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Cumbia Villera

Eine Analyse der Umgangssprache von Buenos Aires anhand von Liedtexten

Titel: Cumbia Villera

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sarah Pabst (Autor:in)

Romanistik - Lateinamerikanische Philologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Buenos Aires, Stadt am Rio de la Plata, deren abgeblätterte imposante Fassade von längst vergangenem Reichtum erzählt. Wo einst vor allem Tangoklänge durch die Gassen und Straßen ertönten und sich Matrosen und Geschäftsmänner in Bordellen und später in riesigen Tangosälen mit den Frauen auf einen Tanz trafen, hat sich das Gesicht der Stadt geändert.
Wer genau hinsieht, erkennt die sogenannten Villas miserias, zum Teil riesige Slums aus Wellblechhütten und ausgetretenen Pfaden, die sich durch die ganze Stadt und ihre Provinzen ziehen.
Hier ertönen ganz andere Klänge, es ist die Cumbia Villera, Musik der Ärmsten der Stadt, die heute die Rolle des Tangos übernommen hat. Ihre Sprache bezieht sich vor allem auf den Lunfardo.
In dieser Arbeit möchte ich die Herkunft und Kultur der Cumbia Villera beschreiben, die Etymologie verschiedener Worte in den Liedtexten erläutern und somit den Wandel der Umgangssprache in Buenos Aires in den letzten Jahren verdeutlichen. Alle
angeführten Definitionen sind, soweit nicht anders vermerkt, dem Novísimo diccionario lunfardo von José Gobello entnommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spanisch in Argentinien

2.1. Die Eroberung Argentiniens

2.2. Einflüsse auf die Entstehung des argentinischen Spanischs

2.2.1. Die Ausgangslage

2.2.2. Die Eroberer und weitere Einflüsse

2.2.3. Masseneinwanderung und europäische Kontaktsprachen

2.2.4. Sprachliche Besonderheiten

3. Lunfardo und Tango

4. Cumbia Villera

4.1. Tango und Cumbia Villera

4.2. Deutlichkeit und Degradation der Sprache

4.3. Selbstbild und Selbsterfahrung des villeros

5. Analyse ausgewählter Liedertexte

5.1. Verrat des villero-Daseins

5.2. Sozialkritische Thematik

5.3. Der Alltag eines pibe chorro in der Cumbia Villera

5.4. Frauen und Cumbia Villera

6. Tumberos und täglicher Sprachwandel

7. Schlussfolgerung

8. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herkunft und kulturelle Bedeutung der Cumbia Villera als Musikstil der ärmsten Bevölkerungsschichten in Buenos Aires. Ziel ist es, durch die etymologische Analyse von Liedtexten den aktuellen Wandel der Umgangssprache sowie die sozioökonomische Lebensrealität in den villas miserias zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung des argentinischen Spanischs und Einflüsse von Kontaktsprachen
  • Die Rolle des Lunfardo und der Germanía als Geheimsprachen der Unterschicht
  • Vergleich zwischen der traditionellen Tango-Kultur und der modernen Cumbia Villera
  • Sozialkritische Aspekte und die Darstellung von Marginalisierung in den Liedtexten
  • Sprachliche Selbstbehauptung der villeros gegenüber der Oberschicht

Auszug aus dem Buch

4.1. Tango und Cumbia Villera

Auch wenn er heute in großen Ballsälen und unter riesigen Stuckdecken von eleganten Paaren getanzt wird, steht trotzdem der Tango von allen vorherrschenden Musikstilen der Cumbia Villera am nächsten. Denn geboren wurde der Tango nach der Überwindung der Pest und des Gelbfiebers an Orten des öffentlichen Vergnügens, welche offizielle Bordelle sein konnten oder Orte, an denen Zuhälterei und Prostitution auch nicht fern war.

Si bien el creador del Tango es el compadrito y no todos los compadritos eran fiocas ni caralisas, el baile del Tango era, ostensible o disimuladamente libidnoso. (Gobello 2003: 85)

Nicht wenige Titel beinhalten doppeldeutige, obszöne Anspielungen wie “El fierrazo”, “Dos sin sacar” und “Bartolo tenía una flauta”, in anderen sind die Eufemismen offensichtlich: “Qué polvo con tanto viento, sacudime la persiana” (Gobello 2003 : 86).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Cumbia Villera als moderne Ausdrucksform der Armen in Buenos Aires und deren Verbindung zum historischen Erbe des Tangos.

2. Spanisch in Argentinien: Untersuchung der historischen und soziolinguistischen Entwicklung der Sprache, geprägt durch Kolonialisierung, Migration und indigene Einflüsse.

3. Lunfardo und Tango: Beschreibung des Lunfardo als einstige Gaunersprache, die durch italienisch-spanische Interferenzen entstand und in die Umgangssprache einging.

4. Cumbia Villera: Analyse dieses Musikstils als Stimme der Elendsviertel und Untersuchung des Selbstbildes ihrer Bewohner.

5. Analyse ausgewählter Liedertexte: Detaillierte Untersuchung spezifischer Liedtexte hinsichtlich ihrer Thematisierung von sozialem Verrat, Kriminalität und dem Rollenbild der Frau.

6. Tumberos und täglicher Sprachwandel: Analyse der Germanía als Geheimsprache und deren stetige Transformation innerhalb der Gefängnis- und Slumkultur.

7. Schlussfolgerung: Fazit zur Rolle der Sprache als ständigem Wandel unterworfenes Instrument, das nicht nur Kriminelle, sondern eine ganze Generation repräsentiert.

8. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Wörterbücher.

Schlüsselwörter

Cumbia Villera, Buenos Aires, Lunfardo, Germanía, villas miserias, Umgangssprache, Soziolinguistik, Liedtextanalyse, Marginalisierung, Sprachwandel, Tango, pibe chorro, Migration, soziale Schichten, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die soziolinguistische Analyse der Cumbia Villera als Ausdruckskultur der ärmsten Bevölkerungsschichten in Buenos Aires.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Im Zentrum stehen die Entwicklung des argentinischen Spanischs, die Entstehung des Lunfardo und die soziokulturelle Bedeutung der Liedtexte der Cumbia Villera.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine etymologische Analyse der Texte den Wandel der Umgangssprache und die soziale Identität der Bewohner von Slums aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert historische Sprachbetrachtung mit der Analyse soziokultureller Jargons sowie der qualitativen Auswertung aktueller Liedtexte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Sprachwurzeln, den Vergleich zwischen Tango und Cumbia Villera sowie die Thematisierung von Kriminalität und sozialer Ausgrenzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Cumbia Villera, Lunfardo, Germanía, villas miserias und der soziolinguistische Sprachwandel in Argentinien.

Was unterscheidet die Cumbia Villera inhaltlich vom klassischen Tango?

Während der Tango Liebe und Leidenschaft als zentrale Motive behandelt, konzentriert sich die Cumbia Villera stärker auf den Alltag in Slums, Kriminalität und die Ablehnung gesellschaftlicher Normen.

Warum wird die Cumbia Villera als "lunfardo del tercer milenio" bezeichnet?

Da sie als heutige Weiterentwicklung der ehemaligen Gaunersprache fungiert, die nun von einer ganzen Generation als Jargon genutzt wird, anstatt nur eine Randgruppe zu definieren.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Cumbia Villera
Untertitel
Eine Analyse der Umgangssprache von Buenos Aires anhand von Liedtexten
Hochschule
Universität zu Köln  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
Español Atlántico - Spanisch in Amerika
Note
1,3
Autor
Sarah Pabst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
26
Katalognummer
V152765
ISBN (eBook)
9783640646845
ISBN (Buch)
9783640647149
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachwissenschaft Argentinien Cumbia Villera Lunfardo Romanistik Lateinamerika Spanisch cocoliche Buenos Aires Umgangssprache Cumbia
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Pabst (Autor:in), 2009, Cumbia Villera, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/152765
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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