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Vom Institutionalismus zur Multipolarität? Neue Blockkonfrontation und Indien als Beispiel für internationale Swing-States

Titel: Vom Institutionalismus zur Multipolarität? Neue Blockkonfrontation und Indien als Beispiel für internationale Swing-States

Hausarbeit , 2023 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tom-Leonard Haselhorst (Autor:in)

Politik - Internationale Politik und Länderanalysen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt die These auf, dass es weniger eine multipolare Weltordnung geben wird, sondern dass im Grunde eine neue Blockkonfrontation in Begriff ist, zu entstehen. Die beiden Blöcke NATO auf der einen Seite und RINC (Russland, Iran, China, Nordkorea) auf der anderen Seite konkurrieren künftig um sogenannte internationale Swing-States. Diese Staaten zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich jeweils von dem Staat Vorteile sichern, der das für ihre nationale Lage günstigste Angebot macht. Untereinander könnten diese Swing-States multipolar sein. Dennoch bleibt über ihnen eine systembedingte Blockkonfrontation bestehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Wandel der Weltordnung von der Wende bis 2008

2.1. Von der Blockkonfrontation zum Multilateralismus

2.2. Deutschland und die Welt zwischen Institutionalismus und US-Hegemonie

3. Neue Blockkonfrontation? Russland und China im Dauerantagonismus gegen den Westen

3.1. Russland

3.2. China

4. Indien als Multipol und Deutschlands Beiträge zum Erhalt dieses Zustandes

4.1 Indien als Multipol

4.2. Deutschlands sicherheitspolitische Handlungsoptionen und seine Verantwortung zur Bindung Indiens

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel der globalen Ordnung vom Institutionalismus zur Multipolarität und analysiert, wie sich eine neue Blockkonfrontation zwischen China/Russland und dem Westen formiert. Zudem wird Indiens Rolle als globaler Swing-State sowie Deutschlands sicherheitspolitischer Handlungsspielraum in diesem Kontext beleuchtet.

  • Phasen der globalen Ordnung seit den 1980er Jahren
  • Theoretische Grundlagen: Realismus vs. Institutionalismus
  • Analyse der neuen Blockkonfrontation (Russland und China)
  • Indiens außenpolitische Schaukelpolitik
  • Deutsche sicherheitspolitische Strategie und Rüstungskooperation

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Mit dem 24. Februar des Jahres 2022 dürfte in vollem Umfang deutlich geworden sein, dass eine scheinbar universell akzeptierte, auf internationale Regeln und wirtschaftliche Zusammenarbeit ausgerichtete globale Ordnung schon seit geraumer Zeit durch einige Akteure internationaler Politik unterwandert oder zum eigenen Nutzen verbogen oder missbraucht wird. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine kann zwar als Auslöser einer Zeitenwende betrachtet werden, weil in Europa erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ein massiver Einsatz an Waffen, Material, Humankapital und Geldern in einem bilateralen, ausgewachsenen Krieg zu verzeichnen ist, der darüber hinaus vor allem eine wohl nie derartig heiße politische Konfrontation zwischen „dem Westen“ und Russland herbeigeführt hat, er dürfte gleichzeitig aber auch ein an die Oberfläche getretenes Symptom einer tiefer liegenden Problematik sein.

Das Konzept des Institutionalismus mitsamt seiner internationalen Organe, allen voran den UN, schien zwar – so wird im Laufe dieser Arbeit deutlich – zunächst eine attraktive Nachfolgelösung zur Blockkonfrontation des Kalten Krieges gewesen zu sein, wurde aber bereits im Laufe der 1990er und zu Beginn der 2000er Jahre auf neuerliche Proben gestellt, wo es letztlich fraglich blieb, inwieweit internationale Institutionen die Handlungsautonomie der an ihr beteiligten Staaten einschränken oder begrenzen können, um Frieden gegen die bzw. mit den strategischen Bedürfnisse regionaler oder globaler Hegemonen zu sichern und Gewaltausbruch, d.h. Krieg, zu verhindern. Hier müssen sicherlich als prominente Beispiele der völkerrechtswidrige Eroberungskrieg des Iraks zur Besetzung des US-Verbündeten Kuwaits, sowie die später darauffolgende völkerrechtswidrige Invasion des Iraks durch die USA und das Stürzen des Regimes Saddam Husseins erwähnt werden, ohne an dieser Stelle tiefer darauf einzugehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert den Zusammenbruch der regelbasierten Ordnung durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und führt in die theoretische Spannung zwischen Institutionalismus und aktuellen machtpolitischen Herausforderungen ein.

2. Der Wandel der Weltordnung von der Wende bis 2008: Dieses Kapitel erläutert die Dynamiken internationaler Politik seit Ende des Kalten Krieges unter Anwendung neorealistischer und institutionalistischer Theorien.

3. Neue Blockkonfrontation? Russland und China im Dauerantagonismus gegen den Westen: Hier werden die zunehmend konfrontativen außenpolitischen Wege Russlands und Chinas sowie deren jeweiliger Anspruch auf Weltmachtstatus und Ablehnung westlicher Normen analysiert.

4. Indien als Multipol und Deutschlands Beiträge zum Erhalt dieses Zustandes: Das Kapitel untersucht Indiens strategische Schaukelpolitik zwischen den Blöcken und diskutiert deutsche Handlungsoptionen zur sicherheitspolitischen Bindung Indiens.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Entstehung einer neuen Weltordnung zusammen, die durch eine komplexe Mischung aus machtpolitischer Konfrontation, Multipolarität und gegenseitiger Abhängigkeit gekennzeichnet ist.

Schlüsselwörter

Weltordnung, Institutionalismus, Realismus, Blockkonfrontation, Multipolarität, Indien, Deutschland, Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Russland, China, Interdependenz, Zeitenwende, Schaukelpolitik, Rüstungskooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Wandel der Weltordnung vom Ende des Kalten Krieges bis in die Gegenwart, fokussiert auf die Erosion des liberalen Institutionalismus und die Entstehung einer neuen globalen Machtkonstellation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Einordnung durch Realismus und Institutionalismus sowie die Untersuchung spezifischer geopolitischer Akteure wie Russland und China in ihrem Verhältnis zum Westen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Prozess der globalen Neuordnung zu durchleuchten, die neue Blockkonfrontation zu skizzieren und Deutschlands Handlungsspielraum bei der sicherheitspolitischen Bindung von Schwellenländern wie Indien zu ergründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche Analyse auf der Grundlage zentraler Theorien (Realismus und Institutionalismus) sowie eine Auswertung aktueller sicherheitspolitischer Ereignisse und Publikationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Entwicklung globaler Phasen, vergleicht chinesische und russische Ambitionen und erörtert Indiens Rolle als Multipol sowie die deutsche Antwort mittels sicherheitsstrategischer Kooperationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Multipolarität, Blockkonfrontation, Institutionalismus, Indiens Schaukelpolitik und die deutsche sicherheitspolitische Zeitenwende.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle Indiens in dieser neuen Weltordnung?

Indien wird als wichtiger Multipol und "Swing-State" eingestuft, der sich nicht endgültig für einen Block entscheidet, sondern strategisch und opportunistisch zwischen Ost und West agiert.

Welche Rolle spielt die Rüstungskooperation im Verhältnis zwischen Deutschland und Indien?

Sie wird als zentrales Instrument deutscher Außenpolitik gesehen, um Indien im Angesicht der Herausforderung durch China sicherheitspolitisch an den Westen zu binden und den deutschen Einfluss zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vom Institutionalismus zur Multipolarität? Neue Blockkonfrontation und Indien als Beispiel für internationale Swing-States
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Politikwissenschaften)
Veranstaltung
Einführung in die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik
Note
1,0
Autor
Tom-Leonard Haselhorst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
23
Katalognummer
V1555815
ISBN (eBook)
9783389104132
ISBN (Buch)
9783389104149
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sven Gareis; Multipolarität; Weltordnung; Ukrainekrieg; Sicherheitspolitik; Internationale Beziehungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tom-Leonard Haselhorst (Autor:in), 2023, Vom Institutionalismus zur Multipolarität? Neue Blockkonfrontation und Indien als Beispiel für internationale Swing-States, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1555815
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Leseprobe aus  23  Seiten
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