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Beurteilung des US-Cross-Border-Leasings als kommunale Finanzierungsalternative

Title: Beurteilung des US-Cross-Border-Leasings als  kommunale Finanzierungsalternative

Bachelor Thesis , 2010 , 58 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christian Rau (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

„Hohe Finanzrisiken der deutschen Kommunen“, „In der Falle“, „Eine Stadt verwettet“ oder „Kommunen in der Klemme“- solche oder ähnliche Schlagzeilen konnte man nicht erst seit der Finanzkrise vermehrt in den Wirtschaftsteilen der einschlägigen Tageszeitungen sowie den entsprechenden Wirtschaftsmagazinen finden. Sie standen zumeist im direkten oder indirekten Zusammenhang mit den so genannten US-Cross-Border-Leasing-Transaktionen der öffentlichen Hand, also Finanztransaktionen, die zu Mitte/Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts noch mehrheitlich als positive Möglichkeit dargestellt wurde, um den klammen Staatskassen vereinfacht liquide Mittel zuzuführen.

Ziel der hier vorliegenden Bachelorthesis soll es sein, aufzuzeigen wie es zu diesem Sinneswandel innerhalb der Medien, der Öffentlichkeit aber auch bei den politisch Verantwortlichen kam. Im ersten Teil der Bachelorarbeit werden deshalb die Grundzusammenhänge des kommunalen Systems zu erläutern sein. Ziel soll es hierbei ausdrücklich nicht sein, sich in juristischen Finessen zu ergehen. In einfachen Worten sollen die Fiskalpolitik der Kommunen, kommunale Aufgabenerfüllung über Eigenbetriebe oder Beteiligungen und die Möglichkeiten der Finanzierung dieser Aufgaben kurz dargestellt werden. Im Anschluss soll ein erster Einblick in den Charakter von US-Cross-Border-Leasing-Transaktionen gegeben werden.

Dieser allgemein gehaltene Überblick soll den Einstieg in den zweiten Teil der Bachelor-Thesis erleichtern, der sich speziell mit den Chancen und Risiken der US-Cross-Border-Leasing-Geschäfte beschäftigen wird. Dabei wird- selbstverständlich nach heutigem Kenntnisstand- zu differenzieren sein zwischen Möglichkeiten und Problematiken, die unmittelbar aus dem US-Cross-Border-Leasing-Vertragswerk entstehen und somit vom Vertragsabschluss an vorhanden sind, und solchen Chancen und Risiken, die nur unterschwellig vorhanden sind, und aufgrund unvorhergesehener Ereignisse entstehen können. Die Weltwirtschaftskrise des vergangenen Jahres hat aus diesen latenten Risiken teilweise sehr ernsthafte Probleme für die Kommunen entstehen lassen.

Letztlich soll aus aufgezeigten Vor- und Nachteilen, Chancen und Risiken eine kurze Gesamtabwägung entstehen, die die Bachelorthesis abrundet und einen Ausblick gewährt auf die Zukunft der bestehenden US-Cross-Border-Leasing-Verträge.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

2. Grundlagen der kommunalen Finanzierung und des US-Cross-Border-Leasings

2.1. Das kommunale System Deutschlands

2.1.1 Öffentliche Finanzwirtschaft

2.1.1.1 Grundlagen des kommunalen Finanzsystems

2.1.1.2 Aufgabenerfüllung über kommunale Unternehmen

2.1.1.3 Gegenwärtige Finanzlage der Kommunen

2.1.2 Traditionelle Gestaltungsmöglichkeiten kommunaler Finanzierung

2.1.2.1 Steuer- bzw. Abgabenerhöhungen

2.1.2.2 Klassische Kreditfinanzierungen

2.1.3 Innovative Finanzierungsarten

2.1.3.1 Kreditleistungen der Kommunen untereinander

2.1.3.2 Public Private Partnerships

2.1.3.3 Kommunales Leasing

2.2. Cross- Border- Leasing

2.2.1 Cross-Border-Leasing als Sonderform des Leasing

2.2.2 Historie des Cross-Border-Leasing

2.2.3 Strukturen des Cross-Border-Leasing

2.2.3.1 Rahmenbedingungen nach deutschem Recht

2.2.3.2 Beteiligte am Leasingprozess

2.2.3.3 Expliziter Leasingverlauf

2.2.3.4 Zahlungsströme

2.2.3.5 Ökonomischer Kerngedanke

3. Cross-Border-Leasing als strukturiertes Finanzierungsprodukt

3.1. Chancen und Vorteile des Cross-Border-Leasing

3.1.1 Liquiditätsgewinn durch den Barwertvorteil

3.1.2 Weitere Chancen und Vorteile

3.2. Risiken und Nachteile des Cross-Border-Leasing

3.2.1 Manifeste Nachteile des Cross-Border-Leasing-Geschäftes

3.2.1.1 Transaktionskostenrisiko

3.2.1.2 Unrechtmäßigkeitsrisiko

3.2.1.3 Verständnis- bzw. Translationsrisiko

3.2.1.4 Bürokratischer Mehraufwand

3.2.1.5 Nachteil der fehlenden Flexibilität

3.2.1.6 Vertragsverletzungsrisiko der Kommune

3.2.2 Latente Nachteile des Cross-Border-Leasing-Geschäftes

3.2.2.1 Anlagen- und Betriebsrisiko

3.2.2.2 Rückkaufrisiko/ Risiko der Einschränkung der Daseinsvorsorge

3.2.2.3 Ratingrisiko

3.2.2.4 Insolvenzrisiko

3.2.2.4.1 Insolvenz des US-Investors bzw. des US-Trust

3.2.2.4.2 Insolvenz einer Erfüllungsübernahmebank

3.2.2.4.3 Insolvenz der Kommune

3.2.2.5 Bonitäts- und Rechtsänderungsrisiko

3.2.2.6 Währungs- und Zinsrisiko

3.2.3 Ethisch-moralische Problematiken und Risiken

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Beurteilung des US-Cross-Border-Leasings als Finanzierungsalternative für deutsche Kommunen. Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung von der anfänglichen Wahrnehmung als attraktive Liquiditätsquelle hin zur kritischen Bewertung als risikobehaftetes Finanzgeschäft nachzuzeichnen und den beteiligten Kommunen Handlungsoptionen aufzuzeigen.

  • Grundlagen des kommunalen Finanzsystems und der Haushaltslage
  • Charakteristika und Struktur von US-Cross-Border-Leasing-Transaktionen
  • Analyse der Chancen (Barwertvorteil) und Risiken (manifest und latent)
  • Bewertung rechtlicher, ökonomischer und ethisch-moralischer Aspekte
  • Empfehlungen für das Risikomanagement und die Vertragsgestaltung

Auszug aus dem Buch

3.2.1.1 Transaktionskostenrisiko

Das erste Risiko, verbunden mit finanziellen Nachteilen, auf das sich die Kommune einlässt, besteht darin das die Transaktion gar nicht zu Stande kommt. Das erscheint auf den Blick verwirrend. Gemeint ist jedoch das Risiko, die notwendigen Transaktions(start)kosten umsonst aufzuwenden. Gemeint sind damit beispielsweise Kosten für Berater, Gutachter, Anwälte und Arrangeure.

Wenn das Geschäft in der Vertragsanbahnungsphase ins Stocken gerät bzw. letztlich gar nicht zu Stande kommt, so sind doch Anlaufkosten entstanden, die der Kommune in diesem Falle nicht reguliert werden würden. Wenn sich eine Kommune also auf den Weg in ein Cross-Border-Leasing-Geschäft begibt, so sollte sie sich sicher sein, einen Vertragsabschluss erzielen zu können. Andererseits kann dieses Risiko über spezielle Arrangeur-Verträge gebannt werden. Gegen eine Sonderzahlung an den Arrangeur kann man eine Art von Versicherung abschließen, um sich gegen das Kostenrisiko abzusichern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit: Einleitung in die Thematik der kommunalen Finanznot und der ambivalenten Rolle von Cross-Border-Leasing-Transaktionen als Finanzierungsinstrument.

2. Grundlagen der kommunalen Finanzierung und des US-Cross-Border-Leasings: Erläuterung des deutschen kommunalen Systems sowie der historischen und strukturellen Grundlagen von Cross-Border-Leasing, einschließlich der Beteiligten und Zahlungsströme.

3. Cross-Border-Leasing als strukturiertes Finanzierungsprodukt: Detaillierte Analyse der Chancen, wie des Barwertvorteils, sowie der manifesten und latenten Risiken, wie Insolvenz- und Ratingrisiken.

4. Fazit: Gesamtabwägung des Finanzinstruments mit dem Ergebnis, dass der Nutzen oft hinter den erheblichen Risiken und dem bürokratischen Aufwand zurückbleibt.

Schlüsselwörter

Cross-Border-Leasing, Kommunalfinanzierung, Barwertvorteil, US-Investor, Kommunale Haushaltsnotlage, Risikomanagement, Leasinggeschäft, Sale-and-Lease-Back, Insolvenzrisiko, Finanzkrise, Daseinsvorsorge, Finanzierungsalternative, Vertragsmanagement, Zinseffekte, Transaktionskosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das US-Cross-Border-Leasing als Instrument der kommunalen Finanzierung und bewertet kritisch, ob sich der finanzielle Nutzen für Kommunen gegen die damit verbundenen, teils erheblichen Risiken rechtfertigen lässt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die kommunale Fiskalpolitik, die rechtlichen Rahmenbedingungen von grenzüberschreitenden Leasingverträgen, die Analyse von Zahlungsströmen und das Risikomanagement bei komplexen Finanztransaktionen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie und warum sich die Wahrnehmung des Cross-Border-Leasings gewandelt hat, und den Kommunen auf Basis einer fundierten Risikoanalyse aufzuzeigen, wie sie solche Verträge bewerten und handhaben können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen mit der praktischen Anwendung und den ökonomischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen verbindet, ergänzt durch eine Retrospektive auf die Hochphase dieser Transaktionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert zunächst die Grundlagen des kommunalen Finanzsystems, erläutert die Funktionsweise von Cross-Border-Leasing inklusive der Vertragsparteien und Zahlungsströme, und analysiert anschließend die Chancen und die vielfältigen manifesten und latenten Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Cross-Border-Leasing, Barwertvorteil, kommunale Haushaltsnotlage, Risikomanagement, Sale-and-Lease-Back und finanzwissenschaftliche Analyse.

Welche Rolle spielt der Barwertvorteil?

Der Barwertvorteil ist der zentrale, liquiditätsschonende Anreiz, der Kommunen dazu bewog, ihr Eigentum in diese komplexen Leasingkonstrukte einzubringen, um sofort verfügbare Mittel für den Haushalt zu generieren.

Warum wird Cross-Border-Leasing heute als kritisch betrachtet?

Durch die Finanzkrise sind latente Risiken wie Ratingverschlechterungen der beteiligten Banken und das Risiko der Insolvenz von Erfüllungsübernahmebanken in den Fokus gerückt, was die Rentabilität der Geschäfte infrage stellt und Kommunen vor unkalkulierbare Herausforderungen stellt.

Was bedeutet das "Transaktionskostenrisiko" für Kommunen?

Es beschreibt das Risiko, dass erhebliche Anlaufkosten für Berater, Anwälte und Gutachter entstehen, selbst wenn das komplexe Geschäft am Ende gar nicht zustande kommt.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen manifesten und latenten Risiken?

Manifeste Risiken ergeben sich direkt aus vertraglichen Festlegungen, während latente Risiken, wie z.B. Rating-Herabstufungen oder unvorhergesehene Insolvenzen, durch äußere Umwelteinflüsse während der langen Vertragslaufzeit entstehen können.

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Details

Title
Beurteilung des US-Cross-Border-Leasings als kommunale Finanzierungsalternative
College
Leipzig University of Applied Sciences  (Wirtschaftswissenschaften)
Grade
2,0
Author
Christian Rau (Author)
Publication Year
2010
Pages
58
Catalog Number
V154803
ISBN (Book)
9783640675944
ISBN (eBook)
9783640675982
Language
German
Tags
Beurteilung US-Cross-Border-Leasings Finanzierungsalternative
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Rau (Author), 2010, Beurteilung des US-Cross-Border-Leasings als kommunale Finanzierungsalternative, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154803
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