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Die Moskaureise Adenauers 1955

Der Verlauf der Reise und ihr Ausgang im Spiegel der Presse und der Meinung des Volkes

Titel: Die Moskaureise Adenauers 1955

Hausarbeit , 2010 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Martin Falkenberg (Autor:in)

Politik - Geschichte der politischen Systeme

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf das Thema der Moskaureise Adenauers bin ich gestoßen, als ich im Verlauf des auf dem Deckblatt genannten Seminars meine Großeltern fragte, was diese über Konrad Adenauer denken würden und beide sofort die Befreiung der zehntausend letzten Gefangenen erwähnten und dies als Adenauers größte Leistung nannten. Nachdem ich mich im Internet über die Thematik informierte, interessierte mich sofort die Gegensätzlichkeit der Verhandlungen. Hatte man sich tagsüber am Konferenztisch noch mit Fäusten gedroht und hart verhandelt, trank man abends zusammen Wodka und vergaß die harten Verhandlungen. Weiterhin interessierte mich das Schicksal der Kriegsgefangenen in der SU, was ja zumeist, im Vergleich zu westlicher Gefangenschaft, als besonders hart beschrieben wurde. Mit der Thematik der Moskaureise sehe ich diese Punkte gut verbunden. Die Reaktion meiner Großeltern machte mich neugierig darüber, inwiefern die Reise Adenauers sein Bild in der deutschen Bevölkerung beeinflusst hat und inwieweit die Presse über die Reise berichtete. Ich möchte in meiner Arbeit zuerst auf den Hintergrund der Reise eingehen, indem ich die allgemeine politische Situation im Jahr 1955, den vorherigen Notenaustausch der BRD und der SU und die Situation der deutschen Kriegsgefangenen in dieser beschreibe. Daraufhin möchte ich die Vorbereitungen auf die Reise nach Moskau, sowie diese selbst erläutern, wobei ich mich an den „Erinnerungen“ Adenauers und an „Adenauers Reise nach Moskau“ von Werner Kilian orientiere. Nach dieser Darstellung der Tage in Moskau und deren Ausgang, möchte ich die Reaktion in der Presse und die Auswirkungen der Reise auf die deutsche Volksmeinung untersuchen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrund der Reise Adenauers

2.1. Allgemeine politische Situation 1955

2.2. Situation der Kriegsgefangenen in der Sowjetunion

2.3. Anzahl der Kriegsgefangenen

2.4. Die Einladung Russlands

2.4.1. 7. Juni 1955

2.4.2. Reaktionen auf die Einladung

3. Vorbereitungen auf die Reise

3.1. Politische Vorbereitungen

3.2. Technische Vorbereitungen

4. Ablauf der Reise

4.1. Die deutschen und sowjetischen Konferenzteilnehmer

4.2. Die Ankunft

4.3. Der erste Verhandlungstag

4.4. Der zweite Verhandlungstag

4.5. Der dritte Verhandlungstag

4.6. Der vierte Verhandlungstag

4.7. Die Rückreise nach Deutschland

5. Reaktion der deutschen Presse

6. Auswirkung auf die Volksmeinung

7. Schlussbetrachtung

8. Verzeichnisse

8.1. Abkürzungen

8.2. Quellen

8.3. Sekundärliteratur

8.4. Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Moskaureise Konrad Adenauers im Jahr 1955. Ziel ist es, den Ablauf der Verhandlungen darzustellen und den Einfluss dieses Ereignisses auf das öffentliche Bild Adenauers in der Bevölkerung sowie in der deutschen Presse zu analysieren, insbesondere unter dem Aspekt der Freilassung der letzten deutschen Kriegsgefangenen.

  • Politischer Kontext und Rahmenbedingungen der Reise 1955
  • Logistische und politische Vorbereitungen der deutschen Delegation
  • Verhandlungsverlauf zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion
  • Rolle der Kriegsgefangenenfrage im diplomatischen Austausch
  • Mediale Rezeption und langfristige Auswirkungen auf das Image Adenauers

Auszug aus dem Buch

4.4. Der zweite Verhandlungstag

Der Tag begann mit einer Rede Bulganins, in der er mit unerwarteter Schärfe auf die Forderungen Adenauers einging. Er zählte einige Vernichtungslager, wie Auschwitz und Majdanek, auf und erklärte, dass die letzten 9.628 Gefangenen, für viele dieser Gräueltaten verantwortlich seien. Da außerdem die DDR an den Verhandlungen teilnehmen müsse, was von der Bonner Delegation sicher nicht gewünscht sei, sei es deshalb weiterhin zwecklos hierüber zu diskutieren. Das Thema der Wiedervereinigung tat er ebenso mit einigen Worten ab und bat danach Adenauer seinen Standpunkt über den Botschafteraustausch mitzuteilen.

Dieser war selbst noch, wie er in seinen Erinnerungen schreibt, „sehr betroffen und erregt , insbesondere was die Frage der Kriegsgefangenen betraf“ und improvisierte daraufhin eine Antwort, da er hierauf nicht vorbereitet gewesen war. Er entgegnete unter anderem, dass von den Sowjets „auch in Deutschland viele entsetzliche Dinge im Kriege vorgekommen sind.“ Durch einen Übersetzungsfehler wurden aus den „entsetzlichen Dingen“, die Adenauer nannte, wiederum „Gräueltaten“ was Chruschtschow seinerseits dazu anspornte eine weitere Rede zu halten, in der er darauf abzielte, dass noch viel mehr Sowjets im Krieg umgekommen seien und steigerte sich selbst in den Satz hinein „Wo sie sind? In der Erde! In der Erde! In der sowjetischen Erde!“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Motivation der Arbeit durch den persönlichen Bezug zur Moskaureise und die Fragestellung nach deren Einfluss auf Adenauers Bild in der Bevölkerung.

2. Hintergrund der Reise Adenauers: Beschreibung der politischen Ausgangslage 1955, der Situation der Kriegsgefangenen und der sowjetischen Einladung.

3. Vorbereitungen auf die Reise: Darstellung der notwendigen politischen Abstimmungen mit den Westmächten sowie der technischen Herausforderungen und Sicherheitsvorkehrungen.

4. Ablauf der Reise: Detaillierte Schilderung der vier Verhandlungstage, inklusive der atmosphärischen Spannungen und der Einigung auf die Freilassung der Gefangenen.

5. Reaktion der deutschen Presse: Analyse der Berichterstattung, die vorwiegend positiv und dokumentarisch geprägt war, mit wenigen kritischen Ausnahmen.

6. Auswirkung auf die Volksmeinung: Untersuchung des langfristigen Einflusses der Reise auf das Ansehen Adenauers und die Wahrnehmung seiner historischen Leistungen.

7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Moskaureise als politischer und humanitärer Erfolg, der Adenauers Ansehen nachhaltig stärkte.

8. Verzeichnisse: Zusammenstellung der verwendeten Abkürzungen, Quellen, Sekundärliteratur und Internetressourcen.

Schlüsselwörter

Adenauer, Moskaureise, Kriegsgefangene, Sowjetunion, Wiedervereinigung, Diplomatie, Westbindung, Presse, Volksmeinung, Pariser Verträge, Delegationsreise, Historische Analyse, 1955, Außenpolitik, Parteienforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Moskaureise von Bundeskanzler Konrad Adenauer im Jahr 1955, ihren diplomatischen Verlauf sowie ihre Auswirkungen auf die deutsche Innenpolitik und Öffentlichkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die politische Lage im Jahr 1955, die Verhandlungen zur Freilassung deutscher Kriegsgefangener, das deutsch-sowjetische Verhältnis und die mediale Berichterstattung über die Delegation.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach dem Einfluss der Moskaureise auf das Image Adenauers in der Bevölkerung und wie die Presse über dieses zentrale diplomatische Ereignis berichtete.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, basierend auf der Auswertung von Memoiren, Sekundärliteratur, zeitgenössischen Presseberichten und statistischen Umfrageergebnissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Reise, die detaillierte Schilderung der vier Verhandlungstage, die Reaktion der deutschen Presse und die anschließende Analyse der Auswirkungen auf die Meinung des Volkes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Adenauer, Moskaureise, Kriegsgefangene, Diplomatie und Westbindung charakterisiert.

Welche Rolle spielte die Kriegsgefangenenfrage in Moskau?

Sie bildete den Kern der Verhandlungen; Adenauer machte die Aufnahme diplomatischer Beziehungen explizit von der Freilassung der letzten deutschen Kriegsgefangenen abhängig.

Wie reagierte die Presse auf die Reise?

Die Mehrheit der deutschen Presse berichtete fast durchweg positiv und überschwänglich, insbesondere nach dem Erfolg der Freilassungszusage, während nur vereinzelt, etwa durch Marion Gräfin Dönhoff, kritische Töne zur Verhandlungsstrategie geäußert wurden.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Moskaureise Adenauers 1955
Untertitel
Der Verlauf der Reise und ihr Ausgang im Spiegel der Presse und der Meinung des Volkes
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,0
Autor
Martin Falkenberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V151929
ISBN (eBook)
9783640637492
ISBN (Buch)
9783640637607
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Moskaureise Adenauer CDU Kriegsgefangene Sowjetunion Befreiung 1955
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Falkenberg (Autor:in), 2010, Die Moskaureise Adenauers 1955, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/151929
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Leseprobe aus  17  Seiten
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