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Die wirtschaftlichen und politischen Absichten hinter der Luxemburger Schobermesse. Die Pläne Johanns des Blinden und ihre Bedeutung für die Stadt und Grafschaft Luxemburg

Titel: Die wirtschaftlichen und politischen Absichten hinter der Luxemburger Schobermesse. Die Pläne Johanns des Blinden und ihre Bedeutung für die Stadt und Grafschaft Luxemburg

Seminararbeit , 2023 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Luis Durães Oliveira (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Schobermesse zählt heute zu den beliebtesten Veranstaltungen Luxemburgs und hat eine jahrhundertealte Tradition. Diese Studienarbeit untersucht die Ursprünge und die möglichen wirtschaftlichen und politischen Beweggründe von Johann dem Blinden, der die Messe im 14. Jahrhundert ins Leben rief. Um ein umfassendes Verständnis zu erlangen, wird der historische Kontext der Gründungsurkunde von 1340 analysiert. Dabei wird beleuchtet, ob Johann mit der Schobermesse die wirtschaftliche Position Luxemburgs stärken und die Stadt als Zentrum der Grafschaft konsolidieren wollte. Zudem erfolgt eine Unterscheidung zwischen den Begriffen Markt, Jahrmarkt und Messe, um das spezifische Format der Schobermesse im Vergleich zu anderen mittelalterlichen Handelsveranstaltungen zu verdeutlichen. Die Arbeit beleuchtet das Phänomen der Märkte und Messen im europäischen Mittelalter und zeigt, wie die Schobermesse die wirtschaftliche Entwicklung und das politische Profil Luxemburgs langfristig beeinflusste.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der historische Kontext und die Gründungsurkunde

3. Ihre Bedeutung für die Stadt und Grafschaft Luxemburg

3.1. Wirtschaftliche Aspekte

3.2. Politische Aspekte

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die wirtschaftlichen und politischen Zielsetzungen von Johann dem Blinden bei der Gründung der Schobermesse im Jahr 1340 sowie deren Beitrag zur Konsolidierung und Aufwertung der Stadt Luxemburg als zentralem Punkt der Grafschaft.

  • Analyse der historischen Entstehung und der Gründungsurkunde von 1340
  • Untersuchung wirtschaftlicher Faktoren, wie der Standortwahl und des gewährten Schutzes für Fernhändler
  • Bewertung der administrativen Rolle der Stadt Luxemburg als politisches Zentrum
  • Vergleichende Betrachtung der Stadtentwicklung und Privilegienpolitik innerhalb der Grafschaft
  • Einordnung des luxemburgischen Messeschaffens in den europäischen Kontext

Auszug aus dem Buch

2. Der historische Kontext und die Gründungsurkunde

Bereits unter Johanns Vater, Heinrich VII., wurden Pläne ausgearbeitet, um einen Jahrmarkt in der Stadt zu etablieren. 1298 bekam er von König Albrecht die notwendige Erlaubnis. Autoren wie Pauly betonen die ungünstige Datumsauswahl und die lange Veranstaltungsdauer von sechs Wochen, sodass andere Jahrmärkte und Messen in der Umgebung, wie z.B. in der Champagne, ihre Beliebtheit gegenüber dem luxemburgischen Projekt behielten und Heinrichs Pläne zum Scheitern verurteilten. Als weitere Gründe nennt er die mangelnde Nachfrage seitens der Produktion in und um die Region sowie auch Heinrichs Fokussierung auf die Reichpolitik nach seiner Wahl zum römisch-deutschen König. 1313 übernahm Johann die Grafschaft und griff die Pläne seines Vaters in einer deutlich erfolgreicheren Form wieder auf. Die ersten Unterschiede sind bereits in der Gründungsurkunde von 1340 erkennbar, wie in den folgenden Abschnitten der Quellenanalyse zu sehen sein wird.

Die Gründungsurkunde wurde am 20. Oktober 1340 in Luxemburg in französischer Sprache veröffentlicht. Sie besteht aus einem Text, der in gotischer Kursivschrift auf parallel zueinander gezogenen Linien geschrieben wurde. Es sind im Text keine dekorativen Elemente zu erkennen, mit Ausnahme der Initiale von Johann am Anfang des Textes und der länglichen Initiale des anderen Verfassers auf der Rückseite. Derzeit wird die Urkunde im Stadtarchiv Luxemburg aufbewahrt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Schobermesse ein, definiert grundlegende Begriffe wie Markt und Messe und umreißt die Forschungsfrage bezüglich Johanns Zielen.

2. Der historische Kontext und die Gründungsurkunde: Hier werden die erfolglosen Gründungsversuche unter Heinrich VII. und die methodische Analyse der erfolgreichen Gründungsurkunde Johanns des Blinden aus dem Jahr 1340 dargelegt.

3. Ihre Bedeutung für die Stadt und Grafschaft Luxemburg: Dieser Abschnitt beleuchtet die wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren der Messe sowie die politische Rolle der Stadt Luxemburg als aufstrebendes Zentrum der Grafschaft.

3.1. Wirtschaftliche Aspekte: Untersuchung der vorteilhaften Terminwahl, des Schutzes von Fernhändlern und der verkehrsgeographischen Lage für den wirtschaftlichen Erfolg.

3.2. Politische Aspekte: Analyse der bewussten Aufwertung der Stadt Luxemburg zur Hauptstadt und deren Stärkung gegenüber anderen Zentren durch die Privilegienpolitik.

4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, die den langfristigen Erfolg der Schobermesse als Instrument zur Konsolidierung der Stadt und Grafschaft Luxemburg bestätigen.

Schlüsselwörter

Schobermesse, Johann der Blinde, Luxemburg, Mittelalter, Stadtentwicklung, Fernhandel, Handelsmesse, Jahrmarkt, Gründungsurkunde, Grafschaft, Wirtschaftsgeschichte, Politische Geschichte, Privilegien, Standortpolitik, Zentralität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und der Bedeutung der luxemburgischen Schobermesse unter Johann dem Blinden im 14. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Attraktivität der Messe für Fernhändler, der gezielten Privilegienpolitik und der administrativen Aufwertung Luxemburgs zur nationalen Hauptstadt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, ob Johann mit der Gründung der Messe gezielte wirtschaftliche und politische Ziele verfolgte, um die Stadt Luxemburg als Zentrum der Grafschaft zu konsolidieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine quellenkritische Analyse der Gründungsurkunde von 1340 sowie eine systematische Auswertung relevanter mediävistischer Sekundärliteratur zu Wirtschaft und Stadtentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den historischen Kontext, die spezifischen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Standort und Sicherheit sowie die politische Strategie, Luxemburg als Hauptstadt zu etablieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schobermesse, Johann der Blinde, Wirtschaftsgeschichte, Stadtentwicklung und Fernhandel charakterisiert.

Warum war die Wahl des Datums für die Messe so entscheidend?

Das Datum Ende August, zwischen Ernte- und Weinlesezeit, war aus landwirtschaftlicher Sicht ideal, was die Teilnahme begünstigte und die Konkurrenz zu anderen Messen minimierte.

Wie trug der "Schutz" zu einer Differenzierung gegenüber anderen Märkten bei?

Der in der Urkunde explizit zugesicherte Schutz von Waren und Kaufleuten an Land und zu Wasser diente als Wettbewerbsvorteil und machte den Standort Luxemburg für den Fernhandel attraktiver.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die wirtschaftlichen und politischen Absichten hinter der Luxemburger Schobermesse. Die Pläne Johanns des Blinden und ihre Bedeutung für die Stadt und Grafschaft Luxemburg
Hochschule
Universität Trier
Note
1,0
Autor
Luis Durães Oliveira (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
17
Katalognummer
V1514996
ISBN (eBook)
9783389085943
ISBN (Buch)
9783389085950
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schobermesse Johann der Blinde Luxemburg Messen Märkte Wirtschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luis Durães Oliveira (Autor:in), 2023, Die wirtschaftlichen und politischen Absichten hinter der Luxemburger Schobermesse. Die Pläne Johanns des Blinden und ihre Bedeutung für die Stadt und Grafschaft Luxemburg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1514996
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Leseprobe aus  17  Seiten
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