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Emotionen, Locus of Control und Motivation. Einfluss auf Arbeitsleistung und Wohlbefinden

Titel: Emotionen, Locus of Control und Motivation. Einfluss auf Arbeitsleistung und Wohlbefinden

Einsendeaufgabe , 2024 , 22 Seiten

Autor:in: Maureen Tolba (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Einsendeaufgabe beleuchtet zentrale Konzepte der Allgemeinen Psychologie wie Emotionen, Emotionsarbeit, emotionale Dissonanz und Emotionsregulation. Der Einfluss von Emotionen auf Wohlbefinden und Arbeitsleistung wird untersucht, ergänzt durch Strategien zur Emotionsregulation. Im zweiten Teil wird der Locus of Control analysiert, um gesundheitsbewusstes Verhalten zu fördern. Abschließend werden Motivationstheorien sowie variable Vergütungssysteme und ihre Vor- und Nachteile praxisnah erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe A1

1.1 Emotionen

1.2 Emotionsarbeit & Emotionale Dissonanz - Beispiel aus dem Beruf

1.3 Emotionsregulation

1.4 Fazit

2 Aufgabe C2

2.1 Locus of control - Kontrollüberzeugung

2.2 Internale und externale Kontrollüberzeugung

2.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Kontrollüberzeugungen und Selbstwirksamkeit

2.4 Fazit

3 Aufgabe C3

3.1 Intrinsische vs. Extrinsische Motivation

3.2 Analyse der Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme anhand eines Beispiels

3.3 Empfehlung für Führungskräfte bei fehlender intrinsischer Motivation

3.4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht psychologische Kernkonzepte in drei spezifischen Aufgabenbereichen, um deren Bedeutung für das menschliche Verhalten, die Gesundheit und die Arbeitswelt zu ergründen. Die übergeordnete Forschungsfrage zielt darauf ab, wie Emotionen, Kontrollüberzeugungen und Motivationsformen interagieren und wie dieses Wissen genutzt werden kann, um sowohl das persönliche Wohlbefinden als auch die berufliche Leistung nachhaltig zu fördern.

  • Grundlagen und Funktionen von Emotionen sowie deren Regulation am Arbeitsplatz.
  • Die psychologische Bedeutung von internem versus externem Locus of Control für das Gesundheitsverhalten.
  • Die Auswirkungen von variablen Vergütungssystemen auf die intrinsische Motivation der Mitarbeitenden.
  • Methodische Ansätze zur Stärkung der psychologischen Basisbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit.

Auszug aus dem Buch

1.2 Emotionsarbeit & Emotionale Dissonanz - Beispiel aus dem Beruf

In personenbezogenen Dienstleistungsberufen spielt die Emotionsregulation eine zunehmend wichtige Rolle. Die Fähigkeit, Emotionen zu regulieren, gehört oft zu den zentralen Anforderungen des Arbeitgebers. Zum Beispiel sollte eine Teamassistenz nicht nur ihre eigenen Emotionen steuern, sondern häufig auch die ihrer Kollegen, da sie in verschiedenen Bereichen des Unternehmens tätig ist. Der Begriff der Emotionsarbeit, auch Gefühlsarbeit genannt, wurde von Arlie Russell Hochschild (2006) geprägt. Diese Art der Arbeit beinhaltet das bewusste Erzeugen oder Unterdrücken von Emotionen, um den externen Anforderungen und arbeitsbezogenen Normen gerecht zu werden. Dabei werden etwa positive Emotionen gezeigt, obwohl innerlich negative oder neutrale Gefühle vorhanden sind.

Hochschild unterscheidet dabei zwischen „surface acting“ (Oberflächenhandeln) und „deep acting“ (Tiefenhandeln). Beim „surface acting“ unterdrückt die Teamassistenz ihre wahren Emotionen gegenüber einer anspruchsvollen Führungskraft oder einem herausfordernden Kollegen, während sie innerlich das emotionale Erleben zulässt. Diese Diskrepanz zwischen gezeigten und empfundenen Gefühlen wird als emotionale Dissonanz bezeichnet und gilt als bedeutender Stressfaktor. Solche emotionale Dissonanz kann sich auf das Wohlbefinden auswirken, indem sie zu emotionaler Erschöpfung, psychischen und physischen Belastungen, Depersonalisation, einer geringen Arbeitszufriedenheit und dem Wunsch nach Kündigung führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufgabe A1: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen von Emotionen, ihre Funktionen im beruflichen Alltag und die Herausforderungen der Emotionsarbeit in Dienstleistungsberufen.

2 Aufgabe C2: Hier wird der Zusammenhang zwischen dem Locus of Control und dem Gesundheitsverhalten beleuchtet, wobei zwischen internen und externen Überzeugungen unterschieden wird.

3 Aufgabe C3: Das Kapitel analysiert die Dynamik von intrinsischer und extrinsischer Motivation im Kontext von variablen Vergütungssystemen in Unternehmen.

Schlüsselwörter

Emotionen, Emotionsarbeit, Emotionsregulation, Locus of Control, Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeit, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Vergütungssysteme, Korrumpierungseffekt, Selbstbestimmungstheorie, Basisbedürfnisse, Gesundheitsverhalten, Arbeitsleistung, Stressfaktor.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich grundlegenden Konzepten der Allgemeinen Psychologie, insbesondere den Themen Emotionen, Kontrollüberzeugungen im Gesundheitskontext sowie der Motivationspsychologie am Arbeitsplatz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Emotionspsychologie, die differentielle Psychologie hinsichtlich der Kontrollüberzeugung sowie die Arbeits- und Motivationspsychologie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie psychologische Mechanismen unser Handeln beeinflussen und wie Führungskräfte sowie Individuen diese Erkenntnisse zur Gesundheitsförderung und Leistungssteigerung einsetzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der theoretischen Aufarbeitung psychologischer Standardwerke, Theorien und empirischer Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte: Emotionsregulation im Berufsleben, der Einfluss von Locus of Control auf das Gesundheitsverhalten und die Problematik variabler Vergütungssysteme für die intrinsische Motivation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Emotionsarbeit, Selbstbestimmung, Kontrollüberzeugung, Intrinsische Motivation und Korrumpierungseffekt beschreiben.

Welche Folgen hat "surface acting" für Mitarbeitende?

Es führt häufig zu emotionaler Dissonanz, was als Stressfaktor wirkt und emotionale Erschöpfung, psychische Belastungen sowie eine geringere Arbeitszufriedenheit zur Folge haben kann.

Wie können Führungskräfte die intrinsische Motivation fördern?

Führungskräfte sollten laut der Theorie der Basisbedürfnisse die Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit aktiv unterstützen.

Was versteht man unter dem "Korrumpierungseffekt"?

Der Korrumpierungseffekt beschreibt das Phänomen, dass extrinsische Anreize, wie monetäre Belohnungen, die ursprünglich vorhandene intrinsische Motivation verdrängen können.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Emotionen, Locus of Control und Motivation. Einfluss auf Arbeitsleistung und Wohlbefinden
Autor
Maureen Tolba (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
22
Katalognummer
V1511219
ISBN (eBook)
9783389101889
ISBN (Buch)
9783389101896
Sprache
Deutsch
Schlagworte
emotionen locus control motivation einfluss arbeitsleistung wohlbefinden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maureen Tolba (Autor:in), 2024, Emotionen, Locus of Control und Motivation. Einfluss auf Arbeitsleistung und Wohlbefinden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1511219
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Leseprobe aus  22  Seiten
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