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Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Gesundheitsförderung

Titel: Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Gesundheitsförderung

Hausarbeit , 2010 , 34 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Klaus Schliz (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gesundheitsvorsorge, Prävention, gesundes Leben, Hilfe zur Selbsthilfe, sind nur einige wenige Schlagworte, mit denen sich sowohl die Fach-, als auch die Boulevardpresse täglich befasst.

Was verbirgt sich aber hinter diesen einzelnen Begriffen?
Wie lassen sie sich gegenseitig abgrenzen, oder ist gar mit allen Begriffen dasselbe gemeint?

Welche Rolle spielt hier die Pflege?
Welchen Einfluss hat diese Profession auf das Verhalten der Gesellschaft?

Bei differenzierter Betrachtung, lässt sich zeigen, dass es sich im einen Fall nur um den Umgang mit Krankheit, im anderen Fall jedoch um den Umgang mit Gesundheit handelt.

Hat die Pflege in ihrem Selbstverständnis in den vergangenen Jahrzehnten sich ausschließlich auf defizitorientierte Modelle der Pflege konzentriert, wächst zunehmend die Anforderung, -aufgrund gewandelter Anspruchshaltung vieler Patienten- nicht nur eine kompetente fachlich hochwertige medizinische Versorgung anzubieten, sondern auch eine fürsorgliche Pflege, umfassende Beratung und Informationsvermittlung, so wie Netzwerkvermittlung anbieten kann.

Diese, an die Profession der Pflege gestellte Anforderung, ist eine große Herausforderung an die jeweiligen Einrichtungsträger und Berufsverbände. Es gilt hier bestmögliche Kundenzufriedenheit mit größter ökonomischer Effizienz zu vereinen.

In einer Zeit, wo sich Entbürokratisierung zwar auf der politischen Bühne, in der Praxis jedoch nicht realisieren lässt, fällt dies sehr schwer.



Im Zuge fortschreitender Ressourcenbündelung scheint es unmöglich, bei den immer mehr anfallenden Tätigkeiten noch Platz und Zeit für Gesundheitsförderung einzuräumen.

Der erste Anschein mag vermitteln, dass es sich um fachfremde Themen und Tätigkeiten handelt, für die die Pflege nicht zuständig ist.

Gerade dann, wenn niedrige Personalbesetzungen den Arbeitsalltag der Pflege bestimmen, mögen viele Kolleginnen und Kollegen keine Einsicht dafür haben, dass gerade der Bereich Gesundheitsförderung ein zentrales Thema in der künftigen Arbeit der Profession Pflege sein muss.

In diesem Zusammenhang geht es nicht nur um die Betrachtung der Patienten bezüglich der Gesundheitsvorsorge, sondern vielmehr auch um das große Potenzial der in der Pflege tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nur wenn diese die Möglichkeit haben, ihre eigene Gesundheit zu erhalten, können sie im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit ihr Know-how, aber auch die mit der Gesundheitsvorsorge gemachten Erfahrungen weitervermitteln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Thematik

1.1 Verhältnis von Pflege- und Gesundheitswissenschaft

1.1.1 Inhalte

1.1.2 Stand der Entwicklung

1.1.3 Abgrenzung von der Medizin

1.1.4 Grad der Akademisierung und Professionalisierung

1.2 Gesundheitsförderung mit Bezug zu Modellen

1.2.1 Gesundheitsförderung mit Bezug zur Salutogenese

1.2.2 Gesundheitsförderung mit Bezug zur Ottawa-Charta

1.2.3 Gesundheitsförderung in Abgrenzung zur Prävention

2 Gesundheitsförderung

2.1 Ebenen der Gesundheitsförderung

2.2 Hierarchie der Ebenen untereinander

2.3 Beispiele der Gesundheitsförderung aus der Pflegepraxis

2.4 Pflege pflegen – Neues gestalten

3 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die wachsende Bedeutung der Gesundheitswissenschaften für den Pflegeberuf, insbesondere im Hinblick auf die Integration von Gesundheitsförderungsmaßnahmen. Ziel ist es, das Rollenverständnis der Pflege zu schärfen und aufzuzeigen, wie durch eine stärkere Gesundheitsorientierung sowohl die Patientenversorgung als auch die Arbeitsbedingungen der Pflegenden verbessert werden können.

  • Verhältnis zwischen Pflege- und Gesundheitswissenschaften
  • Bedeutung der Salutogenese und der Ottawa-Charta für die Pflegepraxis
  • Abgrenzung der Gesundheitsförderung von rein präventiven Maßnahmen
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement zur Stärkung der Pflegenden
  • Notwendigkeit eines neuen, salutogenetisch orientierten Professionsverständnisses

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Gesundheitsförderung mit Bezug zur Salutogenese

Bisher wurde unter Gesundheitswissenschaften vorwiegend die Anwendung der Sozialepidemiologie, sowie der Epidemiologie verstanden.

Ab den 60er Jahren jedoch beschäftigte sich der israelische Medizinsoziologe AARON ANTONOVSKY mit der Frage, warum wird bei potentiell krankmachenden Lebenssituationen der eine krank und andere eben nicht.

ANTONOVSKY geht davon aus, dass potentielle krankmachende Probleme und Risiken zum menschlichen Leben als Regel dazugehören und eben gerade keine Ausnahme bilden. Viele dieser regelmäßig auftretenden Phänomene sind unkontrollierbar und wirken sich auf die Gesundheit entsprechend aus. Diese Auswirkungen sind aber so vielfältig, wie die verschiedenen Arten an Einflussfaktoren. An einem Beispiel soll die neuartige Sichtweise verdeutlicht werden. In der bisherigen, sicher naturwissenschaftlich orientierten Denkweise, würde sich ein Mediziner fragen, warum werden Raucher krank und bekommen Lungenkrebs? ANTONOVSKY hingegen formuliert: warum werden einige Raucher beziehungsweise Raucherinnen nicht krank und bekommen keinen Lungenkrebs?

Diese Änderung der Sichtweise, weg von der Krankheitsorientierung hin zur Gesundheitsorientierung, löste einen Paradigmenwechsel aus. (Brieskorn-Zinke 1996: 52).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel erläutert das Verhältnis zwischen Pflege- und Gesundheitswissenschaften, beleuchtet historische Entwicklungen sowie die professionelle Abgrenzung zur Medizin und führt in theoretische Modelle der Gesundheitsförderung ein.

2 Gesundheitsförderung: Hier werden die verschiedenen Ebenen und hierarchischen Strukturen der Gesundheitsförderung sowie konkrete Anwendungsbeispiele aus der Pflegepraxis dargestellt, wobei ein besonderer Fokus auf dem betrieblichen Gesundheitsmanagement liegt.

3 Zusammenfassung und Ausblick: Der Autor resümiert die Notwendigkeit eines neuen Professionsverständnisses in der Pflege, das über defizitorientierte Ansätze hinausgeht und die Gesundheit der Beschäftigten sowie der Patienten gleichermaßen in den Fokus rückt.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Pflegewissenschaft, Salutogenese, Ottawa-Charta, Prävention, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Pflegepraxis, Professionsverständnis, Gesundheitswissenschaften, Arbeitsbelastung, Personalmangel, Empowerment, Patientenorientierung, Selbstbestimmung, Gesundheitsrisiken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Erkenntnisse aus den Gesundheitswissenschaften in den Pflegealltag integriert werden können, um eine nachhaltige Gesundheitsförderung für Patienten und Pflegepersonal zu etablieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Salutogenese, der Unterscheidung zwischen Prävention und Gesundheitsförderung sowie der Etablierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements in Pflegeeinrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein neues Professionsverständnis zu begründen, welches die Pflege nicht mehr nur als defizitorientierte medizinische Hilfsdisziplin, sondern als gesundheitsfördernde Profession definiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die existierende Pflegemodelle, wissenschaftliche Konzepte wie die Salutogenese und aktuelle Statistiken zur Arbeitsbelastung in der Pflege zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung von Pflege- und Gesundheitswissenschaft, den Modellen der Gesundheitsförderung und der konkreten Belastungssituation im Pflegeberuf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Gesundheitsförderung, Salutogenese, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Professionsentwicklung und Pflegepraxis.

Wie unterscheidet sich die Gesundheitsförderung von der klassischen Prävention?

Während sich die Prävention primär an Krankheiten und Risikofaktoren orientiert, zielt die Gesundheitsförderung auf das umfassende Wohlbefinden und die Stärkung der persönlichen Ressourcen des Individuums ab.

Warum ist betriebliches Gesundheitsmanagement für Pflegeheime wichtig?

Da Pflegepersonal zu den gesundheitlich gefährdetsten Berufsgruppen zählt, ist ein systematisches Gesundheitsmanagement notwendig, um Burnout vorzubeugen, die Fluktuation zu senken und die Qualität der Pflege zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Gesundheitsförderung
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule  (Fachbereich Gesundheit und Pflege / Pflegemanagement)
Note
1,0
Autor
Klaus Schliz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
34
Katalognummer
V149541
ISBN (Buch)
9783640602056
ISBN (eBook)
9783640602858
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gesundheit Antonowsky Schliz Betrieb Gesundheitsvorsorge Verantwortung Gesundheitsförderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Klaus Schliz (Autor:in), 2010, Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Gesundheitsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/149541
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  34  Seiten
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