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Qualitätscontrolling - Grundlagen und Instrumente des Qualitätscontrollings

Titel: Qualitätscontrolling - Grundlagen und Instrumente des Qualitätscontrollings

Seminararbeit , 2009 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Claus Berg (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff „Qualität“ stammt vom lateinischen Wort „qualitas“ ab. Übersetzt
ins Deutsche bedeutet dies „Beschaffenheit einer Leistung“. Dabei
kann es sich bei der Art der Leistung um eine Sach- oder Dienstleistung
handeln.
Ein Ansatz mit mehreren Sichtweisen auf den Qualitätsbegriff stammt
vom Amerikaner David A. Garvin. Es wird dabei zwischen fünf Definitionsansätzen
unterschieden:
- Der transzendente Ansatz: Qualität ist einzigartig und absolut und
damit ein Synonym für Hochwertigkeit. Qualität ist nicht messbar,
sondern kann lediglich subjektiv wahrgenommen werden.
- Der produktbezogene Ansatz: Qualität ist eine messbare Größe.
Unterschiedliche Qualität basiert auf quantitativen Eigenschaften
einer Leistung.
- Der anwenderbezogene Ansatz: Qualität spiegelt sich in der
Wahrnehmung des Kunden wieder. Die höchste Qualität besitzt
die Leistung, die die Erwartungen und Bedürfnisse des Kunden
am besten befriedigt.
- Der prozessbezogene Ansatz: Qualität bedeutet das Einhalten
von Qualitätsstandards beim Prozess der Leistungserstellung.
Ziel ist eine möglichst geringe Fehlerquote.
- Der wertbezogene Ansatz: Qualität wird als Kosten-/ Nutzenverhältnis
verstanden. Eine qualitativ hochwertige Leistung entspricht
einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die DIN-Norm 8402 definiert Qualität als die Gesamtheit von Merkmalen
einer Einheit bezogen auf ihrer Eignung zur Erfüllung vorgegebener Erfordernisse. Nach dem Konzept Joseph M. Juran definiert sich Qualität als „fitness for
use“, also die Eignung eines Produktes für den Gebrauchszweck. Die
Definition ist nicht auf die Produktgestaltung begrenzt, sondern umfasst
die Befriedigung der Bedürfnisse der Kunden. Dies ergibt sich, da die
Gebrauchstauglichkeit einbezogen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 GRUNDLAGEN DES QUALITÄTSCONTROLLING

1.1 Der Qualitätsbegriff

1.2 Definition Qualitätscontrolling

1.2.1 Abgrenzung – Qualitätsmanagement und Qualitätscontrolling

1.2.2 Unterscheidung von strategischem und operativem Qualitätscontrolling

1.3 Ziele und Aufgaben des Qualitätscontrolling

2 INSTRUMENTE DES QUALITÄTSCONTROLLING

2.1 Strategische und operative Instrumente des Qualitätscontrolling

2.2 Target Costing

2.2.1 Grundlagen des Target Costing

2.2.2 Ablauf des Target Costing

2.2.3 Vor- und Nachteile des Target Costing

2.3 Qualitätskostenrechnung

2.3.1 Qualitätskosten

3 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Rolle des Qualitätscontrollings als unterstützende Funktion des Qualitätsmanagements zu erläutern und aufzuzeigen, wie durch moderne Instrumente eine qualitätsorientierte Steuerung erreicht werden kann, um eine wettbewerbsfähige Marktposition zu sichern. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie qualitätsbezogene Prozesse effizient gesteuert werden können, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig ökonomische Ziele zu erreichen.

  • Grundlagen und Definitionen des Qualitätscontrollings
  • Abgrenzung zwischen strategischem und operativem Qualitätscontrolling
  • Einsatz von Target Costing zur marktorientierten Kostenplanung
  • Methoden der Qualitätskostenrechnung zur Fehlervermeidung und Kostensenkung
  • Bedeutung der Kundenorientierung in der Produktentwicklung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Grundlagen des Target Costing

Ein Instrument des strategischen Qualitätscontrolling ist das Target Costing. Im deutschsprachigen Raum spricht man auch von (marktorientiertem) Zielkostenmanagement oder Zielkostenrechnung. Der Ursprung findet sich in Japan, wo Unternehmen das Konzept seit den 70er Jahren anwenden. In der westlichen Literatur wurde Target Costing erstmals Ende der 80er Jahre erwähnt.

In der Vergangenheit wurden die anfallenden Kosten vorwiegend herstellungsorientiert kalkuliert („Was wird ein Produkt kosten?“). Allerdings wurden durch einen zunehmend verschärften Wettbewerb, die Preise vom Markt und der Konkurrenz vorgegeben. Mit dem Target Costing folgte eine Kunden- und Marktorientierung, die sich die Frage stellt: „Was darf ein Produkt kosten?“. Zukünftig tritt durch einer immer stärker zunehmende Kundenorientierung und Produktdifferenzierung die Fragestellung auf: „Was darf ein bestimmtes Produktmerkmal kosten?“. Es steht nicht das Produkt als gesamtes, sondern ein einzelnes Produktmerkmal oder eine einzelne Komponente im Fokus.

Target Costing ist ein modernes Kostenplanungssystem, welches als Ziel hat, den Preis und die Produktmerkmale auf den Kunden auszurichten. Dies geschieht bereits während der Produktplanung durch die Berücksichtigung der Kundenanforderungen. Durch eine Marktorientierung soll die Schnittstelle zwischen dem Kunden und dem Unternehmen geschlossen werden. Die Kosten für ein Produkt werden beim Target Costing nicht aufgrund von Vergangenheitswerten geplant, sondern retrograd kalkuliert. Die Zielkosten ergeben sich aus der Differenz von Zielverkaufspreis und der Bruttogewinnspanne. Der Zielverkaufspreis entspricht dem erzielbaren Marktpreis. Es wird dadurch schon in einer sehr frühen Planungsphase ersichtlich, ob ein Produkt zu einem konkurrenzfähigem Preis angeboten werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 GRUNDLAGEN DES QUALITÄTSCONTROLLING: Dieses Kapitel definiert den Qualitätsbegriff aus verschiedenen Perspektiven und grenzt das Qualitätscontrolling vom Qualitätsmanagement ab.

2 INSTRUMENTE DES QUALITÄTSCONTROLLING: Hier werden strategische und operative Werkzeuge wie das Qualitätsportfolio, Target Costing und die Qualitätskostenrechnung detailliert vorgestellt und analysiert.

3 FAZIT: Das Kapitel fasst die Bedeutung des Qualitätscontrollings als unterstützende Funktion für das Qualitätsmanagement zusammen und hebt die Notwendigkeit von Marktorientierung hervor.

Schlüsselwörter

Qualitätscontrolling, Qualitätsmanagement, Target Costing, Zielkostenrechnung, Qualitätskosten, Fehlerkosten, Prüfkosten, Kundenorientierung, Marktorientierung, Produktplanung, Kostenplanung, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Qualitätsmerkmal, Wettbewerbsfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und den Instrumenten des Qualitätscontrollings, um Prozesse in einem Unternehmen qualitätsorientiert und wirtschaftlich zu steuern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Qualität, die Abgrenzung von operativem und strategischem Controlling sowie die Anwendung spezifischer Instrumente wie Target Costing und Qualitätskostenrechnung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Qualitätscontrolling das Qualitätsmanagement unterstützen kann, um eine hohe Produktqualität bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Kosten zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Seminararbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert, um aktuelle Controlling-Konzepte und Instrumente strukturiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Qualitätscontrollings und eine detaillierte Vorstellung der Instrumente zur strategischen und operativen Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Qualitätscontrolling, Target Costing, Zielkostenrechnung, Fehlerkosten, Qualitätsmanagement und Marktorientierung.

Warum ist das Target Costing ein strategisches Instrument?

Weil es bereits in der frühen Produktplanungsphase ansetzt, um durch eine marktorientierte Zielkostenvorgabe sicherzustellen, dass ein Produkt später zu wettbewerbsfähigen Preisen abgesetzt werden kann.

Wie unterscheidet sich die moderne von der traditionellen Qualitätskostenrechnung?

Die moderne Sichtweise differenziert zwischen Kosten der Übereinstimmung (Investition in Qualität) und Kosten der Abweichung (wertvernichtende Kosten), anstatt an einer statischen Fehlereinteilung festzuhalten.

Warum wird der Zielkostenindex verwendet?

Der Zielkostenindex dient als Indikator dafür, ob die Kosten einer Produktkomponente in einem angemessenen Verhältnis zum Kundennutzen stehen, um gezielt Kostensenkungspotenziale zu identifizieren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Qualitätscontrolling - Grundlagen und Instrumente des Qualitätscontrollings
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
2,0
Autor
Claus Berg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
25
Katalognummer
V155241
ISBN (eBook)
9783640686773
ISBN (Buch)
9783640687022
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitätscontrolling Controlling; TQM Qualitätsmanagement Qualität Kennzahlen Definition Controlling Abgrenzung strategisch operatives Controlling Target Costing Total Quality Management Qualitätsbegriff Definition Qualitätscontrolling Abgrenzung Qualitätsmanagement und Qualitätscontrolling Qualitätskosten Qualitätskostenrechnung Zielkostenbestimmung Zielkostenindex Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse Quality-Function-Developement DIN-Norm 8402 Koordinationsfunktion Informationsversorgungsfunktion Planungsfunktion Kontrollfunktion Qualitätsportfolio Benchmarking FMEA marktorientiertem Zielkostenmanagement Zielkostenrechnung Kostenplanungssystem Quality Target Costing Market into Company Out of Competitor Conjoint-Analyse Zielkostenspaltung Fehlerverhütungskosten Prüfkosten Fehlerkosten Kosten der Übereinstimmung Kosten der Abweichung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claus Berg (Autor:in), 2009, Qualitätscontrolling - Grundlagen und Instrumente des Qualitätscontrollings, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155241
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Leseprobe aus  25  Seiten
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