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Institutionsspezifische Texte

Handlungsmuster am Beispiel Honorarvertrag

Titel: Institutionsspezifische Texte

Hausarbeit , 2010 , 14 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Benjamin Lohse (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Texte lassen sich auf unterschiedliche Weisen analysieren. Eine Möglichkeit dies zu
tun ist die funktional-pragmatische Kommunikationsanalyse, ein Analyseverfahren,
das von Konrad Ehlich und Jochen Rehbein entwickelt wurde. Sie untersucht das
Verhältnis von Sprache und Gesellschaft und erforscht dabei speziell die
Kommunikation in Institutionen.
Ein meiner Meinung nach interessanter Teil dieser Kommunikation ist der Prozess
durch den jemand Teil einer Institution wird. Dies kann auf unterschiedliche Weisen
passieren: In einer Schule meldet man sich an, um Schüler(in) zu werden; in einer
Kirche wird man in der Regel durch die Taufe Mitglied usw.
In diesem Beispiel soll der Prozess analysiert werden indem jemand durch den
Abschluss eines Honorarvertrages zu einem Teil einer Institution wird. Die Bindung
an die Institution ist dabei im Endeffekt weniger ausgeprägt als dies bei anderen
Formen der Mitarbeit oder Teilhabe ist. Dies ist für den Aufnahmeablauf nicht von
Bedeutung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsüberblick

2.1 Schritte zur funktionalen Pragmatik

2.2 Die funktional-pragmatische Kommunikationsanalyse

3. Zustandekommen eines Honorarvertrages

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Prozess, durch den eine Person durch den Abschluss eines Honorarvertrages Teil einer Institution wird, wobei die funktional-pragmatische Kommunikationsanalyse als theoretisches und methodisches Instrumentarium dient.

  • Funktional-pragmatische Analyse von Institutionstexten
  • Prozessualer Ablauf des Honorarvertragsschlusses
  • Wechselspiel von Kommunikation in verschiedenen Medien
  • Rolle von Sprachhandlungsmustern im institutionellen Kontext
  • Konfliktvermeidung und Zielerreichung in Bewerbungsprozessen

Auszug aus dem Buch

Die „gesellschaftsanalytische“ illokutive Analyse

In einer Kommunikationssituation treten Äußerungen nicht wie Monaden auf, sondern sind immer in einen Kontext eingebettet, in dem sie durch die vorangegangen Äußerungen bedingt sind, und den weiteren Verlauf der Situation selbst mit beeinflussen. Auf eine Frage folgt in der Regel eine Antwort, ein Beispiel oder eine Metapher dienen dazu einen voran gegangenen Sachverhalt verständlicher zu machen. Diese, häufig gesellschaftlich etablierten, Abfolgen von Sprechhandlungen wird häufig Handlungsmuster genannt.

Charakteristisch für Kommunikation ist das erreichen eines Zweckes. Eine Frage, beispielsweise, wird in der Regel gestellt, um eine Wissenslücke beim Fragenden zu schließen. Nur solche Antworten können angemessen genannt werden, die diese Lücke schließen. Wird eine für den Fragenden irrelevante Antwort gegeben, ist für ihn der Zweck nicht erreicht. Er kann seine Frage neu formulieren, oder an jemand anderen richten. Diese Reihung von Sprechhandlungen wird Sprechhandlungsmuster genannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die funktional-pragmatische Kommunikationsanalyse und Skizzierung des Prozesses des Vertragsschlusses als Mittel der institutionellen Aufnahme.

2. Forschungsüberblick: Historische Herleitung der funktionalen Pragmatik und Erläuterung der methodischen Einzelschritte zur Analyse von Kommunikation.

3. Zustandekommen eines Honorarvertrages: Praktische Anwendung der Analyse auf einen konkreten Bewerbungsprozess inklusive der Modellierung des Ablaufs in einem Turn-Apparat.

4. Fazit: Kritische Reflexion der Analyseergebnisse und Feststellung, dass das Zustandekommen eines Honorarvertrages eher durch das Zusammenspiel mehrerer Sprachhandlungsmuster geprägt ist.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen.

6. Anhang: Dokumentation der beispielhaften Korrespondenz zur Veranschaulichung der Analyse.

Schlüsselwörter

Funktionale Pragmatik, Kommunikationsanalyse, Honorarvertrag, Institution, Sprachhandlungsmuster, Turn-Apparat, illokutive Analyse, Sprechhandlung, institutionelle Kommunikation, Bewerbungsprozess, Wissenslücke, Kontext, Handlungsziel, Korrespondenz, Zielerreichung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie durch den Prozess eines Honorarvertragsschlusses eine neue Person in eine Institution aufgenommen wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die funktional-pragmatische Kommunikationsanalyse, die Struktur von Sprechhandlungsmustern und deren Abhängigkeit vom institutionellen Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, anhand eines konkreten Beispiels den Prozess der Vertragsschließung als Sprachhandlungsmuster zu skizzieren und zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die funktional-pragmatische Kommunikationsanalyse nach Konrad Ehlich und Jochen Rehbein.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Überblick der Pragmatik und eine konkrete Fallanalyse des Honorarvertragsabschlusses, inklusive der Auswertung von E-Mail-Korrespondenz.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Besonders prägend sind Begriffe wie "Sprachhandlungsmuster", "Turn-Apparat", "Institution" und "illokutive Analyse".

Wie unterscheidet sich die Kommunikation in der Schule von Alltagssituationen laut der Arbeit?

In der Schule werden Fragen vom Lehrer oft gestellt, um den Wissensstand zu prüfen oder Denkanstöße zu geben, anstatt eine eigene Wissenslücke zu schließen.

Welche Rolle spielt die unvollständige Datenlage für die Analyse?

Da der analysierte Vorgang nicht für wissenschaftliche Zwecke dokumentiert wurde, dienen die Ergebnisse als erste Skizze für weiterführende empirische Forschungen.

Wie gehen die Beteiligten mit dem Wunsch nach Klarheit bezüglich des Vertrages um?

Die Beteiligten nutzen gezielte Rückfragen zu Vertragsparagraphen (z.B. Vergütungssatz, Abrechnungsmodus), um Unklarheiten vor der endgültigen Unterzeichnung zu beseitigen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Institutionsspezifische Texte
Untertitel
Handlungsmuster am Beispiel Honorarvertrag
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (IDSL)
Note
1.0
Autor
Benjamin Lohse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V155193
ISBN (Buch)
9783640699544
ISBN (eBook)
9783640699636
Sprache
Deutsch
Schlagworte
FP Pragmatik Funktionale-Pragmatik Handlungsmuster
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Lohse (Autor:in), 2010, Institutionsspezifische Texte , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155193
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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