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Zur Shop-Startseite › BWL - Wirtschaftspolitik

Internationales Finanzsystem

Entstehung - Zustand - Folgen

Titel: Internationales Finanzsystem

Seminararbeit , 2010 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jan C. Pannenbäcker (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit ist eine Einführung in das vorherrschende internationale Finanzsystem. Zunächst wird die Entstehung des Kapitalismus erläutert, wie aus den Anfängen einer Marktwirtschaft sich das heutige System entwickelt hat. Darauf folgend wird auf die gegenwärtige Situation des Finanzsektors eingegangen. Es wird aufgezeigt was Finanzmärkte sind, wer auf diesen tätig ist und mit welchen Mitteln dort gehandelt wird. Abschließend werden kurz einige problematische Entwicklungen hervorgehoben und mögliche Lösungswege präsentiert. Hierbei stehen die Fragen der Dimensionen des Finanzsektors und die Frage nach einer gerechten Verteilung im Vordergrund.
Angesichts der Komplexität und den Dimensionen dieser Thematik ist es im Zuge der vorliegenden Arbeit nur möglich, einen Überblick zu vermitteln und lediglich Einblicke in verschiedene Teilaspekte zu gewähren. Zugleich soll die Arbeit eine kritische Betrachtung fördern und zur Sensibilisierung beitragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Teil I – Entstehung

Teil II – Zustand

Finanzmärkte

Kreditmarkt

Wertpapiermarkt

Devisenmarkt

Finanzmarktakteure

Banken

Versicherungen

Investmentgesellschaften

Finanzprodukte

Private Equity Fonds

Derivate

Teil III – Folgen

Dimensionen

Verteilung

Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die historische Entwicklung des globalen Finanzsystems vom Kapitalismus bis zur heutigen, hochkomplexen Marktstruktur. Ziel ist es, die Funktionsweise der Finanzmärkte, ihre Akteure und Produkte kritisch zu hinterfragen sowie die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der aktuellen globalen Vernetzung aufzuzeigen.

  • Historische Evolution des Kapitalismus und des internationalen Finanzsystems
  • Struktur der modernen Finanzmärkte und deren systemische Komplexität
  • Rolle von institutionellen Akteuren wie Banken und Investmentfonds
  • Problematiken der globalen Kapitalströme und Verteilungsungerechtigkeiten
  • Ansätze zur Regulierung und Gestaltung eines gerechteren Finanzsystems

Auszug aus dem Buch

Die Geschichte des Kapitalismus

Ein Beginn des Kapitalismus ist nicht klar auszumachen, so stellt Peter Temin fest, dass bereits im Römischen Reich eine Marktökonomie existierte. Jedenfalls ist bekannt, dass wirtschaftliches Wachstum bzw. die effektivste Produktion von Waren für die inländischen und zunehmend auch ausländischen Märkte seit dem 16. Jahrhundert im größten Interesse sowohl gesellschaftlich als auch politisch führender Klassen in Europa steht. Karl Marx beschreibt die Anfänge wie folgt:

Die Entdeckung der Gold- und Silberländer in Südamerika, die Ausrottung, Versklavung und Vergrabung der eingeborenen Bevölkerung in die Bergwerke, die beginnende Eroberung und Ausplünderung von Ostindien, die Verwandlung von Afrika in ein Gehege zur Handelsjagd auf Schwarzhäute, bezeichnen die Morgenröte der kapitalistischen Produktionsära. [....] Den aufschließenden Manufakturen sicherte die Kolonie Absatzmarkt und eine durch das Marktmonopol potenzierte Akkumulation. Der außerhalb Europa direkt durch Plünderung, Versklavung und Raubmord erbeutete Schatz floss ins Mutterland zurück und verwandelte sich hier in Kapital.

Mit der Ausbeutung der Menschen vor allem des afrikanischen Kontinents (seit dem frühen 16. Jahrhundert) im Sinne der Versklavung und dank des in den Kolonien akkumulierten Kapitals war es Europa möglich, seit dem 18. Jahrhundert eine rasche Industrialisierung zu finanzieren. Die mit der Industrialisierung einhergehende Mechanisierung der Textilbranche in England ebnete einen Weg, auf dem sich die kapitalistische Produktionsweise durchsetzen konnte. Diese Produktionsweise führte zur Umwandlung des merkantilen Marktes in einen kapitalistischen Markt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung skizziert die historische Herleitung des Kapitalismus, die Analyse der modernen Finanzmarktstruktur sowie die kritische Betrachtung der globalen Folgen und Lösungsansätze.

Teil I – Entstehung: Dieses Kapitel erläutert den historischen Ursprung des Kapitalismus, beginnend mit der frühen Marktökonomie bis hin zur weltweiten Ausbreitung und Etablierung des internationalen Freihandels.

Teil II – Zustand: Dieser Abschnitt beschreibt die heutige Komplexität der Finanzmärkte, unterteilt in Kredit-, Wertpapier- und Devisenmärkte sowie die zentralen Akteure und Produkte.

Teil III – Folgen: Hier werden die negativen Auswirkungen des deregulierten Finanzsektors, wie systemische Instabilität und zunehmende soziale Ungleichheit, detailliert untersucht.

Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass das gegenwärtige Finanzsystem ein menschengemachtes Konstrukt ist, das durch globale Zivilgesellschaft und politische Steuerung in eine gerechtere Form überführt werden kann.

Schlüsselwörter

Kapitalismus, Finanzsystem, Globalisierung, Finanzmärkte, Banken, Derivate, Private Equity Fonds, Investmentfonds, Systemrisiko, Kapitalverkehrskontrollen, Tobinsteuer, Verteilungsfrage, Weltwirtschaft, Marktwirtschaft, Finanztransaktionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Einführung in das heutige internationale Finanzsystem, von dessen historischen Wurzeln bis hin zu den aktuellen strukturellen Problemen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Geschichte des Kapitalismus, der Funktionsweise moderner Finanzmärkte (Akteure/Produkte) und den sozialen Folgen der globalen Finanzökonomie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexe heutige Finanzwelt zu vermitteln und den Leser für die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung und einer gerechteren globalen Finanzordnung zu sensibilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um historische Entwicklungen, wirtschaftliche Zusammenhänge und aktuelle Daten zur Finanzmarktstruktur wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung des Kapitalismus, die Akteure des Finanzmarktes (Banken, Investmentfonds) sowie die Auswirkungen von Spekulation und ungleicher Einkommensverteilung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Kapitalismus, Finanzmarkt, Systemrisiko, Globalisierung, Verteilungsfrage und Finanzinstrumente wie Derivate.

Warum wird der Derivatehandel als besonders problematisch dargestellt?

Der Derivatehandel wird kritisiert, da er exorbitante Volumina erreicht hat, die weit über der realen Wirtschaftsleistung liegen, und oft als Instrument zur Bilanzmanipulation und Steuervermeidung genutzt wird.

Welche Rolle spielt die Tobinsteuer in der Argumentation?

Die Tobinsteuer wird als ein konkretes Konzept zur Stabilisierung der Wechselkurse und zur Eindämmung spekulativer Kapitalströme durch eine Abgabe auf Devisentransaktionen vorgeschlagen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Internationales Finanzsystem
Untertitel
Entstehung - Zustand - Folgen
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz
Veranstaltung
Ökonomie der Entwicklungsländer: Internationales Finanzsystem und Verschuldung
Note
1,0
Autor
Jan C. Pannenbäcker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V151156
ISBN (eBook)
9783640629169
ISBN (Buch)
9783640629503
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapitalismus Marktwirtschaft Finanzsystem Wirtschaftskrise Finanzkrise Märkte Geschichte Finanzmärkte Finanzprodukte Akteure Verteilung heute Situation Probleme Zukunft Entwicklung Derivate Private Equity Versicherungen Banken Investmentgesellschaften Institutionelle Anleger Devisenmarkt Spekulation Finanzmarkt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan C. Pannenbäcker (Autor:in), 2010, Internationales Finanzsystem, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/151156
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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