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Varianzen in der erfolgreichen Einflussnahme auf Inhalte der Europäischen Kommission zwischen organisierten Interessen

Warum können Interessengruppen ihre Interessen unterschiedlich gut durchsetzen?

Title: Varianzen in der erfolgreichen Einflussnahme auf Inhalte der Europäischen Kommission zwischen organisierten Interessen

Seminar Paper , 2006 , 30 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Maike Schölmerich (Author)

Politics - Topic: European Union

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Summary Excerpt Details

[...] Deswegen soll in der folgenden Arbeit ein Raster über die Untersuchung gelegt werden, welches die Analyse über die Systemstrukturen einzelner Länder hinwegsetzt. Das heißt, die Vergleiche müssen zwischen „Transeuropäischen“ Organisationen gezogen werden, um Verzerrungen aufgrund der unterschiedlichen Systeme zu vermeiden. Dies hat zur Folge, dass es nicht die unterschiedlichen Systeme der Länder sind, die die Varianz des Einflusses erklären, sondern es andere Gründe geben muss, die über die Länder hinweg existieren. Denn auffällig ist, dass auch über die einzelnen Länder hinweg eine ausgeprägte Varianz in der Einflussnahme von organisierten Interessen auf die Europäische Kommission herrscht. Die konkrete Fragestellung lautet also: Wie ist der unterschiedliche Einfluss von Interessengruppen auf die Europäische Kommission über die Länder hinweg zu erklären und zu beurtei-len? Hierbei ist die abhängige Variable der Untersuchung der Einfluss der Interessengruppen auf die Europäische Kommission über unterschiedliche Länder hinweg.
Im Folgenden sollen zunächst unabhängige Variablen gefunden werden, die zur Erklärung der Varianz hilfreich sein könnten. Hierbei werde ich mich auf zwei Theorien stützen, aus denen ich im Weiteren zwei Hypothesen ableiten kann. Nachdem die Hypothesen erläutert, der Kausalmechanismus nachvollzogen und die Variablen operationalisiert sind, geht die Arbeit in einen empirischen Teil über. Hier wird überprüft, ob die unabhängigen Variablen sinnvoll gewählt sind, und – wenn ersteres bejaht werden kann – welche Hypothese die Unterschiede in der erfolgreichen Einflussnahme von organisierten Interessen auf die Europäische Kommission besser erklären kann. Dieser empirische Teil wird in die Studie eines Fallbeispiels übergehen, in dem die Hypothesen im Speziellen anhand einer bestimmten Interessengruppe nachgezeichnet und überprüft werden.
Die Arbeit schließt mit einem Fazit ab, indem die Arbeit noch einmal knapp zusammengefasst wird, und somit der Bogen zur einleitenden Fragestellung geschlossen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zwei Hypothesen zur Erklärung von Varianzen zwischen organisierten Interessen bei der erfolgreichen Einflussnahme auf Inhalte der Europäischen Kommission

2.1 Zwei ausgewählte Theorien zur Untermauerung der Hypothesen

2.1.1 Die „Resource Dependence Theory“

2.1.2 Die „Interdependenztheorie der Gewalten“

2.2 Zwei konkurrierende Hypothesen

2.2.1 Die erste Hypothese, ihr Kausalmechanismus und die Operationalisierung der ersten unabhängigen Variable

2.2.1.1 Die erste Hypothese und ihr Kausalmechanismus

2.2.1.2 Die Operationalisierung der ersten unabhängigen Variable

2.2.2 Die zweite Hypothese, ihr Kausalmechanismus und die Operationalisierung der zweiten unabhängigen Variable

2.2.2.1 Die zweite Hypothese und ihr Kausalmechanismus

2.2.2.2 Die Operationalisierung der zweiten unabhängigen Variable

2.2.3 Zwischenfazit

3. Die empirische Überprüfung der Hypothesen allgemein und anhand eines Fallbeispiels

3.1 Allgemeine empirische Untersuchung der Hypothesen zur Erklärung von Varianzen in der erfolgreichen Einflussnahme von Interessengruppen auf die Europäische Kommission

3.2 Empirische Einzelfallstudie anhand der Konsultation zur Zukunft der Verfahrensweise im Verlagswesen: Die European Blind Union

3.2.1 Die „Consultation on future policy orientations for publishing“ (CPOP)

3.2.2 Die Interessengruppe “European Blind Union” als mitwirkender Akteur der Konsultation

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gründe für die unterschiedliche erfolgreiche Einflussnahme verschiedener Interessengruppen auf die Entscheidungen der Europäischen Kommission. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie sich die Varianzen in der Einflussnahme über verschiedene Länder hinweg erklären und beurteilen lassen, wobei insbesondere der Einfluss von Expertenwissen und wirtschaftlicher Nähe betrachtet wird.

  • Einfluss von Interessengruppen auf die Europäische Kommission
  • Theoretische Fundierung durch Resource Dependence Theory und Interdependenztheorie
  • Bedeutung von exklusivem Expertenwissen als Einflussfaktor
  • Relevanz der Wirtschaftsnähe von Interessengruppen für den politischen Erfolg
  • Empirische Einzelfallstudie zur European Blind Union

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Die „Resource Dependence Theory“

Die erste Theorie, die an dieser Stelle vorgestellt wird, ist die „Resource Dependence Theory“. Diese Theorie besagt, dass Organisationen nicht in der Lage sind, sich bestimmte Ressourcen selbst zu beschaffen oder zu besitzen. Daher sind sie auf andere Organisationen angewiesen. Beispielsweise sind sie abhängig von bestimmten Informationen, die nur andere liefern können, da sie selbst – aufgrund fehlender finanzieller Mittel oder Personalmangel – nicht die Möglichkeit haben, sie sich zu beschaffen. Dadurch entstehen Abhängigkeiten zwischen Organisationen, die jedoch nicht immer gleich groß sind, da dies von der Einzigartigkeit der „gelieferten“ Information abhängig ist. Dies führt zu schwierigen Machtbeziehungen, die schwer auszugleichen sind. Ziel jeder Organisation ist es deshalb, diese Abhängigkeiten so gering wie möglich zu halten. (Bowen 2002: S. 382)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Lobbyismus auf europäischer Ebene ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Varianzen in der Einflussnahme von Interessengruppen auf die Europäische Kommission.

2. Zwei Hypothesen zur Erklärung von Varianzen zwischen organisierten Interessen bei der erfolgreichen Einflussnahme auf Inhalte der Europäischen Kommission: Das Kapitel leitet auf Basis der Resource Dependence Theory und der Interdependenztheorie der Gewalten zwei konkurrierende Hypothesen ab, die den Einfluss von Expertenwissen und Wirtschaftsnähe auf den Erfolg von Interessengruppen beleuchten.

3. Die empirische Überprüfung der Hypothesen allgemein und anhand eines Fallbeispiels: In diesem Kapitel werden die aufgestellten Hypothesen anhand eines Datensatzes von 340 Interessengruppen sowie einer vertiefenden Einzelfallstudie zur European Blind Union empirisch getestet.

4. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass sowohl die Wirtschaftsnähe als auch die Exklusivität von Expertenwissen relevante, aber unterschiedlich stark gewichtete Erklärungsfaktoren für den Einfluss auf die Kommission darstellen.

Schlüsselwörter

Europäische Kommission, Lobbyismus, Interessengruppen, Resource Dependence Theory, Interdependenztheorie, Expertenwissen, Wirtschaftsnähe, Europäische Union, Einflussnahme, Politikgestaltung, European Blind Union, empirische Untersuchung, Lobbying, Interessenvertretung, Interessenverband

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede in der erfolgreichen Einflussnahme verschiedener Interessengruppen auf die Arbeit und Entscheidungsfindungen der Europäischen Kommission.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentral sind die Dynamiken der Interessenvertretung, der Einfluss von Expertenwissen und die Bedeutung der Wirtschaftsnähe innerhalb des politischen Systems der Europäischen Union.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, wie sich die Varianzen in der Einflussnahme von Interessengruppen auf die Europäische Kommission über Länder hinweg erklären und beurteilen lassen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es wird ein zweistufiger Ansatz gewählt: Erstens eine theoretische Herleitung von Hypothesen und zweitens eine empirische Überprüfung mittels einer quantitativen Analyse von 340 Interessengruppen sowie einer qualitativen Einzelfallstudie.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch zwei konkurrierende Theorien, eine detaillierte Operationalisierung der unabhängigen Variablen und eine umfassende empirische Untersuchung, die sowohl breite Datensätze als auch ein spezifisches Fallbeispiel umfasst.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von Organisationstheorien mit politischer Praxis aus und versucht, durch ein strukturiertes Raster den Einflussfaktoren für Lobbyarbeit auf EU-Ebene näherzukommen.

Was ist das spezifische Erkenntnisinteresse im Fall der European Blind Union?

Die EBU dient als Fallbeispiel für eine Interessengruppe, die trotz mangelnder Wirtschaftsnähe erfolgreich Einfluss ausüben kann, was die Bedeutung der ersten Hypothese (Exklusivität des Expertenwissens) untermauert.

Warum wurde die "Resource Dependence Theory" für die Untersuchung herangezogen?

Sie dient dazu, zu begründen, dass Interessengruppen durch die Bereitstellung exklusiven Expertenwissens für die Kommission unverzichtbar werden, da diese aufgrund von Personal- und Ressourcenknappheit auf externes Wissen angewiesen ist.

Welche zentrale Erkenntnis lässt sich aus der empirischen Tabelle ziehen?

Die empirischen Daten zeigen, dass die "Wirtschaftsnähe" zwar ein ausschlaggebender Faktor ist, aber die Exklusivität von Wissen ebenfalls signifikante Erklärungsbeiträge für den Einfluss von Interessengruppen leistet.

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Details

Title
Varianzen in der erfolgreichen Einflussnahme auf Inhalte der Europäischen Kommission zwischen organisierten Interessen
Subtitle
Warum können Interessengruppen ihre Interessen unterschiedlich gut durchsetzen?
College
Free University of Berlin  (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft)
Course
Nationale Interessen auf dem Weg nach Europa
Grade
1,0
Author
Maike Schölmerich (Author)
Publication Year
2006
Pages
30
Catalog Number
V150196
ISBN (eBook)
9783640613458
ISBN (Book)
9783640613526
Language
German
Tags
Europäische Kommission Interessengruppen Varianzen Einflussnahme von Interessengruppen Europäische Union EU EC
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maike Schölmerich (Author), 2006, Varianzen in der erfolgreichen Einflussnahme auf Inhalte der Europäischen Kommission zwischen organisierten Interessen , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/150196
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