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Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum - Ausarbeitung zum 20-wöchigen Praxissemester

Titel: Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum - Ausarbeitung zum 20-wöchigen Praxissemester

Hausarbeit , 2008 , 21 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Annett Lohmann (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum ist etwas ganz anderes als in der Stadt. So ist die Infrastruktur im ländlichen Raum selten optimal. Die Arbeitsplätze sind rar, die Jugend zieht es in die Städte. Andererseits gehört der starke gesellschaftliche Zusammenhalt zu den besonderen Stärken ländlicher Gegenden. Die Anonymität städtischen Nebeneinanderherlebens ist hier kein Problem. Man kennt sich untereinander und spricht miteinander. Das gibt emotionalen und sozialen Rückhalt und bestärkt die Menschen, Verantwortung zu übernehmen.
Die wichtigste Form einer organisierten Freizeitbeschäftigung sind für Kinder und Jugendliche Vereine und Sportliche Aktivitäten. Vereine und Verbände haben im Alltag der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen einen sehr hohen Stellen-wert. Sie tragen ein hohes Maß zur Integration ins Dorf bei und liefern wesentliche Bausteine zur Entwicklung einer lokalen Identität. Die jugendkulturelle Praxis orientiert sich einer historischen Brauchtumspflege, wodurch die traditionellen geschlechtsbezogene Rollenbilder von Männlichkeit und Weiblichkeit verfestigt sind. Dagegen bringen Mädchen und junge Frauen auf Grund einer starken Bildungs- und Berufsorientierung das Geschlechtergefüge in ländlichen Regionen durch ihre Abwanderung in ein Ungleichgewicht.
Die Angebote für die Kinder- und Jugenderholung wurde nach dem ressourcenorientierten Ansatz der sozialpädagogischen Arbeit umgesetzt. Die Bedürfnislagen der Kinder und Jugendlichen in Oster-weddingen und Altenweddingen sind grundsätzlich verschieden. Die Kinder im Alter von 7-12 Jahren in Osterweddingen wachsen in einem sozial starken Umfeld auf, zudem die Mitglieder in verschiedenen Vereinen sind und das Familienleben mit ihnen gestaltet wird. Gegenüber in Altenweddingen wachsen die Kinder im Alter (6-13.Jahren) in sozial schwachen Familien auf. Meist sind sie auf sich selbst gestellt, neigen jetzt schon zu Aggressivität und Kommunikationsstörungen. Bei den Jugendlichen in Altenweddingen sind ähnlich Verhaltensauffälligkeiten zu beobachten. Hier sind gehören Gewaltausbrüche, Schulprobleme und übermäßiger Alkoholkonsum zum Alltag. Die Zukunftsaussichten beschreiben sie im Gegensatz zu den Osterweddingen Jugendlichen eher negativ.
Ostdeutsche ländliche Regionen stellen zunehmend ein Betätigungsfeld für rechts orientierte Jugendliche bzw. Gruppierungen dar. Die Szene ist jedoch weitgehend unsichtbar und schwer zu klassifizieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Arbeitsplatzanalyse

2.1 Trägerdarstellung

2.2 Strukturdaten und soziale Infrastruktur im ländlichen Raum

3. Gesetzliche Grundlagen

4. Rahmenbedingungen….

4.1 Aufgaben und Ziele

4.2 Projektarbeit

4.3 Angebote

4.4 Evaluation

5. Klientenkreis

5.1 Analyse der Kinder und Jugendlichen

5.2 Soziale Unterschiede in zwei Ortschaften (A) und (B)

6. Kinder- und Jugendeinrichtung

6.1 Jugendtreff

7. Aufgaben/Ziele der Praxisstelle

7.1 Ziel

7.2 Arbeitsweise und sozialpädagogische Angebote

7.2.1 Clubrat

7.2.2 Offene Türbereich

7.2.3 Arbeit in Projekten

7.2.4 Einzelfallhilfe

7.2.5 Methodischer Ansatz

8. Eigener Tätigkeitsbereich als Praktikantin

8.1 Eigenreflektion

9. Exkurs Projekt: Kinderbildungstage

9.1 Zielstellung

9.2 Zielgruppe

9.3 Durchführung

9.4 Reflektion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Praxis der offenen Kinder- und Jugendarbeit in einer ländlichen Einheitsgemeinde und reflektiert die Bedingungen sowie Herausforderungen vor Ort, mit dem Ziel, bedarfsorientierte Angebote für junge Menschen zu entwickeln und zu evaluieren.

  • Strukturdaten und soziale Infrastruktur im ländlichen Raum
  • Sozialpädagogische Arbeitsweisen und Einzelfallhilfe
  • Umgang mit unterschiedlichen sozialen Milieus und Verhaltensauffälligkeiten
  • Implementierung von Projekten wie den "Kinderbildungstagen"
  • Eigenreflektion der Rolle als Praktikantin in zwei verschiedenen Einrichtungsstandorten

Auszug aus dem Buch

8.1 Eigenreflektion

Die Einarbeitungszeit wurde mit mir intensiv gestaltet. Alle dafür nötigen Informationen, Unterlagen und Konzeption wurden mir gern zur Verfügung gestellt. Ich bekam auch die Gelegenheit, mich in einigen Gremien vorzustellen. Da Ferienzeit war, konnte ich die geplanten Angebote mitgestalten und somit die Kinder und Jugendlichen kennen zu lernen. In ausführlichen Gesprächen mit der Kollegin dieser Arbeit und der Koordinatorin für Kinder und Jugendarbeit bekam ich gute Unterstützung, um mich rasch zu Recht zufinden.

Ein Büro wurde mir zur Verfügung gestellt, um dort in Ruhe meine administrativen Arbeiten ausführen zu können. Eine Reihe von Dienstanweisungen wurde mit mir besprochen. Eigene Ideen und Vorhaben konnte ich dort anbringen und in die Tat umsetzen.

Da die offene Kinder und Jugendarbeit in der Einheitsgemeinde „in den Kinderschuhen“ steckte, konnte ich rasch selbstständig arbeiten. Die Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte, dem Hort und der Grundschule in Ort A gestaltete sich sehr gut. Gemeinsame kleine Projekttage konnte ich in die Tat umsetzen. Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einheitsgemeinde konnte ich einen guten Kontakt aufbauen und die Zusammenarbeit gestaltete sich ebenfalls gut.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einführende Betrachtung der Jugendarbeit im ländlichen Raum unter Einbezug relevanter Fachliteratur.

2. Arbeitsplatzanalyse: Vorstellung des Trägers sowie detaillierte Untersuchung der sozialen und strukturellen Gegebenheiten der Einheitsgemeinde.

3. Gesetzliche Grundlagen: Erläuterung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit, primär basierend auf dem SGB VIII.

4. Rahmenbedingungen….: Definition der zentralen Aufgaben, Zielsetzungen und der methodischen Herangehensweise bei der Projektplanung.

5. Klientenkreis: Analyse der Zielgruppe und der unterschiedlichen sozialen Bedingungen in den beiden Ortschaften A und B.

6. Kinder- und Jugendeinrichtung: Beschreibung der räumlichen Ausstattung und der historischen Entwicklung der genutzten Räumlichkeiten.

7. Aufgaben/Ziele der Praxisstelle: Spezifizierung der sozialpädagogischen Angebote wie Clubrat, Einzelfallhilfe und Projektarbeit.

8. Eigener Tätigkeitsbereich als Praktikantin: Darstellung der konkreten Aufgaben während des Praktikums sowie eine umfassende Reflexion der Erfahrungen.

9. Exkurs Projekt: Kinderbildungstage: Bericht über das Projekt "Kinderbildungstage", inklusive Konzeption, Zielgruppe, Durchführung und anschließender Reflexion.

Schlüsselwörter

Offene Kinder- und Jugendarbeit, Ländlicher Raum, Sozialpädagogik, Einheitsgemeinde, Jugendsozialarbeit, Freizeitgestaltung, Partizipation, Projektarbeit, Sozialraum, Jugendhilfe, Eigenreflexion, Kinderbildungstage, Soziale Infrastruktur, Einzelfallhilfe, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Reflexion der praktischen Tätigkeit in der offenen Kinder- und Jugendarbeit innerhalb einer ländlichen Einheitsgemeinde.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die strukturellen Bedingungen ländlicher Gebiete, die gesetzlichen Grundlagen der Jugendhilfe sowie die spezifische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen sozialen Milieus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die bedarfsorientierte Gestaltung und der Ausbau von Freizeitangeboten, die zur Lebensbewältigung junger Menschen im ländlichen Raum beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu den Rahmenbedingungen und einer praxisorientierten Reflexion ihrer eigenen Tätigkeit, inklusive der Evaluation durchgeführter Projekte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Arbeitsplatzes, die Darstellung der methodischen Arbeitsweise der Praxisstelle, die Vorstellung des Klientenkreises und die detaillierte Eigenreflexion der Praktikumstätigkeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Jugendarbeit, ländlicher Raum, Partizipation, soziale Unterschiede und Projektarbeit geprägt.

Wie unterscheiden sich die beiden Ortschaften A und B in der Arbeit?

Ortschaft A ist durch ein sozial stabiles Umfeld geprägt, während in Ortschaft B soziale Defizite wie Armut, Aggressionen und ein Mangel an Zukunftsperspektiven bei den Kindern und Jugendlichen dominieren.

Welche Rolle spielt die "Kreativwerkstatt" in der Arbeit?

Die Kreativwerkstatt diente dazu, Kindern zu helfen, eigene Gefühle auszudrücken, ihre Motivation zu fördern und sie aus der reinen "Befehlsempfänger-Mentalität" in eine aktive Gestalterrolle zu führen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum - Ausarbeitung zum 20-wöchigen Praxissemester
Hochschule
Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Stendal
Veranstaltung
Sozialwesen
Note
1,2
Autor
Annett Lohmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
21
Katalognummer
V154885
ISBN (Buch)
9783640684823
ISBN (eBook)
9783640684960
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Offene Arbeit Kindern Jugendliche Raum Ausarbeitung Praxissemester
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annett Lohmann (Autor:in), 2008, Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum - Ausarbeitung zum 20-wöchigen Praxissemester, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154885
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Leseprobe aus  21  Seiten
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