Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Nursing Science - Miscellaneous

Konzept zur Gründung einer stationären Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche

Title: Konzept zur Gründung einer stationären Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche

Term Paper , 2024 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Nursing Science - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit wurde ein Konzept zur Gründung einer Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche, erstellt. Hier geht es darum, den Kindern und Jugendlichen durch therapeutische Angebote und Konzepte, die Reintegration in ihr soziales Umfeld zu ermöglichen.

Laut Angaben des statistischen Bundesamtes wuchsen im Jahr 2021 insgesamt rund 122700 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Heimen und rund 87300 in Pflegefamilien auf. Der häufigste Grund dafür, dass ein Kind oder Jugendlicher seine Familie verlassen muss, ist die fehlende Versorgung und die Gefährdung des Kindeswohls. Doch nicht nur aus diesen Gründen müssen Kinder und Jugendliche ihre Familien, zumindest für einen gewissen Zeitraum, verlassen. Auch Verhaltensauffälligkeiten können ein Grund dafür sein, dass die Betroffenen zunächst nicht mehr bei ihren Eltern aufwachsen können. Deutschlandweit gibt es bereits 38.785 Einrichtungen, die sich auf die Versorgung der jungen Menschen spezialisiert haben. In Hessen gibt es 2.622 stationäre Einrichtungen, in denen pädagogische Fachkräfte, sowie Therapeuten arbeiten und die Betroffenen zum Teil rund um die Uhr betreuen. Zusätzlich gibt es derzeit bundesweit etwa 370 Plätze für Kinder und Jugendliche, welche in einem geschlossenen Heim untergebracht werden müssen. Zu den bereits bestehenden Einrichtungen soll nun ein Konzept für eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche geschaffen werden, bei welchen die soziale Entwicklung gestört ist und diese sich in Form von aggressivem Verhalten äußert. Die stationäre Einrichtung soll den jungen Menschen, welche im Alltag kaum eine Chance auf eine strukturierte Lebensführung haben, helfen, wieder ein stabiles Lebensumfeld aufzubauen und aggressive Verhaltenseisen abzubauen. Dies soll mit Hilfe von schulischen, therapeutischen und berufsbildenden Maßnahmen geschaffen werden. Hierzu werden externe Ärzte, Psychiater, Schulen und Ausbildungsbetriebe in das Konzept integriert. Vor Ort werden die Kinder und Jugendlichen durch pädagogische Fachkräfte, Psychologen, Sport- und Arbeitstherapeuten rund um die Uhr, betreut. Ein besonderes Augenmerk soll hierbei auf die multisystemische Therapie und die sporttherapeutischen Angebote gelegt werden, um die aggressiven Verhaltensweisen zu kompensieren. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Verhaltensauffälligkeiten und aggressive Verhaltensweisen

2.2 Wohngruppen für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche

3 Zielsetzung

4 Methode

5 Ergebnisse

6 Diskussion

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Gründungskonzepts für eine spezialisierte stationäre Einrichtung in Hessen, die sich an Kinder und Jugendliche mit Störungen des Sozialverhaltens in Form von Aggression richtet. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Integration evidenzbasierter Therapiemethoden in ein betriebswirtschaftliches Strukturmodell.

  • Analyse von Ursachen und Erscheinungsformen aggressiven Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen.
  • Evaluation rechtlicher Rahmenbedingungen nach SGB VIII für stationäre Jugendhilfeeinrichtungen.
  • Konzeption eines spezialisierten Betreuungsangebots auf Basis der multisystemischen Therapie (MST) und Sporttherapie.
  • Entwicklung eines Businessplans zur operativen und strategischen Ausrichtung der Einrichtung.
  • Personalplanung und Marketingstrategien zur Gewinnung von Fachkräften.

Auszug aus dem Buch

2.1 Verhaltensauffälligkeiten und aggressive Verhaltensweisen

Das Verhalten eines jungen Menschen beinhaltet die Gesamtheit der biologischen, psychischen und sozialen Faktoren und ist stark entwicklungsabhängig. Unter den biologischen Faktoren wird der Organismus und die Intaktheit von diesem, verstanden. Zu den psychischen Faktoren gehören zunächst einmal die Funktionen des zentralen Nervensystems. Der Psychische Aspekt stellt sich über die Widerspiegelungsfähigkeit des Gehirns dar und ist an emotionale und kognitive Prozesse gebunden, welche einen Einfluss auf wahrnehmungsbezogene Bewertungsprozesse haben. Als soziale Faktoren sind alle umweltbezogenen Einflüsse zu verstehen. Hierzu zählen insbesondere die Bezugspersonen aber auch alle soziodemographischen und kulturellen Einflüsse, mit denen sich die Heranwachsenden auseinandersetzen müssen. Wichtig hierbei zu erwähnen ist, dass sich die Bezugspersonen, je nach Altersklasse, verändern. Hierzu zählt dann nicht mehr nur das unmittelbare Umfeld der Heranwachsenden, sondern auch Idole erlangen eine handlungsleitende Bedeutung, indem sie diesem Ideal nachstreben. Das Verhalten eines Kindes und/oder Jugendlichen ist demnach abhängig von Alter, Entwicklungsstand und den äußeren Einflussfaktoren.

Eine klare Definition zu dem Begriff der Verhaltensauffälligkeiten konnte bis heute nicht gefunden werden. Jedoch lässt sich, grob betrachtet sagen, dass Verhaltensauffälligkeiten als Handlungen und Unterlassungen bewertet werden, welche stark von der Norm abweichen und bei dem Kind und/oder Jugendlichen die eigene Entwicklung stören oder behindern. Nach Angaben einer Studie im Auftrag der DAK aus dem Jahr 2020, litten in diesem Jahr von 1.000 Kindern und Jugendlichen durchschnittlich 13,5 Prozent an einer psychischen Störung oder einer Verhaltensauffälligkeit. Eine besondere Herausforderung stellt sich dar, wenn die Kinder und Jugendlichen durch aggressives Verhalten auffallen. Die Diagnostik durch eine pädagogische Fachkraft und einen Psychiater oder eine Psychiaterin ist eine wichtige Grundlage, denn nicht jedes inadäquate Verhalten ist störungsspezifisch und behandlungsbedürftig. Es gibt verschiedene störungsspezifische Verhaltensauffälligkeiten, welche eine Behandlung und auch pädagogische Betreuung bedürfen. Das Konzept soll sich speziell auf die aggressiven Verhaltensstörungen beziehen und diese werden im Folgenden ausführlicher erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die statistische Relevanz von Heimunterbringungen und definiert die Notwendigkeit einer spezialisierten Einrichtung für Kinder mit aggressivem Sozialverhalten.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die biopsychosozialen Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten und definiert die rechtlichen Grundlagen für stationäre Wohngruppen im Rahmen des SGB VIII.

3 Zielsetzung: Festlegung der Zielsetzung, ein Konzept für eine stationäre Einrichtung zu entwickeln, das schwerpunktmäßig auf multisystemische Therapie und Sporttherapie setzt.

4 Methode: Darstellung der methodischen Vorgehensweise, bestehend aus Literaturrecherche, Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Übertragung der Ergebnisse in einen Businessplan.

5 Ergebnisse: Präsentation der Analyseergebnisse, die den Bedarf für eine Nischenstrategie aufzeigen und die Implementierung von MST-Therapiemethoden sowie Personal- und Marketingkonzepte ausarbeiten.

6 Diskussion: Kritische Reflexion der Konzepterstellung, insbesondere hinsichtlich der Komplexität rechtlicher Vorgaben und der Knappheit an evidenzbasierten Daten für diese Zielgruppe in Deutschland.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Gründungskonzepts, Herausstellung des finanziellen Risikos und Empfehlung zur weiteren Datenerhebung für eine fundierte Planung.

Schlüsselwörter

Aggressives Verhalten, Verhaltensauffälligkeiten, Stationäre Einrichtung, Kindeswohl, Multisystemische Therapie, MST, Sporttherapie, Jugendhilfe, SGB VIII, Businessplan, Nischenstrategie, Pädagogische Fachkräfte, Krisenintervention, Sozialgesetzbuch, Wohngruppen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit entwickelt ein grundlegendes Konzept für die Gründung einer stationären Jugendhilfeeinrichtung, die sich spezialisiert auf Kinder und Jugendliche mit aggressivem Verhalten konzentriert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen in der Analyse psychologischer Ursachen für Aggressionen, der rechtlichen Fundierung nach SGB VIII und der betriebswirtschaftlichen Konzeption der Einrichtung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Erstellung eines tragfähigen Gründungskonzepts in Hessen, das sporttherapeutische und multisystemische Therapieansätze für eine gezielte Behandlung integriert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturrecherche und einen Vergleich von Wettbewerbsstrategien, um die Ergebnisse anschließend in einer Kurzform eines Businessplans zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen zu Verhaltensauffälligkeiten, die Analyse stationärer Hilfestrukturen sowie die Ausarbeitung der betrieblichen Aspekte (Personal, Marketing, Finanzierung) der geplanten Einrichtung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit den Begriffen Jugendhilfe, Aggression, multisystemische Therapie, stationäre Versorgung und SGB VIII beschreiben.

Warum wurde die Nischenstrategie nach Porter gewählt?

Da in der Recherche keine spezialisierte stationäre Einrichtung für rein aggressive Verhaltensweisen gefunden werden konnte, ist die Nischenstrategie das Mittel der Wahl, um sich von breit aufgestellten Jugendhilfeeinrichtungen abzuheben.

Welche Rolle spielt die multisystemische Therapie (MST)?

MST ist der therapeutische Kern des Konzepts, da sie systemische Einflussfaktoren wie Familie, Schule und Umfeld einbezieht und als evidenzbasiertes Instrument zur dauerhaften Verhaltensänderung fungiert.

Inwiefern beeinflusst das deutsche Recht die Gründung?

Die Gründung ist an strenge Vorgaben des SGB VIII (insbesondere §§ 27, 34, 36) gebunden und zudem von landesspezifischen Heimrichtlinien abhängig, die fachliche und bauliche Mindeststandards definieren.

Welches Fazit zieht die Arbeit zur Finanzierbarkeit?

Das Fazit zeigt auf, dass eine solche Einrichtung mit einem hohen finanziellen Risiko verbunden ist, da sie aufgrund der Kostendeckung ohne Gewinnmargen arbeitet und stark von öffentlichen Mitteln oder Spenden abhängig bleibt.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Konzept zur Gründung einer stationären Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche
College
University of applied sciences Frankfurt a. M.  (FOM)
Course
Entrepreneurship
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2024
Pages
21
Catalog Number
V1500712
ISBN (eBook)
9783389062951
ISBN (Book)
9783389062968
Language
German
Tags
Gründung einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2024, Konzept zur Gründung einer stationären Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1500712
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  21  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint