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Die Prüfungsanordnung nach AO

Inhalte und Anfechtungsmöglichkeiten (Stand 2009)

Titel: Die Prüfungsanordnung nach AO

Seminararbeit , 2009 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Nicole Heyde (Autor:in)

Jura - Steuerrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Für die Außenprüfung ist eine schriftliche Prüfungsanordnung mit Rechtsbehelfsbeleh-rung notwendig. Die Prüfungsanordnung ist ein Verwaltungsakt (§ 118 AO) und unabdingbare Prüfungsvoraussetzung für den rechtlichen Beginn einer Außenprüfung.

Die folgende Seminararbeit stellt zuerst die Grundlagen zur Prüfungsanordnung dar, um dann zum Schwerpunkt - den fehlerhaften Prüfungsanordnungen - überzuleiten. Dabei werden rechtswidrige und nichtige Prüfungsanordnungen beleuchtet und deren Rechtsbehelfe und Wirkungen beleuchtet. Eine Checkliste für die Prüfungsanordnung ist im Anhang mit beigefügt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen der Prüfungsanordnung

1.1 Rechtsgrundlagen

1.2 Inhalte der Prüfungsanordnung

1.3 Schriftform

1.4 Örtliche Zuständigkeit

1.5 Bekanntgabe

1.6 Begründung der Prüfungsanordnung

1.7 Rechtsbehelfsbelehrung

2 Fehlerhafte Prüfungsanordnung und deren Rechtsbehelfe

2.1 Rechtswidrige Prüfungsanordnungen

2.1.1 Definition rechtswidriger Verwaltungsakte

2.1.2 Rechtswidrige Punkte in der Prüfungsanordnung

2.1.3 Rechtsbehelfe gegen rechtswidrige Prüfungsanordnungen

2.2 Nichtige Prüfungsanordnungen

2.2.1 Definition nichtiger Verwaltungsakte

2.2.2 Nichtige Punkte in der Prüfungsanordnung

2.2.3 Rechtsbehelfe gegen nichtige Prüfungsanordnungen

3 Wirkungen fehlerhafter Prüfungsanordnungen

3.1 Wirkungen rechtswidriger Prüfungsanordnungen

3.2 Wirkungen nichtiger Prüfungsanordnungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Analyse der Anforderungen an eine Prüfungsanordnung im Rahmen der steuerrechtlichen Außenprüfung sowie die systematische Darlegung der Anfechtungsmöglichkeiten bei Fehlern im Verwaltungsakt.

  • Rechtliche Grundlagen und notwendige Inhalte einer Prüfungsanordnung.
  • Abgrenzung zwischen rechtswidrigen und nichtigen Verwaltungsakten.
  • Möglichkeiten der Anfechtung durch den Steuerpflichtigen.
  • Rechtsbehelfe wie Einspruch, einstweilige Anordnung und Klagearten.
  • Wirkungen fehlerhafter Prüfungsanordnungen auf die steuerliche Prüfung.

Auszug aus dem Buch

1.6 Begründung der Prüfungsanordnung

Ein Verwaltungsakt muss schriftlich begründet werden (§ 121 Abs. 1 AO), soweit dies zum Verständnis erforderlich ist.

Die Prüfungsanordnung muss nicht schriftlich begründet werden, wenn dem Adressaten die Auffassung der Finanzbehörde über die Sach- und Rechtslage bekannt ist oder ohne weiteres erkennbar ist (§ 121 Abs. 2 Nr. 2 AO). Den von § 193 Abs. 1 AO betroffenen Steuerpflichtigen ist bekannt, dass bei ihnen routinemäßig geprüft wird. In diesen Fällen der Routineprüfungen braucht eine Prüfungsanordnung nicht näher begründet zu werden. Es genügt grundsätzlich der Hinweis auf die Rechtsgrundlage § 193 Abs. 1 AO.

Bei den Anlassprüfungen, wegen besonderer Umstände oder besonderen Art, besteht jedoch ein weitergehendes Begründungserfordernis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlagen der Prüfungsanordnung: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Anforderungen, die Formvorschriften sowie die Zuständigkeiten und inhaltlichen Pflichtbestandteile einer ordnungsgemäßen Prüfungsanordnung.

2 Fehlerhafte Prüfungsanordnung und deren Rechtsbehelfe: Hier erfolgt die systematische Unterscheidung zwischen rechtswidrigen und nichtigen Verwaltungsakten sowie die Darstellung der entsprechenden rechtlichen Gegenmaßnahmen für den Steuerpflichtigen.

3 Wirkungen fehlerhafter Prüfungsanordnungen: Dieses Kapitel behandelt die Konsequenzen von Fehlern in der Prüfungsanordnung, insbesondere in Bezug auf die Verwertbarkeit der Prüfungsergebnisse und die Unterbrechung der Verjährung.

Schlüsselwörter

Prüfungsanordnung, Außenprüfung, Abgabenordnung, Verwaltungsakt, Rechtswidrigkeit, Nichtigkeit, Rechtsbehelf, Einspruch, Anfechtungsklage, einstweilige Anordnung, Feststellungsklage, Betriebsprüfung, Steuerrecht, Finanzbehörde, Schriftformerfordernis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den rechtlichen Anforderungen an eine Prüfungsanordnung bei steuerlichen Außenprüfungen und untersucht, wie Steuerpflichtige bei fehlerhaften Anordnungen rechtlich vorgehen können.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Wirksamkeitsvoraussetzungen einer Prüfungsanordnung, die Fehlerquellen (Rechtswidrigkeit vs. Nichtigkeit) und die prozessualen Möglichkeiten der Anfechtung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser eine klare Orientierung über die Rechte des Steuerpflichtigen bei Mängeln in der behördlichen Prüfungsanordnung zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Analyse, die auf der Auswertung der Abgabenordnung (AO), der Finanzgerichtsordnung (FGO) sowie relevanter Rechtsprechung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltlichen Anforderungen an die Anordnung, die Differenzierung bei fehlerhaften Akten sowie die Darstellung der verschiedenen Rechtsbehelfe und deren Wirkungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Prüfungsanordnung, Verwaltungsakt, Außenprüfung, Rechtswidrigkeit, Nichtigkeit, Rechtsbehelf und Steuerrecht sind die prägenden Begriffe.

Warum ist die Unterscheidung zwischen rechtswidrig und nichtig so wichtig?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da ein nichtiger Verwaltungsakt von Anfang an unwirksam ist, während ein rechtswidriger Verwaltungsakt wirksam bleibt, bis er erfolgreich angefochten und aufgehoben wird.

Welche Rolle spielt die Schriftform für die Prüfungsanordnung?

Die Schriftform ist gemäß § 196 AO eine unabdingbare Wirksamkeitsvoraussetzung; eine mündliche Prüfungsanordnung ist daher stets nichtig.

Was bewirkt ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung?

Da ein Einspruch die Prüfungshandlungen nicht automatisch hemmt, bewirkt ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung, dass die Prüfung vorerst gestoppt wird, um vollendete Tatsachen zu verhindern.

Können Fehler in der Rechtsbehelfsbelehrung die Anordnung ungültig machen?

Nein, das Fehlen oder eine mangelhafte Rechtsbehelfsbelehrung beeinträchtigt die Rechtmäßigkeit der Anordnung nicht, sie führt lediglich zu einer Verlängerung der Rechtsbehelfsfrist.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Prüfungsanordnung nach AO
Untertitel
Inhalte und Anfechtungsmöglichkeiten (Stand 2009)
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
2,0
Autor
Nicole Heyde (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
14
Katalognummer
V155489
ISBN (eBook)
9783640697953
ISBN (Buch)
9783640698240
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prüfungsanordnung Abgabenordnung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicole Heyde (Autor:in), 2009, Die Prüfungsanordnung nach AO, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155489
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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