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Der Dombau in Aachen

Title: Der Dombau in Aachen

Term Paper , 2009 , 15 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Benjamin Lohse (Author)

German Studies - Older German Literature, Medieval Studies

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Unter den wenigen, aus dem Frühmittelalter erhaltenen, Bauwerken gehört der Aachener Dom zu den beeindruckensten. Dies liegt unter anderem daran, dass er über die Jahrhunderte zahlreiche An- und Zubauten erhalten hat, die aus den unterschiedlichsten Epochen stammen. Die Dombausagen beziehen sich zum Großteil auf die, von dem späteren Kaiser Karl dem Großen in Auftrag gegebene, Pfalzkapelle.
Sie galt bereits bei Zeitgenossen als besonderes Bauwerk und für Einhard als Beweis für die Frömmigkeit und Ergebenheit Karls1 dem Christentum gegenüber . Dieser aus dem 8./9. Jahrhundert stammende Teil des Doms bildet den Kern und den Eigangsbereich des Doms.
Um die Bedeutung des Domes, und der sich um ihn rankenden Sagen, besonders für die Aachener Touristikindustrie, darzulegen, werde ich erst einen Überblick über die historischen Elemente geben, die in den Sagen eine wichtige Rolle spielen. Dies sind im Einzelnen: die heißen Quellen, die Pfalzkapelle, Papst Leo III. und Karl der Große.
Danach werde ich, um die Sagen zu erläutern erst eine Zusammenfassung geben, und dann verschiedene Varianten vergleichen. Dies werden im einzelnen das Gedicht "Der Kirchenbau in Aachen" von U.F.E. Langbein und das Puppenspiel "Der Teufel in Aachen" von Will Hermanns, aufgeführt von der Stadtpuppenbühne Öcher Schängche, sein. Abschließend gebe ich dann einen Überblick über die Unterschiede
und Parallelen zwischen den historischen Kenntnissen und den Sagen, die aus ihnen entstanden sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext

2.1. Die heißen Quellen

2.2. Die Pfalzkapelle

2.3. Papst Leo III.

2.4. Karl der Große

3. Die Dombausage(n)

3.1. Zusammenfassung

3.2. U.F.E. Langbein: Der Kirchenbau in Aachen

3.3. Will Hermanns: Der Teufel in Aachen

4. Der historische Kern in den Dombausagen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entstehungsgeschichte des Aachener Doms im Spannungsfeld zwischen historischer Überlieferung und den populären Dombausagen. Ziel ist es, die zentralen Motive der Sagen zu identifizieren, verschiedene literarische Varianten zu vergleichen und den realen historischen Kern von der mythischen Ausgestaltung abzugrenzen.

  • Historische Grundlagen: Bedeutung der heißen Quellen, Pfalzkapelle, Papst Leo III. und Karl der Große.
  • Analyse der Dombausage: Zusammenfassung der Pakt-Erzählung zwischen Stadtrat und Teufel.
  • Literarische Varianten: Vergleich des Gedichts von U.F.E. Langbein und des Puppenspiels von Will Hermanns.
  • Historischer Abgleich: Gegenüberstellung von Fakten und Sagenmotiven zur Beurteilung des Wahrheitsgehalts.

Auszug aus dem Buch

3.1. Zusammenfassung

Als Karl der Große mit seinem Hofstaat auf der Jagd war, sah er einen besonders beeindruckenden Hirsch, dem er nachjagte. Bei der Verfolgung reitete Karl so geschick, dass er den Rest seines Hofstaates bald abhing. Da er sich in der Gegend nicht auskannte, verlor er bald die Orientierung und war im Wald verloren. Nach einiger Zeit fand er zufällig die heißen Quellen, für die Aachen heute noch ein beliebtes Reiseziel ist. Dabei wäre sein Pferd fast im Schlamm versunken, wurde aber von Karl gerettet.

In dieser schwierigen Situation besann sich Karl seines Jagdhorns und machte seine Begleiter, die schon nach ihm suchten auf ihn aufmerksam. Weil Karl bereits nach seinem kurzen Aufenthalt an den Quellen eine heilende Wirkung, gegen seine Rheumabeschwerden, spürte, ließ er in der Nähe der Quellen eine Residenz errichten. So siedelten sich bald Händler, Kaufleute und Handwerker an.

Karl gab der jungen Stadt bald den Auftrag eine Kapelle zu errichten. Während an der Kapelle gebaut wurde, entschloß sich Karl dazu, die Sachen auf gewaltsame Weise zu Christentum zu bekehren, friedliche Vorhaben waren bis dahin fehlgeschlagen. Als Karl den Krieg begann befahl er dem Stadtrat, dass die Kapelle fertig sein soll, wenn er aus Sachsen zurückkehren würde.

Um dem Befehl zu folgen, wurden sogleich Handwerker und Steinmetze und was sonst noch an Arbeitskräften und Material für den Bau einer Kapelle notwendig war herbeigeschafft. Da sich das Reich jedoch im Krieg befand, wurden die finanziellen Mittel schnell knapp. Die Handwerker und Baumeister verließen die Stadt, da sie nicht bezahlt wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Aachener Doms als frühmittelalterliches Bauwerk ein und erläutert die methodische Herangehensweise zur Untersuchung der Dombausagen.

2. Historischer Kontext: Dieses Kapitel liefert die notwendigen historischen Hintergründe zu den Schlüsselfiguren und Orten wie Karl dem Großen, Papst Leo III., den heißen Quellen und der Pfalzkapelle.

3. Die Dombausage(n): Hier werden die Inhalte der Sage zusammengefasst und mit zwei literarischen Werken (Langbein und Hermanns) kontrastiert, um Unterschiede in der Erzählweise aufzuzeigen.

4. Der historische Kern in den Dombausagen: Abschließend werden die Sagenmotive und die belegbaren Fakten in einer übersichtlichen Tabelle gegenübergestellt.

Schlüsselwörter

Aachener Dom, Pfalzkapelle, Karl der Große, Dombausage, Teufelspakt, Stadtgeschichte, Sage, Wolfstor, Mittelalter, Papst Leo III., Literaturanalyse, Aachen, Überlieferung, Historischer Kontext, Volkskunde.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung der Dombausagen in Aachen und deren Bezug zum historischen Bauwerk.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Einordnung der Pfalzkapelle sowie der literarischen Aufarbeitung der Teufelspakt-Sage.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Differenzierung zwischen den historisch belegbaren Fakten und den mythologischen Aspekten, die sich um den Dombau ranken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive Analyse und ein vergleichender Literaturabgleich von Sagenquellen sowie ein Abgleich mit historischen Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Kontextualisierung und eine detaillierte Inhaltsanalyse des Gedichts von Langbein und des Puppenspiels von Hermanns.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Karl der Große, Dombausage, Aachener Dom, Pfalzkapelle und die Überlistung des Teufels durch das Wolfstor.

Wie unterscheidet sich das Puppenspiel von der allgemeinen Sage?

Das Puppenspiel von Will Hermanns verlagert den Pakt vom Stadtrat auf den Bürgermeister und entfernt Karl den Großen als handelnde Figur fast vollständig.

Welche Rolle spielt das Wolfstor in der Überlistung des Teufels?

Das Wolfstor dient als physischer Ort, an dem der Teufel durch den Betrug mit einer Wolfsseele statt einer menschlichen Seele überlistet wird, was sich im Riss im Tor manifestiert.

Warum wird im Puppenspiel von Will Hermanns ein anderes Opfer gewählt?

Hier steht der Bürgermeister im Fokus, der aus persönlichem Interesse an der Bauvollendung das Risiko eingeht, selbst das Opfer des Paktes zu werden.

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Details

Title
Der Dombau in Aachen
College
TU Dortmund  (IDSL)
Grade
1.0
Author
Benjamin Lohse (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V155202
ISBN (eBook)
9783640679850
ISBN (Book)
9783640681761
Language
German
Tags
Sage Aachen Dom Karl der Große
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Lohse (Author), 2009, Der Dombau in Aachen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155202
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