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Behelfsreflexiva im Deutschen

Titel: Behelfsreflexiva im Deutschen

Magisterarbeit , 2009 , 292 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Steffanie Bauer (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit befasst sich, um es in einem Satz zu sagen, mit der Frage, ob sich eigen-Ausdrücke wie Reflexiva verhalten, daher der frei erfundene Begriff Behelfsreflexiva .
Um dieser Frage nachzugehen, werden im folgenden zunächst verschiedene Quellen herangezogen, die sich allgemein mit der Reflexivierung im Deutschen beschäftigen, um einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu geben. Dazu gehören die Duden-Grammatik, ein Werk von Günther Grewendorf und die Grammatik des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim. Diese werden inhaltlich kurz wiedergegeben.
Danach wird Noam Chomskys Bindungstheorie kurz umrissen. Darauf aufbauend folgt die Darstellung des Ansatzes von Stephen Levinson, der diese Theorie aufnimmt und auf pragmatische Weise neu definiert. Er zeigt dabei einen historischen Verlauf der Entwicklung von Reflexiva auf. Am Ende dieser Arbeit wird versucht, eigen-Ausdrücke in eins der dort erwähnten Stadien einzuteilen.
Im weiteren Verlauf werden 1100 von der Homepage des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim zufällig ausgewählte Sätze auf die Frage hin untersucht, wie eigen-Ausdrücke dort verwendet, das heißt, gebunden werden. Die Ergebnisse werden in Kategorien eingeteilt, ausgezählt und dargestellt. Dabei werden alle Möglichkeiten der Bindung vorgestellt und an Beispielen illustriert.
Im Zuge dieser Auswertung wird noch die Frage versucht zu beantworten, ob die Verwendung eines vorangestellten Personalpronomens etwas an der Art der Bindung des eigen-Ausdrucks ändert und wenn dieses der Fall sein sollte, inwiefern.
Danach folgt ein kurzer Exkurs zum Bindungsverhalten des Wortes „seine“, um einen Vergleich zu dem von sein-eigen-Ausdrücken zu bekommen. Dazu werden 100 Sätze aus dem gleichen Korpus untersucht und tabellarisch dargestellt.
Die These, die zu bestätigen gilt, ist, dass sich eigen-Ausdrücke wie Reflexivpronomen im Sinne der Bindungstheorie Chomsky verhalten und dem entsprechenden Prinzip A, welches besagt, dass diese in ihrer Domäne gebunden sind, folgen. Eventuell resultierende Beweise oder Gegenbelege werden erörtert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Behelfsreflexiva im Deutschen

2.1. Reflexivierung im Deutschen

2.1.1. Grewendorf

2.1.2. Die Duden-Grammatik

2.1.3. IDS-Grammatik

2.2. Die zugrunde liegenden Theorien

2.2.1. Chomsky und die Bindungstheorie

2.2.2. Der Ansatz von Levinson

2.2.3. Exkurs zu den Grice’schen Maximen

2.3. Von „sich“ zu „eigen“

2.4. Das Material

2.4.1. „eigene“

2.4.2. „eigenen“

2.4.3. „eigener“

2.4.4. „eigenes“

2.4.5. „seine eigene“

2.4.6. „seine eigenen“

2.4.7. „seinen eigenen“

2.4.8. „seinem eigenen“

2.4.9. „sein eigener“

2.4.10. „sein eigenes“

2.5. Eine kurze Zusammenfassung

2.6. Verwendung des Possessivpronomens

2.7. Das Verhalten von „seine“

3. Schlussbetrachtung

4. Anhang

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachwissenschaftliche Fragestellung, ob sich sogenannte „eigen-Ausdrücke“ im Deutschen analog zu Reflexivpronomen verhalten, wofür der Autor den Begriff „Behelfsreflexiva“ prägt. Die Forschungsarbeit analysiert, ob diese Ausdrücke als Anaphern gemäß der Bindungstheorie Chomskys fungieren und wie sie in unterschiedlichen syntaktischen Kontexten sowie bei Kombination mit Possessivpronomen gebunden werden.

  • Bindungstheoretische Einordnung von eigen-Ausdrücken
  • Pragmatische Ansätze nach Levinson und Grice
  • Korpusbasierte Analyse von 1100 Beispielsätzen
  • Vergleich von einfachem eigen-Ausdruck und sein-eigen-Konstruktionen
  • Einfluss der Satzstruktur und der Position des Binders

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Grewendorf

Günter Grewendorf befasst sich in einem Kapitel seines Buches „Aspekte der deutschen Syntax“ (Grewendorf 1988, Seite 54 ff) mit Reflexivierungsregeln im Deutschen.

Demnach kann das deutsche Reflexivpronomen „sich“ auf zwei verschiedene Arten verwendet werden. So gibt es zum einen die so genannten reflexiv gebrauchten Verben wie „bewundern“, die auch ohne reflexiven Bezug verwendet werden können, wie in dem von ihm auf Seite 54 gegeben Beispiel:

a) Peter bewundert sich.

b) Peter bewundert den Formel-1-Weltmeister.

Daneben gibt es inhärent-reflexive Verben wie „schämen“, bei denen es immer nur den Bezug auf das Subjekt geben kann:

c) Hans schämte sich.

d) *Hans schämte den unverschämten Kerl.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit stellt die These auf, dass sich eigen-Ausdrücke wie Reflexivpronomen verhalten, und definiert das Untersuchungsziel sowie die methodische Vorgehensweise.

2. Behelfsreflexiva im Deutschen: Es erfolgt eine theoretische Fundierung durch Grewendorf, Duden- und IDS-Grammatik sowie eine Darstellung der Bindungstheorie und pragmatischer Ansätze, gefolgt von einer detaillierten Analyse verschiedener eigen-Konstruktionen anhand eines großen Korpus.

3. Schlussbetrachtung: Der Autor bestätigt die Tendenz, dass eigen-Ausdrücke sich wie Anaphern innerhalb der Bindungsdomäne verhalten, und vergleicht die Ergebnisse mit den theoretischen Stadien der Entwicklung von Reflexiva.

4. Anhang: Enthält Erklärungen zu den verwendeten Abkürzungen sowie eine Auflistung der untersuchten Beispielsätze aus dem Korpus des IDS Mannheim.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten linguistischen Fachliteratur und Quellen für das untersuchte Material.

Schlüsselwörter

Behelfsreflexiva, Reflexivierung, Bindungstheorie, Anaphern, Noam Chomsky, Stephen Levinson, Syntax, Korpusanalyse, eigen-Ausdrücke, Possessivpronomen, Grammatikalisierung, Pragmatik, Logophorizität, Bindungsdomäne, Sprachwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das grammatikalische Verhalten von sogenannten „eigen-Ausdrücken“ im Deutschen und prüft, ob diese wie Reflexivpronomen (Anaphern) innerhalb einer Bindungsdomäne fungieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bindungstheorie nach Chomsky, pragmatischen Erklärungsansätzen nach Levinson sowie der empirischen Untersuchung von Wortverbindungen mit „eigen“.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Es wird der Frage nachgegangen, ob sich eigen-Ausdrücke als „Behelfsreflexiva“ verhalten und ob ihre Bindung syntaktisch durch das Subjekt oder andere Satzglieder determiniert ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine korpusbasierte Analyse durch, bei der 1100 Sätze aus dem Bestand des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim nach verschiedenen Kriterien der Bindung ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Reflexivierung und Bindungstheorie sowie eine systematische Einzelauswertung der verschiedenen Kombinationen von „eigen“ mit Personal- und Possessivpronomen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Behelfsreflexiva, Bindungstheorie, Anaphern, Korpusanalyse und Grammatikalisierung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen einfacher und komplexer Bindung?

Die Arbeit differenziert zwischen „eigen-“ und „sein-eigen-“ Ausdrücken und untersucht bei beiden Formen, ob sie durch das Subjekt, durch Nicht-Subjekte oder logophorisch gebunden werden.

Welche Bedeutung haben die „sonstigen“ Beispielsätze in der Analyse?

Diese Sätze, wie z. B. „Jedem sein eigener Apfelsaft“, werden als pragmatische Varianten diskutiert, die oft keine syntaktische Bindung im klassischen Sinne aufweisen, sondern sich aus dem Kontext erklären.

Welches Fazit zieht der Autor zur Verwendung von Possessivpronomen?

Die Analyse ergibt, dass die Verwendung von Possessivpronomen bei eigen-Ausdrücken das Bindungsverhalten leicht verstärkt und die Eindeutigkeit des Satzes für den Leser erhöht.

Ende der Leseprobe aus 292 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Behelfsreflexiva im Deutschen
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
2,3
Autor
Steffanie Bauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
292
Katalognummer
V154407
ISBN (Buch)
9783640669745
ISBN (eBook)
9783640669998
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reflexivierung Chomsky Levinson Grice
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steffanie Bauer (Autor:in), 2009, Behelfsreflexiva im Deutschen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154407
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