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„After all, for every neck, there are two hands to choke it.“

Die Entwicklung des Realismus an ausgewählten Beispielen in Bezug auf Hobbes’ Leviathan

Titel: „After all, for every neck, there are two hands to choke it.“

Seminararbeit , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Martin Böse (Autor:in)

Politik - Thema: Geschichte der Internationalen Beziehungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Aufsatz stellt eine historisch angelegte Untersuchung über die Entwicklung des Realismus’ dar. Innerhalb der Abhandlung werden die Grundannahmen Thomas Hobbes’ zur Entstehung der Staaten, des theoretischen Modells des Naturzustandes und die Verfasstheit seines institutionellen Staates dargestellt. Im Folgenden werden dann unterschiedliche Vertreter des Realismus untersucht, deren Grundthesen in Kürze dargestellt und mit denen Hobbes’ verglichen werden. Als Vertreter des Realismus’ wurden Morgenthau, Waltz und Mearsheimer ausgesucht. Durch diese Auswahl ist ein historischer Durchgang durch die Entwicklung dieser Denkschule von ihren Anfängen, bis in die Gegenwart hinein gewährleistet.
Es ist das Ziel zu zeigen, welche Grundthesen und Denkweisen die Jahrhunderte überlebt haben und welche modifiziert wurden. Darüber hinaus soll untersucht werden, welche Unterschiede in den Theorien zu entdecken sind.
Am Abschluss soll eine Bewertung hinsichtlich der Erklärungskraft der Theorien insgesamt stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.Thomas Hobbes

2.1. Hobbes’ Konzeption des Naturzustandes

2.2. Die Entstehung der Staaten

2.3. Der institutionelle Staat

3. Theorien moderner Vertreter des Realismus

3.1. Morgenthaus Machtpolitik

3.2. Waltz’ defensiver Neorealismus

3.3. Mearsheimers offensiver Realismus

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Realismus, indem sie die Grundannahmen von Thomas Hobbes über den Naturzustand und die Staatsbildung mit den Theorien moderner Realisten vergleicht, um Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in der Erklärungskraft dieser Ansätze aufzuzeigen.

  • Grundlagen der politischen Philosophie nach Thomas Hobbes
  • Vergleichende Analyse von Machtpolitik und staatlichem Handeln
  • Systematische Gegenüberstellung von Morgenthau, Waltz und Mearsheimer
  • Analyse des anarchischen internationalen Systems
  • Überprüfung der Selbsterhaltungsprämisse als zentrales Staatsziel

Auszug aus dem Buch

2.1. Hobbes’ Konzeption des Naturzustandes

Ihm ist bei der Beschreibung durchaus bewusst, dass es diesen Naturzustand in seiner Reinform nie gab, jedoch dient er ihm zur Veranschaulichung und zur Begründung der Notwendigkeit eines Herrschaftsapparates. Dieses Denkmodell wird zunächst dargestellt, um die folgenden Argumentationen Hobbes’ nachvollziehen zu können.

Hobbes geht von einer generellen Gleichheit der Menschen hinsichtlich ihrer natürlichen Beschaffenheit aus. Sein Ansatzpunkt ist, dass alle Menschen sowohl körperlich, wie auch geistig ähnlich begabt sind, etwaige Unterschiede in der körperlichen Verfasstheit könne man durch List, oder durch Verbündung mit anderen immer ausgleichen (Vgl. Hobbes 1970:112f). Allerdings führt er die Selbstzufriedenheit, als allgemeines Merkmal der Menschen ein. Ein Jeder, so Hobbes, würde sowohl seinen eigenen Verstand und seine Körperkräfte so einschätzen, dass er dem anderen überlegen ist. Durch diese Einschätzung sei es nun bedingt, dass ein Jeder hofft, seine Konzeption eines guten Lebens zum Vollzug bringen zu können. Daraus müsse nun denklogisch die Feindschaft zu Anderen resultieren, da ein Konkurrenzkampf um knappe Güter stattfinden müsse (Vgl. Hobbes 1970:113f).

Da ein Jeder aber nur auf seine eigenen Fähigkeiten angewiesen sei, und es keine allgemeine Ordnung gäbe, sei es immer möglich, dass der Nachbar sich den Besitz seines Gegenübers aneignen will. Hinzu kommt noch verschärfend, dass dieser Nachbar auch die Konkurrenz, durch Tötung, ganz ausschalten kann (Vgl. Hobbes 1970:114). Durch diesen Zustand entsteht eine ständige Angst eines Jeden. Denn durch die gleichmäßige Vergabe der Talente ist es, wie oben beschrieben, jederzeit möglich, dass auch der Stärkste durch List oder den Zusammenschluss mehrerer Schwächerer getötet, oder ‚enteignet’ wird. Es kommt zu ‚Präventivschlägen’ der Menschen. Man muss in diesem Falle die Vorherrschaft über die Anderen erlangen, bevor diese aktiv werden und man selbst unterdrückt oder getötet wird (Vgl. Hobbes 1970:114).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der historisch angelegten Untersuchung der Entwicklung des Realismus, von den Anfängen bei Hobbes bis zur Gegenwart.

2.Thomas Hobbes: Analyse der hobbesschen Denkmodelle zum Naturzustand und zur Entstehung sowie Ausgestaltung des institutionellen Staates.

3. Theorien moderner Vertreter des Realismus: Gegenüberstellung der Grundkonzeptionen von Morgenthau, Waltz und Mearsheimer mit den hobbesschen Ausgangspunkten.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Theorien unter Berücksichtigung ihrer gemeinsamen Prämisse des Überlebensstrebens sowie ihrer Erklärungsleistung für reale politische Ereignisse.

Schlüsselwörter

Realismus, Thomas Hobbes, Naturzustand, Machtpolitik, Anarchie, Internationales System, Morgenthau, Waltz, Mearsheimer, Selbsterhaltung, Sicherheit, Machtstreben, Staaten, Politische Philosophie, Abschreckung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung der realistischen Schule in der Theorie der Internationalen Beziehungen, beginnend bei den philosophischen Grundlagen von Thomas Hobbes bis hin zu zeitgenössischen Vertretern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen der Naturzustand, die Genese des Staates, das Prinzip der Anarchie im internationalen System sowie das Machtstreben als zentrale Triebfeder staatlichen Handelns.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche hobbesschen Grundthesen die Zeit überdauert haben, welche modifiziert wurden und wie sich die Theorien in ihrer Erklärungskraft unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine historisch angelegte Untersuchung und vergleichende Analyse, um die theoretischen Konzepte unterschiedlicher Vertreter des Realismus systematisch gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Hobbes’ Konzepte detailliert dargelegt, gefolgt von einer Analyse der Machtpolitik nach Morgenthau, des defensiven Neorealismus von Waltz und des offensiven Realismus von Mearsheimer.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Realismus, Anarchie, Machtstreben, Selbsterhaltung, Sicherheitspolitik und das internationale System geprägt.

Worin liegt laut dem Autor der Hauptunterschied zwischen Morgenthau und Hobbes?

Morgenthau führt im Gegensatz zu Hobbes zusätzlich zu der Furcht vor dem gewaltsamen Tod weitere Motive wie die Hoffnung auf Gewinn und die Bindung an Institutionen ein, um das menschliche Handeln zu erklären.

Wie unterscheidet sich Mearsheimers Ansatz von den anderen betrachteten Theoretikern?

Während bei Hobbes, Morgenthau und Waltz das menschliche Machtstreben oder die menschliche Grunddisposition eine zentrale Rolle spielen, begründet Mearsheimer das Handeln der Staaten primär durch die anarchische Struktur des internationalen Systems selbst.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„After all, for every neck, there are two hands to choke it.“
Untertitel
Die Entwicklung des Realismus an ausgewählten Beispielen in Bezug auf Hobbes’ Leviathan
Hochschule
Universität Stuttgart  (Abteilung für Internationale Beziehungen und Europäische Integration )
Veranstaltung
Theorien der internationalen Beziehungen
Note
1,5
Autor
Martin Böse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V153241
ISBN (Buch)
9783640653492
ISBN (eBook)
9783640653720
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hobbes Mearsheimer Waltz Morgenthau Machtpolitik Realismus offensiv
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Böse (Autor:in), 2010, „After all, for every neck, there are two hands to choke it.“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/153241
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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