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Schulische Bildung und Erziehung körperbehinderter Kinder in Niedersachsen

Titel: Schulische Bildung und Erziehung körperbehinderter Kinder in Niedersachsen

Hausarbeit , 2009 , 9 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Christian Moor (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1.Einleitung
Auch nach den diesjährigen Sommerferien beginnt für viele Kinder die Schulzeit. Etliche Eltern haben Überlegungen angestellt, welche Schule die beste für ihr Kind sei.Dabei ist die Wahl allerdings durch Schuleinzugsgebiete eingeschränkt.
In besonderer Weise stellt sich die Frage nach der „besten“ Schule bei Kindern mit Behinderungen. Ist es die Förderschule oder z.B. die Grundschule in der Nachbarschaft? Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden, so steht es im Grundgesetz .Aber stimmt das so?
Des Weiteren heißt es im Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 20.03.98: „Alle Kinder haben – unabhängig von Art und Schweregrad ihrer Behinderung das Recht auf eine ihren persönlichen Möglichkeiten entspre-chende schulische Bildung und Erziehung“.
Verwirklicht werden soll dieses Recht mithilfe von sonderpädagogischer Förderung.
Aber:
•Wie sieht das in der Praxis aus?
•Welche Probleme, welche Möglichkeiten gibt es?
•Wovon ist es abhängig, an welchem Ort ein behindertes Kind wie beschult wird?
•Was ist überhaupt unter dem Begriff „Behinderung“ zu verstehen?
Im Rahmen meiner Hausarbeit mache ich dazu Ausführungen, beschränke mich jedoch aufgrund der Komplexität des Themas auf die schulische Bildung und Erziehung körperbehinderter Kinder in Niedersachsen.

2.Zur Situation körperbehinderter Kinder sowie deren Eltern zu Beginn der Schulpflicht

Allgemein wird jemand als behindert angesehen, der nicht nur eine vorübergehende Beeinträchtigung erfährt und der von körperlichen, organischen und Verhaltensmustern in der Selbstverwirklichung eingeschränkt ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur Situation körperbehinderter Kinder sowie deren Eltern zu Beginn der Schulpflicht

3 Schule zwischen Segregation und Integration

3.1 Begriffsbestimmungen

3.2 Wandel der Sonderpädagogischen Förderung

3.3 Schulische Integration als Ziel

4 Bildungspolitische Grundlage schulischer Integration

4.1 Was ist sonderpädagogischer Förderbedarf?

4.2 Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs

5 Organisationsformen sonderpädagogischer Förderung

6 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die komplexen Herausforderungen und Rahmenbedingungen der schulischen Bildung und Erziehung von körperbehinderten Kindern in Niedersachsen unter besonderer Berücksichtigung des Spannungsfeldes zwischen integrativen Ansätzen und dem Bedarf an individueller Förderung.

  • Die historische und konzeptionelle Entwicklung von Segregation hin zur Integration.
  • Die rechtlichen und bildungspolitischen Grundlagen in Niedersachsen.
  • Die Definition und diagnostische Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf.
  • Die verschiedenen Organisationsformen schulischer Förderung in der Praxis.
  • Die Rolle der Einzelfallentscheidung bei der Schullaufbahnplanung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsbestimmungen

In der Diskussion um schulische Integration ist wohl der geläufigste Gegenbe-griff zur Integ ration der der Segregation. Steht letztgenannter für Aussonderung, so steht Integration für Eingliederung, Teilnahme und -habe. Integration steht also „für Prozesse der bewusstseins mäßigen oder erzieher[ischen] Eingliederung von Personen und Gruppen in oder ihre Anpas sung an allgemein verbind[liche] Wert- und Handlungsmuster“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Recht auf schulische Bildung für alle Kinder unabhängig vom Schweregrad einer Behinderung und führt in die Fragestellungen zur praktischen Umsetzung in Niedersachsen ein.

2 Zur Situation körperbehinderter Kinder sowie deren Eltern zu Beginn der Schulpflicht: Dieses Kapitel beschreibt die Belastungssituation der betroffenen Familien und den emotionalen Prozess, der mit der Annahme der Behinderung und den Hoffnungen auf die schulische Entwicklung des Kindes einhergeht.

3 Schule zwischen Segregation und Integration: Hier werden die zentralen Begriffe definiert und der historische Wandel der sonderpädagogischen Förderung von der ausschließlichen Sonderschule hin zu integrativen Modellen aufgezeigt.

4 Bildungspolitische Grundlage schulischer Integration: Das Kapitel erläutert die Kriterien für sonderpädagogischen Förderbedarf und beschreibt den diagnostischen Prozess, der zu einer entsprechenden Empfehlung für den Förderort führt.

5 Organisationsformen sonderpädagogischer Förderung: Diese Sektion stellt die verschiedenen praktischen Förderstrukturen vor, wie etwa Integrationsklassen oder die Arbeit Mobiler Dienste, und diskutiert deren Chancen und Grenzen.

6 Fazit: Das Fazit resümiert den langwierigen Prozess gesellschaftlicher und schulischer Veränderungen und betont, dass individuelle Lösungen auch in Zukunft eine zentrale Rolle für die Akzeptanz des Andersseins spielen müssen.

Schlüsselwörter

Körperbehinderung, Inklusion, Integration, Sonderpädagogik, Niedersachsen, Förderbedarf, Schulpflicht, Einzelfallentscheidung, Regelschule, Sonderschule, Bildungsbiografie, Schulgesetz, Mobiler Dienst, Teilhabe, Barrierefreiheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit thematisiert die schulische Bildung und Erziehung von Kindern mit Körperbehinderung in Niedersachsen und analysiert die Möglichkeiten sowie Probleme der Integration in das Regelschulsystem.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die Begriffe Segregation und Integration, der Wandel der Förderkonzepte, bildungspolitische Rahmenvorgaben in Niedersachsen sowie die praktischen Organisationsformen der Unterstützung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Status quo der Integration körperbehinderter Kinder zu beleuchten und aufzuzeigen, wie unterschiedliche Rahmenbedingungen und Einzelfallentscheidungen die Schullaufbahn beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von bildungspolitischen Beschlüssen der Kultusministerkonferenz und regionalen Integrationskonzepten für Niedersachsen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsklärung, die Beschreibung der Förderbedarfsfeststellung sowie die Analyse verschiedener Organisationsformen, die zur Unterstützung körperbehinderter Schüler eingesetzt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Körperbehinderung, Integration, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Niedersachsen und Einzelfallentscheidung.

Warum ist die Einzelfallentscheidung so bedeutend für die schulische Inklusion?

Da jede Behinderung individuell ausgeprägt ist und die baulichen oder personellen Gegebenheiten vor Ort stark variieren, ist eine pauschale Lösung nicht möglich; das Kind muss ganzheitlich in seinem Umfeld betrachtet werden.

Wie hat sich die Sichtweise auf die Sonderschule seit 1994 verändert?

Seit 1994 wurde der exklusive Anspruch der Sonderschule aufgegeben, da erkannt wurde, dass sonderpädagogischer Förderbedarf an verschiedenen Orten – also zunehmend auch in Regelschulen – erfüllt werden kann.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schulische Bildung und Erziehung körperbehinderter Kinder in Niedersachsen
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Veranstaltung
Teilhabe und Behinderung
Note
2,3
Autor
Christian Moor (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
9
Katalognummer
V151006
ISBN (eBook)
9783640626632
ISBN (Buch)
9783640627059
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eingliederung von Behinderten in den Unterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Moor (Autor:in), 2009, Schulische Bildung und Erziehung körperbehinderter Kinder in Niedersachsen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/151006
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Leseprobe aus  9  Seiten
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