntheorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie 4CID-Modell, Suchtprävention, Scaffolding, Blueprint und situierte Lernumgebungen.

Wie werden die "vereinfachenden Annahmen" in der Tabelle 1 operationalisiert?

Die Autorin nutzt Faktoren wie den Typ des Ansprechpartners, die Kooperationsbereitschaft der Schule, die Dauer der Veranstaltung, die Gruppengröße und das Vorwissen der Schüler, um Komplexitätsstufen für die Ausbildung zu definieren.

Welche Rolle spielt das "Scaffolding" bei den Lernaufgaben?

Scaffolding dient als temporäre Hilfestellung durch den Lehrenden, die von Aufgabenklasse zu Aufgabenklasse abnimmt, um den Lernenden sukzessive zur eigenständigen Problembewältigung zu führen.

Warum wird die Methode des "individuellen Lernplatzes" als relevant für die Ausbildung angesehen?

Diese Methode ist besonders geeignet, um den Lernenden bei der eigenständigen Aneignung von fundiertem Faktenwissen zu unterstützen, was insbesondere bei komplexen theoretischen Anforderungen im Bereich der Drogenhilfe essenziell ist.

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Details

Title
Das 4CID Modell am Beispiel der Tätigkeit eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der Drogenhilfe
College
University of Hagen
Grade
1,7
Author
Cornelia Desch (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V156193
ISBN (eBook)
9783640690411
ISBN (Book)
9783640690831
Language
German
Tags
4CID-Modell Modul 2B FernUniversität Hagen Bildungswissenschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Desch (Author), 2010, Das 4CID Modell am Beispiel der Tätigkeit eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der Drogenhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/156193
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