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Perspektiven der Krankenhausfinanzierung mit Schwerpunktsetzung auf der pauschalierten Investitionsförderung

Eine kritische Würdigung am Beispiel von Nordrhein-Westfalen

Titel: Perspektiven der Krankenhausfinanzierung mit Schwerpunktsetzung auf der pauschalierten Investitionsförderung

Bachelorarbeit , 2010 , 42 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Bachelor of Science in Business Adminstration Sascha Krauss (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In Deutschland hat sich nach letzten Schätzungen im Bereich der Krankenhausfinanzierung über die vergangenen Jahrzehnte ein Investitionsstau von bis zu 50 Milliarden Euro gebildet. Der Abbau des Investitionsstaus stellt viele Krankenhäuser vor existenzielle Herausforderungen und lässt sich durch die klassische dualistische Finanzierung nicht mehr bewältigen.

Mit dem Ziel die Liegezeit in deutschen Krankenhäusern zu verkürzen, die Bezahlung von medizinischen Leistungen in den Krankenhäusern zu vereinheitlichen („gleicher Preis für gleiche Leistung“), Transparenz und Vergleichbarkeit der Krankenhausleistungen zu erhöhen, vermutete Überkapazitäten im Krankenhausbereich abzubauen und insgesamt zukünftig zu erwartende Kostensteigerungen im stationären Bereich zu begrenzen wurde im Jahr 2003 das Diagnosis Related Group System (G-DRG) in Deutschland eingeführt. Der daraus entstandene Wettbewerbsdruck unter den Marktteilnehmern erfordert zwangsläufig Effizienzsteigerungen, Modernisierungen sowie den Einsatz fortschrittlicher Technologien und führte bereits bei einer erheblichen Anzahl von Krankenhäusern zu sinkenden Einnahmen während die Kostenbasis konstant geblieben oder unter Umständen angestiegen ist.

Des Weiteren wurde mit der vereinbarten Vereinheitlichung der Landesbasisfallwerte bis zum Jahr 2015 eine wichtige Grundlage geschaffen, um in der Folge über Veränderungen der Finanzierung von Investitionsvorhaben von Krankenhäusern nachzudenken und erste Reformen einzuleiten.

Zu den von den Bundesländern finanzierten Investitionskosten zählen die förderfähigen Investitionsvorhaben der Krankenhäuser, die so genannten Einzelförderungen. Hierbei werden einzelne Projekte vom Land im Rahmen der verfügbaren Mittel auf Antrag finanziert. Neben der Einzelförderung gibt es die Pauschale Förderung, die zur Finanzierung von kleineren Investitionsvorhaben und kurzfristigen Anlagegütern verwendet wird. Die Höhe der Pauschalen Förderung richtet sich nach den Planbetten - nicht nach den tatsächlich belegten Betten - der Versorgungsstufe des Krankenhauses.

Mit der Verabschiedung des Krankenhausfinanzierungsreformgesetzes im Februar 2009 wurde die rechtliche Grundlage zur Umstellung auf eine pauschalierte Investitionsförderung ab dem Jahr 2012 geschaffen. Einhergehend damit wurde ein gesetzlicher Auftrag zur Entwicklung einer Reform der Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser durch leistungsorientierte Investitionspauschalen bis Ende 2009 erteilt. ...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Gang der Untersuchung

2. Grundlagen der Krankenhausfinanzierung

2.1. Geschichte der Krankenhausfinanzierung in Deutschland

2.2. Gesetzlicher Rahmen und Verordnungen

3. Die duale Krankenhausfinanzierung (Dualismus)

3.1. Das Prinzip der dualen Krankenhausfinanzierung

3.2. Grundsätze und Formen der Investitionsfinanzierung durch die Länder

3.3. Probleme der gegenwärtigen Finanzierung von Krankenhaus investitionen

3.4. Kritik an der dualistischen Finanzierung

4. Diagnosis Related Groups (DRG)

4.1. Vorstellung

4.2. Geschichte

4.3. Einführung in Deutschland

4.4. Systematik der Vergütung nach DRGs

4.5. Exkurs: Einheitlicher Basisfallwert

5. Bundeseinheitliche leistungsorientierte Investitionsförderung

5.1. Entwicklungsauftrag zur Reform der Investitionsfinanzierung

5.2. Nordrhein-Westfalen als Innovator

5.3. Grundlagen der regionalen Monistik in NRW

5.4. Erste Erfahrungen mit der regionalen Monistik in NRW

6. Kritische Würdigung mit Schwerpunkt auf der pauschalierten Förderung in NRW

7. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der Krankenhausfinanzierung in Deutschland, insbesondere den erheblichen Investitionsstau, und evaluiert die Transformation von der dualen Finanzierung hin zu einer leistungsorientierten Investitionspauschale am Beispiel von Nordrhein-Westfalen.

  • Analyse des dualen Finanzierungssystems und seiner Defizite.
  • Einfluss des DRG-Systems auf die Krankenhausfinanzierung.
  • Reformansätze zur leistungsorientierten Investitionsförderung.
  • Kritische Würdigung des Modellversuchs in Nordrhein-Westfalen.
  • Diskussion über die Zukunftsfähigkeit der Investitionsfinanzierung.

Auszug aus dem Buch

3.4. Kritik an der dualistischen Finanzierung

Die landes- und kommunalpolitische Einflussnahme auf die Entwicklung des Krankenhaussektors, als ein charakteristischer Bestandteil der Krankenhausplanung und der dualen Finanzierung, wird mit einer Reihe nachteiliger Wirkungen in Verbindung gebracht. Hierzu zählen unter anderem die zeitlichen Verzögerungen infolge der externen Bürokratisierung von Investitionsentscheidungen, aber auch der Umstand, dass sachfremde Aspekte maßgeblich über die Zuteilung der Fördermittel mitentscheiden können.

Die Bundesländer verfügen im Rahmen der staatlichen Bedarfsplanung nicht über das notwendige Fachwissen um den tatsächlichen zukünftigen Bedarf bestimmen zu können. Darüber hinaus ist das System aufgrund der Berücksichtigung von politischen Interessen sowie des hohen Bürokratieaufwandes sehr träge und wegen der angespannten Haushaltslage seit Jahrzehnten nicht mehr in der Lage genügend Investitionsmittel zur Verfügung zu stellen. Kontinuierlich steigende Betriebskosten und eine alternde Krankenhausinfrastruktur sind die Folge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Problematik des Investitionsstaus in deutschen Krankenhäusern dar und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Grundlagen der Krankenhausfinanzierung: Beschreibt die historische Entwicklung und den gesetzlichen Rahmen des deutschen Gesundheitssystems.

3. Die duale Krankenhausfinanzierung (Dualismus): Analysiert das Prinzip der getrennten Finanzierung von Betriebskosten und Investitionen sowie die damit verbundenen strukturellen Probleme.

4. Diagnosis Related Groups (DRG): Erläutert die Einführung und Funktionsweise des diagnoseorientierten Fallpauschalensystems als betriebswirtschaftliches Steuerungsinstrument.

5. Bundeseinheitliche leistungsorientierte Investitionsförderung: Behandelt die Reformbestrebungen zur Investitionsfinanzierung und stellt Nordrhein-Westfalen als Vorreiter der regionalen Monistik vor.

6. Kritische Würdigung mit Schwerpunkt auf der pauschalierten Förderung in NRW: Hinterfragt die Wirksamkeit der neuen pauschalierten Förderansätze und deren Auswirkungen auf die Planungssicherheit.

7. Schlussbetrachtung und Ausblick: Führt die Ergebnisse zusammen und bewertet die Zukunftsperspektiven der Investitionsfinanzierung.

Schlüsselwörter

Krankenhausfinanzierung, Investitionsstau, Duale Finanzierung, DRG, Fallpauschalen, Investitionspauschale, Nordrhein-Westfalen, Krankenhausplanung, Leistungsfähigkeit, Baupauschale, Gesundheitswesen, Krankenhausgesetz, Krankenhausmanagement, Infrastruktur, Reform

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Perspektiven der Krankenhausfinanzierung in Deutschland vor dem Hintergrund eines massiven Investitionsstaus und untersucht den Systemwechsel hin zu leistungsorientierten Investitionspauschalen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Schwachstellen des dualen Finanzierungssystems, das DRG-Vergütungssystem, die Reformbestrebungen des Bundes und die Praxis der regionalen Monistik in Nordrhein-Westfalen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Die Arbeit zielt darauf ab, zu bewerten, ob leistungsorientierte Investitionspauschalen geeignet sind, den bestehenden Investitionsstau abzubauen und die Finanzierung transparenter und gerechter zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es erfolgt eine fundierte Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen und bestehender Studien (u.a. Universität Bayreuth/Roland Berger) zur Evaluation des Modellversuchs in Nordrhein-Westfalen.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die historische Entwicklung, die Logik des dualen Systems, die Einführung der DRGs sowie die spezifischen Regelungen des Krankenhausgestaltungsgesetzes in NRW.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Krankenhausfinanzierung, Investitionspauschale, Dualismus, G-DRG, Baupauschale und Reform.

Warum ist das alte System der Krankenhausfinanzierung nach Meinung des Autors gescheitert?

Die Trennung von Investitions- und Betriebskosten führte zu Ineffizienzen und politischer Steuerung, die den tatsächlichen modernen Bedarf der Kliniken nicht mehr decken konnte.

Inwiefern hat Nordrhein-Westfalen eine Vorreiterrolle inne?

NRW ist das erste Bundesland, das mit dem Krankenhausgestaltungsgesetz eine vollständige Pauschalierung der Investitionsförderung vorschreibt und damit die Rolle von Planbetten zugunsten leistungsbezogener Kriterien aufgegeben hat.

Kann durch die neuen Pauschalen ein Investitionsboom ausgelöst werden?

Obwohl die Politik darauf hofft, zeigen die Befragungen, dass die Kliniken das Potenzial für eine erleichterte Kreditaufnahme nüchtern betrachten und Zweifel an einem massiven Investitionsschub bestehen.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Perspektiven der Krankenhausfinanzierung mit Schwerpunktsetzung auf der pauschalierten Investitionsförderung
Untertitel
Eine kritische Würdigung am Beispiel von Nordrhein-Westfalen
Hochschule
Frankfurt School of Finance & Management
Note
2,0
Autor
Bachelor of Science in Business Adminstration Sascha Krauss (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
42
Katalognummer
V155327
ISBN (eBook)
9783640680214
ISBN (Buch)
9783640681709
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Perspektiven Krankenhausfinanzierung Schwerpunktsetzung Investitionsförderung Eine Würdigung Beispiel Nordrhein-Westfalen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Science in Business Adminstration Sascha Krauss (Autor:in), 2010, Perspektiven der Krankenhausfinanzierung mit Schwerpunktsetzung auf der pauschalierten Investitionsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155327
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Leseprobe aus  42  Seiten
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