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Die englische Limited und deutsches Gewerberecht

Title: Die englische Limited und deutsches Gewerberecht

Diploma Thesis , 2006 , 64 Pages , Grade: 2-

Autor:in: Daniel Korn (Author)

Business economics - Law

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Summary Excerpt Details

Die Wahl der optimalen Rechtsform stellt ein klassisches betriebswirtschaftliches Entscheidungsproblem für den Unternehmensgründer dar. Es ist aufgrund der mit der Entscheidung verbundenen langfristigen Konsequenzen notwendig, sich genau mit den relevanten Auswahlkriterien auseinanderzusetzen und diese mit den individuellen Zielvorstellungen abzugleichen.
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist die am meisten verbreitete – mehr als 1 Millionen – und bei Unternehmensgründungen bevorzugte Gesellschaftsform in Deutschland.1 Insbesondere der Mittelstand profitiert von den Vorteilen der Haftungsbeschränkung und dem hohen Formalisierungsgrad der Gesellschaft. Allerdings wirkt sich die bestehende Mindestkapitalausstattungspflicht von 25.000 € für einige Existenzgründer nachteilig aus, da sie oftmals eine unüberwindbare Hürde darstellt. Dieser und noch weitere Gründe – wie z. B. die Bestimmungen des deutschen Steuerrechts – führen zu einer verstärkten Suche nach alternativen Rechtsformen, welche neben der Haftungsbeschränkung zusätzlich über flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten verfügen.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat durch seine jüngste Rechtssprechung2 zur Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften, die Internationalisierung des Gesellschaftsrechts weiter vorangetrieben. Demnach sind beispielsweise Kapitalgesellschaften, die nach dem Recht eines EU-Mitgliedsstaates gegründet wurden, in allen anderen Mitgliedsstaaten als solche anzuerkennen, auch wenn sich deren Sitz weiterhin im Ausland befindet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gewerberecht

2.1 Gewerbeordnung

2.2 Ziel des Gewerberechts

2.3 Definition - Gewerbe

2.4 Gewerbefreiheit

3 Gesellschaftsrecht

4 Englisches Recht

4.1 Besonderheiten

4.2 Englisches Gesellschaftsrecht

5 GmbH

5.1 Gründung

5.2 Stammkapital

5.3 Organe

5.4 Gewinnverteilung und Jahresabschluss

5.5 Bedeutung

6 Limited

6.1 Englische Limited in Deutschland

6.2 Gründung

6.2.1 Gründungsmotiv

6.2.2 Gründungsvorgang

6.2.3 Gründung durch Dritte

6.2.4 Vorratsgesellschaften

6.2.5 Eintragung

6.2.6 Sonstige Anmeldungen

6.3 Organe

6.3.1 Directors

6.3.2 Company Secretary

6.3.3 Gesellschafterversammlung

6.4 Kapital

6.4.1 Gesellschaftskapital

6.4.2 Genehmigtes Kapital

6.4.3 Ausgegebenes Kapital

6.4.4 Angefordertes Kapital

6.4.5 Eingezahltes Kapital

6.4.6 Kapitalerhaltung

6.5 Haftung

7 Mischform

8 Andere Europäische Gesellschaften

9 Entwicklung der Rechtssprechung

9.1 Grundlage

9.1.1 Sitztheorie

9.1.2 Gründungstheorie

9.2 Rechtssprechung des EuGH

9.2.1 Centros-Entscheidung

9.2.2 Überseering-Entscheidung

9.2.3 Inspire-Art-Entscheidung

9.3 Rechtssprechung in Deutschland

9.3.1 Bayerisches Oberlandesgericht

9.3.2 Landgericht Kiel

9.3.3 Oberlandesgericht Jena

9.3.4 Oberlandesgericht Zweibrücken

9.4 Zusammenfassung der Rechtssprechung

10 Vergleich GmbH – Limited

10.1 Gründung

10.2 Kapital

10.3 Haftung

10.4 Organe

10.5 Anteilsübertragung

10.6 Steuern

10.7 Sonstiges

11 Gewerberechtliche Problemfelder

11.1 Meisterzwang

11.2 Gewerbeuntersagung

12 Öffentliche Unternehmen

13 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Eignung der englischen Limited (Ltd.) als Alternative zur deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) im deutschen Rechtsalltag. Dabei liegt der Fokus auf der Beleuchtung gewerberechtlicher sowie wirtschaftlicher Problemfelder und einem detaillierten Vergleich der beiden Gesellschaftsformen hinsichtlich Gründung, Kapital, Haftung und Verwaltung.

  • Vergleich zwischen GmbH und Limited im deutschen Rechtsraum
  • Analyse der gewerberechtlichen Herausforderungen für die Limited
  • Betrachtung der EuGH-Rechtsprechung und deren Auswirkungen auf die Sitz- und Gründungstheorie
  • Untersuchung der Haftungsrisiken für Gesellschafter und Geschäftsführer
  • Bewertung der administrativen Kosten und Anforderungen (Büro in England, steuerliche Aspekte)

Auszug aus dem Buch

6.2.2 Gründungsvorgang

In der Regel erfolgt die Gründung einer Limited schnell, einfach und mit geringem Kostenaufwand. Jede Limited wird zentral für ganz England und Wales in dem registrar of companies (Firmenregister) beim Companies House angemeldet. Ist die Limited dort eingetragen, so ist sie wirksam gegründet und rechtsfähig.

Der Anmeldung sind folgende Dokumente als Gründungsvoraussetzungen vorzulegen:

- Die Gesellschaftssatzung

Das Wirtschaftsministerium hat kraft Ermächtigung im CA eine offizielle Mustersatzung für die Ltd. erlassen. Sie besteht aus zwei Teilen, den aritcles (Table A) und dem memorandum (Table B). Companies Regulations 1985 ist die Rechtsvorschrift, in der beide enthalten sind. Unter memorandum of association versteht man die Gründungsurkunde, in der die Gesellschaftsbezogenen Daten wie Firma, Sitz, Kapital, Unternehmensgegenstand und die Vereinbarung der beschränkten Haftung stehen. Das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern (Innenrecht der Gesellschaft) wird in den articles of association geregelt. Wird bei den articles eine einschlägige Mustersatzung verwendet, so ist sie bei der Anmeldung nicht mit einzureichen. Da reicht ein Vermerk aus, dass diese angewendet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert das Entscheidungsproblem bei der Rechtsformwahl zwischen der bewährten GmbH und der englischen Limited vor dem Hintergrund der europäischen Niederlassungsfreiheit.

2 Gewerberecht: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des deutschen Gewerberechts, die Gewerbeordnung sowie die Ziele des Schutzes der Allgemeinheit vor unzuverlässigen Gewerbetreibenden.

3 Gesellschaftsrecht: Hier werden die Grundzüge des Gesellschaftsrechts und die Unterscheidung zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland dargelegt.

4 Englisches Recht: Ein Überblick über das angelsächsische Rechtssystem, das primär auf Fallrecht basiert, sowie eine Einführung in die Besonderheiten des englischen Gesellschaftsrechts.

5 GmbH: Detaillierte Darstellung der deutschen GmbH, ihrer Organstruktur, Kapitalaufbringung und der gesetzlichen Anforderungen an Gründung und Jahresabschluss.

6 Limited: Zentrale Analyse der englischen Limited, ihrer Gründungsmotive, des Anmeldeprozesses beim Companies House sowie der Organe und Kapitalverfassung.

7 Mischform: Kurze Betrachtung von grenzüberschreitenden Typenvermischungen wie der Ltd. & Co. KG.

8 Andere Europäische Gesellschaften: Eine tabellarische Übersicht weiterer europäischer Kapitalgesellschaften und deren Mindestkapitalanforderungen.

9 Entwicklung der Rechtssprechung: Umfassende Analyse der EuGH-Rechtsprechung (Centros, Überseering, Inspire-Art) und deren Auswirkungen auf die deutsche Rechtsprechung zur Sitztheorie.

10 Vergleich GmbH – Limited: Ein direkter Gegenüberstellung der beiden Rechtsformen hinsichtlich der Gründung, Kapitalisierung, Haftung und steuerlicher Folgen.

11 Gewerberechtliche Problemfelder: Diskussion über die Umgehung von Meisterzwang und Gewerbeuntersagungen durch die Nutzung der Limited.

12 Öffentliche Unternehmen: Prüfung, ob die Limited eine effiziente Rechtsformalternative für öffentliche Unternehmen darstellt.

13 Zusammenfassung: Fazit zur Eignung der Limited für in Deutschland tätige Unternehmen unter Berücksichtigung der laufenden Kosten und des komplexen Zusammenspiels von Rechtsordnungen.

Schlüsselwörter

Limited, GmbH, Gesellschaftsrecht, Gewerberecht, Niederlassungsfreiheit, Gründungstheorie, Sitztheorie, Europäischer Gerichtshof, Haftungsbeschränkung, Kapitalaufbringung, Companies House, Gewerbeuntersagung, Meisterzwang, Limited in Deutschland, Unternehmensgründung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die englische Limited (Ltd.) als eine alternative Rechtsform zur deutschen GmbH für Gründer in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Mittelpunkt stehen der Vergleich des Gesellschaftsrechts, die Auswirkungen europäischer Rechtsprechung auf den Marktzugang sowie gewerberechtliche Fragestellungen wie der Meisterzwang oder Gewerbeuntersagungen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es, Gründern eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, indem Vor- und Nachteile der Limited gegenüber der GmbH unter Berücksichtigung deutscher Verwaltungsvorschriften aufgezeigt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtsvergleichende und wirtschaftliche Analyse, die einschlägige Fachliteratur, aktuelle Urteile des EuGH sowie nationale Gesetze (GewO, GmbHG, HGB) und Registervorschriften auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Grundlagen beider Gesellschaftsformen, eine tiefgehende Analyse der relevanten EuGH-Urteile zur Niederlassungsfreiheit und einen detaillierten Vergleich der praktischen Handhabung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Limited, GmbH, Niederlassungsfreiheit, Gründungstheorie, Sitztheorie, Haftungsbeschränkung und gewerberechtliche Problemfelder.

Welche Rolle spielt die EuGH-Rechtsprechung für das Ergebnis?

Die Urteile Centros, Überseering und Inspire-Art sind essenziell, da sie die Abkehr von der deutschen Sitztheorie hin zur Gründungstheorie erzwangen und somit den Weg für Limiteds in Deutschland erst geebnet haben.

Können Gewerbeuntersagungen durch die Gründung einer Limited umgangen werden?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass dies zwar theoretisch als Motiv existiert, jedoch in der Praxis problematisch ist und durch Sanktionen wie eine gewerberechtliche Untersagung gegen die Gesellschaft (Ltd.) direkt eingedämmt werden kann.

Warum ist die Limited für öffentliche Unternehmen laut der Arbeit meist keine gute Wahl?

Aufgrund der vorwiegend regionalen Tätigkeit öffentlicher Unternehmen und der hohen administrativen Kosten für die Aufrechterhaltung der Limited (Büro in England, Doppelbesteuerung, Rechtsberatung) überwiegen hier oft die Nachteile.

Excerpt out of 64 pages  - scroll top

Details

Title
Die englische Limited und deutsches Gewerberecht
College
Thüringer professional school for public administration
Grade
2-
Author
Daniel Korn (Author)
Publication Year
2006
Pages
64
Catalog Number
V151920
ISBN (eBook)
9783640644568
Language
German
Tags
Limited Gewerberecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Korn (Author), 2006, Die englische Limited und deutsches Gewerberecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/151920
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