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Zur Shop-Startseite › Psychologie - Sozialpsychologie

Missing Link: Körper. Ein Workshop zum besseren Umgang mit Konflikten in Unternehmen

Einverleibung einer konstruktiven Haltung bei der Erarbeitung von Konfliktklärungssystemen

Titel: Missing Link: Körper. Ein Workshop zum besseren Umgang mit Konflikten in Unternehmen

Masterarbeit , 2009 , 69 Seiten , Note: ausgezeichnet

Autor:in: M.L. Asitta Tabatabai (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vorliegende Arbeit befasst sich mit der Möglichkeit der Integration einer „Haltungsschulung“ in die Erarbeitung eines Konfliktklärungssystems (KKS). Konstruktive KKS unterscheiden sich von Top-down-Konfliktmanagement u.a. darin, dass im Laufe der kooperativen Erarbeitung den Mitarbeitern auch eine konstruktive konfliktklärende Haltung vermittelt werden soll.
Anhand von Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften und der Körperarbeit wurde ein dreiteiliger Workshop mit Heimübungssequenzen erstellt, welcher in Form einer Haltungsschulung den Körper in das Zentrum des Lernens stellt. Die Inhalte der Workshops sowie Wirkungen und Resultate wurden mit Mitteln der empirischen Sozialforschung erhoben. Teile der Visualisierung der Resultate erfolgten mit informellen statistischen Graphiken.
An der Studie nahmen 6 freiwillige weibliche Personen aus einem Alters- und Pflegeheim verschiedenen Alters und gemischter Herkunft teil. Das Ergebnis aus Fragebogenerhebungen zeigt, dass sich bereits nach einer dreiwöchigen Ausführung der Heimübungen, Verbesserungen im persönlich wahrgenommenen Umgang mit Konflikten einstellten. Alle Teilnehmerinnen meldeten eine Steigerung der Selbstwahrnehmung im Konflikt und einen bemerkenswerten Anstieg an Hoffnung und Vertrauen auf einen künftig besseren Umgang mit Konflikten in ihrem Unternehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 EIN PAAR GEDANKEN ZU BEGINN

1.2 AUSGANGSLAGE

1.3 FORSCHUNGSFRAGEN UND HYPOTHESEN

1.4 GROBER AUFBAU

2 BEGRIFFSANALYSE KONFLIKTMANAGEMENT

2.1 KONFLIKTMANAGEMENT

2.1.1 Analytische und mediative Ansätze

2.1.2 Kooperative Ansätze

2.2 KOOPERATIVE KONSTRUKTIVE KONFLIKTKLÄRUNGSSYSTEME

2.3 KONFLIKTLÖSUNG VERSUS KONFLIKTKLÄRUNG

2.3.1 Konfliktlösung

2.3.2 Konfliktklärung

2.4 BEGRIFFSHIERARCHIE

2.5 ANSÄTZE DER ERARBEITUNG SYSTEMATISCHER BEHANDLUNG VON KONFLIKTEN

2.6 SCHLUSSFOLGERUNGEN BEGRIFFSANALYSE

3 EINE KONSTRUKTIVE HALTUNG

3.1 DEFINITION

3.1.1 Haltung

3.1.2 Konstruktive Haltung

3.2 ERGEBNIS

4 EINE KONSTRUKTIVE HALTUNG ÜBER DEN KÖRPER SCHULEN

4.1 ERSTE HYPOTHESE

4.2 ALS KONSTRUKTIV WAHRGENOMMENE HALTUNGEN UND VERHALTENSWEISEN

4.3 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT DES BISHER GESAGTEN

4.4 ZUSAMMENHANG VON INNEREN UND ÄUSSEREN VERHALTENSWEISEN

4.4.1 Denken

4.4.2 Somatische Marker

4.4.3 Sensorische Engramme

4.4.4 Schlussfolgerung aus den betrachteten Body-mind-Zusammenhängen

4.5 SOZIAL ADÄQUATES VERHALTEN

4.6 RÜCKSCHLÜSSE AUF VERHALTEN IM KONFLIKT

4.7 BEANTWORTUNG DER ERSTEN HYPOTHESE

5 EINE KONSTRUKTIVE HALTUNG ÜBER DEN KÖRPER LERNEN

5.1 ZWEITE HYPOTHESE

5.2 «VERKÖRPERUNG» EINER KONSTRUKTIVEN HALTUNG

5.3 WECHSELWIRKUNG VON SOMA UND PSYCHE

5.4 ERLERNEN EINER NEUEN HALTUNG

5.4.1 Tendenz des Lernens bisher

5.4.2 Möglichkeiten des Lernens über den Körper

5.4.3 Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)

5.4.4 Körperarbeit

5.5 ZWISCHENRESULTAT FÜR DIE ZWEITE HYPOTHESE

6 METHODIK DER PRAKTISCHEN ÜBERPRÜFUNG

6.1 GRUNDLAGEN FÜR DIE ERARBEITUNG

6.2 ÜBERBLICK METHODIK

6.3 KOMPONENTE 1

6.3.1 Beobachtung

6.3.2 Fragebogen 1

6.3.3 Eckdaten Fragebogen

6.3.4 Teilnehmer-Daten

6.4 KOMPONENTE 2

6.4.1 Workshop 1

6.4.2 Workshop 2

6.4.3 Workshop 3

6.4.4 Theoretische Hilfsmittel

6.5 KOMPONENTE 3: ZWISCHEN- UND SCHLUSSFRAGEBÖGEN

7 ERSTELLUNG DER WORKSHOPS

7.1 ZUGANG ZUR KÖRPERLICHEN WAHRNEHMUNG

7.2 VORKENNTNISSE DER TEILNEHMER

7.3 RELEVANZ FÜR DIE WORKSHOPS

7.4 WUNSCH NACH EMPATHIE-TRAINING

7.5 KONSEQUENZ FÜR DEN WORKSHOP

8 AUSWERTUNG DER WORKSHOPS BETREFFEND DIE ZWEITE HYPOTHESE

8.1 BEOBACHTUNGEN WORKSHOP 1

8.2 ERGEBNISSE WORKSHOP 2 UND 3

8.3 BEANTWORTUNG DER ZWEITEN HYPOTHESE

9 AUSWERTUNG DER WORKSHOPS BETREFFEND DIE DRITTE HYPOTHESE

9.1 DRITTE HYPOTHESE

9.2 RESULTATE AUS WORKSHOP 1

9.3 RESULTATE AUS ZWISCHENFRAGEBOGEN 1 UND 2

9.4 INTERPRETATION DER RESULTATE

9.5 RESULTATE AUS ZWISCHENFRAGEBOGEN 2

9.6 SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR DIE WORKSHOPAUSWERTUNG

10 VERÄNDERUNGEN IM UMGANG MIT KONFLIKTEN

10.1 VERÄNDERUNGEN VOR UND NACH DEN SOFT-SKILLS-WORKSHOPS

10.1.1 Allgemein wahrgenommene Veränderungen

10.1.2 Konkrete Veränderungen im Umgang mit Konflikten

10.2 VERÄNDERUNGEN ÜBER EIN JAHR

10.3 BEANTWORTUNG DER DRITTEN HYPOTHESE

10.4 AUSWIRKUNGEN AUF DAS KONFLIKTKLÄRUNGSSYSTEM

11 BEANTWORTUNG DER FORSCHUNGSFRAGEN

11.1 ERGEBNISSE

11.2 MÖGLICHE EINWÄNDE

12 ZUSAMMENFASSUNG

13 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie eine konstruktive Konflikthaltung in Unternehmen durch die Einbindung des Körpers in den Lernprozess geschult werden kann, um Mitarbeitern eine selbstständige und effektive Konfliktbewältigung auch unter hohem Druck zu ermöglichen.

  • Integration von Körperarbeit und körperorientierter Haltungsschulung in Konfliktklärungssysteme.
  • Neurowissenschaftliche Grundlagen des „Embodiment“ und deren Anwendung im beruflichen Kontext.
  • Konstruktive Konfliktklärung durch Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz.
  • Empirische Untersuchung der Wirksamkeit von körperbasierten Trainings in der Pflege.
  • Stärkung der Selbstverantwortung und psychischen Belastbarkeit von Mitarbeitern.

Auszug aus dem Buch

4.4.2 SOMATISCHE MARKER

Zur Reduktion der Komplexität unserer Aussenwelt und rascheren Reaktionsmöglichkeit auf Überlebens- und Fortpflanzungschancen werden im Hirn Situationen als positive oder negative Erlebnisse markiert. Damasio nennt diese somatische Marker.

"Dem somatischen Marker steht mehr als eine Route zur Verfügung, um wirksam zu werden. Eine verläuft über das Bewusstsein, die andere an diesem vorbei. Egal, ob Körperzustände real oder stellvertretend ("als ob") sind, das entsprechende neurale Muster kann bewusst gemacht werden und stellt eine Empfindung dar." (Damasio, 2000 a, S. 252)

Vergleiche auch Hüther:

"Diese somatischen Marker signalisieren, ob angesichts einer bestimmten Situation oder einer bestimmten Wahrnehmung, auch einer blossen Vorstellung, entweder eine Störung oder aber eine Stabilisierung der inneren Organisation des Organismus zu erwarten ist. Sie sind die Signale für Vermeidungs- oder Annäherungsverhalten." (Hüther, 2006 a)

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einleitung in die Thematik der Konfliktbearbeitung in der Pflege und Herleitung der Forschungsfragen.

2 BEGRIFFSANALYSE KONFLIKTMANAGEMENT: Auseinandersetzung mit verschiedenen Definitionen von Konfliktmanagement und der Abgrenzung zu Konfliktklärungssystemen.

3 EINE KONSTRUKTIVE HALTUNG: Definition einer konstruktiven Haltung im Kontext von Konflikten und deren Bedeutung als Basis für Konfliktklärung.

4 EINE KONSTRUKTIVE HALTUNG ÜBER DEN KÖRPER SCHULEN: Untersuchung der Zusammenhänge von Körper und Geist (Embodiment) und der Bedeutung der Körperhaltung für die nonverbale Kommunikation im Konflikt.

5 EINE KONSTRUKTIVE HALTUNG ÜBER DEN KÖRPER LERNEN: Darstellung von Möglichkeiten, wie körperorientiertes Lernen zur Ausbildung neuer neuronaler Muster und damit einer konstruktiven Haltung beitragen kann.

6 METHODIK DER PRAKTISCHEN ÜBERPRÜFUNG: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise der empirischen Studie, inklusive der Strukturierung der Workshops.

7 ERSTELLUNG DER WORKSHOPS: Analyse der Bedürfnisse der Teilnehmer und Ableitung der Workshop-Inhalte basierend auf den erhobenen Daten.

8 AUSWERTUNG DER WORKSHOPS BETREFFEND DIE ZWEITE HYPOTHESE: Dokumentation und Interpretation der Workshop-Ergebnisse hinsichtlich der Lernbarkeit einer konstruktiven Haltung über den Körper.

9 AUSWERTUNG DER WORKSHOPS BETREFFEND DIE DRITTE HYPOTHESE: Analyse des Einflusses des körperorientierten Trainings auf die Selbstwahrnehmung der Probanden.

10 VERÄNDERUNGEN IM UMGANG MIT KONFLIKTEN: Darstellung der persönlichen Veränderungen der Teilnehmerinnen über den Zeitraum des Projekts und deren Auswirkungen auf das Konfliktklärungssystem.

11 BEANTWORTUNG DER FORSCHUNGSFRAGEN: Synthese der Ergebnisse und Beantwortung der eingangs formulierten Hypothesen sowie Diskussion der methodischen Einwände.

12 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der zentralen Erkenntnisse und des Forschungsverlaufs.

13 AUSBLICK: Reflexion über die Bedeutung der Forschungsergebnisse für die Zukunft des Konfliktmanagements und weiterer potenzieller Forschungsfelder.

Schlüsselwörter

Konfliktklärung, Konfliktmanagement, Konstruktive Haltung, Embodiment, Körperarbeit, Selbstwahrnehmung, Neurowissenschaften, Konfliktlösung, Unternehmenskultur, Pflege, Transformation, Selbstverantwortung, Training, Coaching, Interaktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration einer „Haltungsschulung“ mittels Körperarbeit in die Entwicklung von Konfliktklärungssystemen, um Mitarbeitern eine konstruktive Konfliktbewältigung zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Konfliktmanagement, neurologische Grundlagen von Körper-Geist-Zusammenhängen, die Rolle der nonverbalen Kommunikation und die praktische Anwendung von Workshop-Formaten zur Ressourcenstärkung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, wie eine konstruktive Konflikthaltung so erlernt werden kann, dass sie auch unter Druck stabil bleibt, und welche Wirkungen körperzentrierte Workshops dabei erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Studie in einem Alters- und Pflegeheim durchgeführt, die qualitative Fragebogenerhebungen, Beobachtungen und eine quantitative Auswertung mittels statistischer Visualisierung kombinierte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsanalyse sowie einen praktischen Teil, in dem ein Workshop-Programm entwickelt, erprobt und die erzielten Verhaltensveränderungen evaluiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Embodiment, Konfliktklärungssystem, konstruktive Haltung, somatische Marker und Selbstkompetenz.

Was bedeutet „Persentio“ im Kontext der Arbeit?

„Persentio“ ist der im Workshop-Verlauf eingeführte Begriff für die gemeinsam erarbeitete, erfühlte konstruktive Haltung, der als wertfreier Ankerpunkt für die Teilnehmerinnen dient.

Warum spielt die Alterspflege eine besondere Rolle für das Projekt?

Die Branche ist durch hohe physische und psychische Belastungen sowie intensiven zwischenmenschlichen Kontakt geprägt, was den Bedarf an niederschwelligen, präventiven Konfliktlösungsinstrumenten besonders hervorhebt.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Missing Link: Körper. Ein Workshop zum besseren Umgang mit Konflikten in Unternehmen
Untertitel
Einverleibung einer konstruktiven Haltung bei der Erarbeitung von Konfliktklärungssystemen
Hochschule
Akademie Perspektivenwechsel München  (zak GmbH, Basel)
Note
ausgezeichnet
Autor
M.L. Asitta Tabatabai (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
69
Katalognummer
V155236
ISBN (eBook)
9783640695829
ISBN (Buch)
9783640695973
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Missing Link Körper Einverleibung Haltung Erarbeitung Konfliktklärungssystemen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.L. Asitta Tabatabai (Autor:in), 2009, Missing Link: Körper. Ein Workshop zum besseren Umgang mit Konflikten in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155236
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Leseprobe aus  69  Seiten
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