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Entscheidungsprozesse in der Legislative – Das Europäische Parlament

Titel: Entscheidungsprozesse in der Legislative – Das Europäische Parlament

Referat (Ausarbeitung) , 2009 , 14 Seiten , Note: 1,70

Autor:in: Eike Christoph Windscheid (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Europäische Union in ihrer Konstitution als Staatenbund ist ein sich stetig veränderndes Gebilde: Einerseits betreffend ihre äußere Gestalt durch Erweiterungsrunden, andererseits durch die zentrale Aufgabe der Befriedigung von Partikularinteressen durch Implementation friedlicher Wirtschaftsbeziehungen und gemeinsamer Rechtsgrundlagen. Das Hervorbringen in diesem Zusammenhang stehender, kollektiv bindender Rechtsnormen vor dem Hintergrund sich verändernder Interessenslagen bedarf somit fortwährender Anpassung. In vielerlei Hinsicht ist die Beständigkeit der EU daher Produkt ihrer Wandlungsfähigkeit.
So hat sich beispielsweise die Kompetenzverteilung innerhalb des politischen Systems der EU seit Ende der Achtziger und besonders seit Ende der Neunziger Jahre, einhergehend mit stetigen Veränderungen durch die Verträge von Amsterdam und Nizza, beträchtlich verschoben. Viele sehen im Ergebnis das Europäische Parlament als „Gewinner“.
Die zentrale Problemstellung dieser Ausarbeitung soll nun die Frage nach der tatsächlichen Macht des Europäischen Parlamentes sein und nach dessen Einfluss auf der Ebene der EU.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung und maßgebende Fragestellung

I. Wie mächtig ist das Europäische Parlament wirklich?

II. Die Stellung des Europäischen Parlamentes im politischen System

B. Überblick

I. Zusammensetzung und Aufbau

II. Parteien und Wahlen

III. Geschichte und Entwicklung: Probleme und Erfolge

C. Funktionen des Europäischen Parlamentes

I. Beratungsfunktion

II. Kontrollbefugnisse

1. Misstrauensvotum und Haushaltskontrolle

2. Fragerecht

3. Klagerecht

4. Einsetzung eines Untersuchungsausschusses

5. Petitionsrecht durch EU-Bürger

III. Rechtsetzung, Gesetzgebung

1. Mitentscheidungsverfahren

2. Zustimmungsverfahren

3. Initiativrecht

D. Kritische Bewertung der Fragestellung, Zusammenfassung und Ausblick

I. Wie mächtig ist das Europäische Parlament wirklich?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die tatsächliche Macht und den politischen Einfluss des Europäischen Parlaments innerhalb des EU-Institutionengefüges. Dabei steht die Frage im Zentrum, inwieweit die formalen Befugnisse des einzigen direkt gewählten Organs der EU in der Praxis eine effektive demokratische Kontrolle und Mitgestaltung ermöglichen.

  • Historische Entwicklung der Kompetenzen des Europäischen Parlaments
  • Struktur, Aufbau und parteipolitische Zusammensetzung
  • Wahlverfahren und demokratische Legitimation
  • Funktionen in der Gesetzgebung und Kontrolle der EU-Exekutive
  • Kritische Analyse der Machtverhältnisse im europäischen Integrationsprozess

Auszug aus dem Buch

I. Wie mächtig ist das Europäische Parlament wirklich?

Die Europäische Union in ihrer Konstitution als Staatenbund ist ein sich stetig veränderndes Gebilde: Einerseits betreffend ihre äußere Gestalt durch Erweiterungsrunden, andererseits durch die zentrale Aufgabe der Befriedigung von Partikularinteressen durch Implementation friedlicher Wirtschaftsbeziehungen und gemeinsamer Rechtsgrundlagen. Das Hervorbringen in diesem Zusammenhang stehender, kollektiv bindender Rechtsnormen vor dem Hintergrund sich verändernder Interessenslagen bedarf somit fortwährender Anpassung. In vielerlei Hinsicht ist die Beständigkeit der EU daher Produkt ihrer Wandlungsfähigkeit.

So hat sich beispielsweise die Kompetenzverteilung innerhalb des politischen Systems der EU seit Ende der Achtziger und besonders seit Ende der Neunziger Jahre, einhergehend mit stetigen Veränderungen durch die Verträge von Amsterdam und Nizza, beträchtlich verschoben. Viele sehen im Ergebnis das Europäische Parlament als „Gewinner“.

Die zentrale Problemstellung dieser Ausarbeitung soll nun die Frage nach der tatsächlichen Macht des Europäischen Parlamentes sein und nach dessen Einfluss auf der Ebene der EU.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung und maßgebende Fragestellung: Diese Einführung erläutert die dynamische Natur der EU und führt in die zentrale Forschungsfrage nach der tatsächlichen Macht und dem Einfluss des Europäischen Parlaments ein.

B. Überblick: Dieses Kapitel behandelt die personelle Zusammensetzung, die Parteienlandschaft sowie die historische Entwicklung des Parlaments von einer rein beratenden Versammlung hin zu einem bedeutenden Mitgesetzgeber.

C. Funktionen des Europäischen Parlamentes: Hier werden die detaillierten Beratungs-, Kontroll- und legislativen Befugnisse des Parlaments analysiert, einschließlich Verfahren wie dem Misstrauensvotum und dem Mitentscheidungsverfahren.

D. Kritische Bewertung der Fragestellung, Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil hinterfragt die Rolle des Parlaments im Integrationsprozess kritisch und beleuchtet die Spannungsfelder zwischen nationalen Interessen und der Stärkung supranationaler Demokratie.

Schlüsselwörter

Europäisches Parlament, Europäische Union, Demokratische Legitimation, Mitentscheidungsverfahren, Gesetzgebung, Kontrollbefugnisse, Politische Fraktionen, Europawahlen, Institutionengefüge, Integration, Supranationalität, Rechtsnormen, Kompetenzverteilung, Petitionsrecht, Untersuchungsausschuss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle und den tatsächlichen Machtgehalt des Europäischen Parlaments im institutionellen Gefüge der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die historische Kompetenzentwicklung, die Organisation, die legislativen Befugnisse und die Kontrollmöglichkeiten des Parlaments gegenüber der Kommission und anderen Organen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, wie mächtig das Europäische Parlament im Vergleich zu den anderen EU-Organen tatsächlich ist und wie es seinen Einfluss im Integrationsprozess ausübt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten politikwissenschaftlichen und rechtlichen Analyse der EU-Verträge, der institutionellen Struktur und relevanter fachwissenschaftlicher Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil detailliert die verschiedenen Funktionen des Parlaments, insbesondere seine Kontrollbefugnisse wie das Fragerecht und Misstrauensvotum sowie seine Mitwirkung an der Gesetzgebung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Europäisches Parlament, demokratische Legitimation, Mitentscheidungsverfahren und Kompetenzzuwachs durch Vertragsänderungen.

Warum ist das Mitentscheidungsverfahren für das Parlament so wichtig?

Es verleiht dem Parlament eine gleichberechtigte Stellung bei der Verabschiedung europäischer Gesetze und beinhaltet ein Vetorecht, wodurch es faktisch zum Mitgesetzgeber avanciert.

Welche Rolle spielt die direkte Wahl für die Legitimation des Parlaments?

Die Direktwahl ist der zentrale Legitimationsgrund, da das Parlament dadurch als einziges EU-Organ unmittelbar die Interessen der EU-Bürger vertritt.

Welche Kritikpunkte werden bezüglich der Europawahlen angeführt?

Kritisiert werden insbesondere der stetige Rückgang der Wahlbeteiligung und die fehlende proportionale Sitzverteilung, die eine demokratische Gleichheit der Wahl infrage stellt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entscheidungsprozesse in der Legislative – Das Europäische Parlament
Hochschule
Universität Osnabrück  (Fachbereich Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Strukturen und Funktionen des politischen Systems der EU
Note
1,70
Autor
Eike Christoph Windscheid (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
14
Katalognummer
V152808
ISBN (Buch)
9783640647781
ISBN (eBook)
9783640648269
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Europäische Union Europäisches Parlament Legislative EU
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eike Christoph Windscheid (Autor:in), 2009, Entscheidungsprozesse in der Legislative – Das Europäische Parlament, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/152808
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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