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Selbstorganisiertes Lernen - Einblick in Umsetzung, Ziele und Vorteile

Titel: Selbstorganisiertes Lernen - Einblick in Umsetzung, Ziele und Vorteile

Hausarbeit , 2007 , 13 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Marina Wessels (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In traditionellen Unterrichtsformen formuliert fast ausschließlich der Lehrer die Aufgaben, vermittelt die nötigen Informationen, erarbeitet unter anderem in der Form einer Frage-Antwort-Kommunikation mit den Schülern Lösungswege, stellt Übungsaufgaben, kontrolliert ihre Leistungen und wechselt, wenn es für ihn passend erscheint, zu dem nächsten Thema. Kurz gesagt: Der gesamte Unterricht wird von dem Lehrer organisiert und geleitet. Den Schülern werden keine oder nur sehr wenige Möglichkeiten geboten, sich selbst aktiv in den Unterricht mit einzubringen, sowie Vorschläge und Meinungen zur Unterrichtsgestaltung zu äußern und durchzusetzen. Hierbei kommt die Frage auf, ob es nicht sinnvoll ist, diese traditionellen Unterrichtsformen durch neue, angepasste und durch bessere Unterrichtsformen zu ersetzen. Natürlich, denn über die Wirksamkeit des Unterrichts wird, seit es die Schule gibt, nachgedacht. Viele Reformvorschläge um die Verbesserung schulischen Lernens zu bewirken, gab es immer wieder. Um hier anzuknüpfen möchte ich in dieser Hausarbeit das Konzept des selbstorganisierten Lernens vorstellen. Es soll „ein systematischer Ansatz für innovativen Unterricht“ sein, der neben Fachwissensvermittlung, Lernziele wie Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Handlungskompetenz in seinen Mittelpunkt stellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Lernen

2.3 Selbstorganisiertes Lernen

3. Umsetzung des selbstorganisierten Lernens

3.1 Methoden

3.1.1 Kartenmemory

3.1.2 Dreiergespräch

3.1.3 Sortieraufgabe

3.1.4 Strukturlegen

3.2 Unterrichtsorganisation und Einsatzmöglichkeiten

3.3 Anforderungen an Lehrenden und Lernenden

4. Ziele und Vorteile des selbstorganisierten Lernens

5. Fazit/Stellungnahme

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konzept des selbstorganisierten Lernens als innovativen pädagogischen Ansatz vorzustellen, der neben der reinen Fachwissensvermittlung insbesondere Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Handlungskompetenz bei den Lernenden fördert.

  • Grundlegende Definition und Einordnung von Lernen und selbstorganisiertem Lernen
  • Darstellung konkreter Methoden zur Umsetzung (z. B. Kartenmemory, Dreiergespräch)
  • Analyse der notwendigen Anforderungen an Lehrende und Lernende
  • Diskussion der organisatorischen Voraussetzungen für den schulischen Einsatz
  • Kritische Reflexion der Potenziale und Hindernisse des Konzepts

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Kartenmemory

Bei dem Kartenmemory schreibt die Lehrkraft dreißig Begriffe zu einem wichtigen Unterrichtsthema auf ebenso viele Karten, die sie den Lernenden auf drei unterschiedlichen Arten präsentiert: zehn Begriffe zeigt sie den Schülern, weitere zehn Begriffe liest sie ihnen vor und die letzten zehn liest sie ihnen vor und zeigt sie zeitgleich. Zwischen den drei Präsentationsarten erfolgt jeweils eine einminütige Pause in der die Schüler die Möglichkeit haben, sich die Begriffe zu merken. Anschließend notieren die Schüler alle Begriffe, die sie noch wissen, in beliebiger Reihenfolge. Da die meisten Schüler von ihrer eigenen Merkfähigkeit enttäuscht sein werden, wird sich nach einigen Minuten eine deutliche Unsicherheit in der Klasse ausbreiten. In dieser Situation fordert der Lehrer die Schüler auf, sich in Dreiergruppen zusammenzusetzen und eine gemeinsame Liste zu erstellen. Die Gruppen werden feststellen, dass sie gemeinsam fast alle Begriffe zusammengestellt haben. Daraufhin liest die Lehrkraft nochmals die Begriffsliste vor. Die Gruppen sollen dabei durch Aufzeigen deutlich machen, wenn sie, als Dreiergruppe, einen Begriff nicht auf ihrer Liste notiert haben. Ohne den Einzelnen bloß zu stellen, bekennt sich die Gruppe dadurch zu ihren Fehlern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik traditioneller, lehrerzentrierter Unterrichtsformen ein und motiviert die Notwendigkeit für innovativere Konzepte wie das selbstorganisierte Lernen.

2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem sowohl der allgemeine Lernbegriff als auch das spezifische Konzept des selbstorganisierten Lernens definiert werden.

3. Umsetzung des selbstorganisierten Lernens: Dieses Kapitel detailliert die praktische Anwendung, von spezifischen Lehrmethoden bis hin zu organisatorischen Rahmenbedingungen und den Rollenanforderungen an Lehrkräfte und Schüler.

4. Ziele und Vorteile des selbstorganisierten Lernens: Hier werden die angestrebten Lernziele sowie die Vorteile für die persönliche und berufliche Entwicklung der Schüler, insbesondere im Bereich der Teamfähigkeit, erläutert.

5. Fazit/Stellungnahme: Das abschließende Kapitel fasst die Arbeit zusammen und bietet eine kritische persönliche Reflexion über die Durchführbarkeit und die Herausforderungen des Konzepts in der Schulpraxis.

Schlüsselwörter

Selbstorganisiertes Lernen, SOL, Unterrichtskonzept, Eigenverantwortung, Handlungskompetenz, Methoden, Lehrkraft, Schüler, Lernprozess, Teamfähigkeit, Gruppenarbeit, Sandwichprinzip, Gruppenpuzzle, Schulpraxis, Kompetenzerwerb.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Kern der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Vorstellung und Analyse des Konzepts des selbstorganisierten Lernens (SOL) als systematischen Ansatz zur Förderung von Eigenverantwortung und Handlungskompetenz im Unterricht.

Welche zentralen Themen werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition, die praktische Umsetzung durch verschiedene Lehrmethoden, die organisatorische Gestaltung sowie die Anforderungen an alle Beteiligten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Konzept des selbstorganisierten Lernens den traditionellen Unterricht ergänzen oder ersetzen kann, um die Lernqualität und Selbstständigkeit zu verbessern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden erwähnt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender pädagogischer Konzepte sowie die Vorstellung methodischer Ansätze wie das Sandwichprinzip und das Gruppenpuzzle.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die methodische Umsetzung im Unterricht, die Anforderungen an Lehrende und Lernende sowie die Ziele und Vorteile des Konzepts.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbstorganisiertes Lernen, Eigenverantwortung, Handlungskompetenz, Teamfähigkeit und schülerzentrierter Unterricht geprägt.

Wie unterscheidet sich SOL vom traditionellen Unterricht laut der Autorin?

Im traditionellen Unterricht gibt der Lehrer den Weg vor, während bei SOL der Schüler zunehmend selbst entscheidet, wie und in welchem Tempo er lernt.

Warum hält die Autorin die Umsetzung für schwierig?

Sie verweist auf hohe Anforderungen an die Lehrkräfte, organisatorische Hindernisse und die Notwendigkeit einer hohen Eigeninitiative aller Beteiligten, was eine flächendeckende Umsetzung erschweren könnte.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbstorganisiertes Lernen - Einblick in Umsetzung, Ziele und Vorteile
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Note
2,3
Autor
Marina Wessels (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
13
Katalognummer
V154937
ISBN (eBook)
9783640683642
ISBN (Buch)
9783640684175
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selbstorganisiertes Lernen Einblick Umsetzung Ziele Vorteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marina Wessels (Autor:in), 2007, Selbstorganisiertes Lernen - Einblick in Umsetzung, Ziele und Vorteile, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154937
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Leseprobe aus  13  Seiten
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