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Frauen in der Sozialen Arbeit

Von der geistigen Mütterlichkeit zur Professionalisierung

Titel: Frauen in der Sozialen Arbeit

Hausarbeit , 2023 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Helen Hübscher (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit mit dem Titel „Frauen in der Sozialen Arbeit: Von der geistigen Mütterlichkeit zur Professionalisierung“ untersucht die historische Rolle von Frauen in der Sozialen Arbeit und analysiert die Entwicklung ihres Einflusses durch verschiedene Frauenbewegungen in Deutschland. Sie beleuchtet die Stellung der Frau im 19. und 20. Jahrhundert. Dabei wird aufgezeigt, wie gesellschaftliche Veränderungen durch die bürgerliche, proletarische und Neue Frauenbewegung zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit beigetragen haben. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Pionierinnen dieser Bewegungen gelegt und darauf, wie ihre Forderungen nach Gleichberechtigung die heutige Soziale Arbeit geprägt haben. Die Arbeit schließt mit der Frage, welchen nachhaltigen Einfluss diese Bewegungen auf das aktuelle Verständnis und die Ausübung der Sozialen Arbeit haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Die Rolle der Frau in der Gesellschaft des 19. Und 20. Jahrhunderts

2.1 Rolle der Frau und die soziale Frage

2.2 Frauen und die Soziale Arbeit

2.3 Die Rolle der Frau aus heutiger Sicht

3. Die bürgerliche Frauenbewegung

3.1 Entstehung und Ziele

3.2 Bedeutung für die Soziale Arbeit

3.3 Vertreter*innen

4. Die proletarische Frauenbewegung

4.1 Entstehung und Ziele

4.2 Bedeutung für die Soziale Arbeit

4.3 Vertreter*innen

5. Die Neue Frauenbewegung

5.1 Entstehung und Ziele

5.2 Bedeutung für die Soziale Arbeit

5.3 Vertreter*innen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen und inhaltlichen Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Frauenbewegungen in Deutschland und der Entstehung sowie Professionalisierung der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welchen Einfluss die verschiedenen Frauenbewegungen – von der bürgerlichen und proletarischen Bewegung bis hin zur Neuen Frauenbewegung – auf das heutige Verständnis und die Praxis der Sozialen Arbeit ausgeübt haben.

  • Historische Analyse der Rolle der Frau im 19. und 20. Jahrhundert
  • Gegenüberstellung von bürgerlicher und proletarischer Frauenbewegung
  • Untersuchung der Entstehung und zentralen Ziele der Neuen Frauenbewegung
  • Einfluss der Frauenbewegungen auf das Berufsbild und die Methoden der Sozialen Arbeit
  • Bedeutung von Schlüsselakteurinnen und deren Beitrag zur Frauenemanzipation

Auszug aus dem Buch

3. Die bürgerliche Frauenbewegung

Schon im 18. Jahrhundert strebte das Bürgertum danach, sich vom Adel durch die Förderung eines "neuen Menschenbildes" zu emanzipieren. Unabhängig von Stand und Herkunft, etablierte sich dieses neue Menschenbild innerhalb der bürgerlichen Familie.

Die bürgerliche Frauenbewegung entwickelte sich daher im Einklang mit den Vorstellungen vom bürgerlichen Frauenideal. Dabei wurden die Frauen in den Fokus gerückt und als Verkörperung der neuen Menschlichkeit angesehen.

Die Vorstellung der "wahren Menschlichkeit" wurde auf die Frau übertragen, da der Mann sich um Lohn und Brot kümmerte und kaum Zeit für andere Angelegenheiten hatte. Die Geschlechter wurden daher eher als komplementär betrachtet und ihre Aufgaben wurden gleichgestellt, wobei sie sich in ihrer Rollenerfüllung ergänzten (vgl. Vahsen, 2008).

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Es wird der Grundstein für die Arbeit gelegt, indem die historische Entwicklung von Fürsorge und Pflege sowie das Ziel, den Einfluss der Frauenbewegungen auf die Soziale Arbeit zu analysieren, definiert werden.

2. Die Rolle der Frau in der Gesellschaft des 19. Und 20. Jahrhunderts: Dieses Kapitel beleuchtet die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, den Einfluss der Industrialisierung auf Rollenbilder und die schwierige Ausgangslage der Frauen, die den Motor für politische Veränderungen bildete.

3. Die bürgerliche Frauenbewegung: Die Entstehung der ersten organisierten Frauenbewegung wird detailliert dargestellt, wobei der Fokus auf dem Streben nach rechtlicher Gleichstellung und der Etablierung erster professioneller Strukturen in der Sozialen Arbeit liegt.

4. Die proletarische Frauenbewegung: Hier wird der Fokus auf die Arbeiterfrauen gelegt, die neben der Geschlechterfrage insbesondere soziale Fragen und die eigene ökonomische Existenzsicherung thematisierten, wobei eine klare Abgrenzung zur bürgerlichen „Wohltätigkeit“ erfolgte.

5. Die Neue Frauenbewegung: Dieses Kapitel befasst sich mit der Entstehung der zweiten Welle des Feminismus ab 1968, die das Ziel hatte, gesellschaftliche Machtstrukturen aufzubrechen und feministische Perspektiven tief in der Sozialen Arbeit zu verankern.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese, in der betont wird, wie maßgeblich die Frauenbewegungen das heutige Berufsethos, die Intersektionalität und das Verständnis von geschlechtsbewusster Sozialer Arbeit geprägt haben.

Schlüsselwörter

Frauenbewegung, Soziale Arbeit, Professionalisierung, Geschichte, bürgerliche Frauenbewegung, proletarische Frauenbewegung, Neue Frauenbewegung, Emanzipation, soziale Frage, Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus, Frauenrechte, Care-Arbeit, Sozialreform, Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der drei wesentlichen deutschen Frauenbewegungen und deren prägenden Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung der Profession Soziale Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die soziale Rolle der Frau in verschiedenen Epochen, das Spannungsfeld zwischen geschlechtsspezifischen Anforderungen, sozialer Gerechtigkeit und das Streben nach beruflicher Professionalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie feministische Forderungen und das Engagement von Frauenbewegungen die heutige Praxis der Sozialen Arbeit humanisiert und inklusiver gestaltet haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine historische und analytische Literaturarbeit, die auf Fachpublikationen und zeitgeschichtlichen Dokumenten basiert, um die Entwicklungslinien der Bewegungen nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung der bürgerlichen Frauenbewegung, der proletarischen Frauenbewegung und der Neuen Frauenbewegung, jeweils unterteilt in deren Entstehung, Bedeutung für die Soziale Arbeit und ihre maßgeblichen Vertreterinnen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Dokument?

Wesentliche Begriffe sind Frauenemanzipation, Geschlechtergleichstellung, Professionalisierung der Sozialen Arbeit, Intersektionalität und die kritische Auseinandersetzung mit traditionellen Geschlechterrollen.

Warum grenzte sich die proletarische Frauenbewegung explizit von der bürgerlichen ab?

Sie lehnte bürgerliche „Wohltätigkeitskonzepte“ ab, die den Empfänger in eine Bittstellerposition drängten, und legte stattdessen den Fokus auf Klassensolidarität, Arbeiterinnenschutz und die materielle Existenzsicherung.

Welchen Stellenwert hat der "Tomatenwurf" für die Analyse?

Er dient als symbolischer Startpunkt der Neuen Frauenbewegung, um den Bruch mit patriarchalen universitären Strukturen und den Beginn einer radikalen, selbstbestimmten feministischen Praxis zu illustrieren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauen in der Sozialen Arbeit
Untertitel
Von der geistigen Mütterlichkeit zur Professionalisierung
Hochschule
Hochschule Hannover  (Fakultät 5)
Veranstaltung
Geschichte der Sozialen Arbeit
Note
1,7
Autor
Helen Hübscher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
21
Katalognummer
V1509665
ISBN (eBook)
9783389075418
ISBN (Buch)
9783389075425
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte Frauen Mütterlichkeit Soziale Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Helen Hübscher (Autor:in), 2023, Frauen in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1509665
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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