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Die These von der Mediendemokratie

Welchen Einfluss haben die Massenmedien auf politische Inhalte und deren Darstellung und welche Folgen ergeben sich daraus für die politischen Akteure und Wähler?

Title: Die These von der Mediendemokratie

Seminar Paper , 2009 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Timm Witt (Author)

Politics - Political Systems - Germany

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Summary Excerpt Details

Die immer häufigere Verwendung von Begriffen wie bspw. Medienwahlkampf, Medienkanz-ler, Mediengesellschaft oder Mediendemokratie deutet darauf hin, dass den Massenmedien offenbar eine bedeutende Rolle für die Meinungsbildung und das Wahlverhalten und somit für den politischen Prozess zugesprochen wird. Da das politische Geschehen von den Medien dargestellt, interpretiert und kommentiert wird, bilden sie das Bindeglied zwischen den Parteien und den Politikern einerseits und den nach Informationen suchenden Wählern anderseits. Abgesehen vom ohnehin sehr geringen direkten Kontakt zwischen Wählern und Parteien, werden programmatische Aussagen und personelle Profile der Parteien vor allem via Massenmedien an die Wähler vermittelt.
Kann man jedoch dem Schein Glauben schenken, dass die Medien ausnahmslos über politische Themen und Inhalte objektiv berichten? Und welchen Einfluss haben die Massenmedien auf politische Inhalte und deren Darstellung und welche Folgen ergeben sich daraus für die politischen Akteure und Wähler? Sind es wirklich noch die Politiker, die die Themenagenda aufstellen? Diese Fragen sollen im Laufe dieser Hausarbeit diskutiert und abschließend beantwortet werden.
Hierfür wird im Grundlagenteil zunächst der Terminus „Mediendemokratie“ begrifflich abge-grenzt und die rechtliche Grundlage und Funktion der Massenmedien erläutert. Anschließend werden theoretische Ansätze aufgezeigt, die das Verhältnis zwischen Medien und Politik beschreiben.
Im Hauptteil wird auf die Interdependenzen zwischen den Medien, Politikinhalten und Wählern eingegangen, indem die Einflüsse der Medien auf die Themenstrukturen und Ereignisdarstellung aufgezeigt werden. Anschließend findet eine kritische Würdigung der errungenen Erkenntnisse in Form einer Gefahren- und Chancen-Betrachtung einer Mediendemokratie statt.
Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung der wichtigsten Ergebnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition und theoretische Grundlagen

2.1. ABGRENZUNG DES BEGRIFFS DER MEDIENDEMOKRATIE

2.2. RECHTLICHE GRUNDLAGE UND STELLUNG DER MEDIEN IN DER VERFASSUNG

2.3. FUNKTIONEN DER MASSENMEDIEN IN DER POLITIK

2.3.1. Informationsfunktion

2.3.2. Meinungsbildungsfunktion

2.3.3. Kritik- und Kontrollfunktion

2.3.4. Artikulationsfunktion

2.4. THEORETISCHE ANSÄTZE ZUM VERHÄLTNIS VON MEDIEN UND POLITIK

2.4.1. Gewaltenteilungstheorie: Medien als „vierte Gewalt“

2.4.2. Instrumentalisierungs-/Dependenztheorie: Medien als Instrument der Politik oder Politik als Instrument der Medien

2.4.3. Symbiosetheorie: Politik und Medien als Interaktionszusammenhang

3. Interdependenzen zwischen Medien, Politikinhalten und Wählern

3.1. VERÄNDERUNG DER THEMENSTRUKTUREN

3.1.1. Einflüsse der Medien als „Agenda-Setter“

3.1.1.2. Das Salience-Modell

3.1.1.3. Das Prioritätenmodell

3.1.2. Einflussnahme politischer Akteure auf die Medienagenda

3.1.2.1. Agenda-Building

3.1.2.2. Agenda-Cutting

3.1.2.3. Agenda-Surfing

3.2. VERÄNDERUNG DER EREIGNISDARSTELLUNG

3.2.1. Orientierung an der Medienlogik

3.2.2. Personalisierung

3.3. GEFAHREN UND CHANCEN DER MEDIENDEMOKRATIE

4. Zusammenfassende Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den maßgeblichen Einfluss der Massenmedien auf politische Inhalte und deren öffentliche Darstellung. Dabei wird analysiert, wie sich dieses Verhältnis auf politische Akteure und das Wahlverhalten auswirkt, um zu klären, ob die Medien als vierte Gewalt fungieren oder die Politik in eine Abhängigkeit führen.

  • Stellenwert und Funktionen von Medien in einer Demokratie
  • Theoretische Modelle zum Verhältnis von Medien und Politik
  • Agenda-Setting Prozesse und die Einflussnahme politischer Akteure
  • Die Rolle der Personalisierung in der modernen Politikvermittlung
  • Kritische Analyse von Chancen und Gefahren für den politischen Prozess

Auszug aus dem Buch

3.2.2. Personalisierung

In den Politikwissenschaften wird gegenwärtig über Personalisierung als zentralem Merkmal der Mediendemokratie diskutiert. Mit der Personalisierung wird vor allem der Bedeutungsge-winn der Spitzenkandidaten gegenüber ihrer jeweiligen Partei bezeichnet. Der Spitzenkandidat repräsentiert nicht nur die politischen Botschaften und Inhalte seiner Partei, er ist so-zusagen die Nachricht selbst. „Der Kandidat ist nunmehr die Botschaft, seine Auftritte, die Diskussion seiner Stärken und Schwächen sind das eigentliche Medienereignis. Inhalte der Berichterstattung, namentlich in den elektronischen Massenmedien, sind nicht mehr die Wahlprogramme und politische Richtungsentscheidungen, die mit dem Wahlausgang verbunden sind, sondern das Abschneiden der Spitzenkandidaten in Debatten und Talkshows sowie die neuesten Ereignisse von Meinungsumfragen darüber.“

Nach TÄNZLER gehe diese Entwicklung mit einer „Entsachlichung“ oder gar Entpolitisierung von Politik und einer Pervertierung des Politikers zum Medienstar einher. Diese „Politdarsteller“ avancieren insbesondere durch die Dominanz des Fernsehens zu prominenten Bildschirmpersönlichkeiten, die ihre Bekanntheit durch Fernsehauftritte, aber auch Zeitungsberichte gewinnen. Personalisierung erzeugt die Fiktion einer Vermenschlichung des Politischen und ist Ausdruck einer bei Politikern wie Journalisten schwindenden Scheu, das Private und Intime zur Konstruktion oder Zerstörung eines Images in die Öffentlichkeit zu zerren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema der Mediendemokratie und Darstellung der zentralen Forschungsfrage zum Einfluss der Massenmedien auf den politischen Prozess.

2. Begriffsdefinition und theoretische Grundlagen: Definition des Begriffs der Mediendemokratie sowie Erläuterung der verfassungsrechtlichen Stellung und Funktionen der Medien in der Politik inklusive theoretischer Beziehungsmodelle.

3. Interdependenzen zwischen Medien, Politikinhalten und Wählern: Analyse der wechselseitigen Beeinflussung durch Agenda-Setting, Veränderung der Themenstrukturen sowie der Ereignisdarstellung durch Personalisierung und Medienlogik.

4. Zusammenfassende Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse zur gegenseitigen Abhängigkeit von Medien und Politik sowie abschließende kritische Reflexion der Chancen und Risiken für die demokratische Meinungsbildung.

Schlüsselwörter

Mediendemokratie, Massenmedien, Agenda-Setting, Politische Kommunikation, Medienlogik, Personalisierung, Politikvermittlung, Vierte Gewalt, Meinungsbildung, Politische Akteure, Symbiosetheorie, Themenmanagement, Wahlverhalten, Mediatisierung, Politische Öffentlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einfluss der Massenmedien auf politische Inhalte und deren öffentliche Aufbereitung sowie die daraus resultierenden Konsequenzen für politische Akteure und Wähler.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Funktionen der Medien, theoretische Modelle ihrer Machtausübung, das Agenda-Setting sowie die Mechanismen der Personalisierung in der modernen Politik.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Kernfrage lautet: Welchen Einfluss haben die Massenmedien auf politische Inhalte und deren Darstellung und welche Folgen ergeben sich daraus für politische Akteure und Wähler?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse wissenschaftlicher Literatur und Modelle zur politischen Kommunikation und deren Anwendung auf aktuelle politische Prozesse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Interdependenzen zwischen Medien und Politik untersucht, insbesondere die Veränderung der Themenstrukturen durch Agenda-Setting und der Wandel der Ereignisdarstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Mediendemokratie, Agenda-Setting, Medienlogik, Personalisierung und die Symbiose zwischen Politik und Medien.

Was unterscheidet das „Agenda-Cutting“ vom „Agenda-Setting“?

Während Agenda-Setting versucht, bestimmte Themen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, dient das Agenda-Cutting dazu, für den eigenen Akteur nachteilige Themen von der Medienagenda fernzuhalten.

Wie ist das Verhältnis zwischen Medien und Politik nach der Symbiosetheorie zu beschreiben?

Nach der Symbiosetheorie herrscht eine Tauschbeziehung: Medien sind auf Informationen der Politik angewiesen, während Politiker Medien als Sprachrohr und zur Publizität benötigen.

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Details

Title
Die These von der Mediendemokratie
Subtitle
Welchen Einfluss haben die Massenmedien auf politische Inhalte und deren Darstellung und welche Folgen ergeben sich daraus für die politischen Akteure und Wähler?
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Politikwissenschaften)
Course
Das Politische System Deutsclands
Grade
1,3
Author
Timm Witt (Author)
Publication Year
2009
Pages
20
Catalog Number
V154496
ISBN (eBook)
9783640671786
ISBN (Book)
9783640671939
Language
German
Tags
These Mediendemokratie Welchen Einfluss Massenmedien Inhalte Darstellung Folgen Akteure Wähler
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timm Witt (Author), 2009, Die These von der Mediendemokratie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154496
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