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Die drei Demokratisierungswellen nach Huntington

Titel: Die drei Demokratisierungswellen nach Huntington

Seminararbeit , 2010 , 11 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Juliane Brose (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine moderne Demokratie ist nicht nur die Demokratie eines Dorfes, eines Stammes oder von Stadtstaaten, sondern eine Demokratie von Nationalstaaten.Demokratie ist keine Erfindung der Moderne. Sie ist jedoch transformationsartig auf wesentliche Räume, Bereiche oder Personenkreise bis ins 19. Jahrhundert umgesetzt worden.Städtische Republiken der italienischen Renaissance oder die Adelsrepubliken Litauen und Polen sowie Bewegungen der englischen Revolution im 17. Jahrhundert zeichnen sich als wichtige Merkmale in der Transfomationsforschung.Im Januar 1638 wurde erstmalig eine schriftliche Verfassung der modernen Demokratie verabschiedet. Ende des 20. Jahrhunderts besitzen zahlreiche weitere Länder demokratische Institutionen.In der vorgelegten Arbeit soll die Theorie des US-Amerikanischen Politologen Samuel P.Huntington zum Demokratisierungs- und Transformationsprozess (Huntington 1991)dargestellt werden.Zunächst einmal soll es nach einer kurzen Definition des Begriffes Demokratie um die von Huntington beobachteten ersten beiden Wellen gehen, bevor die Analyse der Dritten Welle beginnt. Die Gliederung entspricht, was die Darstellung der Theorie betrifft, der von Huntington.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff der Demokratie nach Huntington

2.1 Erklärung und Bedeutung der Wellenbewegung nach Huntington

2.2 Erste Welle (1828 - 1926)

2.3 Die Erste Rückwelle (1922 - 1942)

2.4 Zweite Welle (1943 - 1962)

2.5 Die zweite Rückwelle (1958 - 1975)

3. Dritte Welle (ab 1974)

3.1 Zeitlicher Rahmen („When?“)

3.2 Ursachen für die dritte Welle („Why?“)

3.3 Erklärungen der Dritten Welle

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Theorie des US-amerikanischen Politologen Samuel P. Huntington zum Demokratisierungs- und Transformationsprozess systematisch darzustellen und zu analysieren. Dabei wird der Fokus auf die Definition von Demokratie, die historische Einordnung der verschiedenen Demokratisierungswellen sowie die Erklärungsansätze für die Dritte Welle gelegt.

  • Begriffliche Grundlagen der Demokratie bei Huntington
  • Historische Analyse der ersten und zweiten Demokratisierungswellen
  • Untersuchung der ersten und zweiten Rückwellen
  • Zeitliche und ursächliche Einordnung der Dritten Welle
  • Identifikation relevanter Variablen für den Demokratisierungsprozess

Auszug aus dem Buch

3.2 Ursachen für die dritte Welle („Why?“)

In diesem Abschnitt soll es um die verschiedenen Ursachen dieser dritten Welle gehen. Schon Rousseau stellte fest, dass der stärkste nie stark genug sein wird um immer der Herrscher zu bleiben, es sein Stärke wird in Recht und Gehorsam in Pflicht umgewandelt. So waren in vormodernen Gesellschaften Religion oder Traditionen häufig die Quelle von Legitimation. Die Legitimationsprobleme mit denen autoritäre Regime des 20. Jahrhunderts zu kämpfen hatten, so stellt Huntington fest, so vielfältig wie die Regimetypen.

Gemeinsam war ihnen allen jedoch, dass die Legitimität dieser Regime abnahm, weil die Bevölkerung durch nicht eingehaltene Versprechen frustriert war. Der Zweck ist hierbei zu erklären, warum einige Länder, dass autoritär in einem bestimmten Zeitraum demokratisch wurden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Regimewechsel, nicht in der Regime Existenz. Diese Studie unterscheidet sich von anderen Studien in erster Linie mit den Eigenschaften von Gesellschaften mit demokratischen und nichtdemokratischen Regierungen. Eine Reihe dieser Studien haben eine hohe Korrelation zwischen den verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Faktoren und das Vorhandensein von demokratischen Institutionen gezeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Transformationsforschung ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Theorie Samuel P. Huntingtons zum Demokratisierungsprozess darzustellen.

2. Zum Begriff der Demokratie nach Huntington: Dieses Kapitel erläutert das Demokratieverständnis Huntingtons als Methode zur Regierungswahl und führt die Definition seiner wellenförmigen Transformationsbewegungen ein.

2.1 Erklärung und Bedeutung der Wellenbewegung nach Huntington: Hier wird der Prozess der Wellentransformation als Übergang zwischen nichtdemokratischen und demokratischen Regimes innerhalb spezifischer Zeiträume definiert.

2.2 Erste Welle (1828 - 1926): Das Kapitel beschreibt die erste lange Welle, die historisch mit der amerikanischen und französischen Revolution sowie der Entstehung der Nationaldemokratien im 19. Jahrhundert verknüpft ist.

2.3 Die Erste Rückwelle (1922 - 1942): Es wird die Abkehr von demokratischen Formen und die Rückkehr zu autoritären oder totalitären Herrschaftssystemen in den 1920er und 1930er Jahren analysiert.

2.4 Zweite Welle (1943 - 1962): Dieses Kapitel widmet sich der kurzlebigen Welle nach dem Zweiten Weltkrieg, die maßgeblich durch die Niederlage faschistischer und militärischer Regime ausgelöst wurde.

2.5 Die zweite Rückwelle (1958 - 1975): Hier wird der erneute Rückschritt hin zu Militärdiktaturen und autoritären Regimen, insbesondere in Lateinamerika und Asien, betrachtet.

3. Dritte Welle (ab 1974): Dieses Kapitel untersucht die Demokratisierungswelle ab 1974 und die damit verbundene optimistische Sichtweise der Sozialwissenschaften auf die Demokratieentwicklung.

3.1 Zeitlicher Rahmen („When?“): Der Fokus liegt auf der Bestimmung des Beginns der dritten Welle mit dem Ende der portugiesischen Diktatur 1974 und deren globaler Ausbreitung bis 1989.

3.2 Ursachen für die dritte Welle („Why?“): Das Kapitel analysiert die komplexen Legitimationsprobleme autoritärer Regime und die Faktoren, die einen Regimewechsel begünstigen.

3.3 Erklärungen der Dritten Welle: Abschließend werden die Gründe dafür diskutiert, warum bestimmte Länder demokratisiert wurden und welche fünf Hauptvariablen dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Schlüsselwörter

Demokratisierung, Huntington, Transformationsforschung, politische Regime, Erste Welle, Dritte Welle, Rückwelle, Legitimität, Regimewechsel, autoritäre Herrschaft, politische Stabilität, Demokratiebegriff, Transformation, Freiheit, Regierungsform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit setzt sich mit der Theorie des Politikwissenschaftlers Samuel P. Huntington zu den globalen Demokratisierungswellen und den damit verbundenen Transformationsprozessen auseinander.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Demokratie, die historische Abfolge von Demokratisierungs- und Rückwellen sowie die Identifikation von Ursachen für politische Systemwechsel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die von Huntington beschriebenen Wellenbewegungen zu systematisieren und die theoretischen Hintergründe für den Erfolg oder Misserfolg von Demokratisierungsprozessen darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Fachliteratur, insbesondere auf Huntingtons Werk „The Third Wave“, und setzt diese in den Kontext der allgemeinen Transformationsforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Definition des Demokratiebegriffs, die chronologische Darstellung der drei Demokratisierungswellen sowie die Erörterung der kausalen Ursachen für die Dritte Welle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Demokratisierung, Transformation, Regimewechsel, Legitimität und die spezifischen historischen Wellen nach Huntington charakterisiert.

Wie unterscheidet Huntington zwischen Demokratie und Diktatur hinsichtlich der Ordnung?

Huntington argumentiert, dass die Unterscheidung zwischen Ordnung und Anarchie fundamentaler sei als die Differenzierung zwischen Demokratie und Diktatur, da autoritäre Systeme unter bestimmten Bedingungen ebenfalls Sicherheit gewährleisten können.

Welche fünf Variablen führt Huntington für die Entwicklung der Dritten Welle an?

Die fünf zentralen Variablen sind Legitimationsprobleme autoritärer Systeme, das globale Wirtschaftswachstum der 1960er Jahre, der Wandel der katholischen Kirche, der Einfluss externer Akteure sowie der Schneeballeffekt.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die drei Demokratisierungswellen nach Huntington
Hochschule
Universität Erfurt
Note
1,7
Autor
Juliane Brose (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
11
Katalognummer
V154826
ISBN (Buch)
9783640675265
ISBN (eBook)
9783640675494
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demokratisierungswellen Huntington
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Juliane Brose (Autor:in), 2010, Die drei Demokratisierungswellen nach Huntington, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154826
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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