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Kôshoku ichidai otoko - Ihara Saikaku

Title: Kôshoku ichidai otoko - Ihara Saikaku

Seminar Paper , 2000 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Britta Reiter (Author)

Orientalism / Sinology - Japanology

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Summary Excerpt Details

Als ich den Titel des Werkes: „Kôshoku ichidai otoko“ zum ersten Mal gelesen habe, kamen mir sofort einige Fragen in den Sinn. Übersetzt man diese Worte so erfährt man, dass das Buch von einem Mann (otoko) handelt, der sein ganzes Leben (ichidai) mit der Liebe (kôshoku) verbringt. Einerseits wurde hierdurch meine Neugier geweckt. Wie ist es für diesen Mann möglich nur für die Liebe zu leben? Liebt er die Frauen wirklich oder nutzt er sie nur aus? Ist dieser Mann krank? ... Was ist diese Person für eine Charaktere? Andererseits kommt aber auch die Frage auf, worin der literarische Wert besteht, wenn sich der Roman „nur“ mit der Liebessucht einer Person beschäftigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographische Informationen zum Autor Ihara Saikaku

3. Geschichtlicher und gesellschaftlicher Hintergrund der Edo-Zeit

4. Inhaltsangabe des Werkes „Kôshoku ichidai otoko“

5. Charakterisierung des Helden Yonosuke im Vergleich zum Prinzen Genji, dem „Meister der Liebe“, in Murasaki Shikibus „Genji Monogatari“

6. Die Parallelen im Leben Ihara Saikakus und Yonosukes

7. Aufbau, Erzählstruktur und Erzählweise und –perspektive

8. Stilistische Aspekte

9. Das Leben der Kurtisanen

10. „Kôshoku ichidai otoko“, der Beginn der Gattung „ukiyozôshi“: Bedeutendes Werk mit der zugrundeliegenden Philosophie des vollendeten Hedonismus oder gleichzusetzen mit Pornographie?

11. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Werk „Kôshoku ichidai otoko“ von Ihara Saikaku mit dem Ziel, den literarischen Stellenwert des Romans im Kontext der Edo-Zeit zu bestimmen und die darin dargestellte Lebensphilosophie kritisch von pornographischen Interpretationen abzugrenzen.

  • Biographischer und historischer Kontext der Edo-Zeit
  • Vergleichende Analyse des Helden Yonosuke mit dem Prinzen Genji
  • Strukturelle und stilistische Besonderheiten der Erzählweise Saikakus
  • Lebensrealität der Kurtisanen in den Vergnügungsvierteln
  • Diskussion zur Gattungszuordnung "ukiyozôshi" und zum Hedonismus-Begriff

Auszug aus dem Buch

Charakterisierung des Helden Yonosukes im Vergleich zum Prinzen Genji, dem „Meister der Liebe“, in Murasaki Shikibus „Genji Monogatari“

Der Held Yonosuke ist ein moderner Genji, der unbelastet von Gefühlen seinen Drang nach Liebe auslebt. Yonosukes Beziehungen zu Frauen werden zusammengefasst durch die Anzahl der Eroberungen und nicht mit Hilfe des Ausmaßes der Beziehung. Für ihn spielt sich alles nur auf einer oberflächlichen Ebene ab. Er scheint nur für seine Besessenheit zu leben. Es zählt nur das Vergnügen des „Ichs“ und nicht die Gefühle seiner Liebhaberinnen.

So kauft Yonosuke zwar zahlreiche Prostituierte frei, da sie im Leid tun, verlässt sie aber im entscheidenden Augenblick. Auch die Textstelle: „Später fand er unter ihnen eine Geliebte, die aber bald von ihm ein Kind erwartete. Yonosuke war über diese Nachricht bestürzt, verließ sofort den Ort und machte sich auf den Weg nach Nordjapan.“( Kani 112) zeigt, dass er die Frauen nur ausnutzt. Der Held bekommt keine Enttäuschung in der Liebe zu spüren, die ihn zum Nachdenken anregen könnte.

Nur in einer Textstelle setzt eine der Kurtisanen ihren Willen durch: „Am Tag unseres ersten Treffens sagten sie mir, dass wir uns immer treffen wollen, bis wir miteinander satt werden, nun ich bin jetzt satt! Von heute an lehne ich es ab sie weiter zu empfangen.“( Kani 214) Aber auch diese Aussage kränkt ihn nicht, da er weiß, dass er jede andere Prostituierte kaufen kann. An allen anderen Stellen, an denen die Frauen versuchen seine Liebe nicht zu erwidern, droht er diesen und schüchtert sie schließlich ein, so dass sie seinem Willen folgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Fragestellung bezüglich der Charaktereigenschaften von Yonosuke und der Einordnung des literarischen Wertes seines exzessiven Liebeslebens.

2. Biographische Informationen zum Autor Ihara Saikaku: Überblick über das Leben Ihara Saikakus, von seinen Anfängen als Dichter bis zu seiner Hinwendung zur Prosa.

3. Geschichtlicher und gesellschaftlicher Hintergrund der Edo-Zeit: Darstellung der soziokulturellen Bedingungen und der Bedeutung des Aufstiegs der Stadtbevölkerung für die Entstehung neuer Kunstformen.

4. Inhaltsangabe des Werkes „Kôshoku ichidai otoko“: Zusammenfassung der Lebensreise Yonosukes vom Kindesalter bis zu seiner Suche nach der „Insel der Frauen“.

5. Charakterisierung des Helden Yonosuke im Vergleich zum Prinzen Genji, dem „Meister der Liebe“, in Murasaki Shikibus „Genji Monogatari“: Gegenüberstellung der beiden Protagonisten mit Fokus auf die unterschiedliche psychologische Tiefe ihrer Beziehungen.

6. Die Parallelen im Leben Ihara Saikakus und Yonosukes: Untersuchung der autobiographischen Züge des Romans und der Verbindung zwischen Autor und Protagonist.

7. Aufbau, Erzählstruktur und Erzählweise und –perspektive: Analyse der Gliederung in 54 Kapitel und der spezifischen narrativen Technik des auktorialen Erzählers.

8. Stilistische Aspekte: Beleuchtung der sprachlichen Besonderheiten, insbesondere der Verwendung von Umgangssprache und der stilistischen Erben der Haikudichtung.

9. Das Leben der Kurtisanen: Analyse der Lebensumstände von Frauen in den Vergnügungsvierteln unter sozioökonomischen Gesichtspunkten.

10. „Kôshoku ichidai otoko“, der Beginn der Gattung „ukiyozôshi“: Bedeutendes Werk mit der zugrundeliegenden Philosophie des vollendeten Hedonismus oder gleichzusetzen mit Pornographie?: Kritische Auseinandersetzung mit der Genre-Einordnung und der Definition des Hedonismus-Begriffs im Werk.

11. Schlussteil: Zusammenfassende Betrachtung der literaturkritischen Rezeption und Verteidigung der künstlerischen Qualität des Werkes.

Schlüsselwörter

Ihara Saikaku, Kôshoku ichidai otoko, Yonosuke, Ukiyozôshi, Edo-Zeit, Japanische Literatur, Hedonismus, Kurtisanen, Genji Monogatari, Kulturgeschichte, Literarische Analyse, Sozialstruktur, Stadtkultur, Erzählstruktur, Liebesroman.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Ihara Saikakus Werk „Kôshoku ichidai otoko“ und untersucht dessen Rolle als Wegbereiter der „ukiyozôshi“-Gattung im Kontext der japanischen Edo-Zeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Neben der historischen Einbettung werden die Charakterisierung des Helden Yonosuke, die erzählerische Struktur des Werkes und eine ethisch-philosophische Einordnung zwischen Hedonismus und Pornographie behandelt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Ausarbeitung?

Die Arbeit möchte klären, ob das Werk als bedeutender literarischer Ausdruck eines vollendeten Hedonismus zu verstehen ist oder ob die Vorwürfe einer pornographischen Tendenz gerechtfertigt sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden in dieser Untersuchung Anwendung?

Die Autorin nutzt vorwiegend komparatistische Ansätze (Vergleich mit dem Genji Monogatari), eine strukturelle Analyse der Erzählweise sowie eine begriffliche Definition und Einordnung in den kulturhistorischen Kontext.

Was wird im Hauptteil des Dokuments detailliert behandelt?

Der Hauptteil umfasst biographische Hintergründe, eine detaillierte Inhaltsangabe, Vergleiche zwischen Protagonisten, eine Untersuchung des Erzählstils sowie eine soziologische Analyse des Lebens der Kurtisanen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Saikaku, Yonosuke, Ukiyozôshi, Edo-Zeit, Hedonismus und literarische Analyse definiert.

Warum zieht die Autorin einen Vergleich zwischen Yonosuke und Prinz Genji?

Der Vergleich dient dazu, die unterschiedlichen Konzepte der „Liebe“ herauszuarbeiten: Während Genji für psychologische Tiefe und echte Gefühle steht, repräsentiert Yonosuke den modernen, auf den reinen Sinnesgenuss fokussierten Mann.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt die Arbeit hinsichtlich der "Pornographie"-Vorwürfe?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es sich nicht um Pornographie handelt, da sexuelle Akte nicht explizit beschrieben werden. Stattdessen steht die realistische Beschreibung des Milieus und eine lebensbejahende Hedonismus-Philosophie im Vordergrund.

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Details

Title
Kôshoku ichidai otoko - Ihara Saikaku
College
University of Trier
Grade
2,0
Author
Britta Reiter (Author)
Publication Year
2000
Pages
18
Catalog Number
V156118
ISBN (Book)
9783640700400
ISBN (eBook)
9783640701247
Language
German
Tags
Kôshoku Ihara Saikaku
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Britta Reiter (Author), 2000, Kôshoku ichidai otoko - Ihara Saikaku, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/156118
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