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Entwicklung und Etablierung des Militärwesens und deren politische Folgen für Europa

Title: Entwicklung und Etablierung des Militärwesens und deren politische Folgen für Europa

Seminar Paper , 2007 , 26 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Klaus Hofmann (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird unter Verwendung ausgewählter Literatur der Versuch unternommen, die Entwicklung und Etablierung des Militärwesens und deren politische Folgen für Europa von den Napoleonischen Kriegen bis zur deutschen Reichsgründung 1871 nachzuzeichnen. Dabei wird zu folgenden Thesen Stellung genommen:
• Napoleonische Kriege forcieren Formierung neuer militärischer Allianzen.
• Die Bedeutung von Militär bei der Entwicklung von Nationalstaaten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
• Politische und militärische Folgen von 1848.
• Deutsche Reichsgründung 1871 und Demütigung Frankreichs in Versailles.
In weiterer Folge werde ich dann nach Interpretation dieser Thesen auf folgende Fragen eingehen:
• Inwieweit haben militärische Entwicklungen und der Zusammenschluss neuer, strategischer Allianzen die politische Landschaft der Folgejahre geprägt und verändert?
• Gibt es einen Zusammenhang zwischen militärischer Reform und politischer Stabilität?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Versuch, auf den Begriff und die Institution Militär näher einzugehen und die Situation des 19. Jahrhunderts dahingehend zu betrachten

1. 1. Definition des Begriffes Militär und dessen Bedeutung als Institution

1. 2. Die Bedeutung des Militärs im 19. Jahrhundert im Speziellen

1. 3. Die militärische Situation Österreichs im 19. Jahrhundert

2. Interpretation der Thesen

2. 1. Napoleonische Kriege forcieren Formierung neuer militärischer Verbindungen (Koalitionen)

2. 2. Die Bedeutung von Militär bei der Entwicklung der Vorstufen zum Nationalstaat in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

2. 2. 1. Erklärung des Begriffes und der Bedeutung eines Nationalstaates

2. 2. 2. Die Neuordnung Europas im Wiener Kongress zur Befriedung des Kontinents und der Versuch einer Weiterentwicklung der Eigenstaatlichkeit der einzelnen Länder bzw. Festigung der schon vorhandenen Nationen

2. 2. 3. Der Kampf der einzelnen Länder um Eigenstaatlichkeit und Beginn der Gründung von Nationalstaaten, dort wo sie noch nicht existierten

2. 3. Politische und militärische Folgen des Revolutionsjahres 1848

2. 4. Deutsche Reichsgründung 1871 und Demütigung Frankreichs in Versailles

2. 4. 1. Historischer Rückblick

2. 4. 2. Deutsche Reichsgründung

3. Forschungsfragen

3. 1. Gibt es einen Zusammenhang zwischen militärischer Reform und politischer Stabilität?

3. 2. Inwieweit haben militärische Weiterentwicklungen und die Gründung des Deutschen Bundes sowie die Nationsbildung einiger Staaten im 19. Jahrhundert die politische Landschaft der Folgejahre geprägt und verändert?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Etablierung des Militärwesens in Europa im 19. Jahrhundert, beginnend bei den Napoleonischen Kriegen bis hin zur Gründung des Deutschen Reiches 1871, mit dem Ziel, die politischen Auswirkungen militärischer Strukturen und Reformen auf die Nationsbildung zu analysieren.

  • Rolle des Militärs bei der Entstehung von Nationalstaaten
  • Einfluss militärischer Allianzen und Reformen auf politische Stabilität
  • Bedeutung von Großereignissen wie dem Wiener Kongress und der Reichsgründung 1871
  • Transformation militärischer Organisationen vom Söldnerwesen zum modernen Massenheer

Auszug aus dem Buch

1. 1. Definition des Begriffes Militär und dessen Bedeutung als Institution

Militär bedeutet das Heereswesen, die Gesamtheit der Soldaten eines Landes. In Friedenszeiten versteht man darunter den Gesamtbestand aller zu einer Wehrmacht gehörenden Personen in aktivem Dienstverhältnis, in Kriegszeiten alle Soldaten, die gesamte Landkriegsmacht eines Staates. Beim stehenden Heer befindet sich der Friedensstand aller Soldaten ständig unter Waffen. Milizheere (Schweiz) werden erst im Kriegsfall aufgestellt.

Das Wort Militär kommt aus dem Lateinischen (militia = Kriegsdienst, Kriegsmacht und „miles“ heißt Soldat). Der Begriff „Militär“ wurde seit der französischen Revolution auch außerhalb Frankreichs verwendet. Im Verlauf der Geschichte hat das Militär stets eine wichtige Rolle gespielt. Das Römische Weltreich ist ohne seine Legionen undenkbar und ging erst unter, als es keine mehr aufstellen konnte. Im Mittelalter wieder waren die Ritterheere dominierend und die Neuzeit ist nicht ohne die Streitkräfte, die in der Luft, am Boden und zu Wasser agieren, denkbar.

Das Militär kann als Institution verstanden werden, die „die physischen Gewaltmittel eines Staates monopolisiert und zur Wahrung seiner Sicherheits- bzw. Expansionsinteressen geregelt-kontrolliert einsetzt“ (Frevert, 1997, S.10). Es ist aber auf Grund seiner Aufgaben, Finanzierung etc. schon von seiner gesellschaftlichen Umwelt abhängig. Dem Militär ist auch ein bestimmter Denkstil zueigen. Bei der Durchsetzung vorgegebener oder angestrebter Ziele hat es die Legitimität physischer Gewaltanwendung bis hin zur Tötung (bei der Vaterlandsverteidigung und im Extremfall Krieg). Das Militär hat zum allgemeinen säkularen Modernisierungsprozess beigetragen. Zum Militärwesen zählt man vor allem in der neueren Zeit die Gesamtheit der militärischen Organisationen und sachlichen Güter wie Rüstung (Waffen), Militärwissenschaft, Transportwesen, Forschung, Ausbildung, Gerichtsbarkeit, militärischer Auslandsdienst etc. Militärwesen ist ein äußeres Zeichen der Stärke und die Herrschenden sehen sich durch ein entsprechendes Potenzial in ihrer Macht bestätigt. Sie demonstrieren ihre Stärke auch nach außen

Zusammenfassung der Kapitel

1. Versuch, auf den Begriff und die Institution Militär näher einzugehen und die Situation des 19. Jahrhunderts dahingehend zu betrachten: Das Kapitel definiert den Begriff Militär, seine gesellschaftliche Rolle als Institution und die spezifischen Rahmenbedingungen des Militärs im 19. Jahrhundert, inklusive der militärischen Lage in Österreich.

2. Interpretation der Thesen: Hier werden die zentralen Thesen zur Rolle der Napoleonischen Kriege, zur Nationsbildung im 19. Jahrhundert, den Folgen der Revolution von 1848 sowie der deutschen Reichsgründung 1871 analysiert und historisch eingeordnet.

3. Forschungsfragen: Dieses Kapitel widmet sich der Beantwortung der Leitfragen, ob militärische Reformen die politische Stabilität beeinflussen und wie militärische sowie politische Entwicklungen das Europa des 19. Jahrhunderts prägten.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über den historischen Wandel militärischer Organisationsformen und betont die Rolle Österreichs als friedensstiftende Macht im internationalen Kontext.

Schlüsselwörter

Militärwesen, 19. Jahrhundert, Nationalstaat, Napoleonische Kriege, Wiener Kongress, Deutsche Reichsgründung, Reformen, Österreich, Heereswesen, Nationsbildung, Koalitionen, Politische Stabilität, Militärgeschichte, Wehrpflicht, Kaiserreich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung des europäischen Militärwesens vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871 und beleuchtet die damit einhergehenden politischen Folgen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Napoleonischen Kriege, die Entstehung von Nationalstaaten, die Revolution von 1848, die Rolle des Wiener Kongresses sowie der Transformationsprozess von stehenden Heeren zu modernen Massenheeren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel liegt in der Untersuchung der Wechselwirkung zwischen militärischen Entwicklungen, Reformen und der politischen Stabilität sowie deren prägendem Einfluss auf die politische Landschaft Europas.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, indem er ausgewählte Fachliteratur und historische Ereignisse interpretiert, um Zusammenhänge zwischen militärischem Wandel und staatlicher Organisation aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich erörtert?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Formierung militärischer Koalitionen, die Bedeutung des Militärs für die nationale Identitätsbildung und die Auswirkungen militärischer Niederlagen oder Erfolge auf die staatliche Struktur einzelner Mächte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Militärwesen, Nationalstaat, Koalitionskriege, Restauration, Deutsche Reichsgründung und politische Stabilität.

Warum spielt das Kaisertum Österreich in der Analyse eine besondere Rolle?

Österreich wird als Beispiel für ein Vielvölkerreich angeführt, das durch eine spezifische Heiratspolitik wuchs und ständig darum bemüht war, inneren Frieden zu wahren, während es gleichzeitig den Wandel zum Nationalstaat und die militärischen Herausforderungen des 19. Jahrhunderts bewältigen musste.

Welchen Einfluss hatte der Wiener Kongress auf das militärische Gleichgewicht?

Der Wiener Kongress versuchte, durch eine Neuordnung Europas und die Gründung des Deutschen Bundes ein stabiles Gleichgewicht zwischen den Mächten zu schaffen, wobei die Souveränität der Fürsten im Vordergrund stand.

Wie veränderte sich die Rolle des Soldaten im 19. Jahrhundert?

Durch die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und die Ideale der Französischen Revolution wandelte sich das Verständnis vom Soldaten – er wurde vom bloßen Söldner zum „Bürger in Uniform“, der zur Verteidigung der eigenen Nation beitrug.

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Details

Title
Entwicklung und Etablierung des Militärwesens und deren politische Folgen für Europa
College
University of Vienna
Grade
1,2
Author
Klaus Hofmann (Author)
Publication Year
2007
Pages
26
Catalog Number
V154328
ISBN (eBook)
9783640672707
ISBN (Book)
9783640672752
Language
German
Tags
Militärwesen politische Folgen Österreich Europa Entwicklung Militär
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Klaus Hofmann (Author), 2007, Entwicklung und Etablierung des Militärwesens und deren politische Folgen für Europa, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/154328
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