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Der Krieg in Georgien

Der IIFFMCG-Report aus der russischen Perspektive

Titel: Der Krieg in Georgien

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2010 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Stefan Hein (Autor:in)

Politik - Region: Russland

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

5. Fazit

Präsident Saakashvili hat seit seinem Amtsantritt eine militärische Lösung ausgeschlossen und entgegen geltender völkerrechtlicher Verträge, die Lage kontinuierlich zugespitzt. Auch Ratschlägen, beispielsweise von seinem Vorgänger Schewardnadse, war er nicht zugänglich. Es ist schon bemerkenswert, in welcher Deutlichkeit der Tagliavini-Report festhält, dass die initiierenden aggressiven Handlungen von der georgischen Seite ausgingen. Natürlich verletzte das militärische Handeln Saakashvilis nicht die territoriale Integrität der Russländischen Föderation, jedoch war klar, dass eine umgehende Reaktion erfolgt, ja erfolgen musste. Zum Einen auf Grund der Verletzung der internationalen Peace-Keeping Mission unter Beteiligung russischer Truppen – also auch ein direkter Angriff auf russisches Militär – und zum Anderen der Angriff auf Zivilisten in Abchasien und Südossetien, welche zu großen Teilen die Staatsbürgerschaft der Russländischen Föderation besitzen. Dabei kann das georgische Argument der schleichenden Inbesitznahme der genannten Regionen Georgiens durch Russland nicht bestätigt werden. Bis zum Ausbruch des Krieges hat Russland die Unabhängigkeit nicht anerkannt...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse der Ausgangslage

3. Die Independent International Fact-Finding Mission der EU

3.1. Volume I

3.2. Volume II

3.3. Volume III

4. Die russische Außenpolitik in der Kaukasusregion

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den Kaukasuskonflikt vom August 2008 mit einem Fokus auf die russische Perspektive unter Berücksichtigung des offiziellen Untersuchungsberichts der EU. Das zentrale Ziel ist es, die Umstände der Eskalation zu klären und die Rolle Russlands im Kontext seiner regionalen Außenpolitik zu bewerten.

  • Historische und geopolitische Ausgangslage in Georgien
  • Aufarbeitung des Konflikts durch die Independent International Fact-Finding Mission der EU
  • Analyse der russischen Außenpolitik im Kaukasus
  • Bewertung der Handlungsweise Russlands gegenüber der georgischen Regierung
  • Reflexion über die Rolle internationaler Akteure und Organisationen

Auszug aus dem Buch

3. Die Independent International Fact-Finding Mission der EU

Erstmals überhaupt wird ein bewaffneter Konflikt im Nachhinein durch eine EU-Mission untersucht. Zur Seite stand Tagliavini ein Beratungskomitee aus ehemals hochrangigen Außenpolitikern sowie militärischen, juristischen, historischen und politischen Beratern. Darunter waren auch sieben Deutsche in allen Bereichen. Mit Büros in Wien und Brüssel hat die Mission insgesamt acht Monate lang gearbeitet und besuchte alle relevanten Schauplätze vor Ort. Grundlage für die insgesamt drei Auflagen des Berichts sind Informationen von allen vier Kriegsparteien, Mitgliedern der EU, der UNO und mehreren internationalen Organisationen sowie NGOs und anderen Beobachtern. Der Gesamtumfang beträgt mehr als 1000 Seiten, inklusive mehrerer Originaldokumente wie zum Beispiel dem „Sechspunkte-Friedenplan“.

Die Mission hatte den Anspruch, die Geschehnisse neutral aufzuarbeiten und weder Schuldzuweisungen noch Entlastungen im völkerrechtlichen Sinne zu begehen. Dabei ist es durch transparente Aufarbeitung und geschickte Fragestellungen zu jeder Zeit gelungen, die Gesichter der beteiligten Staaten zu wahren. Jeder Akteur konnte selbst entscheiden, wie und in welchem Umfang er mit der Tagliavini-Mission zusammenarbeitet. Durch eigene Recherchen und Gegenüberstellung von gelieferten Fakten ist so nicht nur eine bemerkenswerte Aufarbeitung der direkten Kampfhandlungen, sondern der gesamten Vielschichtigkeit des langwierigen Konflikts gelungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt den fünftägigen Konflikt von 2008 und definiert das Ziel der Arbeit, die russische Perspektive auf die Ereignisse kritisch zu beleuchten.

2. Analyse der Ausgangslage: Dieses Kapitel beschreibt die komplexe geopolitische Situation Georgiens, seine Orientierung nach Westen sowie die Rolle von Minderheitenkonflikten und externen Einflüssen.

3. Die Independent International Fact-Finding Mission der EU: Hier wird der Untersuchungsbericht der EU unter der Leitung von Heidi Tagliavini vorgestellt und dessen methodisches Vorgehen erläutert.

3.1. Volume I: Das erste Kapitel des Berichts wird als Substrat der Mission charakterisiert und benennt die georgische Provokation als Auslöser der offenen Kampfhandlungen.

3.2. Volume II: Der zweite Teil analysiert komplexe juristische und völkerrechtliche Fragen, insbesondere im Hinblick auf Staatsbürgerschaft und Sezessionskonflikte.

3.3. Volume III: Der letzte Teil dokumentiert die Beiträge der verschiedenen Akteure und thematisiert das Fehlen einer ereignisbezogenen Chronologie durch Georgien.

4. Die russische Außenpolitik in der Kaukasusregion: Das Kapitel untersucht die historische Kontinuität und das Bestreben Russlands, Stabilität an seinen Außengrenzen zu sichern.

5. Fazit: Das Fazit schließt mit der Bewertung, dass die militärische Eskalation von georgischer Seite ausging und Russland eine auf Sicherheitsinteressen basierende, wenngleich historisch und völkerrechtlich intensiv diskutierte Rolle einnahm.

Schlüsselwörter

Georgien, Kaukasuskonflikt, Russische Außenpolitik, Tagliavini-Report, EU-Mission, Abchasien, Südossetien, Präsident Saakaschwili, Völkerrecht, Geopolitik, Stabilität, Sezessionskonflikte, Europäische Union, Diplomatie, Sicherheitsinteressen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt den bewaffneten Kaukasuskonflikt vom August 2008 zwischen Georgien und der Russischen Föderation unter besonderer Berücksichtigung der russischen Perspektive.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Untersuchung abgedeckt?

Die Themenfelder umfassen die geopolitische Lage Georgiens, die Rolle der EU als neutraler Vermittler sowie die Analyse des offiziellen Fact-Finding-Berichts der EU.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es zu klären, wie es zum Konflikt kam und ob die russische Intervention als Reaktion auf georgische Handlungen einzuordnen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Es wird eine inhaltsanalytische Auswertung des Independent International Fact-Finding Mission Reports (Tagliavini-Report) in Verbindung mit historisch-politischen Fachquellen vorgenommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Konfliktursachen, die detaillierte Vorstellung der drei Bände des EU-Berichts und die Einordnung der russischen Außenpolitik.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Kaukasuskonflikt, russische Außenpolitik, Tagliavini-Report, Geopolitik und völkerrechtliche Intervention definieren.

Welche Rolle spielte der Tagliavini-Bericht bei der Untersuchung des Autors?

Der Bericht dient als zentrale neutrale Quelle, um die Ereignisse chronologisch und faktisch aufzuarbeiten und die Behauptungen der verschiedenen Kriegsparteien zu vergleichen.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt der Autor bezüglich der Auslöser des Krieges?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die initiierenden aggressiven Handlungen von georgischer Seite ausgingen und Russland darauf reagierte.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Krieg in Georgien
Untertitel
Der IIFFMCG-Report aus der russischen Perspektive
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Russische Innen- und Außenpolitik in der Kaukasusregion
Note
1,0
Autor
Stefan Hein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
13
Katalognummer
V154566
ISBN (eBook)
9783640678723
ISBN (Buch)
9783640681976
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Krieg Georgien IIFFMCG-Report Perspektive Heidi Tagliavini CEIIG
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Hein (Autor:in), 2010, Der Krieg in Georgien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154566
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Leseprobe aus  13  Seiten
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