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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Chancen(un)gleichheit an deutschen Schulen. Das Zusammenspiel von sozialer Herkunft und Bildungserfolg

Titel: Chancen(un)gleichheit an deutschen Schulen. Das Zusammenspiel von sozialer Herkunft und Bildungserfolg

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2023 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Aylin Hörsting (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit befasst sich mit der Frage, wie der soziale Hintergrund von Schülern ihre Bildungschancen und -ergebnisse beeinflusst. Es wird untersucht, ob und inwieweit Faktoren wie das Einkommen der Eltern, der Bildungsstand der Eltern oder die soziale Schichtzugehörigkeit Auswirkungen auf den Bildungserfolg haben. Solche Arbeiten können zeigen, ob Bildungsungleichheit besteht und wie stark sie ausgeprägt ist. Sie können auch dazu beitragen, mögliche Ursachen für diese Ungleichheit zu identifizieren und Maßnahmen zu entwickeln, um sie zu verringern. Es ist wichtig, diese Zusammenhänge zu verstehen, um eine gerechtere Bildungspolitik und -praxis zu fördern.

Die Schule untersteht als eine öffentliche Institution des demokratischen Rechts- und Sozialstaates den Bestimmungen des Grundgesetzes, wodurch sie dem Gleichheitsprinzip verpflichtet ist. Das bedeutet in der Praxis, dass jedes Individuum unabhängig von den Leistungsmerkmalen dieselben Chancen hat, seine Leistung zu entfalten, um eine Chancengleichheit zu gewährleisten. Eine Verwirklichung dessen wäre im Sinne des demokratischen Bildungssystems dann gegeben, wenn "gleichleistungsstarken Kinder verschiedener sozialer Gruppen dem Anteil dieser Gruppen an der Gesamtbevölkerung entsprechend bei einem bestimmten Schulabschluss vertreten [wären]". Damit das Ziel der Chancengleichheit erreicht werden kann, müssen im Bildungssystem geeignete Fördermaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit einer eher niedrigen sozialen Herkunft eingerichtet werden.

In der Arbeit wird die Verbindung zwischen gesellschaftlichen Strukturen und individuellem Verhalten und Erleben der Gesellschaft besonders mit Hilfe von Bourdieus Theorie der drei Kapitalarten untersucht. Zusätzlich dient der Hamburger Sozialindex als Beispiel, um aufzuzeigen inwieweit politische Maßnahmen zur Bekämpfung von Chancenungleichheit im Bildungssystem beitragen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsbestimmungen

2.1.1 Bildungsungleichheit

2.1.2 Soziale Herkunft

2.2 Strukturen des deutschen Bildungssystems

3. Bourdieus Theorie der sozialen Praxis

3.1. Bourdieus Theorie und die Bedeutung seiner Forschung für das Verständnis sozialer Ungleichheit

3.2 Die Kapitalsorten

3.3 Die aktuelle Studienlage in Bezug auf die Aktualität von Bourdieus Theorie

4. Lösungsansatz: Der Hamburger Sozialindex

4.2 Auswirkungen auf die Bildungsungleichheit im Schulsystem

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen der sozialen Herkunft von Schüler*innen und ihrem Bildungserfolg im deutschen Schulsystem. Ziel ist es, unter Rückgriff auf Bourdieus Theorie der drei Kapitalarten aufzuzeigen, wie soziale Ungleichheit reproduziert wird und inwiefern politische Lösungsansätze, spezifisch der Hamburger Sozialindex, zur Verringerung dieser Bildungsungleichheiten beitragen können.

  • Bildungsungleichheit als Folge sozialer Herkunft
  • Bourdieus Theorie der Kapitalsorten (ökonomisch, kulturell, sozial)
  • Strukturen und Selektionsmechanismen des deutschen Bildungssystems
  • Der Hamburger Sozialindex als bildungspolitisches Instrument
  • Chancengerechtigkeit in der schulischen Praxis

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Kapitalsorten

Bourdieu unterscheidet zwischen insgesamt drei Kapitalsorten, welche wie folgt lauten: das ökonomische Kapital, das kulturelle Kapital, sowie das soziale Kapital. Da das kulturelle Kapital als entscheidend für die gesellschaftliche Position im sozialen Raum und damit auch für den schulischen Bildungserfolg betrachtet wird, liegt der Fokus dieser Arbeit hauptsächlich auf dessen detaillierten Beschreibung. Die ausführlichere Betrachtung des sozialen und ökonomischen Kapitals wird hier dementsprechend nicht vorgenommen.

Bourdieu unterteilt den Begriff des kulturellen Kapitals wiederum in drei Formen, welche im Folgenden erläutert werden.

Das inkorporierte kulturelle Kapital: Diese Kapitalform umfasst internalisiertes Wissen und Verhaltensweisen, die im Laufe von Bildungsprozessen erworben werden und "immer von den Umständen ihrer ersten Aneignung geprägt sind" (Bourdieu 2005: 49). Das bedeutet, dass das Wissen und die Verhaltensweisen eines Individuums durch ihr Elternhaus geprägt sind und somit klassenspezifisch sind. Dies kann sich beispielsweise in der Sprechweise zeigen (ebd.: 57). Bourdieu bezeichnet diesen Komplex aus internalisierten Verhaltensweisen, der „die Haltung des Individuums in der sozialen Welt, seine Dispositionen, seine Gewohnheiten, seine Lebensweise, sine Wertvorstellungen“ umfasst, als Habitus (Fuchs-Heinritz & König 2014: 89). Der Begriff Habitus ist ein zentrales Kernstück in Bourdieus Theorien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, wie der soziale Hintergrund von Schüler*innen deren Bildungschancen beeinflusst, und rechtfertigt die Untersuchung vor dem Hintergrund des im Grundgesetz verankerten Gleichheitsprinzips.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Bildungsungleichheit und soziale Herkunft und beschreibt die förderale Struktur sowie die verschiedenen Stufen des deutschen Bildungssystems.

3. Bourdieus Theorie der sozialen Praxis: Hier werden die drei Kapitalsorten nach Pierre Bourdieu erläutert und deren Relevanz für die Reproduktion sozialer Ungleichheit im Bildungssystem anhand aktueller Studien belegt.

4. Lösungsansatz: Der Hamburger Sozialindex: Dieser Abschnitt analysiert das Instrument des Hamburger Sozialindex als politischen Lösungsansatz, um durch gezielte Ressourcenverteilung den ungleichen Startbedingungen im Bildungssystem entgegenzuwirken.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das deutsche Bildungssystem die soziale Herkunft reproduziert, wobei schulspezifische Ansätze wie der Hamburger Sozialindex zwar sinnvoll, jedoch allein nicht ausreichend sind, um tiefgreifende strukturelle Chancenungleichheiten zu beseitigen.

Schlüsselwörter

Soziale Herkunft, Bildungsungleichheit, Bourdieu, Kulturelles Kapital, Habitus, Hamburger Sozialindex, Chancengleichheit, Deutsches Bildungssystem, Bildungserfolg, Ressourcenverteilung, Segregation, Kapitalarten, Bildungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des sozialen Hintergrunds von Schüler*innen auf deren Bildungschancen und -ergebnisse im deutschen Schulsystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Bildungsungleichheit, Bourdieus Theorie der Kapitalsorten, die Funktionsweise des deutschen Schulsystems sowie die Analyse politischer Gegenmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch familiäre Rahmenbedingungen soziale Ungleichheit im Bildungssystem reproduziert wird und welche Ansätze existieren, um diese zu verringern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die Bildungswissenschaftliche Literatur, soziologische Theorien (Bourdieu) und aktuelle Datenberichte (z.B. Datenreport, PISA) zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Anwendung von Bourdieus Kapitaltheorie auf den schulischen Kontext sowie die Untersuchung des Hamburger Sozialindex als Lösungsstrategie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind soziale Herkunft, kulturelles Kapital, Habitus, Bildungsungleichheit und Hamburger Sozialindex.

Warum wird der Hamburger Sozialindex in dieser Arbeit hervorgehoben?

Der Hamburger Sozialindex dient als Beispiel für einen politischen Lösungsansatz, der versucht, auf Basis von Bourdieus Theorie durch eine bedarfsgerechte Ressourcenverteilung an Schulen Bildungsungerechtigkeiten abzumildern.

Welche Limitationen werden für schulische Maßnahmen identifiziert?

Die Arbeit schlussfolgert, dass schulische Maßnahmen wie finanzielle Unterstützung zwar positive Entwicklungen fördern, jedoch an Grenzen stoßen, da sie die tiefgehende, durch das Elternhaus geprägte kulturelle Prägung nicht vollständig ausgleichen können.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Chancen(un)gleichheit an deutschen Schulen. Das Zusammenspiel von sozialer Herkunft und Bildungserfolg
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,7
Autor
Aylin Hörsting (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
25
Katalognummer
V1519403
ISBN (eBook)
9783389092996
ISBN (Buch)
9783389093009
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit Kinder- und Jugendhilfe Bildungsungleichheit Chancenungleichheit Bildungswesen Bildungssystem Bourdieus Theorie Soziale Herkunft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Aylin Hörsting (Autor:in), 2023, Chancen(un)gleichheit an deutschen Schulen. Das Zusammenspiel von sozialer Herkunft und Bildungserfolg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1519403
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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