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Regionale Ungleichheiten in Deutschland. Die Rolle der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur

Title: Regionale Ungleichheiten in Deutschland. Die Rolle der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur

Term Paper , 2024 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Laura Konopka (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning

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Summary Excerpt Details

Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland steht die Reduzierung regionaler Ungleichheiten im Fokus der Wirtschaftspolitik, unterstützt durch das Raumordnungsgesetz (ROG), das gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen fordert. Trotz dieser Zielsetzung bestehen signifikante wirtschaftliche Disparitäten zwischen strukturschwachen Gebieten und wirtschaftsstarken Metropolregionen. Die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) ist ein zentrales Instrument zur Förderung von Investitionen in strukturschwache Regionen. Dieses Förderprogramm zielt darauf ab, durch gezielte Infrastrukturinvestitionen und Unternehmensförderungen eine ausgewogene Wirtschaftsstruktur und gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Deutschland zu schaffen. Diese Arbeit analysiert die Bedeutung der GRW für die Stärkung regionaler Wettbewerbsfähigkeit und langfristiger ökonomischer Balance.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufbau und Zielsetzung der Forschungsarbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Exkurs: Gleichwertige Lebensverhältnisse

2.2 GRW

2.2.1 Geschichte der GRW

2.2.2 Funktionsweise der GRW

3. Wirksamkeit der GRW

3.1 Zahlen der GRW

3.2 Fördergebiete über die Zeit

4. Kritik an der GRW

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Forschungsarbeit untersucht die Wirksamkeit der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) als zentrales Instrument der deutschen Regionalpolitik. Das primäre Ziel ist es, den Beitrag der GRW zur Reduzierung regionaler Disparitäten und zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland zu analysieren und kritisch zu bewerten.

  • Historische Entwicklung und Genese der GRW
  • Konzeptualisierung und rechtlicher Rahmen „gleichwertiger Lebensverhältnisse“
  • Methodik und Funktionsweise der regionalen Wirtschaftsförderung
  • Analyse der Wirksamkeit anhand von Investitionsdaten und Fördergebietsentwicklungen
  • Kritische Reflexion bürokratischer und struktureller Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Geschichte der GRW

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges führten politische Reformen und die Expansion des Exportwesens in Deutschland zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, der als „deutsches Wirtschaftswunder“ bekannt wurde (vgl. Fördermarkt 2019). Diese positive Entwicklung wurde zudem durch regelmäßige Investitionen begünstigt, die das Wirtschaftswachstum zusätzlich stimulierten und somit für eine gewisse Beständigkeit sorgten sowie durch finanzielle Zuwendungen seitens des Staates gestärkt wurden. In der Konsequenz verschärften sich jedoch die wirtschaftlichen Disparitäten zwischen den Regionen, da insbesondere strukturschwache Gebiete deutlich benachteiligt wurden. Es kam zu Einbußen der gleichwertigen Lebensverhältnisse und die Politik sah sich folglich zum Handeln verpflichtet, um dem bestehenden Ungleichgewicht entgegenzuwirken (vgl. ebd.).

Bereits 1951 wurden erste Maßnahmen zur Förderung der heimischen Wirtschaft implementiert (vgl. ebd.). Beispielsweise wurde im Kabinettsbeschluss vom 3. Juli 1951 Sanierungsgebiete definiert und ein Förderprogramm in Höhe von 100 Millionen DM beschlossen, welches gezielt auf die wirtschaftliche Stabilisierung und Entwicklung abzielte. Die GRW geht jedoch auf das „Entwicklungsprogramm für Zentrale Orte in ländlich schwach strukturierten Gebieten“ zurück. Das sogenannte „Zentrale-Orte-Programm“ der Bundesregierung wurde 1959 eingeführt und verkörperte erstmals eine geographisch und punktuell geordnete Wirtschaftsförderung auf der Grundlage spezifischer Kriterien. Der rechtliche Rahmen der GRW wurde allerdings erst 1969 durch das Engagement des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geschaffen und trat schließlich am 1. Januar 1970 in Kraft (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Minderung regionaler Ungleichheiten in Deutschland und führt in die Zielsetzung sowie die zentrale Forschungsfrage der Arbeit ein.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden das Konzept der gleichwertigen Lebensverhältnisse sowie die historische Entwicklung und die Funktionsweise der GRW als zentrales regionalpolitisches Instrument erörtert.

3. Wirksamkeit der GRW: Dieses Kapitel analysiert den Erfolg der Förderung anhand historischer Investitionsdaten und dokumentiert die Veränderungen der Fördergebiete über verschiedene Zeiträume hinweg.

4. Kritik an der GRW: Es werden zentrale Kritikpunkte diskutiert, darunter bürokratische Hürden, mangelnde Transparenz sowie die Problematik starrer, vergangenheitsorientierter Indikatoren.

5. Fazit: Das Kapitel führt die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und resümiert die Ambivalenz des GRW-Beitrags zur Angleichung regionaler Lebensverhältnisse in der Bundesrepublik.

Schlüsselwörter

Gemeinschaftsaufgabe, Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, GRW, gleichwertige Lebensverhältnisse, Regionalpolitik, Strukturförderung, regionale Disparitäten, Wirtschaftsförderung, Investitionszuschüsse, Strukturwandel, Fördergebiete, Bundesraumordnung, Standortattraktivität, Deutschland, Wirtschaftswachstum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und deren Wirksamkeit bei der Förderung strukturschwacher Regionen in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen Grundlagen gleichwertiger Lebensverhältnisse, die historische Genese der GRW, ihre Funktionsweise, die Wirksamkeit der Mittelverwendung sowie bestehende Kritikpunkte an der Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu beurteilen, inwiefern die GRW erfolgreich dazu beigetragen hat, wirtschaftliche Disparitäten zu verringern und gleichwertige Lebensbedingungen in den verschiedenen Regionen zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literatur- und Dokumentenanalyse sowie die Auswertung von Förderstatistiken und Evaluationsberichten der GRW, um fundierte Schlussfolgerungen zu ziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine quantitative und räumliche Analyse der GRW-Effekte sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der bürokratischen und inhaltlichen Ausgestaltung.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie regionale Disparitäten, Strukturpolitik, gleichwertige Lebensverhältnisse und GRW-Reformen geprägt.

Wie hat sich die Relevanz der GRW nach 1990 verändert?

Die Bedeutung der GRW nahm mit der Wiedervereinigung signifikant zu, da sie für den Aufbau wirtschaftlicher Infrastruktur und Arbeitsplätzen in den neuen Bundesländern maßgeblich eingesetzt wurde.

Welche konkrete Kritik wird an den Fördergebieten geübt?

Die Kritik fokussiert sich auf die starre, zuweilen langfristige Festlegung der Gebiete sowie die Verwendung historischer Indikatoren, welche zukunftsorientierte Strukturveränderungen oft unzureichend abbilden.

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Details

Title
Regionale Ungleichheiten in Deutschland. Die Rolle der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur
College
University of Dortmund  (Raumplanung)
Course
Masterseminar: Ansätze informeller Planung in ausgewählten Regionen
Grade
1,7
Author
Laura Konopka (Author)
Publication Year
2024
Pages
25
Catalog Number
V1507442
ISBN (eBook)
9783389075760
ISBN (Book)
9783389075777
Language
German
Tags
GRW
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Konopka (Author), 2024, Regionale Ungleichheiten in Deutschland. Die Rolle der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1507442
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