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Tondokumente in Kommunalarchiven

Von der Übernahme bis zur Nutzbarmachung

Title: Tondokumente in Kommunalarchiven

Diploma Thesis , 2010 , 134 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Michael Krischak (Author)

Business economics - Information Management

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Summary Excerpt Details

Unter dem Begriff „Tondokumente“ oder „Tonträger“ lassen sich ganz unterschiedliche Informationsträger subsummieren: Zum einen zählen dazu analoge Medien wie Magnettonbänder, Tonkassetten und Schallplatten, zum anderen Tonkonserven in digitaler Form wie Compact Discs (CDs), Minidiscs und digitale Tondateien in den unterschiedlichsten Formaten.

Geübt im Umgang mit Tonkonserven aller Art sind in erster Linie Rundfunk- und Fernsehanstalten und deren Archive sowie Spezialschallarchive. Dort bilden Ton- und audiovisuelle Medien die Hauptüberlieferung. Im Gegensatz dazu hat Schriftgut in Kommunalarchiven immer noch klassisch den Hauptanteil an den gesamten Beständen. Tondokumente führen dort – wenn überhaupt vorhanden – als Bestandteil der archivischen Sammlungen eher ein Schattendasein . Neben den in kommunalen Archiven üblicherweise anzutreffenden Akten und Protokollen gelten sie dort fast schon als „Exoten“ und dementsprechend tun sich Kommunalarchivare vielfach schwer damit.

Diese Arbeit will nun versuchen, möglichst umfassend praktikable Ansätze für den Umgang mit Audioquellen in Kommunalarchiven aufzuzeigen. Auf Grund der unterschiedlichen Zielsetzung und Aufgabenschwerpunkte erscheint es wenig sinnvoll, die archivische Arbeitsweise von Rundfunk- und Schallarchiven einfach 1:1 auf Kommunalarchive zu übertragen. Doch wie sollen Tondokumente in Kommunalarchiven sinnvoll behandelt werden? Welche Maßnahmen lassen sich verwirklichen und wie können sie an den Bedürfnissen und Verhältnissen von kleineren und mittelgroßen Kommunalarchiven ausgerichtet werden? Diesen Fragen soll in dieser Arbeit nachgegangen werden. Ausdrücklich nicht behandelt werden Filme, wenngleich Archive sie landläufig zu den Tonträgern mitrechnen
Der erste – eher allgemein gehaltene – Teil setzt sich vor Allem mit den Besonderheiten von Tonträgern und ihrer Bedeutung in der archivischen Überlieferung auseinander. Einstieg in die Thematik bildet die Darlegung von Ergebnissen einer Umfrage, die der Verfasser vorweg an ausgewählten bundesdeutschen Kommunalarchiven durchgeführt hat.
Der zweite Teil setzt sich dann in der Reihenfolge archivtypischer Arbeitsprozesse von der Übernahme bis zur Präsentation und Nutzung mit Fragen der Bewertung, der Überlieferungs- und Bestandsbildung, der Erschließung, Bestandserhaltung und Magazinierung von Tonträgern auseinander. Im Anhang schließlich werden die verschiedenen analogen und digitalen Tonträger ausführlich systematisch dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kurzer Abriss über die Geschichte der Tonaufzeichnung seit dem 19. Jahrhundert

1. Tondokumente in Kommunalarchiven

1.1. Ergebnis einer Umfrage über den Sachstand der Tonträgerüberlieferung und deren Umgang in ausgewählten deutschen Kommunalarchiven

1.2. Die Bedeutung und Rolle von Tondokumenten innerhalb der Gesamtüberlieferung eines kommunalen Archivs

1.3. Tondokumente als historische Quellen

1.4. Exkurs: Oral History

2. Umgang mit Tondokumenten im Lichte der archivtypischen Kernaufgaben und Arbeitsprozesse

2.1. Übernahme und Bestandsbildung

2.2. Bewertung

2.3. Erschließung

2.4. Präsentation und Nutzbarmachung

2.5. Bestandserhaltung, Lagerung, Archivierung

2.5.1. Präventive Maßnahmen, sachgerechte Lagerung und mögliche Schadensbilder

2.5.2. Digitalisierung von analogen Tonträgern

2.5.3. Archivierung digitaler Audiodateien

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit hat zum Ziel, umfassende und in der Praxis anwendbare Ansätze für den Umgang mit Tondokumenten in kleineren und mittelgroßen Kommunalarchiven zu entwickeln. Dabei wird insbesondere untersucht, wie diese Archive unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Aufgaben und knappen Ressourcen Tonträger von der Übernahme über die Erschließung bis hin zur Nutzbarmachung und Bestandserhaltung bewältigen können, ohne die Standards der Archivarbeit zu vernachlässigen.

  • Analyse des aktuellen Sachstands von Tonträgerbeständen in deutschen Kommunalarchiven.
  • Untersuchung der Bedeutung von Tondokumenten als historische Quellen und als Teil der Ergänzungsüberlieferung.
  • Darstellung archivtypischer Kernaufgaben (Übernahme, Bewertung, Erschließung) im Kontext audiovisueller Medien.
  • Methodische Ansätze für die Bestandserhaltung und Digitalisierung analoger und digitaler Tonträger.
  • Strategien zur Präsentation und Nutzung von Tondokumenten, inklusive quellenkritischer Aspekte und Internet-Publikation.

Auszug aus dem Buch

1.3. Tondokumente als historische Quellen

Quellen sind „Elemente für die Geschichtsschreibung, […] die vielleicht zur Geschichte hinführen“, über die Vergangenheit Auskunft geben oder darüber befragt werden können. Oder präziser: „die von Historikern nach ihren Erkenntnisinteressen und Fragestellungen ausgewählten, ausgewerteten und erschlossenen Archivalien“.

Quellen begegnen dem Forschenden in Form von Texten, Bildern, Tönen (z.B. Akten, Berichte, Zeitungsartikel, Radiosendungen), Gegenständen (z.B. Bauwerke, Schallplatten, Audiokassetten, Videobänder) und Menschen (sie können befragt werden und sind fähig zur Reflexion über Geschehenes und Erlebtes).

Die beiden ersten Formen können weiter differenziert werden. So unterscheidet Atteslander zwischen nichtwissenschaftlichen (akzidentalen) und wissenschaftlichen (systematischen) Dokumenten und Opgenoorth und Schulz unterscheiden Dokumente danach, ob sie absichtlich (Tradition) oder unabsichtlich (Überreste) entstanden sind. Nichtwissenschaftliche Dokumente bzw. Überreste entstehen zufällig, unabsichtlich und waren ursprünglich nicht für Forschungszwecke bestimmt. Sie werden dazu verfasst, um Sachverhalte zu klären, (Rechts-)Verhältnisse zu schaffen oder zu regeln und Beschlossenes kundzutun. Darunter fallen Notizen, Briefe, Fotografien, Tonaufnahmen, Geschäftsschriftgut, zeitgleiche Aufzeichnungen von Ereignissen wie Sitzungsprotokolle und Videoaufzeichnungen sowie Berichte, die Ereignisse in der Rückschau behandeln. Zu den Berichten zählt ein Großteil der Medienberichterstattung und damit auch eine Vielzahl von Audio- und Videodokumenten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Tondokumente in Kommunalarchiven häufig ein Schattendasein führen, und skizziert das Ziel der Arbeit, praktikable Ansätze für deren Umgang zu entwickeln.

Kurzer Abriss über die Geschichte der Tonaufzeichnung seit dem 19. Jahrhundert: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung technischer Medien zur Speicherung von Musik und Sprache von den ersten Phonographen bis zur digitalen Tonaufzeichnung.

1. Tondokumente in Kommunalarchiven: Hier werden die Ergebnisse einer Umfrage zum Sachstand der Tonträgerüberlieferung in ausgewählten deutschen Kommunalarchiven präsentiert und die methodische sowie inhaltliche Rolle von Audiodokumenten analysiert.

2. Umgang mit Tondokumenten im Lichte der archivtypischen Kernaufgaben und Arbeitsprozesse: Dieser Hauptteil widmet sich der praktischen Anwendung archivischer Standards auf Tonträger, von der Übernahme und Bewertung bis hin zur Erschließung, Bestandserhaltung und Digitalisierung.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse über die Bedeutung von Tondokumenten und unterstreicht die Notwendigkeit, sich dieser Quellengattung trotz des höheren Arbeitsaufwandes anzunehmen.

Schlüsselwörter

Kommunalarchiv, Tondokumente, Tonträger, Archivierung, Bestandsbildung, Bewertung, Erschließung, Bestandserhaltung, Digitalisierung, Oral History, Zeitzeugeninterview, Überlieferungsbildung, Archivgut, Audiovisuelle Medien, Quellenkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Tondokumente in Kommunalarchiven – die oft als Schattendasein geführt werden – fachgerecht übernommen, erschlossen und für die Forschung nutzbar gemacht werden können.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?

Das Dokument deckt die gesamte Prozesskette ab: von der historischen Einordnung der Tonträger über die Archivierung (Bewertung, Erschließung) bis hin zur Bestandserhaltung (Lagerung) und Digitalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, für kleinere und mittlere Kommunalarchive, die oft über begrenzte personelle und technische Ressourcen verfügen, praktikable Lösungen und Strategien für den Umgang mit Audiobeständen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung von Fachliteratur, der Analyse von Umfrageergebnissen unter deutschen Kommunalarchiven sowie der Anwendung archivwissenschaftlicher Grundsätze auf die spezifische Gattung der Tondokumente.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Abschnitte: Zuerst eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustands in Archiven und die historische Bedeutung, gefolgt von der operativen Behandlung des Materials gemäß archivischer Kernaufgaben wie Übernahme, Bewertung und Digitalisierung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Kommunalarchiv, Bestandsbildung, Tonträger, Bestandserhaltung, Digitalisierung sowie die quellenkritische Auseinandersetzung mit mündlicher Überlieferung.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von Tondokumenten von klassischem Schriftgut?

Die Bewertung erfordert zusätzlich technische Kriterien, da bei Tonträgern die Abspielbarkeit und die technologische Zukunftssicherheit der Formate eine kritische Rolle spielen, um Informationsverluste durch technischen Veraltung zu verhindern.

Welche Rolle spielt Oral History in dieser Arbeit?

Oral-History-Interviews werden als eine besondere Form der Tondokumente hervorgehoben, die nicht nur Fakten liefern, sondern auch Einblicke in subjektive Erfahrungen und Zeitgeist ermöglichen, was sie für die historische Forschung besonders wertvoll macht.

Excerpt out of 134 pages  - scroll top

Details

Title
Tondokumente in Kommunalarchiven
Subtitle
Von der Übernahme bis zur Nutzbarmachung
College
University of Applied Sciences Potsdam  (Archiv, Bibliothek, Dokumentation)
Course
Fernweiterbildung 2. grad. Kurs zum Dipl.-Archivar
Grade
2,0
Author
Michael Krischak (Author)
Publication Year
2010
Pages
134
Catalog Number
V151297
ISBN (Book)
9783640630776
ISBN (eBook)
9783640631186
Language
German
Tags
Tondokumente Tonträger CDs Schallplatten Kommunalarchive
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Krischak (Author), 2010, Tondokumente in Kommunalarchiven, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/151297
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